Der Ruhrpilot

landtagRuhrgebiet: Industrie präsentiert Energie-Papier…Welt

Ruhrgebiet II: “Wir bleiben Bochum”: Opel-Solidaritätsfest in der Bochumer Innenstadt am Sonntag…Pottblog

Ruhrgebiet III: 1. Queerbeatfestival Ruhr am 19.5….Coolibri

Bochum: Bunker wird frei für den Rundlauf…Ruhr Nachrichten

Bochum II: Vorschnell Bäume gefällt…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Neuer Plan fürs Wohnen am Phoenix-See soll schnell kommen…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Turmfassade des Theaters zeigt Risse…Der Westen

Essen: Ein U3-Platz für jedes zweite Kind…Der Westen

Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW: Wie die Polizei-Statistik Verbrechen verheimlicht…Welt

Bochum: Opel-Blitz schlägt beim Solidaritätsfest in der Innenstadt ein…Der Westen

Bochum II: Launige Lesung mit Treibgut-Literaten im Zacher…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Kabeldiebe legen Vodafone-Netz lahm…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Stadt fordert Hilfe boe Roma-Versorgung…Der Westen

Essen: Gelassen bleiben und nicht ärgern!…Der Westen

Witten: Bürgermeisterin unter Verdacht…Der Westen

Umland: Pirat läuft zu Pro Köln über…Kölner Stadtanzeiger

Debatte: Fleischlos, geschlechtslos, sinnlos…Welt

 

Duisburg: Bauamt schließt High5Club!

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Schock in Duisburg: Der renommierte „High5Club“ hat dichtgemacht. Das gaben die Verantwortlichen soeben auf ihrer Website bekannt. Grund dafür sind nach Angaben des Clubs Beanstandungen des Duisburger Bauamtes.

„Ich hab das auch erst heute Morgen erfahren, wir haben uns bereits auf die Suche nach einer neuen Location gemacht“, sagt Ilja Budnizkij den Ruhrbaronen. Im High5 Club veranstaltete er bislang die erfolgreiche Hip-Hop-Reihe „Rapslam Duisburg“, die regelmäßig in dem alten Kino stattfand. Für den 16.3. war eigentlich eine weitere „Rapslam“ geplant. „Wir führen die Slam auf jeden Fall noch durch, verschoben werden muss sie aber auf jeden Fall.“ Das wird nicht einfach werden: „Es ist recht schwierig, auf die Schnelle etwas anderes zu finden.“ Wie Budnizkij dürfte es vielen Künstlern und Veranstaltern gehen, die im High Five Club, der direkt in der Duisburger Innenstadt liegt, ein Zuhause für ihre Projekte gefunden haben. Die Pressemitteilung des Clubs stimmt wenig zuversichtlich: die Schließung sei voraussichtlich „Für immer“.

Die Mitteilung des High5Clubs:

WIR MÜSSEN SCHLIESSEN…UND ZWAR HEUTE…DAS IST KEIN SCHERZ, sondern bittere Realität! Das Duisburger Amt für Baurecht hat den High5Club

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NRW-Grünen Chef beschimpft italienische Wähler

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Da wollte jemand lustig sein: NRW-Grünen Chef Sven Lehmann twitterte nach der Italien-Wahl den launigen Spruch: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Betrüger selber“. Die Kälber, das sind für Lehmann die italienischen Wähler, die Berlusconi gewählt haben. Nun gibt es über Berlusconi nichts Gutes zu sagen: Der Mann ist ein Betrüger und mit dem Begriff „Clown“ noch nett beschrieben. Aber anstatt die Dummheit der Wähler als Grund anzuführen, wäre es vielleicht nicht falsch, sich zu fragen, wie verzweifelt Menschen sind wenn, sie solche Gestalten wie Berlusconi wählen. Daniel Cohn-Bendit, Grüner Abgeordneter im Europaparlament, kritisierte schon die Clown-Aussage von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück als verbalen Ausraster. Kann man machen, muss man nicht. Aber die Beschimpfung von ein paar Millionen Wählern als Kälber geht  als Satire in Ordnung, nur Lehmann ist nicht  Vorsitzender von „Die Partei“ sondern der Grünen, die eher dafür bekannt sind, kleinste Abweichungen vom Pfade der Korrektheit zu streng zu geißeln. Update: In einer früheren Version stand, das Lehmann den Tweet gelöscht hätte. Hat er aber nicht.

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Nun verlässt auch Roger Handt den WDR-Hörfunk – Wehmütige Erinnerungen an ‚WDR 1‘

Woran merkt man, dass man selbst offenkundig nun doch langsam schon alt wird? Man trauert vermehrt Dingen aus der Vergangenheit hinterher. So erging es mir (Jahrgang 1971) nun auch einmal mehr, als ich gestern vom nahenden Ende der Karriere des altgedienten WDR- Radiomoderators Roger Handt erfuhr.

Handt, der zuletzt noch immer die Oldiesendung ‚Yesterday‘ auf WDR2 moderierte (seine letzte Sendung folgt Ostern 2013), ist mir überwiegend noch als Moderator des ‚alten‘ WDR1 in Erinnerung, dem Vorgängersender (bis 1995) des heutigen Jugendsenders ‚Eins live‘.

Und gerade an diese ‚gute alte Zeit‘ mit WDR1 musste ich durch diese Meldung nun seit gestern wieder häufiger zurückdenken.

Roger Handt gehört(e) zu einer Generation von Radiomoderatoren, welche noch einen ganz eigenen Stil und ihren persönlichen Musikgeschmack in das Programm mit einbringen durften. In einer Zeit bevor es so unzählig viele ‚glattgeschliffene‘, profillose Moderatoren gab, da konnte man im damaligen Jugendradio noch Sendungen mit starkem eigenen Profil entdecken. Das war die Zeit bis 1995, als eine Programmreform plötzlich den alten Sender ‚WDR1‘ zu ‚Eins Live‘ mutieren ließ, ein Sender der mich damals sofort nach seinem Start einfach nur langweilte.

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Der Ruhrpilot

opel_werkRuhrgebiet: Das Opel-Werk in Bochum  ist langfristig gerettet…Welt

NRW: EU-Umweltplan – Fahrverbote drohen…RP Online

NRW II: „Selbstplagiate“ – TU Dortmund ermittelt gegen SPD-Politiker Eumann…WAZ-Recherche

NRW III: Die Impulse Theater Biennale findet 2013 statt…Coolibri

Ruhrgebiet II: Bis 2016 will Opel in Bochum Autos bauen…FAZ

Ruhrgebiet III: GM will Opel-Standort Bochum erhalten…Spiegel

Ruhrgebiet IV: Kartellamt durchsucht Thyssen-Krupp…FAZ

Ruhrgebiet V: Rock im Pott, Ruhr in Love und Bochum Total – die besten Festivals im Revier 2013…Der Westen

Bochum: Hellen zahlt Sparkasse Geld für McCartney-Konzert zurück…Der Westen

Dortmund: Forensik – Standort-Prüfung kann noch lange dauern…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Die Bronx des Ruhrgebiets…Post von Horn

Essen: Grünen-Politikerin trotz Haftbefehl weiter auf freiem Fuß…Der Westen

Debatte: Papst Benedikt XVI. – Getrieben vom Hass auf die Moderne…Welt

 

Auch der VfL Bochum unterstützt ‚Wir bleiben Bochum‘ – Solidarität mit Opel in Bochum

Logo_VfL_BochumWenn am Sonntag, den 03. März 2013 das große Solidaritätsfest „Wir bleiben Bochum“ zur Unterstützung der Opel-Mitarbeiter, die von der Werksschließung in Bochum betroffen sind, startet, dann beteiligt sich auch der Fußballzweitligist VfL Bochum mit einer großen Delegation daran.

Im Rahmen des Opel-Solidaritätsfestes unterstützen zahlreiche Bochumer Einrichtungen und Institutionen die von der geplanten Werksschließung betroffenen Opelaner. Der VfL wird mit einem eigenen Stand an der Bongardstraße/Ecke Hans-Böckler-Straße Flagge zeigen.

Frank Goosen, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des VfL Bochum 1848, wird dabei gemeinsam mit Finanzvorstand Ansgar Schwenken und Sportvorstand Jens Todt teilnehmen.

Zudem werden Chefcoach Karsten Neitzel und Co-Trainer Thomas Reis anwesend sein, begleitet von den VfL-Profis Mirkan Aydin, Slawo Freier, Leon Goretzka, Christoph Kramer, Marcel Maltritz und Michael Esser.

Neben der Erfüllung diverser Autogrammwünsche

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Kulturmetropole Ruhr – Über kulturelle Strategien der Ruhrregion für die nächste Dekade

Eröffnungsfeier Zollverein Foto: Ruhrbarone
Ruhr2010 Eröffnungsfeier Zollverein Foto: Ruhrbarone

Internationale Veranstaltungsformate wie das Projekt „Kulturhauptstadt Europas“ erzeugen schon zum Zeitpunkt der erfolgreichen Realisierung das Bedürfnis nach Kontinuität und Nachhaltigkeit. Ruhr 2010 hat deshalb vor dem eigentlichen Ereignisjahr einen Masterplan zur „Kulturmetropole Ruhr 2020“ begonnen – als Strategie für die nächste Dekade. Die Kulturhauptstadt sollte kein temporares Einzelereignis bleiben. Erarbeitung und Beteiligung schufen dann im weiteren Verfahren nicht nur eine Meistererzählung, sondern bei schwierigster Haushaltslage die Legitimation und politische Mehrheit für ein ab 2012 jährliches Budget von knapp 5 Millionen Euro. Das programmatische Erbe der deutschen Kulturhauptstadt 2010 ist dank dieser regionalen Alimentierung für die weitere Zukunft gesichert. Ein Exzellenzcluster mit den Elementen „Identität, Intervention, Netzwerk und Destination“ kann entstehen. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.

Experiment „Urbane Künste“ und „Emscherkunst 2013“

Das zweifellos experimentellste Modul figuriert unter dem Label “Urbane Künste“. Es ist als neue Programmsäule bei der Trägergesellschaft der RuhrTriennale angesiedelt und wird neben gemeinsamen Projekten autonom eigene Angebote entwickeln. „Pulse Park“, eine Lichtperformance im nächtlichen Park der Jahrhunderthalle Bochum, machte 2012 den Anfang der Programmallianz. Die konzeptionelle Grundlage ist ein Rekurs  auf eine mittlerweile gewachsene „Ruhrbanität“. Diese liefert – nicht nur hier – atmosphärisch die Themen für Zukunftsdiskurse in „mobilen Laboren“, gibt die inhaltliche Matrix für „regionale Interventionen und Strategien“. Der räumliche und genetische Bezug ist die nicht gerade selbstverständliche Begabung der Region für ein identitätsstarkes Kulturprofil und für Kunst im öffentlichen Raum. Ganz woanders wagt man jetzt auch die Intervention: München geht in diesem Jahr mit der Ausstellung “A Space Called Public. Hoffentlich Öffentlich“ in die urbane Mitte.

Die erste Generation von Landschafts- bzw. Landmarkenkunst schuf die Internationale Bauausstellung EmscherPark. Das neue Format „Emscherkunst“ verspricht in zeitgemäßer

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Vorkriegs-Notizen (6): Ökonomie der Primaten (für Stéphane Hessel)

New New Deal
Jetzt, da die Reichen auf ewig jedweder eigenen Armut abzuschwören gedenken (außer der ihres Geistes), sollen bitteschön auch die Armen endgültig auf jeden Reichtum verzichten.

Was man nirgendwo glauben sollte:
Wenn die Griechen (Spanier, Portugiesen…) nur gutheißen wollten, dass es ihnen ab sofort auf lange Sicht schlechter gehen muss, ginge es ihnen bald besser.
(Dank an Hardt & Negri)

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Quittungen – Vorkriegs-Notizen (5)

Was mir meine Freundin Ulli Langenbrinck so erzählte und schrieb. Hier ihre Texte. Wer mehr wissen will: Ulli findet man bei FB.

SPANIEN

16.01.2013
In Alzira, einem Dorf bei Valencia, stehen rund 50 (!) Häuser leer, die größtenteils den Banken gehören (weil die Menschen die Hypotheken nicht mehr bezahlen konnten, und neue Käufer finden sich nicht). Jetzt will die Bürgermeisterin von Alzira die Häuser beschlagnahmen und enteignen, um diese den von den Banken aus ihren Häusern vertriebenen Familien und arbeitslosen Jugendlichen zur Verfügung zu stellen.

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