Wer kennt sie nicht… die mittlerweile zeitlosen Klassiker „The Wall„, „Dark Side Of The Moon“ und „Wish You Were Here“ …? …
Die Musik von Pink Floydhat mehrere Generationen erfolgreich begleitet und überstanden, und bis heute sind ihre Songs und Werke nicht aus den Köpfen wegzudenken und finden immer noch neue Anhänger.
Zu verdanken ist dies unter anderem auch der einen oder anderen Tribut Band, die sich der Stücke von Pink Floyd angenommen haben und sie so immer wieder auf Bühne bringen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe. Denn hier geht es um Musik der Extraklasse, sehr originär, die eine gewisse Perfektion abverlangt und – nicht zu vergessen… die Lichteffekte, die so einen Auftritt erst vollkommen machen.
Mark Gillespie’s Kings Of Floyd, die am Freitagabend imBahnhof Langendreer auftraten, haben dies alles meiner Meinung nach exzellent gemeistert. Bei der erstklassigen Bandbesetzung aber auch kein Wunder! Mark Gillespie, Maurus Fischer, Jürgen Magdziak, Bernd Renn, Thomas Väth, Lucy Wende, Bernd Winterschladen und Frank Stienen haben es geschafft, mit ihrem Bühnenprogramm, das auch eine tolle Licht- und Videodarbietung beinhaltete, die Werke von Pink Floyd so wiederzugeben, dass man eigentlich keinen Unterschied zum Original mehr erkennen konnte.
Auflagen-Schwund, Spar-Diktate und Entlassungswellen. Die Zeiten sind hart für Journalisten. Es macht keinen Sinn, auf Lösungen von außen zu warten, es bleibt nur ein Schluss: selber machen!
BVB-Geschäftsführer ‚Aki‘ Watzke will Ausstiegsklauseln zukünftig verhindern. Foto: Robin Patzwaldt
Augenscheinlich hat man beim BVB erkannt, dass es offenkundig ein Fehler war Mario Götze mit einer Ausstiegsklausel in seinem Arbeitsvertrag auszustatten, welche ihm einen Wechsel für 37 Millionen Euro Ablösesumme in diesem Sommer ermöglicht. Denn nun geht einer der Stars des Dortmunder Kaders ausgerechnet zum schärfsten nationalen Konkurrenten nach München.
Und so wundert es nicht, dass Geschäftsführer Hans-Joachim ‚Aki‘ Watzke nun ankündigte zukünftig solche Klauseln in den Verträgen zwischen Verein und Spielern in Dortmund nicht mehr zu verwenden.
„Nach zwei Meisterschaften, einem Double und dem Erreichen des Champions-League-Endspiels haben wir als Borussia Dortmund jetzt einen Status, dass wir von jedem Spieler erwarten, sich ohne Wenn und Aber an diesen Klub zu binden“, so der Sauerländer.
Das klingt zunächst vielversprechend und selbstbewusst. Das Problem an dieser Aussage ist jedoch, auch ohne offizielle Ausstiegsklausel sitzen in der Praxis doch die Spieler am ‚längeren Hebel‘ in der Angelegenheit.
Welcher Spieler konnte in der Vergangenheit schon gegen seinen Willen erfolgreich bei einem Verein gehalten werden?
Wieso können Neonazis in Dortmund weitgehend ungestört aufmarschieren? Welchen Grund gibt es für das Versagen der Zivilgesellschaft? Eine Person aus dem Umfeld der Bündnisses Dortmund Nazifrei hat sich an uns gewandt und mögliche Gründe genannt. Anlass war die Enttäuschung über den ausbleibenden Widerstand des Bündnisses Dortmund Nazifrei, in dem sich Gruppen aus dem Umfeld der SPD, der Gewerkschaften und der Grünen zusammengefunden haben, gegen den Aufmarsch der Nazis am 1. Mai in Körne. Dortmund Nazifrei hat Infornationen über die Route nicht an andere weitergegegeben, Dortmunds ehemaliger Juso-Chef Alexander Wuttke und Thomas Oppermann, Mitarbeiter des Jugendrings, haben Kritiker dieser Praxis im Internet verhöhnt. Als Bündnis Dortmund Nazifrei im Westfalenpark bei Bier und Bratwurst feierte, zogen die Nazis ein paar Kilomter entfernt mit Sprüchen wie „Jude verrecke“ und „Ausländer ausrotten“ durch Körne.
Ruhrbarone: Wie ist das Bündnis Dortmund Nazifrei entstanden?
G: Zum einen waren viele damit unzufrieden, dass der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus sich klar gegen jede Form von zivilem Ungehorsam ausgesprochen hat. Mit Dortmund stellt sich quer (DSSQ) wollten viele von uns aber auch nicht zusammen arbeiten, weil wir deren radikalen Systemkritik nicht teilen. Wir sind Demokraten und gegen Nazis. Zwischen dem Arbeitskreis und DSSQ sahen wir eine Lücke: Bürgerlich, demokratisch, aber trotzdem aktiv gegen Nazis. Ich halte das noch immer für eine sehr überzeugende Mischung.
Ruhrbarone: Dortmund Nazifrei war 2011 sehr erfolgreich. Die friedliche Blockade der Schützenstraße, die von der Polizei als Demonstration anerkannt wurde, führte dazu, dass die Nazis ihre Route ändern mussten.
G: Das war ein guter Tag, aber mit dem begannen auch die Probleme innerhalb des Bündnisses deutlicher zu werden. An der Blockade haben viele verschiedene Gruppen teilgenommen: Die allevitische Jugend, die Falken, Mitglieder der Grünen, Mitglieder der Linkspartei, Anhänger