Ein Stadtfest in Duisburg. Ralf Jäger, NRW-Innenminister und Chef der Duisburger SPD mischt sich unter das Volk. Fotos werden gemacht. Eines zeigt Jäger mit einem Supporter der Bandidos, einer der Gangs, die Teil des Rockerkriegs in Duisburg sind. Eine schöne Trophäe für die Rocker. Nach diesem Blog vorliegenden Informationen wollte der Bandido-Supporter, der nicht zum engen Kreis gehört, Jäger mit der Aufnahme vorführen. Jäger war auf der Veranstaltung in seiner Funktion als Duisburger SPD-Chef. Das Foto wurde wohl 2012 gemacht – auf dem Foto ist eine der 500 Jahre Mercator Fahnen zu erkennen.
The C-Types
The C-Types, Freitag, 22. März, 20.30 Uhr, Subrosa, Dortmund
Der Ruhrpilot

Debatte: „Deutschland droht die Deindustrialisierung“…Welt
NRW: Rot-Grün in NRW verabschiedet Haushalt…Welt
NRW II: Kraft am Ende der Gemütlichkeit…Post von Horn
Ruhrgebiet: WAZ-/Funke-Mediengruppe streicht 200 Stellen…Pottblog
Ruhrgebiet II: Opelaner-Votum zum Tarifvertrag – IG Metall und Betriebsrat uneins…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Benedikt Stampa erhält den „Eisernen Reinoldus“…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Parteiinterne Dissidenten bemängeln – CDU verstiesse gegen eigene Satzung…Xtranews
Duisburg II: Museumsbesucher farblich sortiert…Der Westen
Essen: „Wir sind nicht nur der Aufsichts-Rat“…Der Westen
Essen II: Bau-Etats in eigene Tasche umgeleitet?…Der Westen
Gladbeck: Stadtsprecher soll Politiker beleidigt haben…Welt
Auch ich bin ein Totengräber der hiesigen Innenstädte.

Das der Versandhandel in Zeiten des immer noch wachsenden Internets natürlich eine der wenigen verbliebenen Boombranchen des Landes ist, diese Nachricht ist ja nicht neu. Neu ist auch nicht, dass Kaufleute in den Innenstädten der Region seit Jahren mit der neuen Konkurrenz notgedrungen leben müssen, was vielen immer schwerer fällt.
Der Internethandel hat inzwischen halt große, negative Einflüsse auf die Entwicklung unserer Innenstädte und dieser wird zukünftig wohl auch eher noch weiter zunehmen.
Die Veränderungen in meinem eigenen Einkaufsverhalten der letzten Jahre ist dafür auch ein recht gutes Beispiel. Ich war früher ein ziemlich begeisterter Schaufensterbummler. Mindestens einmal in der Woche fuhr ich über etliche Jahre hinweg regelmäßig in die ‚große Stadt‘ zum ‚Shoppen‘. Habe ich es mal in einer Woche aus irgendwelchen Gründen dann mal nicht nach Dortmund, Recklinghausen, oder Bochum geschafft, dann fehlte mir gleich regelrecht etwas.
Im Laufe der letzten ca. 15 Jahre entdeckte ich dann nach und nach immer mehr das Internet zum Einkaufen für mich. Heutzutage kaufe ich bis auf Lebensmittel und einige Kleidungsstücke, die bei denen man doch sicherheitshalber besser einmal vor dem Kauf die genaue Passform testet, eigentlich nahezu alles ‚im Netz‘. Die gigantische, weltweite Auswahl und die in der Regel günstigeren Preise sind ja auch nahezu in allen konkreten Fällen schlicht unschlagbar.
Inzwischen bin ich sogar schon an einem Punkt angekommen, wo ich mich
Helmolt
Helmot, Freitag, 22.März, 20 Uhr, Wohnzimmer, Gelsenkirchen
Essen: Ärger um Kultureinsparungen
Wie alle Städte im Ruhrgebiet steht Essen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Es muss gespart werden. Auch an den Kosten für die Alte Synagoge.
Über drei Milliarden Schulden hat die Stadt Essen. Mit rigiden Sparmaßnahmen kämpft sie um den Erhalt des letzten Restes an finanzieller Selbstbestimmung und streicht wo sie kann – auch im Kulturbereich: Unter anderem müssen bei der Alten Synagoge, Außenstellen der Volkshochschule und einem Kulturzentrum im Stadtteil Borbeck 2,2 Millionen Euro eingespart werden. 14 Stellen sollen wegfallen. Eine Marginalie, angesichts der finanziellen Situation der Stadt, aber eine Marginalie, wegen der die Bürger der Ruhrgebietsstadt auf die Barrikaden gehen.
Sie sammeln Unterschriften gegen die Pläne der Stadt. 14.000 Unterschriften braucht die Initiative Kulturgut, um den Rat zu zwingen, sich noch einmal mit den Einsparungen zu beschäftigen. Schließt er sich dem Bürgerbegehren nicht an, werden die Essener abstimmen, ob die Beschlüsse rückgängig gemacht werden. Ob Stadt, Medien oder Initiative – alle sind sich sicher, dass 14.000 Unterschriften zusammen kommen werden. Während Essen in diesem nicht enden wollenden Winter im Schnee versinkt, werden unermüdlich und an fast jedem Tag vor Kulturveranstaltungen Unterschriften gesammelt.
Von Claudia Jetter zum Beispiel, einer Ratsfrau der Linken, welche die Initiative unterstützen. „Kultur ist eine Investition in die Zukunft, die sich immer lohnt. Die Stadt sagt, sie muss sparen, aber sparen bedeutet für mich, Geld wegzulegen. Was die Stadt macht ist kürzen.“
Essen hätte genug Geld, um die 14 Stellen zu erhalten. „100 Millionen Euro werden von der Stadt als Bürgschaft für die Messe bereitgestellt. Und da soll es an Geld für die paar Stellen fehlen?“
Pele Caster
Pele Caster w/ Friedemann Weise, Donnerstag, 21. März, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Der Ruhrpilot
NRW: Krippenplatz für jedes dritte Kind reicht nicht…General Anzeiger
Debatte: Andere Staaten verschmähen die Energiewende…Welt
NRW II: Rot-Grün in NRW mit Etappenziel beim Kita-Ausbau…Welt
NRW III: Gesetzentwurf für Inklusion verabschiedet…Welt
NRW IV: Weniger Zeitungen, mehr Blogs…Meedia
Ruhrgebiet: Opel-Belegschaft soll Donnerstag abstimmen…Der Westen
Ruhrgebiet II: Thyssen-Krupp wählt Lehner zum Chefaufseher…Handelsblatt
Bochum: Wutbrief der Gymnasial-Direktoren…Der Westen
Dortmund: Dramaturg Alexander Kerlin über den Charakter von Sprache…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Kultur – a priori…Xtranews
Duisburg: Duisburger zahlen fürs Haushaltsloch…Der Westen
Essen: Staatsanwaltschaft wirft Sparkasse „Pflichtverletzung“ vor…Der Westen
Essen II: Kirmes kontra Wissenschaft…Der Westen
Umland: Bundespolizei widerspricht MdL der Piraten, der angeblich widerrechtlich im Kölner HBF Rewe fotografierte…Pottblog
Kirchenkritik unerwünscht – Moderator Jürgen Domian von Facebook exkommuniziert
Heute ein skurriler Nachklapp zur Ruhrbarone-Diskussion zum Beitrag „Echter Teufelskerl! 76-jähriger Casting-Gewinner warnt vor „Weltlichkeit des Dämons“!“
Wenn Facebook und religiös Strenggläubige ihre Mitglieder oder ihren Nächsten lieben wie sich selbst, dann kann’s eng werden für den so unerbittlich Geliebten.
Das erfuhr jetzt auch der für seine praktizierte Toleranz oft gerühmte Moderator Jürgen Domian.
Auf seiner Facebook-Seite – https://www.facebook.com/Domian.Juergen – schreibt Domian:
„Ihr Lieben, ich bin äußerst verärgert und fassungslos:
Initiative möchte „Leben des Brian“ an Karfreitag zeigen
Monty Pythons „Das Leben des Brian“ wäre auf einer Liste der lustigsten Filme aller Zeiten sicher ganz weit oben. Ein guter Grund, diesen Film immer mal wieder zu zeigen. Zum Beispiel am 29. März. Das ist ein Freitag und weil zwei Tage später der Osterhase kommt, ist es ein ganz besonderer Freitag: Karfreitag. Die Initiative „Religionsfrei im Revier“ (RiR) hat beantragt, an Karfreitag „Das Leben des Brian“ zeigen zu dürfen – denn Filme, die an diesem