Der Ruhrpilot


NRW: Köln befindet sich  im Ausnahmezustand…KStA
NRW: Überblick zu Demos, Sperrungen und dem Polizeieinsatz…RP Online
NRW: Der Druck auf Frauke Petry wächst…FAZ
NRW: Frauke Petrys Verzicht lähmt ihre Widersacher…Welt
NRW: Alles schaut auf das Omen aus dem Westen…Welt
NRW: Akten im Fall Amri waren verfügbar…KStA
NRW: Viele Schulen besorgt wegen Änderungen bei „JeKi“…WR
Debatte: Imaginärer Rassismus…NZZ
Ruhrgebiet: Anmut der Trümmer…Spiegel
Ruhrgebiet: Goldener Rostgürtel…Süddeutsche
Dortmund: Das BVB-Komplott war nicht nur teuflisch, sondern dumm…Welt
Dortmund: Mutmaßlicher Attentäter setzte weniger als 10.000 Euro ein…WiWo
Duisburg: DGB erwartet am 1. Mai 10.000 Teilnehmer…WAZ
Essen: Haus von AfD-Politiker Guido Reil beschmiert, Auto demoliert…WAZ
Essen: „Ich liebe das multikulturelle Miteinander“…Der Westen

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Free Ali, Free them all!

Ali Ergin Demirhan im November 2016. Foto: Felix Huesmann

Im November war ich für Recherchen in Istanbul. Ich habe dort spannende, tolle und beeindruckende Menschen getroffen. Menschen, die 2013 während der Gezi-Proteste für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen sind – Aktivisten, Oppositionelle, Journalisten. Einer von ihnen, der Journalist Ali Ergin Demirhan wurde gestern festgenommen.

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Ein Krimi um die A40 – Die Abbieger

Er ist ein typischer Untertan, wie er nicht nur im Ruhrgebiet vorkommt, „dieser vielleicht etwas eigene, aber völlig harmlose Sachbearbeiter Klaus-Werner Lippermann, genannt Klausi, der in seinem ganzen Leben noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, der bei seiner Mutter wohnte und immer die SPD gewählt hatte“. Privat  hat dieser Junggeselle nur ein Hobby, seine beiden Kaninchen Molly und Whitey. Beruflich pendelt der 43-jährige jeden Tag von seinem Wohnort Dortmund zu seiner Arbeitsstelle nach Duisburg.

Als Klausis Kaninchen nachts ermordet werden, sieht Lippermann rot: Er rechnet aus, wie viel Zeit er zu deren Lebzeiten nicht mit seinen Tieren verbringen konnte, weil er in Autobahn-Staus gefangen war. Er tut sich mit seinem Essener Kumpel Alfred „Freddy“ Kruppel zusammen, der als Kind sehr unter seinem Namen gelitten hat, obwohl da so viel Krupp drinsteckt: Die anderen Kinder haben ihn Krüppel gerufen, jedenfalls so lange, bis er mit 14 Jahren das Boxtraining aufgenommen hat.  Klausi und Freddy machen ernst, sie entführen den Chef von Straßen.NRW, den sie für unnötige Staus durch Schlafbaustellen und andere Fehlplanungen der Landesbehörde verantwortlich machen. Der Topmanager muss sie dann täglich von Dortmund aus zu Klausis  Arbeitsstelle  und wieder zurück fahren:  „Diesen Spieß werde ich jetzt umdrehen. Denn einen Stau von Zeit zu Zeit, den hält jeder aus. Aber Sie, Herr Dr. Weissfeldt, sollen ein Gefühl dafür bekommen, wie das ist, diese Situation täglich ertragen zu müssen. Morgens und abends wieder, wenn man sich nach Hause sehnt, zu seiner Mutter und seinen Tieren, und stattdessen auf der A 40 steht und zwanzig Minuten lang auf den Schwachsinnsspruch ‚Ich komm aus wir‘ vor einem Autobahntunnel starren muss. Und wenn man es dann endlich nach Hause geschafft hat, schon weiß, dass das Murmeltier morgen wieder grüßt.“

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Der Ruhrpilot

BVB-Bus nach dem Anschlag Foto: Polizei Dortmund


Dortmund:
Nach BVB-Anschlag – BKA fasst dringend Tatverdächtigen…Welt
NRW: SPD deutlich vor CDU – FDP drittstärkste Kraft…Spiegel
NRW: Wahlkampfhilfe vom Widersacher…Cicero
NRW: Was es mit den 25 „gefährlichen Orten“ auf sich hat…RP Online
NRW: Terror-Professor wird Berater von CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet…Express
NRW: Kein Amt in NRW hält Lindner, nach Berlin zu gehen…Tagesspiegel
Debatte: Ein mörderisches Geschenk für Marine Le Pen…Welt
Debatte: Nicht lustig…Jungle World
Debatte: Wo die Arbeit ist…FAZ
Debatte: Der Terror überschattet den Wahlkampf…NZZ
Debatte: Der Verrat an Europas demokratischem Erbe…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Polizei stuft 10 Orte als „verrufen“ ein…Bild
Ruhrgebiet: Lehrerin spendet MLPD 100.000 Euro…Bild
Bochum: Das Geschäft mit Waffen boomt…WAZ
Dortmund: Edwin Jacobs ist neuer Leiter des Dortmunder U…Coolibri
Duisburg: Neue Stahlgeländer für den Stadtwerketurm…WAZ
Essen: OB will mehr Migranten für die Stadtverwaltung gewinnen…WAZ

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Eine kleine Geste für die Pressefreiheit – Kriminologen senden Grußbotschaft an Deniz Yücel


Der in der Türkei inhaftierte Journalist Deniz Yücel hat eine Grußbotschaft von Bochumer Studierenden und Lehrenden erhalten. Es geht um Pressefreiheit – und die Werte der Demokratie.

Mehr als 300 Bochumer Studierende und Lehrende der Kriminologie haben eine Grußbotschaft an den in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel unterzeichnet. Darin betonen sie ihre Unterstützung und Solidarität.

Das Schreiben sowie die Liste der Unterzeichner wurde kurz vor Ostern an die Gefängnis-Anschrift von Deniz Yücel geschickt – und da er dort keine Post empfangen darf auch an seinen

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Wie grün ist die Freiheit?


Liberalität und die Grünen, passt das zusammen? Unser Gastautor  Thilo Spahl über Ralf Fücks‘ neues Buch.

Das aktuelle Buch von Ralf Fücks, dem Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, ist ein lesenswerter Beitrag zur Debatte, wohin sich unsere Gesellschaft entwickeln soll. Es ist ein Bekenntnis zum Universalismus, zur Moderne, zum westlichen Modell von Marktwirtschaft und parlamentarischer Demokratie, und gegen autoritäre Tendenzen von außen und im Innern. Nicht zuletzt auch innerhalb Fücks‘ eigener Partei.

Fücks beruft sich ausdrücklich auf Karl Popper. Schon im Titel bezieht er sich auf dessen Klassiker von 1945 „Die Offene Gesellschaft und ihre Feinde“ und beginnt das Buch mit einem Popper-Zitat, in dem dieser fordert: „Wir müssen ins Unbekannte, ins Ungewisse und ins Unsichere weiterschreiten.“

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Der Ruhrpilot

Wolfgang Bosbach Foto: © Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)


NRW:
„Die Kölner Silvesternacht wäre in München nie passiert“…RP Online
NRW: Flugverbotszone über Köln – wegen der AfD…Welt
NRW: Wohnen in Großstädten bleibt teuer…Welt
Debatte: Schuld sind immer die anderen…FAZ
Debatte: Petry ist faktisch weg – und das hat Folgen für die AfD…Welt
Debatte: „Türkische und westeuropäische Varianten desselben Elends“…Tagesspiegel
Debatte: Taktischer Rückzug…Cicero
Bochum: Radikale Bildungskurse…Bo ALternativ
Essen: Asylheim – SPD-Politiker Arndt Gabriel verklagt Stadt…WAZ

WDR: Konzeptionell Nazis dieselben Chancen einräumen


Der WDR präsentiert in seiner Aktion „Kandidatencheck“ alle Landtagskandidaten, die mitmachen wollen. Auch die Programme der Parteien werden verlinkt – so sie denn in einfacher Sprache verfasst wurden. Man mag es formal korrekt bei der Anstalt. Der WDR hat damit ein unjournalistisches Polit-Panini-Album ins Netzt gestellt. Drei Rechtsradikale bekamen vom WDR sogar eine Nazi-Video-Show finanziert. Weitergehende Informationen gibt es ebensowenig wie eine journalistische Begleitung der

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Der Ruhrpilot

AfD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW: 
Warum sich die AfD im Landtagswahlkampf in tiefes Schweigen hüllt…Der Westen
NRW: Wolfgang Bosbach wird Sicherheits-Experte für Armin Laschet…RP Online
NRW: „Dem Image der Deutsch-Türken geschadet“…Ruhr Nachrichten
NRW: Die Sorgen der Deutschtürken…RP Online
Debatte: Rückschlag für die Integration…NZZ
Debatte: Es ist grotesk, wie leistungswillige Bürger demotiviert werden…Welt
Debatte: Der Terror lebt von unserer Angst…Cicero
Debatte: Europa muss seine Werte durchsetzen…NZZ
Bochum: RUB-Studenten organisieren TEDx_Talks…WAZ
Bochum: Treffen des Netzwerks Recht auf Stadt…Bo Alternativ
Dortmund: Das passiert mit dem Hafenquartier Speicherstraße…WAZ
Duisburg: Aktionen gegen Job-Abbau in allen Duisburger Werken…WAZ
Essen: OB Kufen hält Doppelpass für ein Integrations-Hemmnis…WAZ

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WDR – Der Großdwestdeutsche Rundfunk produziert eine online Nazi-Show

Der WDR hat sich vorgenommen, alle Kandidaten zur NRW-Landtagswahl mit einem Video online vorzustellen. Alle – sowas mag man  beim WDR, denn dann muss man keine journalistische Auswahl treffen , nichts werten, sondern kann einfach Leute vor die Kamera setzen. Irgendwer, der sich wahrscheinlich Journalist nennt, stellt dann immer die selben Fragen. Eine langweilige Idee, die so nur in einer Anstalt aufkommen kann, der es vollkommen egal ist, was sie produziert, weil die Zuschauer ja sowieso zwangsweise bezahlen müssen. Denn es gibt in NRW 1330 Landtagskandidaten und nur 181 Sitze im Landtag. Die meisten Kandidaten sind also Zählkandidaten, die nie ein Mandat erreichen werden, es macht also keinen Sinn, sie alle vorzustellen – das ist der Job der Parteien, die sie aufgestellt haben. Der WDR als ein Medium, das manche ja als ein journalistisches sehen, hätte die Aufgabe, über die Kandidaten journalistisch zu berichten, wenn es sich denn lohnt und nicht allen eine Plattform zu geben. Aber genau das hat der WDR in seiner gebührenfinanzierte Einfalt getan und gibt so drei bekannten Neonazis der Partei „Die Rechte“ die Möglichkeit, sich online zu präsentieren. Ohne Zusatzinformationen, ohne Hintergrund zur Partei, ohne irgendwas, was man als journalistische Leistung bezeichnen könnte. Anstatt aufzuklären hat der WDR das Programm der Nazis in leichter Sprache verlinkt – auch ohne jede Zusatzinformation. Viel dümmer, viel peinlicher und viel inkompetenter geht es nicht mehr. Der WDR produziert ohne Not eine online Nazi-Show – ein Sender hat seinen Tiefpunkt erreicht.

Holen wir mal flott nach, was der WDR nicht leistet:

Die Rechte ist eine Nazi-Partei. Der Verfassungsschutz NRW schreibt über sie:

„Die Partei Die Rechte ist in struktureller Hinsicht ein Sammelbecken für Neonazis, ideologisch wesensverwandt mit dem Nationalsozialismus und tritt in aggressiv-kämpferischer Weise auf. Dies trifft insbesondere auf den Landesverband Nordrhein-Westfalen zu, der den Bundesverband dominiert.“

Michael Brück war schon Mitglied des verbotenen Nationalen Widerstands Dortmund. Zur Zeit sitzt Brück für Die Rechte im Rat er betreibt einen Nazi-Shop mit dem Namen antisem.it.

Sascha Krolzig aus Hamm kommt ebenfalls aus der Kameradschaftsszene, ist mehrfach Vorbestraft und Funktionär der Partei Die Rechte. Wegen seiner vielen Vorstrafen durfte er sein Rechtsreferendariat nicht antreten.

Kevin Koch ist Wuppertaler und war an Überfällen gegen Nazigegner beteiligt.