Sport

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Rekordzahlen für Sky Sport am Samstagnachmittag

Foto: Sky

Sky zieht insgesamt eine positive Saisonbilanz. Die durchschnittlichen Reichweiten in der Fußball-Bundesliga lagen mit einem Plus von drei Prozent über Vorjahresniveau und durchschnittlich bei 4,22 Millionen Zuschauern im TV und auf Sky Go. Insbesondere der Samstagnachmittag war dabei stark. Rund 1,8 Millionen Zuschauer schalteten im Schnitt an jedem Samstag ein und damit 12 Prozent mehr als in der Vorsaison.

Der Bundesliga-Samstag am 26. Spieltag war mit dem Revierderby Dortmund gegen Schalke die stärkste Sky Übertragung überhaupt mit 3,81 Millionen Zuschauern (TV + Sky Go), davon 2,45 Millionen Zuschauer im Free-TV auf Sky Sport News HD, der Marktanteil lag am Samstagnachmittag bei überragenden 27,2 Prozent. Zugleich war dieser erste Spieltag nach der Corona-Pause der reichweitenstärkste Bundesliga-Spieltag der Sendergeschichte mit 6,58 Millionen Zuschauern (TV + Sky Go) am Samstag und Sonntag. Weiterlesen

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Eine NRW-Landesbürgschaft für den FC Schalke 04 wäre eine gute Sache!

Wenn es eng wird muss man zusammenstehen. Archiv-Foto: Franz-Christian Müller

Da denkt man mit dem offiziellen Saisonende der Fußball-Bundesliga kehrt in die Debatten rund um die Vereine mal wieder etwas Ruhe ein, und dann passiert das genaue Gegenteil. Mehr als das sportliche Geschehen auf den Plätzen emotionalisiert viele Fans in diesen Tagen das Geschehen im Umfeld diverser Klubs.

Besonders auch die beiden großen Ruhrgebietsvereine sind davon aktuell stark betroffen, wie es scheint. Da meldet am Montag zunächst der BVB coronabedingt einen zu erwartenden Verlust von 45 Millionen Euro für das Geschäftsjahr. Vereinsvertreter betonen hier, dass der Klub das gigantische Minus zum Glück verkraften kann, die Borussia ausreichend Rücklagen aufgebaut hat um damit umzugehen.

Wenig später kursieren dann in diversen Medien Meldungen, wonach der FC Schalke 04 in Kürze offenbar in den Genuss einer millionenschweren Landesbürgschaft kommen soll. Die Rede ist hier von Summen zwischen 30 und 40 Millionen Euro.

Viel Wasser auf die Mühlen all derer, die den Profifußball in den vergangenen Wochen reformiert gesehen hätten, die, wie man so schön sagt, Fußballromantiker sind.

Zu diesen zähle ich mich grundsätzlich auch. Und trotzdem muss ich sagen: Ich hätte gar kein Problem mit einer Millionenbürgschaft des Landes NRW für die Gelsenkirchener Profikicker. Weiterlesen

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Pure Not oder Populismus? – Schalke denkt offenbar an eine feste Gehaltsobergrenze

Fans in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der FC Schalke 04 kurz davor für seine Profis in Zukunft eine feste Gehaltsobergrenze von 2,5 Mio. Euro pro Saison einzuführen. Ein zunächst von der ‚Süddeutschen Zeitung‘ verbreiteter Bericht, wird nun auf immer mehr Portalen entsprechend bestätigt.

Das klingt im Kern natürlich zunächst einmal sehr spannend. Zum einen ist es sympathisch, insbesondere in wirtschaftlich harten Zeiten wie diesen, so einer Forderung von Teilen der aufgebrachten Anhängerschaft zu entsprechen, den Kommerz zurückzuschrauben, die Entfremdung zwischen Klub und Fans durch solche Vorgaben wieder etwas zurückfahren zu wollen. Womit ginge das besser als mit einer neuen, finanziellen Bescheidenheit?

Zum anderen ist es ja auch ein schon länger öffentlich kursierender Gedanke in der Fußballwelt sich mit einer Art ‚Salary Cap‘ gegen die ausufernden Kosten zu stemmen und zugleich den Wettbewerb nach nordamerikanischem Vorbild etwas zu regulieren.

Das Problem ist nur: Das würde den Schalkern so nicht gelingen. Weiterlesen

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Der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim bewiesen in der 2. Liga ihre Erstligauntauglichkeit

Am Stadion des HSV. Foto: Daniel Jentsch

Am gestrigen Sonntag endete auch die Saison 2019/20 im Fußballunterhaus auf sehr ungewöhnliche Art und Weise. Nicht nur, dass die letzten Wochen wie im Oberhaus ebenfalls leider ohne Zuschauer in den Stadien absolviert werden mussten, ambitionierte Vertreter der 2. Liga untermauerten auch einmal mehr, wie groß der Abstand nach oben inzwischen offensichtlich geworden ist.

Erst am Sonntag hatten wir hier im Blog noch thematisiert, dass die Schere in Sachen Leistungsfähigkeit der Vereine in der 1. Bundesliga zuletzt noch einmal deutlich auseinandergegangen ist. Die 2. Liga unterstrich einen Tag später in kaum zu überbietender Klarheit, dass auch sie immer weiter abgehängt zu werden droht. Und das eben nicht nur wirtschaftlich. Weiterlesen

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Vorhersagbarkeit in der Bundesliga nimmt zu – Kann diese Tendenz noch gestoppt werden?

DFB-Pokal und Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt

Bayern München vor Borussia Dortmund, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen. Die ersten Fünf in der Abschlusstabelle der Fußball-Bundesliga sind nach der Saison 2019/20 exakt die gleichen Teams, die sich auch schon nach der Spielzeit 2018/19 auf den ersten Rängen der Liga befunden hatten. Lediglich Mönchengladbach und Leverkusen haben in der am Samstag zu Ende gegangenen Runde im Vergleich zur Vorsaison diesmal die Plätze getauscht.

Was auf den ersten Blick vielleicht noch positiv gesehen für die hohe Konstanz und Verlässlichkeit dieser Mannschaften spricht, ist in Wahrheit eine schlechte Nachricht für die DFL. Denn ein näherer Blick auf die Tabelle zeigt ganz klar, dass die vielbeschworene Schere innerhalb der Liga immer weiter auseinandergeht. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die auf Dauer nicht gut für den Unterhaltungswert und das Gesamtprodukt Bundesliga sein kann. Weiterlesen

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‚Schnell vergessen‘? – Lucien Favre offenbart, warum der BVB so nicht an die Bayern herankommt!

Dia Laune in Dortmund war auch schon einmal besser. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Dass der BVB sich am Samstag im letzten Bundesligaspiel der Saison 2019/20 gegen die TSG Hoffenheim blamieren könnte, das war vielen im BVB-Umfeld grundsätzlich schon vorher klar. Zu häufig zeigte die Mannschaft zuletzt, gerade in scheinbar unwichtigeren Spielen, schwache Leistungen.

Und nur eine Woche nach der vollauf überzeugenden Leistung bei RB Leipzig (2:0), welche vorzeitig die Vizemeisterschaft der Dortmunder Kicker sicherte, zeigten die Schwarzgelben dann im finalen Heimspiel tatsächlich wieder ihr unschönes zweites Gesicht, traten ohne Biss und echte Leidenschaft an.

Beim 0:4 (0:2) gegen die Kraichgauer ließen die Borussen damit einmal mehr alles vermissen, was ein Spitzenteam der Liga ausmacht. Keine echte Entschlossenheit, keine Zweikampfstärke, kaum Torgefahr. Die historisch hohe Heim-Niederlage fiel am Ende auch nicht um ein Tor zu hoch aus. Ein extrem peinlicher auftritt! Schon wieder! Weiterlesen

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Schalke nicht mehr konkurrenzfähig? – Hat Trainer David Wagner innerlich schon aufgegeben?

Düstere Stimmung auf Schalke. Archiv-Foto: Franz-Christian Müller

Das große Bundesligafinale der Saison 2019/20 hatten sich die beiden Ruhrgebietsklubs sicherlich völlig anders vorgestellt. Beide verloren ihr letztes Spiel der Runde mit 0:4. Während das für den BVB einmal mehr ‚nur‘ blamabel war, das Mindest-Saisonziel mit dem Erreichen der UEFA Champions-League bereits vorzeitig erreicht war, setzte sich für den FC Schalke 04 eine Misserfolgsserie historischen Ausmaßes fort, wie sie die Fans bisher noch nie miterleben mussten.

Die Pleite von Freiburg war das 16. (!!!) sieglose Spiel in der Liga in Serie, zementierte die schlechteste Rückrunde (nur ganze 9 Punkte) der Klubgeschichte und hinterließ erneut den Eindruck, dass Schalke in diesen Tagen nur noch ein Scherbenhaufen ist.

So kann und darf es nicht weitergehen, soviel ist klar. Alleine, niemand in Gelsenkirchen macht in diesen Tagen noch den Eindruck, als hätte er einen Plan, wie es mit dem Verein schon in Kürze wieder aufwärtsgehen könnte. Weiterlesen

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Mehr als „Berlin Madness“

Foto: Michael Kamps

Vor gut 20 Jahren hatten Fußballfans eine Ausstellung über Rassismus und Rechtsextremismus beim Fussball konzipiert, um die Öffentlichkeit über die Zustände in deutschen Stadien zu informieren. „Tatort Stadion“ wurde 2010 dann noch einmal runderneuert und in allen Bundesligastädten von engagierten Fans gezeigt. Die Ausstellung hat ganz entschieden mit dazu beigetragen, dass es in heutigen Fußballstadien sehr viel weniger Rassismus gibt. Von unserem Gastautor Thomas Hafke.

Man kann sich heute kaum noch vorstellen, wie es in vielen deutschen Stadien zuging und wie weit verbreitet und selbstverständlich Rassismus unter den damaligen Fans war. Die Fans, insbesondere das „Bündnis aktiver Fußballfans“ (BAFF), die sich damals engagierten, waren eine Minderheit und wurden von Hooligans bedroht. In Bremen wurde eine Ausstellungstafel von ihnen gestohlen. Weiterlesen

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Herzliche Glückwünsche aus Dortmund an Liverpools Meistertrainer Jürgen Klopp!

Foto: Claudia Bender

Wollen wir heute auch noch ein paar Zeilen in Richtung Jürgen Klopp investieren?  Natürlich, denn der Mann hat es schließlich aktuell einmal wieder mehr als verdient.

Fünf Jahre nach seinem emotionalen Abschied vom BVB ist der 53-jährige Trainer mit dem FC Liverpool seit gestern auch offiziell Englischer Fußballmeister 2020.

Das Team des gebürtigen Stuttgarters ist nach der jüngsten Niederlage von Verfolger Manchester City sieben Spieltage vor dem offiziellen Saisonende bereits nicht mehr von der Tabellenspitze der englischen Premier League zu verdrängen, konnte dadurch den ersten Meister-Titel nach 30 Jahren auf der heimischen Couch feiern. Irgendwie ganz passend, in Zeiten der Corona-Pandemie. Weiterlesen

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Das System Tönnies, Schalke im Abseits oder das Ende eines Mythos

Clemens Tönnies Foto: Susanne Freitag (susi@fotodesignfreitag.de) – Tönnies Holding ApS Co & KG Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der erste TrinkhalleTalk aus Ückendorf

Kornelia Toporzysek war im Schalker Ehrenrat, als die rassistische Äußerung von Clemens Tönnies verhandelt wurde. Kurz danach ist Sie zurückgetreten und jetzt spricht Sie zum ersten Mal öffentlich darüber. Weiterlesen

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