Mit einem nie gefährdeten 7:4 Erfolg über Lauterbach haben die Dortmunder Eisadler ihre derzeitig gute Form bestätigt. Trotz des Sieges rutschte man allerding auf Platz drei in der Tabelle, da die Hammer Eisbären ihr Spiel mit 7:0 gegen Neuss gewonnen haben.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Bereits nach dem ersten Drittel war eine Art Vorentscheidung gefallen, denn die Eisadler beherrschten Spiel und Gegner und gingen mit einer 3:0 Führung zum ersten Mal in die Kabine.
Nicht sonderlich kreativ: Füchse schreiben bei den Moskitos ab. (Foto: Simon Ilger)
Nach dem ungefährdeten 6:0-Sieg am heimischen Westbahnhof gegen die Beach Boys vom Timmendorfer Strand ging es für die Moskitos gestern zum dritten Derby mit den Duisburger Füchsen. Nach zwei Siegen für Essen in den ersten beiden Spielen und der Tatsache geschuldet, dass es für beide Teams um nichts mehr geht – die Duisburger stehen als Meister fest und die Essener können bekannterweise die Play-offs nicht mehr erreichen – waren die Füchse hauptsächlich auf eine Revanche für die bitte 9:2-Klatsche am Westbahnhof Ende November aus. Die Stechmücken machten es dem EVD aber nicht zu leicht und zeigten eine couragierte Leistung gegen den Duisburger Ligenprimus. Überschattet wurde das schöne Eishockeyspiel von erneuten Ausfällen des Duisburger Ordnungsdienstes, in dessen Folge drei Essener Zuschauer den Abend in Duisburger Kliniken verbrachten.
Nein, das Spiel des FC Schalke 04 gestern in Frankfurt war wahrlich nicht schön anzusehen. Es war, wenn man ehrlich ist, wohl die mit Abstand unattraktivste der neun Begegnungen dieses Bundesligaspieltages. Und das natürlich nicht auf dem Papier, denn da hatte die Begegnung durchaus ihren Reiz, hätte S04 doch durch einen ‚Dreier‘ sogar wieder den direkten Anschluss an die Champions League-Plätze finden können, sondern leider auf dem grünen Rasen.
Kaum ein Torschuss, kaum Unterhaltungswert. Das Spiel lieferte viele Gründe wirklich unzufrieden zu sein. Nicht offenbar für Schalke-Trainer Andre Breitenreiter. Der sprach gegenüber den Medien nach dem Spiel von der wiedergefundenen, defensiven Stabilität, sah einen erfolgreichen ersten Schritt nach der Heimniederlage gegen Donezk am Donnerstag, möchte nun im nächsten Heimspiel in dieser Woche dann den nächsten Entwicklungsschritt von seinem Team sehen, dann auch wieder mehr offensive Akzente zeigen.
In der Sache mag Breitenreiter damit ja durchaus Recht haben, doch offenbart seine sich wiederholende ‚Schönfärberei‘ inzwischen ganz deutlich einen Widerspruch zwischen dem offenkundigem Potential seines Teams und den viel zu häufig gezeigten schwachen Leistungen zuletzt.
Giovanni Infantino. Quelle: Wikipedia, Foto: Piotr Drabik, Lizenz: CC BY 2.0
Viel los aktuell in der Sport- bzw. Fußballwelt. Nicht nur, dass hierzulande derzeit quasi jeden Tag wichtige Spiele stattfinden, da hat die mächtige FIFA, der reformbedürftige Weltfußballverband, am gestrigen Freitag fast nebenbei auch noch eine umfassende Strukturreform verabschiedet und mit dem Schweizer Gianni Infantino auch noch einen neuen Präsidenten erhalten, der nun ab sofort die Nachfolge des heftig umstrittenen Sepp Blatter antreten wird.
Was das Alles am Ende jedoch für den einfachen Fußballfan an der Basis wirklich bedeutet, das ist nicht nur jetzt schon umstritten, das erscheint vielen Beobachtern aktuell auch noch völlig unklar.
Wenn es auch (noch) nicht zum von vielen gewünschten Wiedersehen mit Jürgen Klopp und dem FC Liverpool kommt, trifft der BVB nach dem gestrigen 1:0-Erfolg beim FC Porto in der Europa League trotzdem auf einen Club von der ‚Insel‘. Denn man bekommt es nun im März im Achtelfinale, beim Aufeinandertreffen des Bundesligazweiten und dem Zweiten der englischen Premier League, mit den Tottenham Hotspur zu tun. Das Hinspiel findet übrigens in Dortmund statt.
Hier ein paar frische Reaktionen des BVB auf die Auslosung vom Mittag
Eine Kopie des Pokals steht schon im Fußballmuseum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Es hätte doch ein so schöner Fußballabend aus Sicht der Bundesligaclubs werden können. Die nach dem Leverkusener Abstieg aus der Champions League jetzt vier Vereine in der Zwischenrunde der UEFA Europa League hatten bei der Auslosung endlich mal allesamt recht attraktive Lose erwischt. Und bis auf den FC Augsburg galten sie auch durchaus jeweils als leichte Favoriten auf ein Weiterkommen.
Dass der FC Augsburg dann tatsächlich knapp mit 0:1 beim großen FC Liverpool unterlag und dadurch gegen die Klopp-Truppe den Kürzeren zog war jedoch durchaus ‚ehrenhaft‘, schließlich war die Leistung in Ordnung, kam das Ausscheiden lediglich durch einen umstrittenen Elfmeter für die Engländer zustande. Dortmund und Leverkusen setzten sich gegen die traditionsreichen portugiesischen Clubs FC Porto und Sporting Lissabon mit Siegen in Hin- und Rückspiel relativ locker durch.
Doch was der FC Schalke 04 da gestern in Rückspiel im heimischen Stadion in Gelsenkirchen ablieferte, das war dann doch der unrühmliche Höhepunkt dieser Europapokalrunde aus deutscher Sicht.
Nur noch drei Punkte fehlen den Dortmunder Eisadlern um die Playoffs der 1.Liga-West klar zu machen. Bei insgesamt noch drei ausstehenden Spielen, haben die Dortmunder an diesem Wochenende gleich zweimal die Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen.
Los geht es am Freitag um 20:00 Uhr in Dinslaken. Eigentlich hatte die Kobras niemand mehr wirklich auf der Rechnung, aber seit dem letzten Wochenende haben die Mannen um Ex-Dortmunder und Kobra-Kapitän Sven Linda, wieder voll in die Verteilung der Playoff-Plätze eingegriffen. Mit zwei Siegen gegen den Tabellenführer aus Hamm, können sich die Dinslakener wieder berechtigte Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten Vier machen. Bei nur noch drei Punkten Rückstand auf den Lauterbacher EC werden die Gastgeber alles versuchen, die drei Punkte gegen die Eisadler einzufahren.
Dabei kam es in der jüngsten Vergangenheit immer zu packenden und engen Begegnungen, alleine drei der letzten fünf Spiele wurden erst im Penaltyschiessen entschieden.
Am Sonntag treffen die Eisadler dann um 19:00 Uhr im heimischen Eisstadion an der Strobelallee auf die Lauterbacher Luchse.
Bayer 04-Trainer Roger Schmidt. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Fünf Spiele Sperre für Bayer 04-Leverkusen Coach Roger Schmidt, von denen zwei zur Bewährung verhängt wurden, sorgen derzeit hierzulande für reichlich Diskussionen in der Fußball-Bundesliga.
Der DFB-Kontrollausschuss blieb damit klar unterhalb der von einigen vermuteten deutlich höheren Bestrafung gegen den Coach, an dem, in den Augen einiger, durchaus nun auch eine Art Exempel hätte statuiert werden können, da sich der der Fußballlehrer am Wochenende zunächst geweigert hatte den Innenraum der ‚BayArena‘ beim Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund zu verlassen, nachdem ihn Schiedsrichter Felix Zwayer wiederholt dazu aufgefordert hatte.
Andererseits setzte das Sportgericht damit jedoch auch ein ziemlich deutliches Zeichen zum Schutz seiner Spielleiter.
Erst nach einer rund zehnminütigen Spielunterbrechung konnte das Bundesliga-Spiel am vergangenen Sonntag danach bekanntlich dann doch noch fortgesetzt werden.
Ist das nun eine harte Entscheidung, oder auch nicht?
Die Meinungen gehen aktuell weit auseinander. In einem jedoch sind sich eigentlich alle Beobachter einig, der Respekt der Aktiven und Offiziellen gegenüber den Schiedsrichtern muss hier zukünftig deutlich besser gewahrt werden.
Borussia Dortmund und Sven Bender gehen gemeinsam in die Zukunft. Der achtmalige Deutsche Fußball-Meister und der siebenmalige A-Nationalspieler einigten sich auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2021. Bender, sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Viererkette einsetzbar, trägt seit 2009 das BVB-Trikot.
„Ich bedanke mich bei Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Thomas Tuchel für das in mich gesetzte Vertrauen. Wir haben sehr gute Gespräche zum Abschluss gebracht. Ich bin extrem froh, das schwarzgelbe Trikot auch in Zukunft tragen zu dürfen. Es würde mich freuen, wenn in den kommenden Wochen der eine oder andere meiner Mannschaftskollegen nachziehen würde“, betont Sven Bender.
Die Dortmunder Eisadler haben das Wochenende erfolgreich gestalten können. Nach einem Zittersieg am Freitag in Neuss, folgte am Sonntag gegen den gleichen Gegner ein souveräner 7:3 Erfolg.
Von Beginn an zeigten die Eisadler am Sonntagabend eine starke Leistung. Mit Toren durch Andre Bruch und Sebastian Licau führte das Dortmunder Team bereits nach fünf Minuten mit 2:0. Als dann im zweiten Drittel bereits nach knapp einer Minute das 3:0 fiel, schien das Spiel bereits vorzeitig entschieden. Aber wie bereits so oft in dieser Liga werden kleine Unachtsamkeiten sofort bestraft.