Weihnachtliche Mettplätzchen Foto: Rainer Z Lizenz: CC
Die Adventszeit – bald ist sie vorbei. Aber noch ist Zeit, sich anzuschauen, was das Christkind in seiner Bäckerei für Weihnachten vorbereitet: Mettplätzchen.
Weihnachten ohne Mett – das ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Mettplätzchen gehören zum Fest wie der Tannenbaum und der Familienstreit. Saftig sollen sie sein, aber auch süß – und natürlich schön herzhaft.
Die Ruhrbarone Weihnachtsbäckerei hat in alten Kochbüchern nach einem schönen
Seit der Mordserie des so genannten Nationalsozialistischen Untergrunds geistern sie wieder durch alle Medien, die Klischees von den „dummen Nazis“, den „dumpfen Schlägern“ und den „grölenden Skins“. Doch kaum etwas könnte weiter weg sein von einer adäquaten Beschreibung der Realität als die alte Mär von den verblödeten Verlierern, deren Gewalt vermeintlich nur „ein stummer Schrei nach Liebe“ ist. Von unserem Gastautor Andrej Reisin.
Seit dem Ärzte-Hit „Schrei nach Liebe“ von 1993 scheinen gewisse kulturelle Vorurteile über Nazis wie in Stein gemeißelt:
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“Du bist wirklich saudumm, darum geht’s dir gut, Hass ist deine Attitüde, ständig kocht dein Blut. Alles muss man dir erklären, weil du wirklich gar nichts weißt, höchstwahrscheinlich nicht einmal, was Attitüde heißt. Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe, Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit. Du hast nie gelernt dich zu artikulieren und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit.”
So charmant der Song damals als Antwort auf die eskalierende Nazi-Gewalt im wiedervereinigten Deutschland gewesen sein mag, so bequem, unzutreffend und gefährlich sind die bis heute gerne
Eine veröffentlichte Liste der „Top-Ten-Antisemiten“ des Simon Wiesenthal Centers sorgt für Empörung und Unruhe. Eine Gastbeitrag von Katharina König, Landtagsabgeordnete der Linken in Thüringen.
Unter den zehn genannten Personen befindet sich neben Mahmoud Abbas oder dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auch Hermann Dierkes, Vorsitzender der Linksfraktion in Duisburg. Medien berichten. Über die Liste. Über die darin genannten Personen. Über das Anliegen des Simon-Wiesenthal-Centers: wachsenden Antisemitismus und die ständigen Versuche der Delegitimierung Israels zu thematisieren.
Nun mag man die Liste und die Auswahl der Personen kritisieren. Ebenso mag man den vom Simon-Wiesenthal-Center ausschlaggebenden Grund, Hermann Dierkes auf die Liste zu setzen, hinterfragen, denn wer das antisemitische Flugblatt, welches den Davidstern mit dem Hakenkreuz verband, auf der Website der LINKEn Duisburg einstellte, ist nicht bekannt.
Es sind Nebenschauplätze. Es ändert nichts an der Notwendigkeit dieser Liste. Es benötigt diese
Wojna von der Duisburger Band „Die Bandbreite“ kann sich auf ein freies Wochenende freuen – das Musiktheater im Revier (MiR) hat die Zusammenarbeit beendet, bevor sie begonnen hat.
Update: Nachdem wir am Freitag Vormittag darüber berichtet haben, das Wojna von der Duisburger Band „Die Bandbreite“ in Zusammenarbeit mit einem Gelsenkirchener Bildungsträger und dem Musiktheater im Revier ein Seminar zum Thema HipHop und Oper gegen sollte, ging alles ganz schnell. Initiativen beschwerten sich bei der Leitung des MiR und klärten die Verantwortlichen auf, mit wem sie sich da eingelassen hatten. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bedankte sich bei uns im Blog für den Hinweis und versprach aktiv zu werden.
Und Voilá: Die Zusammenarbeit mit dem MiR und dem Bildungsträger der mit dem Verschwörungsrapper kooperierte, ist erst einmal beendet.