„Gegen Lazio war die Dortmunder Mängelliste so lang, wie der Florianturm hoch ist!“

Vor dem letzten Derby in Dortmund. Archiv-Foto: Jürgen Steinfelder

Die Nachrichtenlage ist derzeit besonders ernst. Trotzdem bietet die Fußball-Bundesliga auch am kommenden Wochenende wieder die Gelegenheit für etwas Zerstreuung. Die Ruhrbarone-Autoren Peter Hesse und Robin Patzwaldt haben sich vor dem 5. Spieltag wieder einmal über die aktuelle Lage im Profifußball unterhalten. Ganz vorbeigekommen sind sie am Thema Corona dabei auch nicht. Ansonsten stand natürlich das große Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04, das für Samstag angesetzt ist, dabei im Mittelpunkt.

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Aki Watzke und Michael Zorc vom BVB sollten mal bei Ralf Rangnick vorfühlen

Ralf Rangnick als Schalke-Trainer. Quelle: Wikipedia, Foto: xtranews.de, Lizenz: CC BY 2.0

Wenn es denn überhaupt noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, dass BVB-Coach Lucien Favre die Schwarzgelben einfach nicht in die Spur bringt, der gestrige Abend hat es wohl selbst den letzten Zweiflern endgültig gezeigt.

Mit 1:3 unterlagen die Westfalen zum Auftakt in die UEFA Champions League 2020/21 bei Lazio Rom, zeigten dabei abermals eine (gemessen an den eigenen Ansprüchen) enttäuschende Leistung. Sowas kann natürlich grundsätzlich immer einmal passieren. In Dortmund erlebt man das aber zu häufig um hier noch immer an reines Pech o.ä. zu glauben. Hier liegt ein grundsätzlicher Mangel vor!

Was also tun, wenn man die Saison noch retten will. Ein Trainerwechsel ist in solchen Fällen eine gerne genommene Option. Zudem fällt es immer schwerer noch pro Favre zu argumentieren.

Doch das Problem ist in diesen Tagen, dass der Trainermarkt ziemlich leergefegt ist, wie ja auch die Schalker kürzlich erfahren mussten, als sie den ungewohnt profillosen Manuel Baum zum Nachfolger von David Wagner bestimmten.

Wenn also sollte der BVB verpflichten? Ralf Rangnick vielleicht?

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VfL Bochum: Mitgliederversammlung in Zahlen

Bildnachweis: Tim Kramer/VfL Bochum 1848

Die erste virtuelle Mitgliederversammlung des VfL Bochum 1848 ist beendet. Von den 12.276 Mitgliedern haben sich im Vorfeld 2.000 an der digitalen Veranstaltung beteiligt. Somit war die JHV 2020 die zweitstärkste Mitgliederversammlung der Vereinsgeschichte, nach jener von 2017. Trotz der allgegenwärtigen Corona-Pandemie konnte der VfL, selbst zu Zeiten des Lockdowns, einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen.

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Christoph Daum: Immer am Limit – Mein Aufstieg, mein Fall

Häufig wird ja beklagt, dass die Fußball-Bundesliga immer langweiliger wird. An ihm hat das mit Sicherheit nie gelegen. Trainer Christoph Daum hat immer für Schlagzeilen gesorgt, für positive, aber auch für negative Höhepunkte im Profifußball verantwortlich gezeichnet.

Inzwischen ist Daum auch schon über 65 Jahre alt. Seine berühmte Kokain-Affäre liegt 20 Jahre zurück.

Daum formte im Laufe seiner Karriere Meisterteams und lieferte auch abseits des Sports so manche erstaunliche Geschichte.

Wenn ein Mensch also eine spannende Biografie abliefern kann, dann ist es mit Sicherheit der stets selbstbewusste und meist recht streitbare Fußballlehrer.

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Fünf Jahre Deutsches Fußballmuseum in Dortmund: Ein Trauerspiel!

Das umstrittene Museum in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Im Oktober 2015 wurde das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund feierlich eröffnet. Schon damals war vielen klar, dass dieses neue Aushängeschild der Revierstadt ein nicht unerhebliches wirtschaftliches Risiko mit sich bringen würde.

Im finalen Zweikampf mit dem ungeliebten Nachbarn aus Gelsenkirchen hatte sich Dortmund letztendlich entschlossen durchgesetzt, musste dem DFB dazu aber weitreichend entgegenkommen. So musste die Stadt sich unter anderem letztendlich dazu verpflichten mögliche finanzielle Verluste durch den Betrieb des Museums zu einem gewissen Teil mitzutragen. Schon an sich für viele Beobachter ein Unding, wenn man als chronisch klamme Stadt mit einem (damals noch) so reichen Verband verhandelt.

Anfangs wurde dieser mögliche Fall auch noch als völlig unrealistisch und nur von theoretischer Natur bezeichnet. Spätestens seit dem Vorjahr ist allen Dortmundern schmerzlich bewusst, dass es schon nach recht kurzer Zeit tatsächlich zu einer solch finanziellen Belastung für alle Bürger der Stadt gekommen ist. In diesem Jahr dürfte es, auch durch Corona, kaum anders aussehen.

Fünf Jahre sind seit der Eröffnung inzwischen ins Land gezogen, und es bleibt als Zwischenfazit festzuhalten, dass die großen Träume von einst auf breiter Front nicht aufgegangen sind. Ganz im Gegenteil!

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Wird die Fußball-Bundesliga jemals wieder wie früher sein?

BVB-Boss Aki Watzke Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

BVB-Boss Aki Watzke jammerte am Samstagabend im Sportstudio des ZDF öffentlich über drohende finanzielle Verluste des BVB. So würde die Corona-Situation den Klub alleine beim am kommenden Wochenende anstehenden Heimspiel gegen den FC Schalke 04 rund eine Millionen Euro ‚kosten‘, weil die angestammten gut 80.000 Zuschauer bekanntermaßen aktuell nicht im Stadion sein könnten.

Wenige Tage späte drohe dem BVB gegen St. Petersburg in der UEFA Champions League dann erneut das Gleiche. Der Klub bezifferte den u.a. deshalb zu erwartenden Verlust für diese Saison kürzlich schon einmal auf rund 70 Millionen Euro.

Logisch, dass ein Verein sowas nicht ewig wird stemmen können. Die Pandemie bedroht folglich die Zukunft selbst der größten Klubs im Lande. Doch eines wird in diesen Diskussionen ums Geld gerne vergessen: Es droht damit auch das Ende der Fan-Kultur, wie wir sie zuletzt kannten.

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Die Argumente für die Bewerbung um Olympische Spiele sind immer dieselben

Ministerpräsident Armin Laschet der Veranstaltung „Rhein-Ruhr City“ am 21. Oktober 2019 in der Landesvertretung Nordrhein Westfalen in Berlin. Foto: Land NRW/Stefanie Loos

Unser Gastautor ************@*do.edu“ data-hovercard-owner-id=“140″>Klaus R. Kunzmann sieht die Idee, Olympische Spiele an Rhein und Ruhr zu holen kritisch.  

Nun soll es der Sport richten. Was die Politik in NRW nicht geschafft hat, sollen Olympische Spiele möglich machen. Hamburg und Berlin haben ihre Bürger nicht für die Sommerspiele, auch nicht München für die Winterspiele begeistern können. Die Bürger haben dagegen votiert. Nun sollen die schon längst aus den Fugen geratenen Olympischen Spiele den Bürgern der

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„Ich bin der Meinung, dass Julian Nagelsmann besser nach Dortmund als nach Leipzig gegangen wäre!“

Foto: Robin Patzwaldt

Länderspielwochen sind vergleichsweise öde. Trotzdem haben es sich die Ruhrbarone-Autoren Peter Hesse und Robin Patzwaldt es sich auch vor dem kommenden Bundesliga-Wochenende nicht nehmen lassen sich am virtuellen Wasserspender in der Redaktion über die aktuellen Fußballthemen zu unterhalten. Diesmal ging es u.a. um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bundesliga, die Leistungen der Nationalmannschaft, den BVB und die bedrohliche Lage auf Schalke.

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Eishockey: DEB gibt Oberliga-Spielpläne bekannt

Foto: Robin Patzwaldt

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat die Spielpläne für die kommende Saison 2020/21 in den Oberligen der Staffeln Nord und Süd fertiggestellt. In Abstimmung mit den Vereinen wurde sich auf unterschiedliche Spielmodi in den beiden Ligen verständigt.

Während die Oberliga Nord eine Doppelrunde vorsieht mit anschließendem Pre-Play-off-Spiel und den Play-offs, wird es in der Oberliga Süd zunächst eine Einfachrunde geben. Im Anschluss folgen Meister- bzw. Verzahnungsrunde und danach beginnen die Play-offs. Die Saison ist bis in den Mai hinein geplant mit der staffelübergreifendem Oberliga-Finalserie als Höhepunkt.

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Sebastian Kehl verlängert vorzeitig beim BVB

Sebastian Kehl. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Sebastian Kehl (40) gehen gemeinsam in die sportliche Zukunft. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung hat seinen Vertrag mit dem BVB heute vorzeitig bis zum 30. Juni 2022 verlängert. 

„Wir sind sehr zufrieden mit Sebastian und werden ihn ab sofort noch enger in alle sportlichen Entscheidungsprozesse einbeziehen“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke. BVB-Sportdirektor Michael Zorc wiederum betont, „dass wir vom ersten Tag an vertrauensvoll miteinander gearbeitet haben. Wir schätzen seine Arbeit. Die Vertragsverlängerung ist für mich deshalb folgerichtig“.
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