Dortmund: BVB verpflichtet ersten Spieler zur neuen Saison

Foto: BVB
Foto: BVB

Er galt eigentlich bereits in dieser Winterpause als heißer Kandidat für einen kurzfristigen Wechsel nach Dortmund. Doch daraus wurde dann doch nichts. Jetzt hat der BVB Mikel Merino aber zumindest zum kommenden Sommer fix verpflichtet.

Die Bestätigung des Vereins ging uns soeben zu:

„Der achtmalige Deutsche Meister Borussia Dortmund verpflichtet zum 1. Juli 2016 Mikel Merino (19) vom spanischen Zweitligisten CA Osasuna. Der zentrale Mittelfeldspieler hat beim BVB heute einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben. 

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Dortmund: Die Eisadler besiegen die Aliens

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Eisadler-Fans am vergangenen Wochenende. Nach der bitteren Niederlage gegen Hamm am Freitag, folgte am Sonntag ein verdienter Sieg in Ratingen.

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch waren die zahlreichen Dortmunder Fans nach Ratingen aufgebrochen, denn das Spiel am Freitag gab nicht viel Anlass zu Optimismus, dass man beim bisherigen Ligaprimus in Ratingen punkten könnte.

Was folgte war aber ein fantastischer Eishockeyabend mit allem, was diesen Sport ausmacht. Kampf, Leidenschaft und ein unbändiger Siegeswille bei beiden Teams, und am Ende ein hochverdienter 5:2 Erfolg der Eisadler.

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Moskitos Essen: Playoffs ade!

Bitteres Wochenende für die Moskitos: das Derby verloren und die Play-offs unerreichbar. (Foto: Jens Greshake)
Bitteres Wochenende für die Moskitos: das Derby verloren und die Play-offs unerreichbar. (Foto: Jens Greshake)

Nach diesem aus Moskitos-Sicht äußerst glücklos gelaufenen Wochenende ist das Thema Play-offs für das Team von Frank Gentges passé. Die achplatzierten Neuwieder konnte bereits am Freitag durch einen Überraschungssieg bei den Duisburger Füchsen bei gleichzeitiger Niederlage der Essener im Revierderby beim Herner EV ihren Vorsprung auf den Mückenschwarm von elf auf 14 Punkte ausbauen. Damit waren die Play-offs ohnehin nur noch theoretisch erreichbar. Gestern gab es am Essener Westbahbhof dann das Duell des Achtplatzierten beim Neuntplatzierten und die Bären machten den Sack quasi endgültig zu. Mit einem 2:4 und drei Punkten im Gepäck fuhren die Bären die gut 150km zurück nach Neuwied.

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Kunterbunte Bundesliga: Ein Paradiesvogel, ein Pechvogel und ein Tiger in der Falle…

Die neue Bühne des 'Tigers', das kleine Stadion in Paderborn. Quelle: Wikipedia, Foto: Sunnysteffen, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Immer noch die kleine ‚große‘ Bühne des ‚Tigers‘, das Stadion in Paderborn. Quelle: Wikipedia, Foto: Sunnysteffen, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Sportlich kam die 1. Fußball-Bundesliga bisher an diesem 21. Spieltag ja eher vergleichsweise unspektakulär daher. Der BVB mühte sich zu einem glanzlosen 1:0 gegen den Tabellenletzten aus Hannover, Schalke 04 und die Berliner Hertha scheinen Platz 3 nicht wirklich zu wollen, verloren beide, die scheinbar übermächtigen Bayern spielen erst noch am heutigen Sonntag. Da zählte das vermeintlich ungewöhnliche Outfit von BVB-Torjäger Aubameyang bisher schon zu den absoluten Highlights des Samstags in der nationalen Eliteliga. Erstaunlich, wie viele Zeitgenossen sich an diesem Wochenende mit der Kleiderwahl des diesmal verletzt aussetzenden BVB-Torjägers beschäftigt haben.

Zumindest stand dieses am Samstag solange noch eindeutig im Mittepunkt des allgemeinen Interesses der Fußballfans, bis die erneut schwere Verletzung von Holger Badstuber vom FC Bayern München am Abend dann die Runde machen. Wirklich inzwischen unfassbar, wie viele schwere Verletzungen der Abwehrrecke im Laufe der letzten Jahre schon zu verzeichnen hat. Durch eine neuerliche Trainingsverletzung vom Samstag, offenbar diesmal ein Knöchelbruch, wird er dem Rekordmeister von der Isar nun auch für den Rest dieser Saison wieder fehlen… Traurig!

Sportlich gesehen ist das jüngste Geschehen in Liga 2 aktuell allerdings einmal mehr irgendwie spannender als das Tagesgeschäft in Liga 1.
Der ursprünglich einmal mit so vielen Hoffnungen verpflichtete Trainer Stefan Effenberg beweist dort nämlich aktuell, einmal mehr, dass ein großer Name als Spieler allein für eine erfolgreiche Trainerkarriere so noch kein automatisches Gütesiegel ist.
Nach zuletzt neun sieglosen Spielen in Folge taumelt der SC Paderborn, zu dessen Retter der vermeintlich weltmännische Stefan Effenberg noch im Herbst 2015 auserkoren wurde, nach wie vor bedenklich dem zweiten Abstieg in Serie entgegen.

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Dortmund: Die Eisadler verlieren gegen Hamm

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Die Hammer Eisbären sind im Moment wohl die stärkste Mannschaft in der 1.Liga West. Das bekamen am Freitagabend auch die Eisadler zu spüren, denen ein starkes Drittel nicht reichte, um gegen den neuen Tabellenführer zu gewinnen.

Mit den Eisbären aus Hamm taten sich die Eisadler bisher in dieser Saison eigentlich immer sehr schwer. So auch diesmal, als nach dem ersten Drittel mit einem 0:2 Rückstand in die Kabinen ging. Thomas Ehlert und Oliver Kraft hatten die Gäste in Führung geschossen.

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Moskitos Essen: „Play-offs wären geil…

Die Moskitos beim Abschlusstraining vor dem Revierderby in Herne. (Foto: Zucky)
Die Moskitos beim Abschlusstraining vor dem Revierderby in Herne. (Foto: Zucky)

…Derbysieg is’ geiler!!“ Dies war das Motto von drei Dutzend Moskitos-Fans, welche – in bester Schalkemanier – ihr Team beim heutigen Abschlusstraining vor dem Revierderby gegen den Herner EV am morgigen Freitagabend besuchten. Während sich in Essen also während des Trainings auf und neben dem Eis in Derbystimmung gebracht wurde müssen die Herner nicht viel dafür tun. Am vergangen Sonntag waren bereits die Füchse aus Duisburg zum Revierderby in der heimischen Gysenberghalle und am kommenden Sonntag kreuzt man erneut die Schläger mit dem EVD, dann in der Scania-Arena in Duisburg-Wedau. Dazwischen gastiert eben der ESC in Herne. Auch wenn die Spiele gegen Duisburg immer einen großen Reiz haben, die innigere Rivalität herrscht zwischen den Moskitos und dem HEV. Vor allem auch, da es für beide Teams noch um was geht, obgleich der Abstand in der Tabelle beachtlich ist.

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Dortmund: Das nächste Hammer-Wochenende wartet auf die Eisadler

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

 

Auf die Dortmunder Eisadler warten an diesem Wochenende zwei Mammut-Aufgaben. Am Freitag um 20:00 Uhr findet das Lokalderby gegen die Hammer Eisbären im Stadion an der Strobelallee statt. Am Sonntag geht es dann nach Ratingen, wo beim Tabellenführer das Spiel um 18:00 Uhr beginnt.

Nach den zwei knappen Niederlagen in der vergangenen Woche gegen Dinslaken und Lauterbach, würde man sich eigentlich eher einen leichten Gegner wünschen. Aber den gibt es bei den Top 6 in der 1. Liga West nicht mehr.
Und so müssen die Eisadler versuchen, gegen die beiden Top-Teams der Liga wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden.

Los geht es am Freitag gegen die Hammer Eisbären, die eigentlich schon am Mittwoch die Tabellenführung feiern wollten, dann aber überraschend gegen den Neusser EV verloren haben. Umso motivierter werden die Spieler um Ex-Dortmunder Kevin Thau in Dortmund auf das Eis kommen. Die Fans dürfen sich also auf ein packendes Derby freuen, denn auch die Dortmunder haben sich einiges vorgenommen.

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Bochum: Harte Kritik der VfL-Anhängerschaft an Arjen Robben ist völlig unverhältnismäßig

Gestern in Bochum. Foto: Stefan Laurin
Gestern in Bochum. Foto: Stefan Laurin

So verständlich der Ärger vieler Bochum-Fans über den Ausgang des gestrigen Pokal-Viertelfinales gegen den favorisierten FC Bayern München ja auch sein mag, so übertrieben sind viele Reaktionen, welche man aktuell im Netz finden kann.

Auch wenn man feststellen muss, dass solche Unmutsbekundungen indirekt ja auch von den Aussagen von Trainer Gertjan Verbeek und Torhüter Manuel Riemann in Interviews nach dem Spiel mit befeuert wurden.

Natürlich war der Platzverweis in der 43. Spielminute gegen den erst frisch eingewechselten Simunek am Ende eine spielentscheidende Szene. Und auch wenn der in dieser Szene verursachte Elfmeter von Thomas Müller bekanntlich vergeben (bzw. gut gehalten) wurde, kennt die Aufregung über Bayern-Kicker Arjen Robben heute bei vielen Bochumern keine Grenzen, da dieser am Abend nicht nur dazu verantwortlich war, dass Timo Perthel mit einer Augenverletzung früh ausgewechselt werden musste, sondern auch indirekt dafür, dass der für ihn eingewechselte Simunek dann nach nur wenigen Minuten schon wieder mit Rot ‚vom Platz flog‘.
Doch dieses Einschießen auf den Niederländer ist so, wenn man mal aus neutraler Sicht auf die Vorgänge des Abends schaut,  völliger Quatsch!

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Viertelfinalspiele zeigen: Der DFB-Pokal lebt!

Der DFB-Pokal. Foto: Robin Patzwaldt
Der DFB-Pokal. Foto: Robin Patzwaldt

Na, das war ja mal ein Viertelfinale im DFB-Pokal! Jedes der vier Spiele konnte überzeugen. Viele Tore, engagierte Teams, und sogar eine Überraschung. Aus neutraler Sicht hat der Pokalwettbewerb in Fußball-Deutschland damit eindrucksvoll seine Vorzüge bestätigt. Der DFB-Pokal lebt!

Die Bewertung der Geschehnisse aus Fan-Sicht ist dann natürlich wieder sehr stark davon abhängig für welche Viertelfinalmannschaft das eigene Herz am heftigstenschlug. Doch grundsätzlich muss man als Fußballfreund mit den Geschehnissen der letzten rund 36 Stunden wohl sehr zufrieden sein.

Die torärmste Partie war dabei letztendlich noch das letzte Viertelfinale, das Spiel Bochum gegen Bayern, welches am Ende deutlich mit 0:3 (0:1) endete, somit auch den eindeutigsten Spielausgang lieferte. Erwartungsgemäß muss man vielleicht noch ergänzen. Bayern im Schongang fertigten den durchaus engagiert und motiviert agierenden Revierclub locker ab. Profitierten jedoch auch von einer Dezimierung der Hausherren, konnten über 45 Minuten lang mit einem Mann mehr agieren, was den Hausherren ihr Vorhaben natürlich zusätzlich erschwerte.

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Bittere 1:2-Pleite in Bielefeld – War es das schon wieder für den MSV Duisburg in der 2. Liga?

Das Stadion in Bielefeld. Quelle: Wikipedia, Foto: Rüdiger Müller, Lizenz: CC-BY-SA 4.0
Das Stadion in Bielefeld. Quelle: Wikipedia, Foto: Rüdiger Müller, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Nein, das war leider wieder nichts, aus Sicht des MSV. Das so wichtige erste Auswärtsspiel des Jahres 2016 am gestrigen Montag bei Arminia Bielefeld, welches zuvor noch mit so großen Hoffnungen im westlichen Ruhrgebiet verknüpft war, wurde schlussendlich abermals etwas unglücklich mit 1:2 verloren. Und das, obwohl der MSV diesmal einen so guten Start erwischte, bereits in der 11. Spielminute durch Thomas Bröker bei den als so abwehrstark bekannten Arminen mit 1:0 in Führung ging.

Doch am Ende gab es erneut lange Gesichter bei den ‚Zebras‘, wurde das Duell der beiden Aufsteiger nicht zum erhofften Startsignal einer Aufholjagd für die Elf des Tabellenletzten.
Was bleibt dem MSV nun noch? In den verbleibenden 14 Spielen bis zum Saisonende müssen bekanntlich noch irgendwie rund 25 Punkte her. Ein überaus ambitioniertes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass es der MSV in den bisher absolvierten 20 Spielen erst auf klägliche 12 Punkte und zwei Siege gebracht hat, die Karten Trainerwechsel und diverse Neuverpflichtungen im Winter ja inzwischen auch schon gespielt wurden.

Man muss wohl schon ein besonders großer Optimist sein um noch immer an einen Klassenerhalt der Meidericher zu glauben.

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