Gerhard Schröder Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
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In einer Zeit, die sich immer schneller verändert, braucht der Mensch Stabilität, Tradition und Verlässlichkeit. In Österreich steht all das nun auf dem Spiel: Die wunderschöne Tradition des Wahlkampfes könnte beendet werden.
NRW: Die AfD in schweren Turbulenzen…Welt NRW: Wenn der Staat versagt – juristische Bilanz ist beschämend…KStA Debatte: Wahl ohne Mitte…FAZ Debatte: Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt…Das Magazin Debatte: Explosive Mischung aus Angst und Lust…Welt Debatte: Ist Donald Trump ein Faschist?…NZZ Debatte: CDU immer grüner…Cicero Debatte: Bonus für den starken Mann…Jungle World Debatte: Lasst die Blasen platzen!…RP Online Debatte: Der Abschied des Volker Beck…RP Online Bochum: 1000 Ex-Opelaner von Arbeitslosigkeit bedroht…Der Westen Duisburg: „David“ ist kein rosiges Kunst-Kapitel…Der Westen Duisburg: Händler-Resolution für eine bessere City…Der Westen Essen: Verdi lässt sich Zeit mit Suche nach neuem Geschäftsführer…Der Westen
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Rechte Gruppen nutzen eine Grafik des Münsteraner Politik-Professors Aladin El-Mafaalani um gegen Migranten zu hetzen.
Ruhrbarone: Es wird eine Abbildung in Blogs, bei Facebook und mittlerweile auchaus gedruckt verwendet, die angeblich die Ergebnisse einer von Ihnen durchgeführten Studie beinhaltet. Haben Sie diese Abbildung zur Verwendung freigegeben?
Aladin El-Mafaalani: Nein, freigegeben habe ich die Abbildung nicht. Mich hat auch niemand angefragt. Darauf aufmerksam geworden bin ich dadurch, dass mich in den letzten Wochen viele E-Mails erreicht haben, in denen mir mitgeteilt wurde, dass diese Abbildung verwendet werde – im Internet, aber auch als Handzettel in Briefkästen. Es handelt sich um eine Abbildung aus einem Vortrag, den ich an der Universität Stuttgart gehalten habe. Erstens handelt es sich nicht um eine Studie, sondern um eine Zusammenstellung von offiziellen Daten von
AfD-Team Marcus Pretzell und Frauke Petry, Foto: Ulrike Märkel
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Eigentlich waren im Sachsen-Ranking hierzulande längst alle Messen gelesen. Der Freistaat, durch Pegida und Einheitsfeiergepöbel im öffentlichen Ansehen schon lange abgesackt, belegte im inoffiziellen Popularitäts-Sachsenspiegel Platz drei von drei. Mit einigem Vorsprung auf zwei lag Sachsen-Anhalt, dem trotz vieler eigener Verfehlungen (Stichwort Poggenburg) selbst der Postillon bereits scherzhaft geraten hatte, sich aus Imagegründen nur noch „Anhalt“ zu nennen. Souveräner Tabellenführer im Zivilisationsranking war traditionell Niedersachsen, das das Tableau wirtschaftlich und politisch normalerweise dominiert.
Normalerweise, denn zumindest im Bildungswesen scheint sich der Sachsen-Fluch so langsam die Elbe hinuntergearbeitet zu haben. Wer die Nachrichten des Jahres 2016 verfolgt hat, der verbindet mit niedersächsischen Ortsnamen wie Hildesheim, Göttingen und Oldenburg nicht mehr nur norddeutsche Fachwerkromantik, sondern auch einen weiteren deutschen Klassiker: den antisemitisch grundierten Akademikerfilz.
Unser Grundgesetz gewährt jedem Bürger eine Vielzahl an Freiheiten und Rechten. Diese zu schützen und für jeden zu gewähren ist die Aufgabe eines liberalen Staates. Unser Gastautor Moritz Körner ist Vorsitzender der Jungen Liberalen in NRW.
Ein Staat, der seinen Bürgern vorschreibt, wann sie ausgelassen sein oder tanzen dürfen und wann sie still trauen sollen, kommt dieser Aufgabe nicht nach. Im Mittelpunkt sollte immer die freie und ungehinderte Entfaltung der Persönlichkeit stehen. Dazu gehört natürlich auch die Religionsfreiheit. Deswegen müssen Gläubige natürlich die Möglichkeit haben an einem stillen Feiertag in Ruhe ihren Glauben leben zu können.
Gleichzeitig sind aber doch nicht alle Veranstaltungen, die möglicherweise an stillen Feiertagen stattfinden könnten, direkt eine Störung dieser Religionsfreiheit. Welcher Gläubige wird gestört, wenn eine Sportveranstaltung stattfindet, von der er gar nichts mitbekommt? Wer wird in seiner Ruhe bedrängt, wenn in einem Club eine Party unter Beachtung des entsprechenden Emissionsschutzes stattfindet? Wer wird in seiner Ruhe am Karfreitag durch eine Filmvorführung oder ein Theaterstück gestört? Warum müssen Rundfunksendungen sogar in gewissen Zeiten auf den ernsten Charakter des Feiertages Rücksicht nehmen? Kann ich als
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