
Heute Abend steigt in München das DFL-Supercup-Spiel zwischen dem gastgebenden FC Bayern München und Borussia Dortmund. Auf dem Papier eine spannende Angelegenheit, doch ‚super‘ ist am Supercup leider schon lange nichts mehr.

Dass Fußball grundsätzlich ein schnelllebiges Geschäft ist, ist inzwischen längst kein Geheimnis mehr. Was gestern noch zum Erfolg geführt hat, muss heute schon längst nichts mehr heißen. Häufig ist der Grat zwischen Triumph und Pleite schmal und auch nur schwer zu erklären.
Auf Schalke erlebt man das gerade wieder einmal besonders schmerzhaft. Innerhalb von nur zwölf Monaten kehrten sich da die Gefühlswelt wieder einmal völlig um.

Nein, neu ist diese Erkenntnis nun wahrlich nicht. Dass der BVB zu inkonstant spielt um in der Bundesliga ernsthaft die Bayern an der Tabellenspitze angreifen zu können, das ist schon häufiger, auch hier im Blog, diskutiert worden. Denn das geht schon seit mehreren Jahren so.
Nehmen sich die Bayern vielleicht zwei oder drei sportliche Ausrutscher pro Saison, toppen die Dortmunder dies egelmäßig um ein Vielfaches. Auf sehr gute Auftritte der Schwarzgelben folgen in zu großer Regelmäßigkeit unerklärlich schwache Spiele, die zu häufig auch überraschende Punktverluste bedeuten.
Diese Wankelmütigkeit hat den BVB schon die durchaus realistischen Chancen auf die Meisterschaften der Jahre 2019 und 2020 gekostet. Wer auf eine kurzfristige Besserung gehofft hatte, der wurde am heutigen Samstag einmal mehr bitter enttäuscht.

Ich muss eingestehen, dass ich entsprechende Gerüchte bisher lediglich für eine Art verspäteten Aprilscherz gehalten habe. Aber es mehren sich aktuell tatsächlich die Stimmen, die sich ernsthaft mit einer möglichen Rückkehr von Ex-BVB-Profi Mario Götze zum FC Bayern München auseinandersetzen.
Bahnt sich da etwa tatsächlich eine der spektakulärsten Fußball-Geschichten des Jahres an?

Von unserem Gastautor Thomas Hafke
Die Bundesliga ist wieder los gegangen und die Fans kommen zurück in die Stadien und mit ihnen eventuell auch die alten Probleme wie Gewalt und Rechtsextremismus. Immerhin haben in den Stadien heute Rassismus und Rechtsextremismus abgenommen. Dafür haben die Fans selbst und auch die Vereine gesorgt, die mittlerweile aktiver sind Menschenfeindlichkeit beim Fußball einzudämmen oder Nazis zu verbannen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies durch Corona nicht ändert. Allerdings gilt dies nicht für die Welt im Internet, wo Fans nach wie vor beinahe ungehindert andere Menschen diskriminieren können.

So kann das gehen. Da freut man sich seit Tagen auf das Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga-Saison 2020/21, und dann endet dies in einer totalen Enttäuschung. Nicht nur die Tatsache, dass der FC Schalke 04 beim desaströsen 0:8 an der Isar, beim Spiel gegen den immer übermächtiger werdenden FC Bayern München, so überhaupt nicht ablieferte, auch der Kommentar von Claudia Neumann im ZDF, konnte einem schnell die Zornesröte ins Gesicht treiben.

Nach einer Zusammenkunft von Vertretern der Stadt Bochum sowie einer Delegation des VfL Bochum 1848 ist man übereingekommen, dass – Stand heute – das Heimspiel des VfL gegen den FC St. Pauli am Montag, 21. September 2020 (Anstoß 20:30 Uhr), mit der geplanten Teilzulassung von 5.000 Zuschauern stattfinden kann. Dies allerdings unter dem Vorbehalt, dass noch eine finale Betrachtung der Infektionslage am Spieltag erfolgen muss.
Das Gesundheitsamt der Stadt Bochum musste bis soeben noch auf die Freigabe der angezeigten Veranstaltung durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen warten, sodass der für gestern geplante Vorverkauf kurzfristig verschoben wurde. Diese Freigabe liegt nun vor. Der Vorverkauf startet somit heute um 18 Uhr.

Heute Abend geht es endlich wieder los! Mit dem Spiel des FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 geht die Fußball-Bundesliga, nach gut zehn Wochen Sommer-Pause, in ihre vielleicht wichtigste Saison.
Was zunächst nach Spannung und Attraktivität klingt, ist in Zeiten der Corona-Pandemie ein großes Wagnis, das mit vielen Risiken und Unwägbarkeiten zurechtkommen muss, die weit abseits des grünen Rasens liegen.

Um die wissenschaftliche Begleitung der Rückkehr von Stadionbesuchern umfassend zu unterstützen, werden die DFL Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit ihrer gemeinsamen Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb unter Leitung und Koordination von Prof. Dr. Tim Meyer mehrere Untersuchungen begleiten und finanziell umfassend fördern.
Ziel ist es, valide Erkenntnisse zu gewinnen, die bei der Planung und Ausrichtung von künftigen Veranstaltungen helfen. Wie bei sämtlichen Konzepten seit Ausbruch der Corona-Pandemie

Nach sechs Jahren gibt es endlich eine neue Folge von „So ist Fußball“. In Folge 11 der Kicker-Comedy hat das Bochumer Allstar-Team um Uwe Fellensiek, Ben Redelings und Oli Hilbring mit Peter Neururer, Michael Schulz, Nobert „Nobby“ Dickel, Peter Krause, dem unglaublichen Peter Közle und Michael „Ata“ Lameck hochkarätiger Mutspieler gewonnen. Unterhaltsam und Empfehlenswert auch für alle, die sich für Fußball nicht interessieren.