Sea + Air, Freitag, 15. Januar, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund
Sea + Air, Freitag, 15. Januar, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund

Karl-Heinz Rummenigge, beim nationalen Ligaprimus FC Bayern München immerhin der aktuelle Vorstandschef, sprach bei einer Diskussionsrunde in Mailand nun ganz offen von der möglichen Einführung einer Europaliga mit 20 Top-Mannschaften. Aktuell überlieferte Zitate des Funktionärs sorgen derzeit für viel Aufsehen in der Szene. Mal wieder, möchte man fast schon anmerken.
Dies dürfte wohl insgeheim ein weiterer Schritt des Rekordmeisters sein, die Diskussion der Vermarktung der Fußball-Bundesliga in seinem Sinne voranzutreiben. Erst kürzlich wurde ja innerhalb der Bundesliga das Thema TV-Vermarktung sehr kontrovers diskutiert. Hintergrund dürfte nun auch wohl hier sein, dass die englische Premier League durch einen neuen, besonders lukrativen TV-Vertrag finanziell in ganz neue Dimensionen vorstoßen konnte, während den FC Bayern (und auch andere Top-Clubs der Bundesliga) hierdurch ein großer Wettbewerbsnachteil erwarten.
„Ich schließe es nicht aus, dass man in Zukunft eine europäische Liga gründet, in der die großen Teams aus Italien, Deutschland, England, Spanien und Frankreich spielen“, sagte Rummenigge nun jedenfalls (lt. eines Berichts u.a. der Süddeutschen Zeitung) in einer Diskussionsrunde an der Mailänder Universität Bocconi. Das dürfte in den Ohren vieler Fußball-Manager wie eine offene Drohung klingen.
Dass sich die Bayern dann ihrem Selbstverständnis nach dann natürlich mit zu diesen 20 Clubs zählen dürften, das sollte klar sein. Doch welche anderen 19 Vereine sind dann mit dabei? Der BVB? Wahrscheinlich. Schalke? Möglich. Und sonst? Aus der Bundesliga? Wolfsburg? Leverkusen? Wohl wenig attraktiv außerhalb Deutschlands. Das dürfte dann schon bei der konkreten Besetzung einer solchen Liga spannend werden.
Antilopen Gang, Donnerstag, 14. Januar, 20.00 Uhr, Kleine Freiheit, Osnabrück

Im Jahr 2015 gab es alleine in Frankreich zwei islamistisch motivierte Massaker mit fast 150 Toten, am 7. bzw. 9. Januar in der Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris bzw. einem jüdischen Supermarkt und am 13. November im Club Bataclan, mehreren Cafés sowie am Stade de France, wo gerade ein Fußballfreundschaftsspiel zwischen Frankreich und Deutschland stattfand. Daraufhin wurde wenige Tage später erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik aus Terrorangst ein Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft in Hannover abgesagt. Von unseren Gastautoren Clemens Heni und Michael Kreutz.
Doch all diese spezifisch mit dem Islamismus und Jihadismus zusammenhängenden Ereignisse führen eben in der Wissenschaft, der Islamforschung wie der Islamischen Theologie, offenbar weiterhin kaum dazu, Kritik am Islamismus und Antisemitismus zu üben. So wird der Präsident
Der VfL Bochum 1848 hat den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag mit Wilken Engelbracht verlängert. Der neue Kontrakt des kaufmännischen Vorstands läuft nun bis zum 30.06.2018. Wilken Engelbracht ist seit 2014 als Vorstand für den Verein tätig.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis nennt die Gründe für die Vertragsverlängerung: „Wilken Engelbracht hat wesentlichen Anteil daran, dass der VfL auf den Weg zur wirtschaftlichen Konsolidierung gebracht worden ist. Die Kennzahlen stimmen, der Verein hat bei der jüngsten Lizenzierung erstmals seit Jahren die Lizenz ohne Auflagen erhalten. Wir sind davon überzeugt, dass wir auch weiterhin mit Wilken Engelbracht vertrauensvoll zusammenarbeiten werden, um diesen eingeschlagenen Weg gemeinsam und erfolgreich zu verfolgen.“

Das in Kürze anstehende Spiel im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München beschäftigt weiterhin Fans und Offizielle des VfL Bochum. Die heißbegehrten Tickets tauchen offenbar, trotz offiziellen Verbots des Clubs, in zumindest nennenswertem Umfang inzwischen auch schon auf dem ‚Schwarzmarkt‘ auf.
Dies bestätigte heute der VfL: „Leider müssen wir feststellen, dass auch diesmal von einigen wenigen Vereinsmitgliedern oder Dauerkarteninhabern das Vorkaufsrecht dazu ausgenutzt wird, Tickets zu stark erhöhten Preisen auf dem Ticketschwarzmarkt zu veräußern.“
Das will sich der Club so nicht gefallen lassen

Leroy Sané ist ein großes Fußballtalent. Daran gibt es gar keinerlei Zweifel. Sensationell auch, wie schnell sich der 20-Jährige in den Blickpunkt einer großen Öffentlichkeit gespielt hat. Ende 2015 gab er, nach erst relativ wenigen Auftritten in der Fußball-Bundesliga, auch bereits sein Debut in der A-Nationalmannschaft von Jogi Löw.
Aus seiner Sicht war es dabei allerdings bedauerlich, dass dies ausgerechnet bei diesem traurigen Länderspiel in Paris geschah, welches durch die unglaublichen Anschläge vom 13. November am Ende sportlich endgültig völlig entwertet wurde. Aber sei es drum. Seiner von eigentlich allen erwarteten großen Karriere im Profifußball dürfte vermutlich am Ende nichts entgegenstehen.
Der Sohn des Ex-Profis Souleymane Sané, welcher in Wattenscheid, unweit des berühmten Lohrheide Stadions aufwuchs, dürfte aktuell tatsächlich eines der größten Talente im deutschen Fußball sein. Dass sich dort rasch Wechselgerüchte ausbreiten verwundert in diesen schnelllebigen Zeiten, wo gerade auch im medialen Bereich ein Wechselgerücht auf das Nächste folgt, nicht wirklich. Doch was da diesbezüglich gerade rund um Leroy Sané abläuft, das ist dann schon noch einmal eine ganz besondere Kategorie.

Die Kassierer werden nicht an der Vorausscheidung zur Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) in Stockholm teilnehmen.
Ein Sender Namens „ARD“ veröffentlichte eine Liste, auf der die Kassierer fehlen:

Wolfgang Wendland kommentierte den Affront mit knappen Worten: „Das wars“
Kensington Road, Mittwoch, 13. Januar, 20.00 Uhr, Blue Shell, Köln

Da ist er nun also endgültig wieder, der fast schon traditionelle Vertragspoker von Ilkay Gündogan beim BVB zu Beginn eines Kalenderjahres. Der Kicker, der seit Jahren aus ganz unterschiedlichen Gründen, seinen Kontrakt bei den Schwarzgelben jeweils immer nur um ein weiteres Jahr verlängert hatte, somit alle 12 Monate in neue Vertragsverhandlungen gerät, beherrscht mal wieder die Schlagzeilen in den Sportteilen vieler Tageszeitungen. Aktuell hat er mal wieder in der ‚Bild‘-Zeitung mit diskutablen Aussagen auf sich aufmerksam gemacht.
Doch inzwischen, sind wir doch einmal ehrlich, emotionalisiert einen der Poker nicht einmal mehr wirklich. Es ist fast schon zur Gewohnheit geworden. Es wird langweilig. Der Nationalspieler könnte den Bogen inzwischen überspannt haben.