‚U-Boote‘ bei der Kartenvergabe wollte Aki Watzke eigentlich verhindern. Foto: Robin Patzwaldt
Ich bin normalerweise weit davon entfernt moralisch bewerten zu wollen welche Leute sich ein Fußballspiel vor Ort im Stadion ansehen sollen/dürfen, oder auch nicht. Aber als sich am gestrigen Freitag unter meinen Facebook-Freunden Leute über gerade frisch eingetroffene Karten für das Champions League-Finale in London öffentlich kräftig gefreut haben, welche ich schon seit Jahren als treue Schalke-Fans kenne, da wurde ich dann doch kurz mal stutzig.
Da besucht jetzt also ein mir wohlbekannter, langjähriger Schalke-Fan mit seiner Frau ausgerechnet das Finale, zu welchem u.a. zahlreiche BVB-Treue mangels Eintrittskarten keinen Eintritt gewährt bekommen werden.
Das zur Verfügung stehende Kontingent der Dortmunder war bekanntlich extrem hart umkämpft, mit über 500.000 Anfragen gleich ca. 20fach ‚überzeichnet‘. Denn leider gab es offiziell ‚lediglich‘ ca. 24.000 Karten für die Dortmunder Anhängerschaft. Nur ganz wenige davon gingen nach Abzug aller möglichen Privilegierten am Ende wirklich noch in den freien Verkauf, bzw. in die dafür vorgesehene Verlosung.
Auf einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf die Frage wie er denn verhindern wolle, dass eventuell zahlreiche Bayern-Fans sich auch beim BVB-Kontingent mit um die begehrten Eintrittskarten bewerben würden noch selbstbewusst: Dies wisse man seitens des BVB schon zu verhindern. Man könne ja u.a. aufgrund der Postleitzahlen eventuelle ‚U-Boote‘ erkennen und ggf. dann noch rechtzeitig ‚abschießen‘ so Watzke auf die Journalistenfrage wörtlich.
Im Rahmen des N.A.T.U.R. – Festival traten beide letzten Donnerstag gemeinsam im Café Treibsand auf. Ich war dort und habe euch mal wieder ein paar schöne Eindrücke mitgebracht!
Am 19.05 präsentiert die Rosa Strippe in Bochum in Kooperation mit der Zeche Bochum, das erste Queer Beat Festival. Die Organisatoren Andrea Mielek, Julia Backmann und Marta Grabski ist ein Line-up gelungen, dass sehr spannend sein könnte. In der Zeit von 18.00 – 2.30 Uhr bietet die Zeche eine Bühne für sechs live Acts und vier DJ´s aus ganz Deutschland. Gespielt und aufgelegt wird auf zwei Floors.
Neben Topacts wie Tubbe, Sookee und Eric D. Clark treten Künstler auf die sich schon einen Namen in der Musikszene gemacht haben oder grade dabei sind, immer größere Erfolge zu feiern. Party hard!
Wer seine Doktorarbeit korrigieren lassen will, sollte sich dabei auf Profis verlassen. Ein Korrekturdienst, der an verschiedenen Ruhrgebiets-Unis Aushänge hat, scheint nicht dazu zu gehören. Ein Mail-Verkehr der den Ruhrbaronen vorliegt, offenbart ein unseriöses Geschäftsgebaren und als krönenden Abschluss: Dumpfen Rassismus gegen seine Kunden.
Arkadij (Name geändert) möchte seine Diplomarbeit korrigieren lassen. Also wendet er sich an die „Korrekturprofis“, deren Aushang er an der Ruhr-Uni Bochum gesehen hat. Er möchte sich zunächst genauer über die Konditionen informieren.
Ob er seine Telefonnummer senden könne, fragt eine „Claudia“ zurück. Telefonisch ließen sich solche Details am besten klären. Nach zwei Tagen, Arkadij war bis dahin schlicht nicht dazu gekommen zu antworten, kommt eine weitere Mail des „Korrekturprofis“ Claudia
Das Ruhrgebiet ist reich an architektonischen Schätzen der Vergangenheit. Aber welche Wertschätzung genießen die Bauten der Gegenwart und Zukunft? Wer hat den Überblick darüber, wie facettenreich zeitgenössische Architektur zwischen Bergkamen und Xanten aussieht? Eine ausführliche Antwort darauf liefert – ausgerechnet möchte man sagen – ein Buch zweier Münsteraner. Ein Beitrag von unserem Gastautor Tim Walther
Die Architektin Bettina Meyer und der Designer Roman Skarabis haben 2011 den „Architekturführer Ruhrgebiet – Gegenwart und Zukunft“ herausgebracht. Die erste Auflage war schnell vergriffen, nun ist die zweite erhältlich. 352 Projekte in 41 Städten stellt das Duo vor: vom Supermarkt-Bau mit goldenem Dach in Dortmund-Huckarde über die Rathaus-Sanierung in Gelsenkirchen (Hans-Sachs-Haus) und Visionen, die bisher nur in Schubladen von Stadtplanern liegen.
Meyer und Skarabis haben bereits ihrer Heimatstadt Münster ein Architektur-Buch gewidmet. Die Idee, sich mit dem Revier zu beschäftigen, begründen beide am Mangel an Literatur. „Uns hat die Idee nicht mehr losgelassen einen Architekturführer für eine ganze Region zu machen, nicht nur für eine Stadt ein derartiges Produkt zu erfinden und sehr gut zu gestalten. Der Schlüssel ist vielleicht auch mein eigenes Staunen und meine Neugier über den architektonischen Wandel dieser Region. Was ist denn da alles
Es mehren sich die Anzeichen, dass der zweite Anlauf für die Kraftwerksplaner in Datteln nun seinen gewünschten Gang geht, zumindest politisch! Alle Weichen sind hier inzwischen so gestellt, dass das 2009 gerichtlich gestoppte Kraftwerk über ein Zielabweichungsverfahren politisch doch noch ans Netz gebracht werden kann. Und was machen die Grünen, welche im Wahlkampf 2010 noch ihre Prominenz in Datteln (Jürgen Trittin, Reiner Priggen usw.) präsentierten, um das Kraftwerk politisch zu stoppen, und die Schwarz-Gelbe Rüttgers-Regierung nebenbei auch noch zu Fall zu bringen? Sie sind verbal seit Langem schon völlig abgetaucht! Lediglich die lokalen Grünen kämpfen mit ihren begrenzen Möglichkeiten noch öffentlich sichtbar gegen den umstrittenen Bau an der Stadtgrenze zwischen Datteln und Waltrop im Kreis Recklinghausen. Von der Parteiprominenz will sich offenbar derzeit niemand mehr die Finger an dem Thema verbrennen.
Seit Monaten bzw. Jahren findet man keine öffentlichen Stellungnahmen mehr von Jürgen Trittin (Bundespartei), Reiner Priggen (Land), Sabine von der Beck (RVR), oder Martin Tönnes (RVR). Allesamt im Jahre 2010 noch entschlossene Wortführer im Kampf gegen den ‚Schwarzbau‘ am Nordrand des Reviers. Alle sind bei diesem Thema inzwischen völlig abgetaucht!
Dabei wäre jetzt wieder einmal eine gute Gelegenheit seine Meinung hierzu öffentlich kund zu tun. Die Stadt Datteln bastelt derzeit fleißig an einem neuen Bebauungsplan, der RVR will Anfang Juli über das Zielabweichungsverfahren befinden. Alles deutet auf eine eindeutige Entscheidung pro Zielabweichungsverfahren im RVR hin. Lediglich
Christoph Metzelder, hier noch im Trikot von Real Madrid. Quelle Wikipedia Foto: Elemaki Lizenz: cc
Nun kam es also doch so, wie es vielleicht zu befürchten war: Christoph Metzelder hat im Alter von nur 32 Jahren seinen Rücktritt vom aktiven Profifußball erklärt. Der Abwehrrecke wird zukünftig als TV-Experte für den Bezahlsender ‚Sky‘ arbeiten, für den er u.a. auch schon während der WM 2010 tätig war. Damit verliert die Bundesliga, ohne Zweifel, einen ihrer wohl profiliertesten Profikicker.
Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde ‚Metze‘ Vize-Weltmeister, mit Borussia Dortmund Deutscher Meister, mit Schalke DFB-Pokalsieger. „Ich bin unglaublich dankbar dafür, eine großartige Karriere erleben zu dürfen“, sagte der 32-Jährige gestern. „Ich kann auf dem Niveau körperlich nicht mehr mithalten. Ich höre sehr früh auf, aber ich glaube, es ist richtig.“
Damit setzt der gebürtige Halterner einen leisen, aber würdevollen Schlusspunkt unter seine, vom Verletzungspech gebeutelte Karriere, welche trotzdem einige imposante Höhepunkte vorweisen kann, welche aber sicherlich ursprünglich noch deutlich mehr Potential versprach. Sein Körper spielte da aber nicht mit.
Immerhin 47 Länderspiele sind für ihn verzeichnet. Bei der Weltmeisterschaft 2002 spielte er in allen sieben Begegnungen des DFB-Teams, wurde Vize-Weltmeister. Doch bereits kurz darauf begann seine Pechsträhne. Schon in seiner Zeit bei Borussia Dortmund fehlte er
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