Aimee Mann, Donnerstag, 14. November, 20.00 Uhr, Christuskirche, Bochum
Der Ruhrpilot

NRW: Land fordert Rückzahlung von Kommunen…Welt
NRW: Bürgerinitiative spricht sich gegen Schulzeitverkürzung aus…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Reiche Städte sollen weniger zahlen…Der Westen
NRW: Der Blindflug der Ruhrgemeinden am Beispiel von Bottrop. Geld beschaffen mit unrealistischen Zahlen… WAZRecherche
Bochum: Immer mehr Studenten aus finanzieller Notlage auf Tafel-Angebot angewiesen…Der Westen
Bochum: RUB-Studenten haben die Bochumer Gruppe von Ingenieure ohne Grenzen reaktiviert…Ruhr Nachrichten
Bochum: Die Absurde Coaching-Welt in „Zu spät! Zu spät! Zu spät!“…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Keine Lust auf Einheitsbier – Dortmunder brauen selber…Der Westen
Duisburg: Rat gibt Grünes Licht für das „NS-Doku-Zentrum“…Der Westen
Essen: Schlechte Aussichten fürs Pfingst-Open-Air…Der Westen
Essen: Asylheim bremst Investoren…Der Westen
Oberhausen: Weiterer Widerstand gegen „Graue Wölfe“ in Oberhausen…Der Westen
Fehlt uns inzwischen das Gespür für ein ‚menschliches Miteinander‘?

Ich persönlich habe mit der Katholischen Kirche seit meinem Kirchenaustritt vor 16 Jahren eigentlich nicht mehr viel zu schaffen. Doch am Montag stolperte ich bei der Lektüre der Morgenzeitung über einen Leserbrief eines hiesigen Pfarrers. Franz-Josef Durkowiak kritisiert darin das Verhalten vieler Zeitgenossen.
Der Kirchenvertreter monierte u.A.:
„…Da erlebe ich zunehmend, dass Männer beim Betreten der Kirche nicht ihren Hut ziehen. Menschen, die sicher sehr liebevoll die Gräber ihrer Verstorbenen pflegen, ignorieren ganz offensichtlich, wenn ein Beerdigungszug an ihnen vorbeizieht, bleiben nicht etwa für eine kurze Zeit respektvoll stehen, sondern strecken – immer wieder erlebt! – ihren Hintern dem vorbeiziehenden Sarg – und den Angehörigen des Verstorbenen – entgegen, um sich ihren Blumen zu widmen. Da raucht jemand – und das ist der Anlass für meinen Brief – am Samstag während(!) des Mahngedenkens am jüdischen Friedhof seine Zigarette.
Claire
Der Ruhrpilot
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Debatte: Eckpunkte zur Reform der Energiewende…Welt
Debatte: Am Lebensgefühl der Mehrheit vorbei…Post von Horn
NRW: Verfassungsgerichtshof verhandelt Klage von Kommunen gegen Land…Bild
NRW: Syrienflüchtlinge – An der Seite der Opfer…General Anzeiger
NRW: Der teure Müllfehler des Landes…Der Westen
Ruhrgebiet: Spächen in der Grube – das bietet der 23. Geierabend…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet: Vivawest-Chef kritisiert Politik für rasanten Anstieg der Miet-Nebenkosten…Der Westen
Ruhrgebiet: Wie die Kohlebranche in Zukunft grün werden will…Welt
Bochum: Urbanatix-sub:City feiert am Freitag Premiere…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Jupiter Jones im FZW…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Der nächste Etat, die gleichen Probleme…Der Westen
Duisburg: Klinikum – Stadt prüft Rückabwicklung des Vertrags mit Sana…Der Westen
Essen: Rot-rot-grüne Symbolpolitik in Haushaltskrise genügt nicht…Der Westen
Essen: Den grünen Daumen drücken…Der Westen
Essen: Tanz hat Gewicht…Revierpassagen
Apple: Kein AppleCare Plus wegen Tweetbot und iOS 7?…Pottblog
Kraftwerk „E.On Datteln 4‘: Offener Brief an den Stadtrat der Kanalstadt im Vest

Vor knapp zwei Wochen veröffentlichten wir hier bei den Ruhrbaronen einen Brief eines besorgten Dattelner Bürgers an Hannelore Kraft, die Ministerpräsidentin des Landes NRW. Der Verfasser appellierte in seinem Schreiben damals an die Landesregierung dem eingeleiteten Zielabweichungsverfahren für das juristisch gestoppte Projekt nicht zuzustimmen.
Am gestrigen Sonntag erreichte uns nun ein weiteres Schreiben desselben Bürgers, diesmal ganz konkret als ‚Offener Brief‘ an die Mitglieder des Dattelner Stadtrates gerichtet.
Auch in diesem Schreiben fasst der uns namentlich bekannte Autor seine Sorgen in einem kompakten Text zusammen, fordert diesmal den Stadtrat der Kanalstadt direkt und öffentlich auf die Planungen in Sachen Kraftwerk ‚Datteln 4‘ aus unterschiedlichen Gründen umgehend einzustellen.
Aber lesen Sie doch einfach selber
Der Ruhrpilot

NRW: Konkurrenzlos schlecht…Post von Horn
Debatte: Prostitution ist ein Deal, kein Verbrechen…Welt
NRW: Grünen-Justitiarin Gerlach soll Grimme-Chefin werden…Spiegel
NRW: Laschet begrüßt Bremse bei Energiewende…Kölner Stadtanzeiger
Ruhrgebiet: Kassierer für die Kämmerer…Der Westen
Bochum: Ergreifende Erinnerungen an den 9. November 1938…Ruhr Nachrichten
Bochum: Lohn für große Bühnen-Kunst…Der Westen
Dortmund: Pharmafirma Microparts sucht 240 Mitarbeiter…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Filmwoche sorgt für gute Duisburger Schlagzeilen…RP Online
Essen: Zu viel klebrige Heile-Welt-Soße im WDR-Film…Der Westen
Gegengewicht zu menschenverachtenden Einflüsterungen

Das war ein aufregender 9. November 2013 in meinem sonst eher verschlafenen Stadtteil Neumühl. Von unsere Gastautor Helmut Junge.
Gleich vier Demonstrationen waren ursprünglich geplant, wobei die gerade erst gegründete Initiative. „Neumühler Erklärung“ ihren Plan einen Schweigemarsch anlässlich des Gedenkens der Opfer der Reichspogromnacht zu Gunsten einer Beteiligung einer am gleichen Ort gemeldeten Gedenkveranstaltung der Initiative Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, aufgab. Das war auch gut so, denn dadurch kam es zu der vielleicht größten politischen Veranstaltung im Neumühl seit Jahrzehnten. Die Veranstaltung begann am Stolperstein zum Gedenken an den Neumühler Kaufmann Fritz Mühlstein, dessen Kleidergeschäft in der Pogromnacht vor 75Jahren in Brand gesteckt, und den die Nazis 1938 ins KZ Dachau verschleppt, 1942 nach Theresienstadt deportiert und 1945 in Auschwitz ermordet haben. Von dort aus gingen die Teilnehmer über die Holtenerstraße zum zweiten Stolperstein auf der Fiskusstraße, wo Albert Cipek, ein Neumühler Bergmann lebte, und den die Nazis wegen seiner Mitgliedschaft bei der KPD auch verschleppt und ermordet haben. Von den 6 Rednern, einschließlich des Versammlungsleiters, möchte ich zwei besonders erwähnen. Das ist einmal Patrick Marx von der jüdischen Gemeinde Duisburgs, der von einer solchen unerwarteten Resonanz seitens der Neumühler Bevölkerung überrascht war, und Susanne Lohaus von der Initiative „Neumühler Erklärung“, weil die für den Teil der Neumühler Einwohner spricht, die sich zusammengeschlossen haben, um permanent im Ort ein moralisches Gegengewicht zu rechten, menschenverachtende Einflüsterungen zu bilden. Alle Redner waren darin eins, dass die mit rassistischen Parolen angereicherte ProNRW- Demo, die nach langem Hin-und Her doch noch vom Verfassungsgericht erlaubt wurde, angesichts des 75-jährigen Gedenktages zur Reichspogromnacht, besonders deutlich zeigt, welchen Grad der Menschenverachtung diese Partei inzwischen erreicht hat.
Über deren Veranstaltung, die räumlich einige Hundert Meter entfernt stattfand, sagte mir ein Polizeieinsatzleiter, dass dort etwa 100 Leute teilnehmen würden. Das wären dann immerhin bereits weniger, als am für Neumühl traurig-berüchtigtem 5.Oktober. Von der Demo der jungen schwarzgekleideten Leute, die den direkten Kontakt zu ProNRW gesucht hatten, um dort ihren Protest gegen sie zu verkünden, habe ich etwas mehr gesehen, aber die gingen sehr schnell und die armen, teils auch schon älteren, Einsatzkräfte mussten schon schnaufen, um da hinterherzukommen. Als ich den erwähnten Einsatzleiter darauf ansprach, dass dieser große Polizeiaufwand wohl kaum sinnvoll war, bejahte dieser das. Es war eben alles friedlich.
Der Ruhrpilot
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BVB: Was bewirken die Maßnahmen des Clubs bei den Ultras?
Am gestrigen Freitag hat der BVB bekanntgegeben, dass er drei großen Fangruppen (Desperados, The Unity und Jubos) die Auswärtsdauerkarten in nächster Zeit entziehen will. Zudem sind Stadionverbote für bis zu ca. 30 Personen geplant, die nach den Derbykrawallen eindeutig zu identifizieren waren.
Die ersten Reaktionen darauf waren sehr unterschiedlich, gingen von ‚völlig gerechtfertigt‘, über ‚zu undifferenziert‘, von ‚wirkungslos‘ und ‚ungerecht‘ bis hin zu ‚konsequent‘ und ‚hart‘.
Dies war sowohl in der Medienlandschaft als auch bei den Fans so der Fall.
Ich sehe mich anhand der nun ausgesprochenen Strafe in meiner Meinung bestätigt, dass dem Verein im Kampf gegen Fanausschreitungen eigentlich die Hände weitestgehend gebunden sind. Die Strafe wirkt auf den ersten Blick in der Tat hart und konsequent. Wer jedoch gestern Nachmittag durch die diversen Foren geschaut hat, der konnte bereits lesen, wie Fans sich darüber unterhielten, wie die Strafe zu umgehen sei


