[„Rise Against“ Konzert in Düsseldorf]

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Rise Against, das sind vier Jungs aus Chicago, die einfach alles richtig machen.

Sie sind laut, sie sind rasant – geradezu explosiv…sie sind eine exzellente Liveband, voller Dynamik,  mit einer Mischung aus Punk, Rock und Hardcore, gepaart mit ein wenig Melancholie und sie haben eine klare Message.

Tim McIlrath, Joe Principe, Brandon Barnes und Zach Blair wollen die Welt verbessern und setzen ihren mittlerweile hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad dazu gekonnt und gezielt ein, auf Missstände und Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.

Sie appellieren in ihren Songs an das politische Bewußtsein ihrer Fans und machen sich stark für den Tierschutz, den Umweltschutz und die Menschenrechte.

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Erdogan – besser als das Original?

Besser als das Original?
Besser als das Original?

Ankara – Autokratische Herrscher sind immer für eine Überraschung gut, so auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Er verkündete am Wochenende, dass seiner Überzeugung nach der amerikanische Kontinent nicht von Kolumbus (oder den Wikingern) entdeckt worden sei, sondern von Muslimen bereits im Jahre 1178. Das wirft Fragen auf.

Und wir wären nicht der investigativ-journalistisch-wissenschaftsaffine-menschenfreundliche Blog, der wir Ruhrbarone nun einmal sind, wenn wir nicht knallhart eben jene Fragen unserem NATO-Bündnispartner stellen

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Ralf Jäger – Wie wäre es mit einem Praktikum in Niedersachsen?

Bild: Felix Huesmann
Bild: Felix Huesmann

In Hannover fand gestern die dritte angemeldete Versammlung der „Hooligans gegen Salafisten“(HoGeSA) statt. Bei der letzten Demonstration in Köln (Unser Liveticker) gab es massive Ausschreitungen. In Hannover sind uns solche Bilder erspart worden. Und das liegt nicht daran, dass sich die gewaltätigen Hooligans und Neonazis jetzt in einen christlicher Gesangsverein verwandelt haben. Der Grund für den größtenteils friedlichen Verlauf der HoGeSA Kundgebung war ein durchdachtes Polizeikonzept.

Schon im Vorfeld versuchte die Polizei Hannover, die Veranstaltung der Fußballrowdies zu verbieten, dies scheiterte zwar vor dem Verwaltungsgericht Hannover, brachte für die Polizei allerdings einen Teilerfolg. Die Veranstaltung musste stationär auf dem ehemaligen ZOB stattfinden, die Rechtsrocker von Kategorie C durften nicht auftreten und es wurde eine hohe Zahl an Ordnern verlangt. Die Bundespolizei ergänzte die Auflagen mit einem Alkoholverbot in Zügen nach Hannover. Schon im Vorfeld wurde den Hooligans so ein Schuss vor den Bug verpasst. Was die Neonazis und Hooligans dann am Samstag in der niedersächsichen Landeshauptstadt erwarten sollte war abzusehen. Ein Großaufgebot der Polizei, und keine betrunkene Krawalltour durch die Stadt wie noch in Köln.

Einige Unterschiede im einzelnen:

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Zeitreise durch die POP-Kultur – Week-End Fest#4 in Köln

Tickets & Besetzung
Tickets & Besetzung

Das Week-End Fest geht am letzten November Wochenende in seine vierte Auflage. Nachdem es letztes Jahr in der Köln-Mülheimer Stadthallen strictly Post-Punkig war, könnte man das Motto in diesem Jahr Post Funk-Punk nennen.

Zum Konzept des feinsten Kölner Festivals gehört es, als Headliner Independant-Bands nach Deutschland zu holen, die häufig viele Jahre in der Versenkung verschwunden waren und sich im reiferen Alter nochmals mit neuem Material oder der Re-Interpretation ihrer Vergangenheit widmen. Oft zur Freude ihrer Fans, die meistens nicht mehr damit rechnen durften sie live zu erleben.
Diese freudige Erwartungshaltung trifft auf den besonderen archtektonischen Charme der Mülheimer Aula Stadthalle. Alles Indigrenzien für gelungene Konzertabende. Tickets beim Klick aufs Bild oben rechts und mehr Infos auf der Festival-Homepage.

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HoGeSa – Gewaltaufrufe gegen Salafisten

HoGeSa bedroht Sven LauDas Netzwerk HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten) hat sich mittlerweile eine Alternative zur Organisierung über Facebook geschaffen. In einem eigenen sozialen Netzwerk planen die Hooligans ihre Aktionen. Das Netzwerk, das vom Erscheinungsbild und den Funktionen eng an Facebook angelehnt ist, umfasst, obwohl es erst zu Wochenbeginn online ging, mehrere hundert Mitglieder. Und was dort gepostet wird hat es in sich.

Schon bevor die Demonstration in Hannover erlaubt wurde, planten dort Hooligans ihre Anreise in die niedersächsiche Landeshauptstadt. Auch unter die Gegendemonstranten wollen sich einige der rechten Hooligans mischen. Allgemein hat sich im HoGeSa-Netzwerk eine Mischung aus rechtem Stammtisch und organisiertem Neonazismus versammelt. Leise Kritik an Ausländerfeindlichkeit wird nicht geduldet, stattdessen haben die Scharfmacher das Wort.

So wundert es nicht, dass die Hooligans Aktionen gegen Koranverteilungen planen und auch mit Gewalttaten liebäugeln. Zu einem am Wochende geplanten Seminar der Salafisten um Pierre Vogel und Sven Lau in Wuppertal schreibt ein User: „… vielleicht habe ich ja Glück und der Vogel läuft mir vor die Flinte…“. Auch Sven Lau ist Ziel von Anfeindungen, über Besuche mit „20 Mann“ bei Lau zuhause wird offen spekuliert.

Am Samstag werden sich in Hannover also zum zweiten Mal tausende Hooligans und Neonazis treffen, die Gewalt lieben. Für die Polizei eine unangenehme Aufgabe. Noch viel unangenehmer wird es aber, wenn die Hooligans anfangen, sich in klandestinen Zellen zu organisieren und im ganzen Land Muslime und die, die sie dafür halten, zu terrorisieren.

 

 

 

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Wessen Feuer brennen im Erfurter Lichtermeer?


Erfurt – In Thüringen droht am Sonntag, dem 9. November eine Veranstaltung eines CDUlers aus dem Ruder zu laufen. Veranstalter Clarsen Ratz (46) gibt sich beunruhigend naiv, ein Landespirat dafür sehr besorgt.

Ruft Clarsen Ratz Geister, die er nicht kontrollieren kann? (Foto: privat)
Ruft Clarsen Ratz Geister, die er nicht kontrollieren kann? (Foto: privat)

Ruhrbarone-Leser wissen um die vielfältige Symbolik des 9. Novembers in Deutschland. Trotzdem sei nochmal erwähnt, dass sich am morgigen Sonntag u.a. der Mauerfall zum 25zigsten Mal jährt sowie die Reichspogromnacht zum 76zigsten Mal. Freude und Trauer liegen an diesem Tag nahe beieinander. Demonstrationen und öffentliche Veranstaltungen tun gut daran, sich dieser Tatsache stets bewußt zu sein.

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