
Der Ruhrpilot

Debatte: Todesschütze von Orlando nannte sich „IS-Kämpfer“…Welt
NRW: Die CDU und ihr amerikanischer Traum…WZ
NRW: Laschets Aufholjagd startet mit dem Landesparteitag…RP Online
NRW: Lehrer stehen mittlerweile am Rande der Verzweiflung…Welt
Debatte: Ins Herz des liberalen Amerikas…FAZ
Debatte: Islam Is Not A Religion Of Peace …HuffPo
Debatte: Grüne Party-Killer?…taz
Debatte: EU – Annus horribilis oder Neustart?…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Bin Ladens Leibwächter klagt gegen Abschiebung…Bild
Bochum: Muhammad-Ali-Boulevard…Bo Alternativ
Dortmund: Das Kreuzviertel wird erneut zum Still-Leben…Der Westen
Duisburg: Kirchensynode übt scharfe Kritik am Integrationsrat…Der Westen
Essen: Freies WLAN in allen Bussen und Bahnen zu teuer…Der Westen
Party-Patriotismus: „Die allermeisten wollen einfach nur saufen“

Ob in Kneipen, beim Public Viewing oder im Autofenster eingeklemmt: Die schwarz, rot, goldene Deutschlandfahne ist während der Europameisterschaft überall zu sehen. Doch wie gefährlich ist der Party-Patriotismus?
Spätestens seit am 10. Juni in Paris mit dem Spiel Frankreich-Rumänien die Fußball-Europameisterschaft startete, ist Schwarz-Rot-Gold wieder überall zu sehen: Ob auf Fahnen, unförmigen Hüten oder T-Shirts: Seit dem „Sommermärchen“ 2006, als die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland stattfand, haben auch die Deutschen ein entspanntes Verhältnis zu ihrer Nation. Noch Jahrzehnte nach Ende des Nationalsozialismus als Zeichen wenn nicht einer rechtsradikalen , so doch einer stramm nationalistischen Haltung, die Nationalfarben zu tragen.
Der Ruhrpilot

NRW: Laschet als Chef der NRW-CDU bestätigt…Welt
NRW: Jäger fürhöhere Strafen bei Handy-Nutzung am Steuer…WN
Ruhrgebiet: Der Revierreporter von nebenan…FAZ
Debatte: „Deutschland wird ein nahöstlicheres Land sein“…Welt
Debatte: Grüne Jugend verurteilt Fahnenschwenken…MoPo
Debatte: Man gehe ihm nicht auf den Leim…FAZ
Bochum: Opfer der NS-Justiz…Bo Alternativ
Dortmund: Umweg wegen des Festi Ramazans…Der Westen
Duisburg: „Gorakel“ setzt bei Ukraine-Spiel auf Jogis Jungs…Der Westen
Essen: Stadtgarten wird zum Klangparadies…Der Westen
Der Ruhrpilot

NRW: Landtag beschließt 2,5-Prozent-Hürde…Welt
NRW: Landtag beschließt 2,5-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen…Der Westen
NRW: Kleine Parteien ärgern sich über neue 2,5-Prozent-Hürde…NOZ
NRW: Rot-Grün fehlt der digitale Durchblick…RP Online
Debatte: Energiewende – Das Schlimmste steht uns noch bevor…Welt
Debatte: Mein Genozid, dein Genozid…Jungle World
Debatte: Gott würfelt nämlich sehr wohl…FAZ
Ruhrgebiet: RAG-Stiftung startet mehrere Projekte…WN
Bochum: Streit um Flüchtlingsunterkunft friedlich beigelegt…Der Westen
Dortmund: Termine für DJ-Picknicks stehen…Der Westen
Duisburg: Lehmbruck-Museum finanziell konsolidiert…Der Westen
Duisburg: Die Zinkhüttensiedlung ist verkauft…RP Online
Essen: Beleuchtete Fassade des Hotel Arosa soll erhalten bleiben…Der Westen
Der Ruhrpilot

NRW: Innenminister Jäger kämpft um seine Macht…Welt
NRW: Werden Männer diskriminiert?…RP Online
NRW: Debatte im Landtag über Grundschulen eskaliert…Welt
Debatte: Wie Ratten im Labyrinth…NZZ
Debatte: Kaltblütig…FAZ
Debatte: Islamkritik ist kein Rassismus…Cicero
Debatte: „Die sogenannte Mitte ist ein unlogischer Ort“…Welt
Debatte: Gegen den Sturm der Stammtischmeinungen…WZ
Ruhrgebiet: Das Revier steht vor „Schicksalsjahrzehnt“…Der Westen
Ruhrgebiet: Aus für Via zum Jahresende…RP Online
Bochum: Stadt setzt protestierende Flüchtlinge unter Druck…Der Westen
Dortmund: Steuerzahlerbund prüft geplante Brücke über B54…Der Westen
Duisburg: Helle Empörung über Votum des Integrationsrats…Der Westen
Essen: Deutlich mehr Asylbewerber abgeschoben…Der Westen
Sehr geehrte Frau Kraft, was Sie in Ihren Netzkodex schreiben werden, ist mir egal

Sehr geehrte Frau Kraft,
ich verstehe Ihr Problem. Jedes Jahr wird von Ihnen erwartet, auf dem Medienforum NRW eine Rede zu halten. Schlimmer noch: In dieser Rede soll auch noch mindestens ein neuer Gedanke stecken und nach Möglichkeit soll der auch noch klug sein.
Der Ruhrpilot

NRW: Die Ministerpräsidentin hat eine Schnapsidee…FAZ
NRW: Vor dem Feuer gab es Streit um Regeln des Ramadan…Welt
NRW: Rätseln über Duins Absage für den Landtag…Kölnissche Rundschau
NRW: Gesellschaft soll bei Lustreisen Geld verprasst haben…Der Westen
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Debatte: Religiöse Versuchung im Ramadan…NZZ
Debatte: Entrückte Grüne…FAZ
Ruhrgebiet: Infrastruktur ist extrem ausgelastet…Der Westen
Ruhrgebiet: Die „Route der Industriekultur“ wird deutlich teurer…Der Westen
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Dortmund: „Scharia – der missverstandene Gott?“…Nordstadtblogger
Dortmund: Kritik an robustem Einsatz der Polizisten…Der Westen
Duisburg: OB moniert Armenien-Beschluss des Integrationsrates…Der Westen
Essen: Fünfte Festnahme nach Anschlag auf Sikh-Tempel…Der Westen
Update – Duisburger Integrationsrat leugnet Völkermord an den Armeniern und droht Bundestagsabgeordneten
Gestern Abend hat der Duisburger Integrationsrat, ein dem Stadtrat beigeordnetes Gremium von Immigrantenorganisationen, einstimmig eine Resolution beschlossen. Diese leugnet den Völkermord an den Armeniern. Zudem werden türkischstämmige Bundestagsabgeordnete, die im Bundestag vor Tagen den von der Türkei begangenen Genozid feststellten, als „Verräter an unserem gemeinsamen Heimatland“ bezeichnet.

Hier ist die Resolution im Wortlaut:
Eine Lüge ist eine Lüge und bleibt eine Lüge
Gegen die Verleumdung der Türkei
Wir die Vertreter vieler türkischstämmiger Bürger Duisburgs wenden uns hiermit gegen die Verleumdung unseres Herkunftslandes und unserer Vorfahren. Ein Völkermord oder eine beabsichtigte Vernichtung einer ganzen Volksgruppe hat es in der Türkei nie gegeben.
Die Unterstützer dieser Erklärung stammen aus unterschiedlichen politischen Lagern, aber wir wenden uns gemeinsam gegen die Verurteilung unseres Herkunftslandes, der Türkei.
Die Behauptung die Türkei hätte von 1915 bis 1917 Völkermord an den Armeniern begangen ist so schwer und ungeheuerlich, dass sie auch mit Fakten und eindeutigen Beweisen belegt werden müsste. Dies ist bis heute nicht geschehen. Dass es zu Vertreibungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen kam ist unstrittig, ebenso dass dabei viele Menschen ihr Leben verloren. Unter welchen Umständen das geschah und wer dabei Schuld auf sich lud sollte durch unabhängige Historikerkommissionen geklärt werden. Leider verweigert sich Armenien und die ihm nahestehenden Organisationen bis heute einer offenen und ehrlichen Aufarbeitung der tragischen Ereignisse von 1915 bis 1917. Die Türkei hat dagegen ihre Bereitschaft dazu erklärt.
Warum der Deutsche Bundestag dies einfach ignoriert ist uns völlig unverständlich. Wir fühlen uns verletzt und durch den Beschluss, dass die Türkei einen Völkermord begangen haben soll herabgesetzt. Dem guten Miteinander und der Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft in unserer Gesellschaft schadet dieser Beschluss des Bundestages nachhaltig. Auch in Duisburg!
Auch sind wir schwer von “unseren” Bundestagsabgeordneten enttäuscht, die nicht den Mut aufbrachten sich gegen die Verurteilung unseres gemeinsamen Herkunftslandes zu wehren oder sogar noch aktiv an der Verurteilung der Türkei mitwirkten. Mahmut Özdemir hatte leider nicht den Mut im Plenum des Bundestages Nein zu sagen obwohl er angeblich die Resolution ablehnte. Wir hätten mehr Mut und weniger Ausreden von ihm erwartet nachdem ihn soviel türkischstämmige Wähler in Duisburg ihre Stimme gegeben haben.
Cemile Giosouf hat uns mit ihren Aussagen für die Resolution und ihrer Zustimmung zum Völkermordvorwurf schwer enttäuscht. Über Cem Özdemir ist nur soviel zu sagen, dass sein Hass auf die türkische Regierung und seine Nähe zur terroristischen PKK offensichtlich sein ganzes Handeln bestimmen. Ebenso Sevim Dagdelen von der Linken.
Auch Azize Tank, Mutlu Özcan, Metin Hakverdi, Cansel Kiziltepe, Aydan Özoguz, Gülistan Yüksel und Ekin Deligöz vergessen wir ihren Verrat an unserem gemeinsamen Herkunftsland nicht.SPD, CDU, Grüne und Linke haben im Deutschen Bundestag klar gezeigt, dass sie die Stimmen der türkischstämmigen Bürger gerne einsammeln aber keinerlei Rücksicht auf deren Interessen nehmen.
Dies werden wir nicht vergessen, und dies wird auch Folgen haben. Die nächste Wahl kommt bestimmt.
Die Resolution geht auf die Initiative des Duisburger Ratsherren Rainer Grün zurück – eines ehemaligen Bergmanns und Sozialdemokraten, der jetzt in der Sicherheitsbranche arbeitet und zum Islam konvertiert ist. Grün führt eine kleine türkeiaffine Wählergruppierung an.
Der Geschäftsführer der grünen Ratsfraktion, Gerd Schwemm, hält den Beschluss für rechtswidrig: „Denn der Integrationsrat hat kein allgemeinpolitisches Mandat.“ Die Kommunalverwaltung prüfe schon die Relevanz der Resolution. „Ausserdem werden wir dagegen angehen, dass unser MdB Cem Özdemir in die Nähe der PKK gerückt wird.“
Vetreter der SPD, der Linkspartei und der Grünen haben wegen rechtlicher Bedenken an der gestrigen Abstimmung nicht teilgenommen, auch alevitische Verbandsvertreter beteiligten sich nicht.
Der Duisburger Integrationsrat gilt als dominiert von rechten und islamgläubigen türkischen Organisationen.
Update, 16:10 Uhr. – Mittlerweile hat sich auch Sören Link, SPD, der Duisburger Oberbürgermeister und Chef der Stadtverwaltung zu Wort gemeldet.
Er erkärt:
„Die im Integrationsrat beschlossene Resolution zum Thema ‚Armenien‘ ist nicht akzeptabel und verletzt geltendes Recht. Die teilweise martialische Wortwahl, die Beschimpfung und Bedrohung einzelner Mandatsträger haben in einem Gremium der Stadt Duisburg nichts zu suchen.
Gemeinden besitzen kein allgemeinpolitisches Mandat. Ein solches ergibt sich weder aus Art. 17 noch aus Art. 5 Abs. 1 des Grundgesetzes. Auch folgt eine Kompetenz für ein allgemeinpolitisches Mandat nicht aus Art. 28 Abs. 2 GG. Voraussetzung für ein Tätigwerden der Kommunen im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung ist ein besonderes individuelles Betroffensein. Das individuelle Betroffensein muss allerdings gegenwärtig und konkret sein.
Bei der Resolution des Integrationsrates handelt es sich ausschließlich um eine allgemeinpolitische Erklärung. Die Abgabe solcher Erklärungen steht der Gemeinde allerdings nicht zu. Es ist vielmehr stets ein direkter kommunaler Bezug nötig, der hier nicht erkennbar ist.“
Ich halte es vor diesem Hintergrund für unzulässig, dass der Integrationsrat entsprechende Beschlüsse fasst. Den Beschluss vom 7.6.2016 werde ich deshalb umgehend beanstanden.“
Digitaliserung in NRW: Vor dem Kindergarten die Hausaufgaben machen

Garrelt Duin (SPD) ist Wirtschaftsminister in NRW und nach einem Bericht der FAZ dafür, das Kinder bereits im Kindergarten damit beginnen, programmieren zu lernen. Das ist ohne Zweifel eine gute Idee. Noch besser wäre es, wenn man eine solche Aussage eines Mitglieds der Landesregierung Ernst nehmen könnte. Denn anstatt davon zu fabulieren, den Informatik- oder Digitalkunde-Unterricht auf die Kindergärten auszuweiten, sollte die Landesregierung ihre Hausaufgaben machen und sich dafür einsetzen, das Informatik qualifiziert an Schulen unterrichtet wird. In einer Antwort des Bildungsministeriums auf eine kleine Anfrage der Piraten-Landtagsabgeordneten Monika Pieper und Michele Marsching werden die Mängel des Informatikunterrichts in NRW deutlich: Es fehlt an fachkundigen Lehrern, der Informatikunterricht im Land wird von engagierten Lehrern ohne Lehrbefähigung aufrecht erhalten:

Rot-Grün sollte seine Hausaufgaben machen, bevor die Minister der Landesregierung mit Ideen kommen, die gut klingen, mit der tristen Wirklichkeit im Land allerdings nichts zu tun haben.