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Ruhrgebiet: Keine Tore und keine Randale…FAZ
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Aschenputtel mit Flitterkanonen

Am 22.3. hatte im Dortmunder Opernhaus Rossinis La Cenerentola Premiere. Ausnahmsweise setzte ich mich diesmal über alle Regeln des guten Kulturjournalistentons hinweg und beginne mit schonungsloser Subjektivität. Ich mag italienische Opern nicht besonders. Mit Verdi kann ich leben, Puccini ist für mich blanker Kitsch und Rossini finde ich eher langweilig. Gut, die Ouvertüren machen sich in jedem Silvesterkonzert hervorragend und auch mir gute Laune, aber der Rest..
Video im Nazi-Style: Anonymous wird zur Braunen Aluhut-Fraktion

„Wir kommen zu euch mit der Bitte, vereint wie ein Mann zu stehen, denn vereint sind wir stark, getrennt sind wir schwach. Die Zeit ist gekommen, dass sich das deutsche Volk erheben muss. Wir sind in einem Teufelskreislauf aus Selbsthass, Schuldbewusstsein, Tabuthemen, Geschichtsfälschung, politischer Korrektheit, Zensur, Manipulation, Gehirnwäsche und Propaganda gefangen. Deutschland ist ein besetztes Land, wird von der BRD-GmbH verwaltet und die Deutschen sind das Personal.“
Nein, das ist kein Gemeinschaftswerk von SS-Siggi, Jürgen Elsässer, Axel Stoll und Diether Dehm. Das ist der neuste Erguss der Gruppe Anonymous, die sich damit endgültig als Rechtsaußen-Truppe positioniert. Flankiert wird die Ansprache von Fotos von Neonazi-Demonstrationen, deutschnationaler Propaganda-Bildchen und Werbe-Grafiken des Verschwörungs-Magazins Compact. In dem knapp zehnminütigen Video poltert eine Computerstimme gegen „Masseneinwanderung und Multikultiwahn“, Feminismus unddie „sexuelle Umerziehung unserer Kinder“. Zudem fordert sie die Zulassung von „freier Energie“, ein Ende des „Chemtrail-Wahnsinns“ sowie „der Lüge des angeblich menschengemachten Klimawandels“. Auch die „New World Order“, die „Bilderberger“ und die „EUDSSR“ kriegen ihr Fett weg.
Bezeichnend: Als vom „Teufelskreislauf“ aus Selbsthass, Schuldbewusstsein, Geschichtsfälschung und so weiter die Rede ist, wird das Foto einer Antifa-Demonstration gezeigt. In dem Propaganda-Video werden praktisch alle gängigen Aluhut-Nazi-Klischees beackert, nur Neuschwabenland fehlt. Nun kann sich zwar jeder Anonymous nennen, das betont die Gruppe, die dadurch irgendwie keine ist, immer wieder. Es ist aber nicht die erste faschistoide Provokation der Guy-Falkwes-Maskenträger. So hielten es Anonymous-Aktivisten 2013 ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag für eine gute Idee, eine großangelegte Cyberwar-Offensive gegen Israel zu fahren und unter anderem „Tod für Israel“ auf dessen Websites zu hinterlassen. Die Nummer endete für Anonymous übrigens recht peinlich: Eine technisch versiertere israelische Hacker-Gruppe ging zum erfolgreichen Gegenangriff über. Ob die Braune Aluhut Fraktion aus Deutschland ihrem Video ebenfalls Angriffe auf bundesdeutsche Server folgen lässt, ist ungewiss.
Experimentelle Poesie – Blixa Bargeld und Teho Teardo auf Zollverein
Der Ruhrpilot

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Vor dem Derby am Dienstag: Dortmund gegen Schalke – Spiel mit dem Feuer

Am Dienstag ist bekanntlich mal wieder Revierderby. Der FC Schalke 04 als Gast zu Besuch in Dortmund, beim BVB. Nach dem 3:1-Hinspielsieg der Schwarzgelben in Gelsenkirchen, werden die Emotionen in Dortmund, völlig unabhängig vom Spielergebnis, erneut ein Maximum erreichen. Eigentlich eine schöne Sache, möchte man meinen. Doch besonders diesmal gibt es im Vorfeld des Spiels nicht wenige, die sich um die Sicherheit der Veranstaltung sorgen.
Nachdem es in Gelsenkirchen im vergangenen Herbst zu inakzeptablen Gewaltausbrüchen einiger Gästefans gekommen war, muss man wohl auch beim nun anstehenden Rückspiel um ein friedliches Derby zittern. Die Ausgangslage ist insgesamt jedenfalls deutlich angespannt.
Someone Still Loves You Boris Yeltsin
Someone Still Loves You Boris Yeltsin, Dienstag, 25. März, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot

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Dortmund: Nazi-Gegner schließen sich zu Blockade-Bündnis zusammen
In kaum einer anderen Stadt waren die Nazi-Gegner so zerstritten wie in Dortmund. Das ist vorbei: Unter dem Namen „BlockaDO – gemeinsam gegen Nazis“ will man künftig zusammenarbeiten.
Gleich drei Bündnisse von Nazigegnern gab es in Dortmund und manchmal hatte man das Gefühl, sie seien mehr damit beschäftigt, sich voneinander anzugrenzen, als gegen die Nazis vorzugehen. Das soll sich künftig ändern. Als „BlockaDO – gemeinsam gegen Nazis“ will man nun kooperieren. Gewerkschaften, Parteien,
Jugendorganisationen und Antifagruppen werden sich in Zukunft zusammenarbeiten. „Die Bündnisse Dortmund nazifrei, Dortmund stellt sich quer und autonome Antifaschistinnen und Antifaschisten hatten sich auf das neue Bündnis geeinigt.“ heißt es in einer gemeinsame Erklärung.
Ziel ist es, Naziaufmärsche zu verhindern. Eine Sprecherin des Bündnis:
„Für alle Beteiligten im Bündnis sind unsere Menschenblockaden ein gerechtfertigtes Mittel unseres Widerstandes gegen Naziaufmärsche. Wir sind uns einig in unserem Bündnis, dass es legitim und notwendig ist, zivilen Ungehorsam zu leisten, um den Nazis keinen Raum in dieser Stadt zu überlassen. Wir laden alle ein, sich mit uns gemeinsam auf die Strasse zu setzen.“
Am sechsten April wird es eine Aktionskonferenz im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund geben, zu der das neue Bündnis alle Interessierten einlädt.

