Bochum: Wie weiter nach Opel?

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Opel  wird Ende 2014 sein Werk schließen und sich aus Bochum zurückziehen. Nun sollen neue Jobs her. Eine internationale Immobilienberatung hat schon den Auftrag eine Werksfläche zu vermarkten.

2014 ist Schluss. Opel wird sein Werk in Bochum schließen. Die letzten 3500 Arbeiter von einstmals 20.000 Opelanern werden dann ihre Jobs verlieren. Nichts wird von dem Unternehmen in der Stadt bleiben. Drei Flächen mit 1,7 Millionen Quadtratmetern Mitten im Ruhrgebiet werden dann frei. Der Mann, dessen Job es ist, neue Arbeitsplätze in die Stadt zu holen, ist Heinz-Martin Dirks, der Chef, der städtischen Wirtschaftsförderung. Er sitzt in einem Haus mit moderner Glasfassade in der Innenstadt, und von der Fensterbank aus betrachten den Besucher Dutzende bunter Kühe. Bis vor ein paar Wochen war die Privatbank Merck & Fink in dem Haus untergebracht, auch sie ist jetzt weg, die Büros stehen leer. Seit Jahren beschäftigt sich Dirks mit den Opel-Flächen:„Wir mussten immer davon

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Dortmund: Nazi-Gegner wollen im BVB-Schatten „Die Rechte“ Demo im Kreuzviertel stören

bockwurst_nazisAm Dienstag will die Nazi-Partei „Die Rechte“ um 18.30 Uhr am Sonnenplatz im Dortmunder Kreuzviertel eine Demonstration starten. Nazi-Gegner wollen das verhindern oder zumindest stören – von den an diesem Abend vollbesetzten Fußballkneipen des Viertels aus.

Morgen um  20.45   Uhr beginnt das Champions-League Rückspiel BVB – Real Madrid. Schon Stunden vorher werden Dortmunds Fußballkneipen voll besetzt sein – auch die im Kreuzviertel, durch das die Nazi-Partei „Die Rechte“ am Vorabend ihrer geplanten 1. Mai Demo ziehen will. Und von diesen Kneipen aus wollen die Nazi-Gegner morgen ihre Aktionen starten. In einem Aufruf auf der Internetseite  dortmund.blogsport haben sie geschrieben, wie sie das machen wollen:

Wir rufen daher dazu auf, schon vor 18.00 Uhr im Kreuviertel die zahlreichen Kneipen und Cafés zu besuchen, um sich von da aus ab 18.00 Uhr in Richtung Sonnenplatz zu bewegen, um so den Naziaufmarsch stoppen zu können. Kleidet euch daher am besten unauffällig. Von der Innenstadt aus fahren die U-Bahn Linien 42 (Ri. Hombruch) und 46 (Ri. Westfalenhallen) ins Kreuzviertel. Als weitere Anlaufstellen im Vorfeld können der Westpark sowie die Supermärkte Edeka und REWE dienen, welche beide unmittelbar am Sonnenplatz liegen. Viele Cafés und Kneipen befinden sich auf der Lindemannstraße und der Arneckestraße. Versucht in jedem Fall, euch südlich der Bahnlinie aufzuhalten, da diese sonst leicht von der Polizei als natürliche Trennungslinie genutzt werden kann. Passt bei der Anreise auf euch auf und bleibt am besten in Gruppen zusammen.

Wenn Tausende von BVB-Fans durch die Stadt ziehen könnte es für die Polizei wirklich schwierig werden, Nazi-Gegner davon abzuhalten, Aktionen gegen die Demo von „Die Rechte“ zu starten.

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Frühstück

Kay Voges
Kay Voges

Theater: Neun Dortmunder Inszenierung gastieren in anderen Städten…Ruhr Nachrichten

Generalprobe: Feuerwehr will bis Ende des Jahres digital funken…Ruhr Nachrichten

Oper: „Anne Nicole“ – ein Busenwunder-Blues…Ruhr Nachrichten

BVB: Draxler: will niemals  für Dortmund spielen…Focus

BVB II: Watzke will den Verlust von Götze kompensieren…Focus

Der Ruhrpilot

Drosselkom: So geht surfen unter den neuen Bedingungen der Telekom…

Telekom: Wird bald nicht nur Neukunden, sondern auch 11 Millionen Altkunden das Breitband-Internet gedrosselt?…Pottblog

NRW: Piratentreffen im Jammertal…taz

Ruhrgebiet: Comic-Zeichner Jamiri gehört zu den besten Cartoonisten…Der Westen

Bochum: Popa Chubby begeistert in der Zeche…Ruhr Nachrichten

Dortmund: So heftig feierten 23.000 Raver bei der Mayday…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Junger Gewerkschafter zeigt klare Kante gegen Rassismus…Der Westen

Duisburg II: Rührende Hilfe der Fans soll Frauenfußball retten…Welt

Essen: Stadt fehlen 600 Bewerber für das Amt des Schöffen…Der Westen

Hört Frei.Wild auf?

Frei.Wild Foto: Pakeha Lizenz: GNI/CC
Frei.Wild Foto: Pakeha Lizenz: GNI/CC

Vielleicht sind wir die heimattümelnde Band Frei.Wild bald los. Das zumindest suggeriert ein kürzlich veröffentlichtes Statement auf der Band-Seite. Der Text wirkt – trotz Comeback-Versprechen – wie ein schnulziger Abschiedsgruß. Man wolle „die Segel lichten“ und „an Land ziehen“. Latscht die Band nun den Jakobsweg? Macht sie eine Opium-Diät auf Goa? Man weiß es nicht, ihrer Grauzonerei bleiben die klampfenden Südtiroler allerdings treu. Frei.Wild schließt ihre Erklärung mit dem Satz: „Danke für all die ganzen Jahre, es ist kein Abschied für die Ewigkeit. Wir kommen wieder, keine Frage.“ Ein Schelm, wer da an Paulchen Panther denkt…

Die Erklärung in Auszügen:

Keine Herbsttour, keine X Mas-Tour, keine anstehende Konzerte für 2014, kein geplantes Album, auch sonst kein Projekt. Was ist los im Hause Frei.Wild? Untergangsstimmung, Faulheit oder clevere Strategie? Nein, nichts davon trifft zu, vielmehr werden wir uns selbst das zollen, was in den letzten Jahren zwischen unzähligen Veröffentlichungen und Touren auf der Strecke geblieben ist. Wir lassen die Seele baumeln, machen Pause, holen uns Inspiration, wollen die Welt bereisen und uns auch mal wieder richtig intensiv um unsere Freunde und Familien kümmern. Die letzten Jahre

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“generation 13“ in Berlin – das etwas andere Museum

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Was ist ein Museum? Was darf ein Museum ausstellen? Was zählt noch zur Kultur und wo beginnt das Konsumgut? Diese Fragen stehen offen im Raum, findet man den Weg in das Museum “generation 13“ in Berlin. Von unserem Gastautor Nicolas von Lettow-Vorbeck.

Zentral im Touristen-Hotspot Hackescher Markt gelegen, doch versteckt und unscheinbar, hat sich hier der Kindertraum erwachsener Männer materialisiert. In dem überraschend weitläufigen, schick renovierten Kellergewölbe hängen keine Ölgemälde, werden keine Speerspitzen aus der Steinzeit, Tonscherben aus dem antiken Griechenland und keine Dinosaurierskelette ausgestellt, sondern ausnahmslos Plastikspielzeug, Sneaker und Videospiele.

Unter Federführung des Schauspielers Oliver Korittke entstand Ende 2012 im Herzen der Hauptstadt ein Ausstellungsort für Kindheitserinnerungen. Dem verwunderten und staunenden Besucher des “generation 13“ eröffnet sich eine ganze Lebenswelt, eine

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Gleichschalten – abschalten – ausschalten

Foto©Daniel Dorra
Foto©Daniel Dorra

Rede zur Eröffnung des Projektes „Steinbruch Demokratie“, Gelsenkirchen, 26.4.13

Liebe Gäste, liebe Asylsuchende im Container, liebe anderweitig Unbehauste in einer Demokratie, die systematisch fortfährt, sich ebenso abzuschaffen wie abschaffen zu lassen, indem sie ihre urteilsfähige Bürgerschaft als politisches Subjekt entsorgt,
liebe Teilnehmer unserer Gemeinwesen-Simulation mit begrenzter Restlaufzeit,

ich habe mein öffentliches Nachdenken heute mit dem Titel versehen: „Gleichschalten – abschalten – ausschalten“. Im Rahmen dieses beklemmenden Dreischritts, dieser sich abzeichnenden gesellschaftlichen Perspektive bewegen sich die folgenden Überlegungen zu neoliberaler Manipulation von Sprache und Denken, zur systematisch betriebenen Ökonomisierung/Verbetriebswirtschaftlichung aller Lebensbereiche.

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