Der Ruhrpilot


NRW:
Hannelore Kraft löscht sich im Internet…RP Online
NRW: Schwarz-Gelb gegen volle Wahlfreiheit im G9-Streit…Welt
NRW: CDU und FDP wollen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer…RP Online
NRW: Jusos fordern radikalen Neustart der SPD…KStA 
NRW: Zahl der Reichsbürger  verdoppelt…RP Online
Debatte: Rot-Grün jubelt über den Donald Trump der Linken…Welt
Debatte: Ein tiefsitzendes Unbehagen an der Kunst…FAZ
Debatte: Der Ton macht die Musik…Jungle World
Ruhrgebiet: Geierabend schaltet auf Sommer-Tiefflug um…WAZ
Bochum: Erste BO-Biennale feiert gelungenen Auftakt…WAZ
Dortmund: Lehrer sorgen sich um fastende Grundschüler…WAZ
Duisburg: Schüler rufen auf zur Demo für die Rückkehr von Bivsi Rana…WAZ
Essen: Elf Studenten starten Kunstprojekt am Isenbergplatz…WAZ

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Benennt Gelsenkirchen endlich in Schalke um!

Lieber Schalke als Gelsenkirchen Foto: Orchi Lizenz: CC BY-SA 3.0

Benennt Gelsenkirchen endlich um: und zwar in Schalke. Ja, in Schalke, so wie der Fußballverein. Von unserem Gastautor Roland W. Waniek.

Gelsenkirchen hat nämlich ein Markenproblem, ein sehr großes sogar. Es ist eine Stadt, die auf dem absteigenden Ast ist. Der Niedergang der einst so bedeutenden Schwerindustrie hat Gelsenkirchen schwer gezeichnet: höchste Arbeitslosigkeit in Westdeutschland, hohe Verschuldung, hoher Bevölkerungsrückgang, hoher HartzIV-Anteil, verödete Innenstadt, verschlissene Infrastruktur…

Nur in einem ist Gelsenkirchen ziemlich gut: in Fußball. Sein Traditionsverein Schalke 04 spielt in Deutschland und Europa meistens recht weit oben mit, und das seit vielen, vielen Jahren.

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Der Ruhrpilot


Duisburg:
Steinbart-Gymnasium kämpft für Bivsis Rückkehr…WAZ
NRW: Der Herzkammer-Mythos…FAZ
NRW: So wollen CDU und FDP die Innere Sicherheit stärken…RP Online
NRW: Air Berlin will Bürgschaften von Berlin und NRW…WiWo
NRW: AfD knöpft sich NRW-GdP-Chef vor…Express
NRW: Finanzminister rechnet mit kräftigem Haushaltüberschuss…Bild
NRW: Immer mehr Angriffe auf Polizisten…General Anzeiger
Debatte: Die unappetitliche Verwandtschaft…Jungle World
Debatte: Schulz‘ handwerkliche Fehler sind nicht das Kernproblem der SPD…Welt
Debatte: Kommandopolitik im kindischen Kleid…Cicero
Debatte: Der Keim neuer Alternativen ist gestreut…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Wittke will neuer Landesregierung nicht angehören…WAZ
Ruhrgebiet: Ruhrgebietswirtschaft und NRW-Bank starten Gründerfonds…Welt
Bochum: Hausbesetzer fordern Stadt zum Hauskauf auf…WAZ
Dortmund: Juicy Beats 2017…WAZ
Essen: Gericht verurteilt Ex-EBE-Chef Kunze zu drei Jahren Haft…WAZ

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Arte und WDR sollten die Dokumentation über Antisemitismus freigeben

Antisemitisches Plakat auf einer Gaza-Demonstration in Dortmund

Seit Tagen wird über die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ gestritten: Arte und der WDR (Zur Information:  Das sind  sogenannte „Fernsehsender„). Die beiden Sender sind der Ansicht, die Dokumentation sei nicht „ausgewogen“, wahrscheinlich kommen  Juden- und Israelhasser in dem Film zu schlecht weg und wollen ihn deshalb nicht ausstrahlen. Von mir aus können sie das auch lassen: Ob der Film Nachts bei Arte oder im WDR gesendet wird oder im Archiv vergammelt, ist letztendlich egal – in beiden Fällen hätte er wohl bei den beiden zwangsfinanzierten Sendern nicht allzu viele Zuschauer. Aber der WDR und Arte könnten etwas anderes machen: Da die Doku bereits bezahlt ist, könnten sie den Film einfach freigeben. Er könnte via Youtube gezeigt werden, Blogs und anderen Webseiten könnten ihn einbinden, via Facebook und Twitter würde er viral laufen. Der WDR kann dann weiterhin ganz ausgewogen vor Wahlen Nazis eine Werbeplattform bieten und Arte irgendwas machen. Die Redakteure beider Sender können dann in aller Ruhe viele Sitzungen abhalten, Kaffee trinken und besorgt oder betroffen in der Gegend herumschauen und sich Argumente ausdenken, warum man sie denn unbedingt bezahlen muss.

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Von der göttlichen Totalität zum religiösen Terror: Die Demagogie des Jenseits

ISIS Quelle: Youtube


Der Terror hört nicht auf und er ist religiös motiviert. Da hilft nicht, zum hundertsten Mal zu behaupten, dass er mit Religion nichts zu tun hat. Dass es eine Art neue religiöse Volksgemeinschaft geben muss, die sich durch den Terror nicht spalten lässt. Diese systematische Immunisierung von Religion verhindert eine offene Debatte und macht Reformen unmöglich.

Es gibt zwar keinen Automatismus der von der Religion in den Terror führt. Wer aber ein allmächtiges, ewiges und überirdisches Wesen braucht, um sich auf Erden einigermaßen korrekt zu verhalten, muss sich nicht wundern, dass unter seinen Mitgläubigen auch welche sind, die ihre eigenen Allmacht- und Vernichtungsphantasien in Namen dieses Wesens mit allen Mitteln in die Tat umsetzen.

Keine göttliche Totalität ohne die menschliche Bereitschaft zum totalen Denken

Wir Menschen wissen in der Mehrzahl von unserer Mangelhaftigkeit, unserer Begrenztheit und unserer Verletzlichkeit. Das macht uns anfällig für jedes noch so fragwürdige Versprechen des Gegenteils: Mangellosigkeit, Unbegrenztheit und Unverletzlichkeit. Wer uns das bietet, und sei es nur als vorgestelltes Ideal oder als imaginierter Ort, der rennt bei uns offene Türen ein. Ein Wesen, was genau das verkörpert musste also früher oder später in der Menschheitsgeschichte auftauchen.

Es konnte allerdings nur aus einer Welt kommen, die den Menschen nur geistig zugänglich ist. Die sie selber, zumindest als Erdenwesen, nicht betreten können. Einer Welt jenseits der Menschenwelt die diese zugleich transzendierend überschreitet. Eine, an die man glauben muss, weil es für sie keine materiellen Beweise gibt. Eine, die man als aufgeklärter Mensch nur als Hypothese mit der inständigen Hoffnung auf Bewahrheitung annehmen kann. Als nur gedachte, dafür aber unbegrenzte Wahrheit.

Gott als per Definitionem unbegrenztes Wesen wir so zur Wahrheit an sich. Zur Wahrheit als Totalität die von denen, die an Gott glauben, auch ein entsprechend totales Denken erfordert. Denn nur die Unbegrenztheit des Ewigen macht das Allwissende möglich. Nur die totale Mangellosigkeit garantiert das absolute Gute. Nur das geistig Allmächtige sorgt für die völlige innere Unverletzlichkeit. Nur die Allgegenwart eines solchen Wesens birgt die Garantie, sich auf immer in sicheren Händen zu fühlen, sei die reale menschliche Welt auch noch so leidvoll.

Das damit verbundene Jenseitsversprechen funktioniert aber nur, wenn der Glauben an ein Leben nach dem Tode keinen dauerhaften Zweifel zulässt. Damit wird das Jenseits selbst zur Totalität und zugleich eins mit der Totalität Gottes. Das Jenseits verwandelt sich so von der spirituellen Transzendenz zu unbegrenzten Projektionsfläche irdischer aber zugleich unerfüllter Wünsche und damit zum Einfallstor jeglicher Manipulation im Namen Gottes.

Himmel und Hölle, oder die Totalität des Jenseits

Diese Totalität macht es ohne weiteres möglich, dass Menschen für dieses Jenseits absichtlich zu sterben bereit sind. Erst recht wenn ihnen dort die Totalität der Bedürfnisbefriedigung in Form des Paradieses in Aussicht gestellt wird. Das Jenseits wird zum Himmel, in dem man aus gutem Grunde möglichst schnell kommen möchte. Was kann es Schöneres geben als das ewige Paradies mit ewiger und allmächtiger Gottesgarantie. Erst recht, wenn man auf Erden bis dahin nichts auf die Kette bekommen hat.

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#nichtmituns: Muslime wollen gegen Terror protestieren

Lamya Kaddor Foto: © Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Religionspädagogin und Publizistin  Lamya Kaddor und Social-Media-Aktivist Tarek Mohamad  rufen gemeinsam zu einer Demonstration gegen den Terror auf. Auf Facebook kündigte Kaddor eine Demonstration am 17. Juni in Köln an:

Kaddor ist  Gründerin des Liberal-Islamischer Bundes und häufiger Gast in Talk-Shows. Nach dem Anschlägen von London schrieb sie auf Facebook:  „Hiermit bekräftige ich noch einmal als muslimische Religionspädagogin: Die islamistischen Attentäter von London, Kabul, Berlin, St. Petersburg, Nizza, Paris, Orlando, Bagdad, Kairo, in Syrien, dem Jemen etc. und die Terroristen des IS sind KEINE Muslime.“ Der Islam sein eine volatile Religion ohne Oberhaupt und werde bestimmt durch die Mehrheitsmeinung seiner Anhänger und die Meinung seiner Theologen: „Und hier ist ganz klar, dass die absolute Mehrheit den Auffassung der Terroristen deutlich widerspricht.“ Auch dem letzten Muslim, so Kaddor weiter, müsse klar werden, dass die Gewalt der islamistischen Terroristen unislamisch sei.

Spannend wird sein, wie viele Muslime  Kaddors Demonstrationsaufruf folgen und ob sich die großen Islamverbände diesem anschließen. Der Liberal-Islamische Bund verfügt nur über Gemeinden in Köln, Frankfurt, Berlin, Stuttgart und Hamburg. Eine weitere Gemeinde im Ennepe-Ruhr-Kreis ist im Aufbau.

Der Ruhrpilot

Abitur Foto: Lantus Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
Abitur grundsätzlich wieder nach neun Jahren…General Anzeiger
NRW: Laschet und die Schaumschläger…Post von Horn
NRW: Arte und WDR sind gefragt…FAZ
Debatte: Kosten und Nutzen der Flüchtlinge …Welt
Debatte: Terrorismus – Fehler der Politik, Zeit für Korrekturen…Kurier
Debatte: Rede für Deutschland…BaZ
Ruhrgebiet: Keine Kooperation der Musikschulen Essen und Oberhausen…WAZ
Ruhrgebiet: Dem digitalen Gedächtnis der Region droht das Aus…WAZ
Ruhrgebiet: Uni-Allianz feiert sich und macht Werbung in eigener Sache…WAZ
Ruhrgebiet: Anschauungsunterricht…SWP
Bochum: Offener Sonntag – Verdi verliert vor dem Verwaltungsgericht…WAZ
Dortmund: In der Stadt fehlen 800 Kita-Plätze…WAZ
Duisburg: DVG testet Mini-Busse für Kunden-Touren nach Wunsch…WAZ
Essen: Ex-Chef der Entsorgungsbetriebe droht längere Haft…WAZ

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Der Ruhrpilot

Sylvia Löhrmann und Hannelore Kraft Foto/Lizenz: Bild
Copyright: Peter-Paul Weiler, berlin-event-foto.de


NRW: 
Transparenzgesetz bleibt geheim…Netzpolitik
NRW: CDU und FDP sind sich in Sachen Modernisierung einig…RP Online
NRW: Einigkeit zwischen CDU und FD…KStA
NRW: Studien-Beiträge nur eine Option…KStA
NRW: Von wem NRW lernen kann…RP Online
NRW: Wird HHL-Rektor Andreas Pinkwart Minister in Nordrhein-Westfalen?…LVZ
NRW: Aber abgerechnet wird zuletzt…RP Online
Debatte: Die muslimische Zivilgesellschaft muss sich regen…Welt
Debatte: Die neue Abgehobenheit…NZZ
Debatte: Kampf den Schneeflocken…Novo Argumente
Debatte: Grüne wollen Online-Handel am Sonntag einschränken…Welt
Ruhrgebiet: Der heiße Draht von Marl…FAZ
Ruhrgebiet: Das ist die Zukunft der Revierparks…WAZ
Bochum: Erinnerungen an Ex-Intendant Claus Peymann zum 80sten…WAZ
Bochum: Ort des Gedenkens geschaffen…Bo Alternativ
Dortmund: Radschnellweg im Kreuzviertel könnte schon 2018 entstehen…WAZ
Duisburg: 45 Nationen laufen beim Rhein-Ruhr-Marathon …WAZ
Essen: Kraftklub spielen Geheimkonzert im Delta Musik Park…WAZ

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Petitionsausschuss soll abgeschobene Schülerin aus Duisburg zurück holen

Protest in Bivsis Klassenzimmer

Vor über einer Woche wurde die Duisburger Schülerin Bivsi R. aus dem Unterricht geholt und zusammen mit ihren Eltern nach Nepal abgeschoben. Nun soll sich der Petitionsausschuss des Bundestages um den Fall kümmern. Auf Open-Petition hat eine Duisburgerin eine Petition mit dem Zeil  gestartet,  50.000 Unterschriften für die Rückkehr Bivsis und ihrer Eltern zu sammeln. Nach wenigen Tagen sind schon über 28.000 Unterschriften zusammen gekommen.

Hier geht es zur Petition:

Bivsi und ihre Eltern sollen wieder zurück nach Deutschland

Sigmar und die Taliban

Taliban peitscht Frau aus Foto: RAWA Lizenz: CC BY 3.0

Außenminister Sigmar Gabriel will anscheinend auf Teufel komm raus einen Frieden in Afghanistan erreichen und sieht dabei auch die Taliban als legitime Gesprächspartner an.  Von unserem Gastautor John Smith.

Nun stellt sich halt die Frage, ob er ideologisch so verblendet ist zu glauben, dass auf diese Weise tatsächlich ein Frieden erreicht werden kann, der das Leben für die Menschen dort objektiv verbessert werden kann?

Viel wahrscheinlicher ist doch eher, dass ein solcher Frieden und der damit verbundene Abzug westlicher Truppen, dazu führen würde, dass die taliban sich ihre vormachtstellung in der Region wieder erkämpfen würde und sämtliche positiven Errungenschaften die es seit der US Invasion gab (burkapflicht abgeschafft, Mädchen dürfen zur Schule etc. ), sofort wieder über den Haufen geworfen werden, es zu noch mehr Anschlägen gegen die Einwohner gibt, die für sich simple private Freiheiten und das Recht auf religiöse Indifferenz einfordern. Kurz gesagt dass es den Bewohnern des Landes danach objektiv eher schlechter geht. Nicht umsonst fordern die Afghanen, dass die Truppen nicht abziehen, was Gabriel in einem Anfall von Schamlosigkeit selber feststellte.

Wenn man sich allerdings dazu die Geschichte des durch die SPD betriebene Geschichte des appeasement von barbarischen Regimen ansieht und man bedenkt wer ihre Schwesterpartei ist, bleibt nur ernüchtert festzustellen, dass Sozialdemokratie der Verlust von Anstand ist.