Labkultur: Gornys neueste Medienpleite

lab_dae

Noch bevor die Seite „Labkultur“ noch unter dem Namen 2010Lab im Kulturhauptstadtjahr online ging, schwärmte einer der Macher davon, dieses Projekt würde die Ruhrbarone „kannibalisieren“. Nun ja, Träume sind Schäume und die Wahrheit liegt auf dem Platz: Nachdem das Land NRW weit über eine Million Euro für ein Online-Medium ausgegeben hat, das kaum Leser hatte ist nun offenbar Schluss: Seit Weihnachten 2014 sind auf dem Lab keine neuen Texte mehr erschienen und auch der Twitter-Account liegt brach. Von den hochtrabenden Medienplänen des von Dieter Gorny geleiteten European Center for Creative Economy (ECCE) in Dortmund ist nichts geblieben ausser eine Werbeseite für Kreativquartiere. Schade ist es nicht um das Lab, schade ist es um das viele Geld, was dort hineingesteckt wurde. Und Dieter Gorny hat nach Viva und Popkomm einen weiteren Flop gelandet, der den Steuerzahler teuer zu stehen kam. Wie heißt es doch so schön: „Wenn du lange genug an einem Fluß wartest, schwimmen die Leichen deiner Feinde an dir vorbei.“

Unheilig stürmen noch einmal den Gipfel

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

Im Oktober letzten Jahres schrieb Der Graf einen offenen Brief an seine Fans, in dem er nach 15-jähriger Erfolgsgeschichte mit drei Nummer-Eins-Alben infolge seinen Abschied aus der Musikwelt und das Ende der Band Unheilig ankündigte: „Du musst aufhören wenn es am Schönsten ist, um den Wert des Erlebten zu erhalten. Nur dann haben erreichte Ziele und Träume ihre eigene Zeit, auf die man später mit einem Lächeln voller Glück, Dankbarkeit und Zufriedenheit zurück blicken kann.“

Er schrieb aber auch…“Doch soviel sei versprochen: der letzte Vorhang wird erst dann fallen, wenn wir uns alle gebührend voneinander verabschiedet haben.“

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

In diesem Sinne dürfen wir uns in diesem Jahr erst einmal auf eine wunderbare Gipfelstürmer-Hallen-Tournee im April und Mai freuen, die noch dem 2014 erschienen gleichnamigen und wohl letzten Studioalbum gebührt.

Den Sommer über werden Unheilig dann auf zahlreichen Open-Airs zu sehen sein (unter anderem am 20.6.2015 im Essener Stadion), bis es dann im Oktober 2015 auf große Abschieds-Tournee geht…Ende offen.

Wer mit der Band jetzt im Frühling noch einmal hoch hinaus möchte, sollte sich beeilen. Es war nicht anders zu erwarten, aber zwölf der zur Zeit 23 Konzerte im Rahmen der Gipfelstürmer-Tour sind bereits ausverkauft.

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

Karten gibt es noch für Wien, Göttingen, Freiburg, Zürich, Samnaun, Schwerin, Erfurt, Fulda, Kiel, Bremen und ganz hier in der Nähe am 9.5.2015 für Düsseldorf / Mitsubishi Electric Halle. Karten für Bochum gibt es leider keine mehr!

Eine Übersicht der Tournee und den aktuellen Stand der Dinge gibt es unter:

www.unheilig.com

www.headlineconcerts.de

Tickets erhaltet ihr bei Eventim oder im Unheilig Ticket Shop.

Unheilig ZFR 2014
Unheilig ZFR 2014 / Michalak

Das FZW bittet die „Wilden Weiber“ & „Echten Kerle“ zum Tanz

michalak-157

Nach der traditionellen Rathausstürmung um 11 Uhr 11 geht es in Dortmund am morgigen Donnerstag alias „Weiberfastnacht“ nicht wie gewohnt zum Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße, sondern ins FZW in die RItterstrasse 🙂

Das Dortmunder WestEnd plant für morgen die größte Weiberfastnacht, die die Stadt je gesehen hat und lädt alle, die sich „wild“ und „echt“ genug fühlen ab 16 Uhr zum Mitfeiern ein.

Das Ende ist natürlich offen, es besteht keine Kostümpflicht und auf die Ohren gibt es „absolute Feiermukke“ von Dj Jan !!

Continue Reading
Werbung


Marco Reus auf dem Weg zur ‚Heiligsprechung‘ in Dortmund? Gemach, gemach!

Marco Reus jubeld auch weiterhin in Schwarzgelb. Foto: BVB
Marco Reus jubelt auch weiterhin in Schwarzgelb. Foto: BVB

Was für eine tolle Nachricht für alle, die es mit dem BVB halten! Entgegen der allgemeinen Annahme hat Mittelfeldspieler Marco Reus seinen Verbleib beim BVB auch über das Saisonende hinaus verkündet, seinen Vertrag mit Ausstiegsklausel verlängert und damit auf die ihn für andere Verein relativ günstig zu transferierende Klausel in seinem bisherigen Arbeitspapier verzichtet.
Dafür gebührt ihm, in Anbetracht der Tatsache, dass er im Ausland und wohl auch bei Bayern München u.U. deutlich mehr Geld hätte verdienen können als in Dortmund Respekt.
Die Entscheidung zeigt auch, dass im Fußball der Gegenwart nicht immer nur das Geld entscheidet, wie viele ja längst befürchten. Das ist schön zu sehen und tut allen Fußballromantikern zweifelsohne gut.
Folgerichtig ergießt sich auf den 25-jährigen seit gestern Mittag nun eine Welle der Bewunderung und Dankbarkeit. Hauptsächlich natürlich von BVB-Fans und –Anhängern, aber durchaus von Leuten, denen eine Vereinsbrille in diesem Zusammenhang nicht nachgesagt wird, etwa von DFB-Boss Wolfgang Niersbach, der sich z.B. ebenfalls über diese Entscheidung erfreut zeigte.

Continue Reading

Frühstück für Bochum

Jean (Maximilian Strestik)  und Gabrielle (Dagny Dewath) haben einiges zu besprechen. Foto: Rottstr5Theater
Jean (Maximilian Strestik) und Gabrielle (Dagny Dewath) haben einiges zu besprechen. Foto: Rottstr5Theater


Kultur: 
Volles Wochenend-Programm im Theater Rottstraße 5…Der Westen
Wirtschaftsförderung: Institut soll Forschung und Industrie verzahnen…Ruhr Nachrichten
Prozess: Ex-USB-Chef Meys am 20. Februar vor Gericht…Der Westen
Politik: Punk-Sänger will Bürgermeister von Bochum werden…Süddeutsche
Marketing: Die neue “Marke Bochum” – Horrende Kosten?…Pottblog 
Film: Mieterverein zeigt “buy buy st. pauli…Bo Alternativ

Der Ruhrpilot

karneval_hebdo
NRW:
 Ein „Charlie Hebdo“-Wagen für die Meinungsfreiheit…Welt
NRW: Land hält an fossilem Strom fest…Der Westen
NRW: Bis 2025 sind 20 Braunkohle-Blöcke stillgelegt…RP Online
NRW: Neuverschuldung soll 2016 gedrosselt werden…RP Online
NRW: NetzpolitikCamp im März…Netzpolitik
NRW: Land verkleinert fünfte und sechste Klassen…RP Online
Debatte: Gehört der Islam zu Deutschland?…Welt
Debatte: Der arme Intellektuelle…FAZ
Debatte: Fliegen für den Frieden – Nölen in Nauen…Cicero
Ruhrgebiet: Unternehmen bleiben im Ruhrgebiet, weil der Ölpreis sinkt…Der Westen
Ruhrgebiet: Warum im Ruhrgebiet das Wir-Gefühl so groß ist…Der Westen
Ruhrgebiet: Südwestfalen hat Bedenken gegen Sonderstatus des Ruhrgebiets…Der Westen
Bochum: Punk-Sänger will Oberbürgermeister werden…Süddeutsche
Dortmund: Initiativen zu Flüchtlingsproblematik…Radio91.2
Duisburg:
 Theater am Marientor ist endlich verkauft…Der Westen
Duisburg: Die Industrie bereitet der IHK Sorgen…RP Online
Essen: Parteipiraten fordern einen „Saufraum“ für die Trinkerszene…Der Westen
Essen: OB-Wahl in Essen – diese Kandidaten sind nur Außenseiter…Der Westen

Werbung


Frühstück für Dortmund

do_rathaus_transparent
Politik:
 Initiativen zu Flüchtlingsproblematik…Radio91.2
Comic: Neonazis in Dortmund…FAZ
Einkaufen: Dortmund ist bald von Ikea-Häusern umzingelt…Der Westen
Wirtschaft: RRX-Züge sollen in Dortmund gewartet werden…Der Westen
Buch: Autor Christoph Biermann reist zurück in seine Heimat, ins Ruhrgebiet – das Herzland des Fußballs…Schwarzgelb
BVB: Wie Dortmund sich Marco Reus leisten kann…Welt
BVB: Reus setzt ein starkes Zeichen…Reviersport
BVB: Westfälisches Rührstück…FAZ

Radio Havanna kommen nach Essen – „Unsere Stadt Brennt 2015“

radiohavanna_06

Fichte, Olli, Anfy und Arni… seit 13 Jahren als Punkrock-Band „Radio Havanna“ unterwegs, sind schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr in der jungen Rockmusikszene Deutschlands.

Als Musiker haben sie sich schon längst erfolgreich etabliert. Die vier Wahlberliner können auf über 400 Konzerte und hochkarätige Support-Shows u.a. mit den Toten Hosen, Anti-Flag und Lagwagon zurückblicken, haben am 13.2.2015 ihr fünftes Studioalbum „Unsere Stadt brennt“ herausgebracht und auch ihr politisches Engagement ist unermüdlich.

So setzten sie sich öffentlich für die Freilassung der inhaftierten Mitglieder der Band Pussy Riot ein und spielten ein Benefizkonzert für die Band zusammen mit Anti-Flag im Cassiopeia Club Berlin. Weiter gaben sie 2011 ein Benefizkonzerte in Berlin zugunsten der Initiative Kein Bock auf Nazis und auch ihre Songs und Texte dienen inhaltlich immer wieder als politisches Sprachrohr.

Album Cover " Unsere Stadt brennt"
Album Cover “ Unsere Stadt brennt“

Ab dem 19.2.2015 stellen sie im Rahmen ihrer „UNSERE STADT BRENNT“ TOUR 2015 ihr neues Album vor.

Am 22.02.2015 werden Radio Havanna aus diesem Anlass auf der Bühne der Weststadthalle in Essen zu sehen sein, mit im Gepäck die Band  Alex Mofa Gang aus Berlin.

Die weiteren Tourdaten:

19.02. Hamburg, Hafenklang*, 20.02. Hannover, Mephisto @ Faust*, 21.02. Düsseldorf, Tube*22.02. Essen, Weststadthalle*, 23.02. Jena, Rosenkeller*, 25.02. Mannheim, JUZ*, 26.02. Reutlingen, Franz K*, 27.02. Leipzig, Werk 2*, 28.02. München, Backstage Club*, 01.03. Solothurn (CH), Kofmehl*, 03.03. Marburg, Cafe Trauma*, 04.03. Frankfurt, 11er Music Club*, 05.03. Rostock, Mau Club*, 06.03. Berlin, LIDO – ALBUM RELEASE KONZERT**, 07.03. Osnabrück, Kleine Freiheit* [*+Alex Mofa Gang **+Marathonmann]

Tickets gibt es im Krasser Stoff Ticketshop und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos zu der Tournee und den einzelnen Konzertterminen findet ihr u.a. unter:

www.radiohavanna.de

www.sparta-entertainment.com

www.concertteam.de

Der selbstbewusste Dinosaurier des Jahres 2014

exxon

Der Naturschutzbund Deutschlands (NABU) hat Exxon zum Dinosaurier des Jahres gekürt. Der Grund: Exxon setzt auf  Erdgasförderung in Deutschland, der Nabu will lieber  weiterhin das  Milliarden in die Subventionierung Erneuerbarer Energien gesteckt werden und die Umverteilungsmaschinerie Energiewende nicht ins stocken gerät. Und während Unternehmen wie RWE oder E.On den Öko-Funktionären nach dem Mund reden und den eigenen Mitarbeitern in den Rücken fallen – wer bei RWE im Braunkohlebereich arbeitet, scheint ja im eigenen Unternehmen nicht mehr erwünscht zu sein, so sehr schwärmt der ebenso taumelnde wie dumme Energieriese davon, das irgendwann nur noch subventionierte Strom produziert werden soll – geht Exxon einen anderen Weg: Man ließ für den Dino einen süßen Namen wählen, machte eine drollige Comicfigur daraus und lud die Ökofunktionäre zur Diskussion ein. Und vor allem stellte das Unternehmen klar, dass es sein Handeln für richtig hält. Das tut man bei RWE und E.On schon lange nur noch hinter vorgehaltener Hand. Geht das Mikro an, wird vor den Ökos gekatzbuckelt.