Duisburg: Pro NRW will gegen Demoverbot vorgehen

 Markus Beisicht, Pro NRW
Markus Beisicht, Pro NRW

Sie lassen sich das hetzen nicht verbieten: Gegen das Verbot der Duisburger-Kundgebung am 9. November in Duisburg will die vom Verfassungsschutz als Rechtsextremistisch eingeschätzte Partei klagen.

Die Splitterpartei Pro NRW will gegen das Verbot einer Kundgebung gegen Asylbewerber am 9. November in Duisburg festhalten und gegen das von der Polizei ausgesprochene Verbot klagen. Der 75. Jahrestages der Angriffe der Nazis auf Synagogen scheint für Pro NRW offenbar der ideale Zeitpunkt zu sein, um gegen Asylbewerber zu hetzen.

Auf das Verbot der Kundgebung reagiert Pro NRW Chef Markus Beisicht mit dem üblichen Backenblasen: „PRO NRW wird diesen Anschlag auf die Demokratie, Versammlungsfreiheit und Rechtstaatlichkeit natürlich nicht hinnehmen. Wir werden wie geplant am Samstag gegen Asylmissbrauch und Armutseinwanderung in Duisburg demonstrieren.“

Rechtstaatlichkeit und Pro NRW/Pro Köln – beides in einem Satz von Beisicht ist natürlich ein Zeugnis seines Humors: Gegen Mitglieder und Mandatsträger von Pro NRW laufen immer wieder strafrechtliche Ermittlungen, ein Ratsmitglied der Schwesterpartei in Köln,  Jörg Uckermann, ist sogar mehrfach vorbestraft.

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Duisburg: Querfront-Veranstaltung gegen Israel

Werden selbstverständlich kein Thema sein: Auf Israel abgefeuerte Kassam-Raketen in Sderot
Werden selbstverständlich kein Thema sein: Auf Israel abgefeuerte Kassam-Raketen in Sderot

In Duisburg steht mal wieder eine Veranstaltung „linker“ Terrorfreunde an. In der kommenden Woche treffen sich Islamisten, „Antiimperialisten“ aus dem Dunstkreis der Linken, Terror-Unterstützer und andere Israel-Hasser im Internationalen Zentrum. Es geht mal wieder gegen Israel.

Die Referentin Ika Dano soll angeblich „über den alltäglichen Kampf gegen politische, soziale und religiöse Diskriminierung“ in Israel berichten. Dano ist Unterstützerin der Kampagne „BDS – Boycott, Divestment, Sanctions“ deren Lebensaufgabe es ist, den jüdischen Staat zu dämonisieren und zu delegitimieren. Selbst Norman Finkelstein, Stichwortgeber für Judenhasser in aller Welt und Autor des Buches „Die Holocaustindustrie“ – er vertritt dort die These, amerikanische Juden hätten die Zahl der Shoa-Opfer absichtlich übertrieben und würden die Singularität des industriellen Judenmords fälschlicherweise „behaupten“, um sich persönlich zu bereichern – distanziert sich von BDS. Die Kampagne

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Der teure Traum vom Konzern Stadt

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Viele Städte haben sich  verzockt. Ob RWE-Aktien oder  Steag Beteiligungen – Milliarden-Abschreibungen könnten die Kommunen in die Pleite treiben. Doch die Landesregierung schaut weg.

Auch Gelsenkirchen hat noch RWE-Aktien. 72 Stück nennt die Stadt ihr Eigen. Ein überschaubarer Anteil an dem strauchelnden Energieunternehmen. Oliver Wittke, heute CDU-Bundestagsabgeordneter, hat sie vor zehn Jahren, als er noch Gelsenkirchens Oberbürgermeister war, verkauft: „Gelsenkirchen hatte hohe Schulden, mit dem Geld, dass wir damals für die Aktien bekommen haben, konnten wir sie abbauen. Hätte ich das damals nicht getan, wäre Gelsenkirchen heute eine Nothaushaltskommune.“ Die SPD habe ihn damals im Rat vor dem schlechten Geschäft gewarnt. Gut 45 Euro brachte damals eine RWE Aktie beim Verkauf ein – zur Zeit liegt sie bei 27 Euro. Wittke hat zum richtigen Zeitpunkt verkauft. Düsseldorfs damaliger Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU) folgte Wittke 2007 und machte die Stadt schuldenfrei. Kindergartenplätze sind in der Landeshauptstadt heute kostenlos. Der Verkauf der RWE Aktien hat sich gelohnt.

In den meisten Ruhrgebietsstädten sah man das anders – die Aktien wurden nicht verkauft: Essen, Bochum, Dortmund, aber auch kleinere Kommunen wie Gladbeck, sind noch immer direkt oder über städtische Firmen im Besitz von großen Aktienpaketen: Essen nennt zum Beispiel insgesamt 18,75 Millionen Aktien ihr Eigen, Oberhausen 1,2 Millionen, Dortmund 22,7 Millionen und Gladbeck immerhin noch 1,1 Millionen.

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Dortmund Münsterstraße: Nordpol Eröffnungsparty

Nordpol_FylerAnfang August des vergangenen Jahres gründete eine Gruppe junger Leute eine Politik- und Kulturinitiative, um dem Mangel an nicht kommerziell ausgerichteten Alternativräumen in der Bierstadt entgegen zu wirken. Die mittlerweile im Vereinsregister eingetragene und durch Mitgliedsbeiträge finanzierte Initiative hat sich der „Förderung der kulturellen und politischen Bildung für Jugendliche und Erwachsene in Dortmund und Umgebung“ verschrieben.

 

Ob dem hochtrabenden Ziel der „Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit und politischer Freiheit, internationaler Verständigung und fortschrittlicher Kunst und Kultur“ in naher Zukunft durch kulturelle Veranstaltungen oder dem für Dortmund so grundlegenden gemeinschaftlichen Bierkonsum näher gekommen wird, bleibt abzuwarten.

Nach mehr als einjähriger Vorarbeit hat das Kollektiv aus Kulturbegeisterten und politischen Akteuren, deren Bandbreite vom Veganer bis zum Marxianer (sic!) reicht, nun endlich einen Ort gefunden, an dem sich das ersehnte Ladenlokal erproben lässt. Heute wird es der Öffentlichkeit mit einer „Grand Opening Party“ erstmals präsentiert. Um 16Uhr gibt es einen Vortrag und im Anschluss Essen, Live-Musik, DJs und Janes und natürlich ausreichend Bier, das vorerst jedoch leider in Flaschen serviert wird.

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