Der weiße Faden

Floris Biskamp Foto: Privat
Floris Biskamp Foto: Privat


Im Kontext von Critical-Whiteness-Perspektiven gibt es viele Probleme. Viele der wohlfeilen Kritiken an Critical Whiteness, die gerade ins Kraut schießen, sind aber selbst ein Problem und haben mit dem reduktionistischen Antirassismus, an dem sie sich nicht zu Unrecht abarbeiten, mehr gemein, als ihnen lieb ist. Von unserem Gastautor Floris Biskamp .

In Robert Musils Mann ohne Eigenschaften tauchen gleich mehrere Figuren auf, die meinen, die Gesellschaft sei ein einfaches Gewebe, das man auftrennen oder umstülpen könnte, wenn man nur entschlossen genug an einem losen Fadenende zieht.

Tatsächlich kann man ein solches Verständnis von Gesellschaft niemandem verdenken. Die Gesellschaft ist ein unübersichtliches und undurchdringliches Geflecht, aus dem an allen möglichen und unmöglichen Stellen lose Enden hervorragen, an denen man ansetzen könnte. Da ist es nur zu gut nachvollziehbar, wenn jemand, der einmal eines dieser Enden zu fassen bekommen hat, sich eifrig daran festhält und die Gesellschaft als ein schlichtes Strickwerk betrachtet, das sich in Gänze auflösen lässt, wenn man nur lange und fest genug zieht. Es dürfte kaum eine politische und wohl gar keine linke Biographie geben, die ohne solche Phasen auskommt.

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Der Ruhrpilot

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Debatte:
Wahldebakel ist für Merkel peinlich – und eine Warnung…Welt
Debatte: Merkels böse Geister…Spiegel
Debatte: Wut gegen fast alle…FAZ
NRW: Innenministerium beendet Kooperation mit Ditib…RP Online
Debatte: Die Globalisierung mitgestalten…NZZ
Debatte: „Wir waren geradezu beseelt von der historischen Aufgabe“…Cicero
Debatte: Das Ziel ist die islamistische Herrschaft…NZZ
Ruhrgebiet: CDU Ruhr bestätigt Oliver Wittke als Vorsitzenden…Der Westen
Bochum: Daskut – Schrecklich normale Nazis…Bo Alternativ
Dortmund: Der wackelige Schachbrett-Boden der Demokratie…Der Westen
Duisburg: Seniorenbeirat fordert Aufklärung zum Umgang mit Bäumen…Der Westen
Essen: Schon wieder Grapsch-Attacken bei Stadtfest…Bild

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AfD in Mecklenburg-Vorpommern: Kein blaues Auge

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Screenshot ARD

Die AfD ist  mit knapp über 20 Prozent in den Landtags von Mecklenburg-Vorpommern eingezogen. Damit lag sie nah an den Umfragen und unterhalb einiger  Prognosen der vergangenen Tage. Das ist kein Grund zur Freude, es zeigt nur, dass die Wähler in Mecklenburg-Vorpommern kein Problem haben, sich in Umfragen zur AfD zu bekennen – der Effekt, dass die Partei dann am Wahlabend deutlich stärker abschneidet als in den Umfragen ist ausgeblieben, weil die AfD als etablierte Partei wahrgenommen wird, ja, zunehmend eine etablierte Partei ist. Wer glaubt, dass es schon ein Glück ist, wenn die eigenen Horrorszenarien nicht eintreten, sollte sein Verhältnis zur Wirklichkeit überprüfen.

Screenshot ARD
Screenshot ARD

An die AfD haben alle Parteien verloren – am stärksten die CDU und die NPD, aber auch die SPD und die Linke, die in Mecklenburg-Vorpommern  nicht mir der Linken im Westen zu vergleichen ist, sondern eine kleine Volkspartei war. Und wieder ist es der AfD gelungen Menschen zu überzeugen, die bislang nicht gewählt haben. Die AfD sammelt die Unzufriedenen ein – und davon gibt es sehr viele. Allen Parteien ist es nicht gelungen, diese Menschen zu überzeugen und das zum Teil seit vielen Jahren nicht mehr. Die Parteien, vor allem CDU und SPD und die Linke im Osten haben sich von ihrer Klienten entfernt. Das ist nicht nur eine Folge der Flüchtlingspolitik der großen Koalition – es ist das Ergebnis einer kulturellen Entfremdung von immer größeren Teilen der Bevölkerung von den etablierten Parteien.

 

Kulturrelativismus gegen iranische Freiheitsbewegung: Eine Antwort auf Thees Kalmers exkulpierenden Erlebnisbericht

GJ-IranFrüher fuhren Stahlhelme der Union zu Diktatoren wie Augusto Pinochet. Heute erledigen junge Grüne das Geschäft der Kollaboration mit dem Faschismus. Zu den Hintergründen und Akteuren der skandalträchtigen Iran-Reise ein Beitrag von unserem Gastautor Dr. Kazem MoussaviSprecher der Green Party of Iran in Deutschland.

Eine Jugenddelegation aus dem Umfeld der Grünen Partei reiste im August in den Iran. Die Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND Jamila Schäfer teilte mit: “Die private und unabhängig von der GRÜNEN JUGEND geplante Reise steht nicht im Zusammenhang mit der inhaltlichen Positionierung unseres Verbands. Die GRÜNE JUGEND lehnt den Atomdeal mit dem menschenrechtsverletzenden iranischen Regime weiterhin ab und bleibt solidarisch mit Israel.”

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Der Ruhrpilot

Olympische Ringe. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei
Olympische Ringe. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei


NRW:
Ende der olympischen Träume…WZ
NRW: Polizei nimmt bei Kurden-Demo 77 in Gewahrsam…FAZ
Debatte: Selbstbewusstsein gegenüber der Ressentimentpartei!…Welt
Debatte: Fehlt der EU die Kraft zum Freihandel?…NZZ
Debatte: Kein Wunder ohne Arbeit…FAZ
Debatte: Offenheit als Kulturprothese…Cicero
Bochum: Eickhoff-Betriebsrat kritisiert mangelhaften Informationsfluss…Der Westen
Dortmund: So geht es mit dem HSP-Gelände weiter…Der Westen
Duisburg: Junge Flüchtlinge allein in Duisburg…RP Online
Essen: Gauck lobt Thyssenkrupp-Initiative…Bild

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Der Ruhrpilot

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NRW:
Silvesternacht – Innenminister vor sexueller Gewalt gewarnt…KStA
NRW: Grüne schließen nur Bündnis mit AfD aus…Welt
Debatte: Das große Reinemachen…Jungle World
Debatte: Wie der konservative Islam unsere Sprache verändert…Welt
Debatte: Mann gefunden, Leben zerstört…Cicero
Ruhrgebiet: »Die größte Strafe Gottes ist, dass er nicht existiert«…Jungle World
Ruhrgebiet: Unternehmerverband begrüßt Fusion der Verkehrsbetriebe…Der Westen
Duisburg: Loveparade-Prozess – „Ich habe kein Gefühlsempfinden mehr“…RP Online
Duisburg: Stadt gibt sieben Bezirksämter auf…Der Westen
Essen:  Skandal um Zentrum für Türkeistudien…Der Westen
Essen: Agent mit vielen Namen kommt vor Gericht…FAZ

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Offener Brief an Kraft: „Von Rennesse zeigte Verständnis und Zuwendung“

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Das Land wirft von Renesse vor, in einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten abfällig über die Arbeit des Sozialgerichts in Zusammenhang mit der Bewilligung von Renten für ehemalige Ghettoarbeiter geäußert zu haben. Unter anderem, so lautet ein Vorwurf, habe von Renesse den Eindruck erweckt, jüdische Ghettoarbeiter hätten in Nordrhein-Westfalen beim Versuch, ihre Ansprüche einzuklagen, kein rechtstaatliches Verfahren bekommen.

Von Renesse kämpfte wie kein anderer deutscher Richter dafür, dass ehemalige Ghettoarbeiter die Rente bekamen, für die sie auch Beiträge gezahlt hatten. Und er entschied nicht einfach nach Aktenlage, sondern ließ Zeugen vor Gericht auftreten und sichtete Beweise. Jan-Robert von Renesse tat schlicht das, was ein guter Richter tun sollte: Er informierte sich umfassend, bevor er ein Urteil fällte.

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Grüne Jugendliche empfehlen Reisen in den Iran

GJ-Iran

Einige Mitglieder der Grünen und Grünen Jugend, darunter Theresa Kalmer, die ehemalige Vorsitzende der Grünen Jugend, Michael Bloss, Mitarbeiter der Europaabgeordneten Ska Keller und das Mitglied des Baden-Würtembegrischen Landesvorstandes des Grünen, Jessi Messinger,  waren auf  Tour im Iran und ganz begeistert von der Reise. Schönes Land, nette Menschen, gutes Essen, interessante Gespräche, wunderbares Wetter. Die grünen Nachwuchspolitiker können das Land als Reiseziel nur empfehlen:

In diesem Sinne können wir nur alle ermutigen, oselbst in den Iran zu fahren, eigene Gespräche zu führen, mit diversen Teilen der iranischen Gesellschaft ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild von diesem Land zu machen.

Klar, ein paar Sachen finden die grünen Pimpfe doof. Die vielen Hinrichtungen zum Beispiel,

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