Ende der Stahlindustrie in Duisburg könnte bundesweit 55.000 Jobs kosten

Arbeiter am Hochofen Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079044-0020 / Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Die Stahlindustrie in Duisburg steckt in einer tiefen Krise – mit gravierenden Folgen für ganz Deutschland. Laut einer aktuellen Studie der IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft, droht bundesweit ein Verlust von bis zu 55.000 Arbeitsplätzen, falls der Stellenabbau in Duisburg weitergeht.

Die Branche kämpft gegen Fachkräftemangel, überbordende Bürokratie und besonders die hohen Energiekosten. In Duisburg, wo fast die Hälfte des deutschen Stahls hergestellt wird,

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Uni Bonn stärkt Quantenforschung mit Ghana

Prof. Dr. Birgit Ulrike Münch, Prorektorin für Internationales der Universität Bonn, und Dr. Henry Martin, KNUST, (beide mit Urkunde in der Hand) begrüßen die Erneuerung. (Foto: Universität Bonn/ Barbara Frommann)

Die Universität Bonn intensiviert ihre Zusammenarbeit mit Ghana in der Quantenwissenschaft. Beim Symposium „Ghana Germany Quantum Connect“, das im Rahmen der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) stattfand, besuchte eine Delegation ghanaischer Hochschulen die NRW-Universität. Ein Schwerpunkt liegt auf gemeinsamen Experimenten, die aus der Ferne gesteuert werden können.

Zudem wurde das seit 2019 bestehende Memorandum of Understanding mit der Kwame Nkrumah University of Science and Technology (KNUST) erneuert. Die Uni Bonn pflegt enge wissenschaftliche Beziehungen zu Ghana, darunter das German-West African Centre for Global Health and Pandemic Prevention. Der Austausch ermöglicht nicht nur gemeinsame Forschungsprojekte, sondern fördert auch die Ausbildung von Studierenden und den Wissenstransfer zwischen NRW und Westafrika. Langfristig sollen ghanaische Forschende auch in Bonn tätig werden, während Bonner Wissenschaftler in Ghana lehren.

NRW sollte seine Wasserstoff-Fantasien beerdigen

Werk von Thyssenkrupp in Duisburg Foto: Arnoldius Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die NRW-Landesregierung sollte vor fünf Jahren beschrittenen Wasserstoff-Irrweg aufgeben und sich an die Arbeit machen, realistische energiepolitische Rahmenbedingungen für den Industriestandort Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Es sind Sätze, die heute bestenfalls Kopfschütteln hervorrufen: „Das Ziel, die industriellen Prozesse in Nordrhein-Westfalen bis 2050 annähernd klimaneutral zu gestalten, kann nur durch den Einsatz von Wasserstoff erreicht werden. Wasserstoff bietet uns riesige

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Nominierungen der 50. Mülheimer Theatertage bekannt gegeben


Stadthalle Mülheim an der Ruhr – Hauptspielort der Mülheimer Theatertage (2009) Foto: Doc Feelgood Lizenz: Gemeinfrei


Die Mülheimer Theatertage haben die Nominierungen für den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikpreis bekanntgegeben.

Die sieben Stücke wurden aus mehr als 280 deutschsprachigen Uraufführungen ausgewählt: Nora Abdel-Maksoud mit „Doping“,

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Der Ruhrpilot

Miguel Ángel López Borrego, CEO Thyssenkrupp Foto: Thyssenkrupp AG Lizenz: Copyright


Duisburg:
Geplante Grünstahl-Anlage von Thyssenkrupp nicht wirtschaftlich(€)…WAZ
NRW: Wüst muss 250 Milliarden nach NRW holen(€)…NRZ
NRW: Keine Bestechung bei Sanierung der NRW-Staatskanzlei(€)…NW

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„Rechtsextremismus bleibt die größte Bedrohung für unsere Demokratie“

Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
Herbert Reul, CDU (Foto: Roland W. Waniek)

Heute präsentierte Innenminister Herbert Reul das Lagebild Rechtsextremismus. Auf 100 Seiten hat der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen die aktuellen Entwicklungen und neuen Gefahren im Bereich des Rechtsextremismus detailliert analysiert.

Dabei wird deutlich, dass die rechtsextreme Szene jünger und moderner geworden ist. Um ihre Ideologie zu verbreiten, setzt sie verstärkt auf die

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