
Die CDU in NRW hat nach Ansicht ihres zukünftigen Chefstrategen Guido Hitze der SPD im vergangenen Jahr den Wahlsieg geschenkt. Grund dafür soll vor allem der völlig desolate Wahlkampf des damaligen Spitzenkandidaten Norbert Röttgen gewesen sein. Der habe das Gefühl verbreitet, NRW sei nur Provinz. Doch auch die Partei selbst und den Vorgänger von Röttgen, Jürgen Rüttgers, nimmt Hitze nicht aus der Kritik. Die NRW-CDU sei organisatorisch, strategisch und inhaltlich völlig desolat. Rüttgers habe die Partei ins Chaos geführt.
Hitze kennt sich mit der CDU aus. Er hat als Wissenschaftler zur CDU geforscht und gilt als Chefstratege der Partei unter NRW-CDU Parteichef Armin Laschet. Er wird dessen Abteilung „Politik und Kommunikation“ leiten.
Die internen Dokumente gibt es nebenan im Rechercheblog der WAZ zum Download.
Mit der Website time4teen.de sollen Jugendliche über die Gefahren kriminellen und „gefährlichen“ Verhaltens aufgeklärt werden. Dazu zählt etwa die „Suchtprävention“ oder das Warnen vor „Dummen Fehlern“ wie illegalem Sprayen. Trotz einigen guten Ansätzen sind die Methoden dieser Aktion von Bund, Ländern und Polizei recht naiv.




