
Der Flughafen Düsseldorf platzt aus allen Nähten: Warum kooperieren die Flughäfen in NRW nicht enger?
In diesem Sommer blieb das Chaos aus. Lange Schlangen gab es am „Warmwasser-Flughafen“ Düsseldorf zu Ferienbeginn nur an den Check-in Schaltern. Der in der Vergangenheit vielgescholtene Sicherheitsdienstleister Kötter hatte diesmal seine Hausaufgaben gemacht. Maximale Wartezeit fünf Minuten meldete Kötter-Geschäftsführer Peter Lange zufrieden. Flughafen-Chef Thomas Schnalke hatte bereits im Vorfeld geunkt, dass es wenn dann am Dienstleister läge, wenn es Schlangen in den Ferienstart gäbe. Schnalke sagte er der WAZ. Kötter stelle „in unseren Augen immer noch nicht so viel Personal zur Verfügung (….), wie es die Verkehrssituation erfordert“. Zwar war der einzige Wermutstropfen, dass ein Gepäckband für 45 Minuten ausfiel, aber die Zukunft des Düsseldorfer Flughafens hängt nicht von solchen Nebenkriegsschauplätzen ab, die Schnalke immer wieder belebt, um von den tatsächlichen Problemen abzulenken.
Am 18. August will Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp eine Diskussion zum Thema „Free Speech/Freiheit der Kunst“ veranstalten. Eine klassische Diskursverschiebung, denn bei der Debatte um die der antiisraelischen Boykottbewegung nahestehenden Band Young Fathers ging es nicht um „Free Speech“ sondern offenen Antisemitismus und Israelhass in staatlich finanzierten Räumen. Nicht Meinungsfreiheit, sondern Antisemitismus war und ist das Thema und Stefanie Carp will davon ablenken. Gleich zwei Gruppen werden am Abend des 18. August versuchen, dies zu verhindern: Israelsolidarische Linke und Juden und Jüdinnen aus einem eher bürgerlichen Spektrum wollen an dem Tag gegen Antisemitismus demonstrieren. Wo? Das ist






