Hauschka, Mittwoch, 7. September, 19.30 Uhr, Weltkunstzimmer, Düsseldorf
Hauschka, Mittwoch, 7. September, 19.30 Uhr, Weltkunstzimmer, Düsseldorf
Bereits seit dem 10.6. und noch bis zum 16.09.2022 läuft die Schau im Rautenstrauch-Joest Museum – Kulturen der Welt in Köln. Mit ihr begibt sich der syrische Kurator und Archäologe Jabbar Abdullah auf die Spuren des kulturellen Gedächtnisses Syriens. Er zeigt historische, syrische Artefakte aus deutschen Sammlungen, die jetzt teilweise erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Sie stehen im Dialog mit zeitgenössischen Positionen sowie syrischer Alltags- und Erinnerungskultur und beleuchten die kulturelle Vergangenheit Syriens, seine jüngste Geschichte insbesondere in Zentren wie Raqqa, Aleppo und Damaskus. „Syrien – Gegen das Vergessen“ zeigt den Besuchern den Nahen Osten aus außereuropäischer Perspektive und öffnet Syrern einen Raum, sich ihrer ersten Heimat zu erinnern und diese Erinnerung zu teilen.
Juno Francis, Donnerstag,, 1. September, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund

Zum 40. Geburtstag der MLPD hatte die, vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestufte, Splitterpartei nach Gelsenkirchen-Horst geladen.
Am 27. August 2022, wurde, im Rahmen der Feierlichkeiten zum Parteijubiläum, eine Karl-Marx-Statue enthüllt. Diese wurde neben der bereits vorhandenen Lenin-Statue aufgestellt. Der für mich spannendste Aspekt, neben den tieffliegenden Friedenstauben, beim Event:
Eine freundliche Grußbotschaft von den Klassenfeinden der Volksbank in Pirna zum Jubeltag der MLPD.

120 Acts, 4 Absagen: BDS hat wieder einmal eine Kampagne gestartet, um Israelhass zu promoten, Erfolg sieht anders aus. Offenbar macht die Pop-Kultur Berlin das Gegenteil von dem, was die Documenta Kassel macht, nämlich alles richtig. Der Soli-Effekt, auf den BDS setzen konnte, solange die Hetzkampagne auf Claudia Roth hoffen durfte, ist perdu, 2022 scheinen die Abraham Accords aus 2020 anzukommen. Nicht auf der Documenta, aber im Pop.
2017 wurde die Pop-Kultur Berlin, internationales Festival für Pop-Musik mit pop-politischem Anspruch, erstmals von BDS ins Visier genommen. Begründung der anti-israelischen Hetzkampagne damals: Das Logo der Botschaft Israels habe auf der Website des Pop-Festivals gestanden. Acht Acts zogen ihre Auftritte zurück, Boykott-Headliner waren die schottischen Triphopper Young Fathers, die daraufhin von Stefanie Carp eingeladen wurden, wenn nicht die Pop-Kultur Berlin, dann die Ruhrtriennale zu schreddern, deren Intendantin Carp 2018 war. Im selben Sommer waren es in Berlin nur noch fünf von 150 Acts, die sich BDS unterwarfen, 2019 lief die BDS-Kampagne gegen die Pop-Kultur Berlin vollends ins Leere, und jetzt – nach den stillen Corona-Jahren – sind es vier Acts, die ihre Musik für sich behalten wollen, um sich mit einer Hasskappe zu schmücken.

Publizist nennt iranische Reaktion auf den Anschlag „widerlich“ und zeigt sich erfreut über Verurteilung des Regimes in Teheran durch die Bundesregierung.
Der Kölner Publizist Günter Wallraff hat das Attentat auf den Schriftsteller Salman Rushdie als Versuch verurteilt, Aufklärer und Islamkritiker einzuschüchtern. Es sei „widerlich“, dass die iranischen Staatsmedien den mutmaßlichen Attentäter frenetisch feierten, sagte Wallraff dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag-Ausgabe). Er sei nach dem Anschlag immer noch schockiert. Erfreulich sei, dass Kanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser (beide SPD) den iranischen Staat für den Anschlag mitverantwortlich gemacht hätten.

Es wurde bei der Einweihung der Lenin-Statue am 20. Juni 2020 bereits angekündigt. Jetzt wird die düstere Ankündigung Realität: Neben der Lenin-Skulptur wird eine Karl-Marx-Statue aufgestellt. Die Enthüllung des Denkmales findet am 26. August vor der Parteizentrale der MLPD im Gelsenkirchener Stadtteil Horst statt.

Schauplatz Dortmund: Mit großem Entsetzen wird im ganz Deutschland über den Tod des 16-jährigen Flüchtlings Mohammed D. aus dem Senegal gesprochen. Auf dem Gelände der St.-Antonius-Kirche im der Nordstadt trafen den Jugendlichen fünf Kugeln aus einer Maschinenpistole der Polizei. Ein Polizist hatte sich von dem Jungen bedroht gefühlt, der mit einem Messer in der Hand auf die Polizisten zugegangen sei.
Laut Dortmunder Staatsanwaltschaft sei der Jugendliche ein unbegleiteter Flüchtling gewesen. Mohammed D. kam über Mali nach Deutschland. Er stammte aus dem Senegal. Erst vor einigen Tagen sei er über Rheinland-Pfalz nach Dortmund gekommen, habe in einer Jugendwohngruppe der katholischen Kirche gelebt.

Die laufenden Diskussionen rund um das Thema Energiesparen tragen inzwischen schon recht irre Züge. Da wird seit Tagen lautstark darüber gestritten, ob die Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Gebäude in vielen Städten zukünftig denn noch im vertrauten Maße beleuchtet werden sollten, oder aber ob die Warmwasserversorgung in bestimmten Bereichen reduziert werden könnte. In vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch schon offensichtlich um reine Symbolik, ist das Sparpotenzial in diesen Bereichen doch im Vergleich zur sich anbahnenden Größe des Problems eher gering.
Man kann schnell den Eindruck gewinnen, dass, trotz aller grundsätzlichen Sinnhaftigkeit des Energiesparens (übrigens auch schon deutlich vor der aktuellen Krise), damit von den eigentlichen Problemen abgelenkt werden soll.