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Den Sieg verspielt

Wasserwerfer nach "Welcome to Hell". (Foto: @infozentrale)

Wasserwerfer nach „Welcome to Hell“. (Foto: @infozentrale)

Gestern Abend in der Hafenstraße auf St. Pauli. 12.000 Menschen sind zur „Welcome to Hell“ Demonstration eines antikapitalistischen Bündnisses gekommen. Nur 1.000 von ihnen tragen schwarz und sind teilweise vermummt. Nicht die vom Verfassungsschutz befürchteten 8-10.000. Die Demonstration schafft es keine 50 Meter weit, bis sich hunderte Polizisten ihr in den Weg stellen. Dann geht erstmal nichts mehr. Der Polizei haben sich zu viele Demonstranten vermummt. Das will sie nicht akzeptieren. Andreas Blechschmidt, Anmelder der Demo und aktiv in der „Roten Flora“ läuft herum, überzeugt Autonome ihre Vermummung abzulegen. In weiten Teilen gelingt ihm dies. Vom Lautsprecherwagen der Demonstranten gibt es Durchsagen, man solle sich nicht provozieren lassen, nichts Unbedachtes tun. Die Menschen halten sich daran.

Doch der Hamburger Polizei geht es nicht schnell genug. Plötzlich stürmen Beamte in die Menge, versuchen den „Schwarzen Block“ vom Rest zu trennen. Es kommt zu hektischen Szenen. Wer es nicht schafft über eine Mauer zu fliehen, versucht sich gegen die Attacke der Polizei zu wehren. Die Polizei nimmt das nicht hin. Von allen Seiten rücken Beamte an, jagen die Demonstranten mal in die eine, mal in die andere Richtung. Journalisten von N24 über den NDR, den Deutschlandfunk und Spiegel Online beschreiben, dass die Eskalation von der Polizei ausging. Die Autonomen sind die moralischen Sieger. Ihre Prophezeiung, die Polizei würde die Demonstration grundlos eskalieren lassen, bewahrheitet sich.

Mit dem, was dann im Verlauf des Abends folgt, verspielen autonome Aktivisten ihren Sieg wieder. Von der Polizei auseinandergetrieben sammeln sich Kleingruppen in St. Pauli und dem Schanzenviertel, attackieren Geschäfte und Banken und zerstören Fahrzeuge. Es ist das übliche Ritual bei Krawallen in Hamburg. Die Polizei lässt die Linken eine Zeitlang gewähren. Die Bilder von brennenden Autos und zerstörten Fensterscheiben kann sie gut gebrauchen. Die Diskussion über ihren brutalen Einsatz gerät so in den Hintergrund.

Manchmal stände „den Autonomen“ ein bisschen mehr strategisches Geschick gut zu Gesicht. Nach der Eskalation im Hafen hatten sie Pluspunkte gesammelt. Mit dem Krawall in der Nacht haben sie diese leichtfertig wieder verspielt. Jetzt wird es wieder nur um Sachschäden und verängstigte Anwohner gehen. Schade!

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42 Kommentare zu “Den Sieg verspielt

  • #1
    Tobias

    Auf Demos in Deutschland herrscht nunmal vermummungsverbot. Und kein Wort über Flaschenwürfe oder Lattenangriffe durch die sogenannten Demonstranten. Da weiß man, wie ernst zu nehmen dieser Kommentar ist.

  • #2
    Robin Patzwaldt

    ‚Nur 1000‘ von ca.10.000? Kann ich als relativ Aussenstehender trotzdem so aber auch nicht denken. Was die Polizei gemacht hat mag völlig blödsinnig und übertrieben sein, aber die ca. 1000 Vermummten kann ich, bei aller grundsätzlichen Sympathie für den Protest auf vielen Ebenen gegen die Veranstaltung, auch nicht verstehen. Das wirkt auf mich alles irgendwie nur noch wie ein Sandkastenspiel von scheinbar Erwachsenen. Ernstzunehmenden Protest stelle ich mir aber grundlegend anders vor als bei einer Demo maskiert aufzutreten. Das legt bei vielen Mitbürgern zudem auch schon alleine den Verdacht nahe, dass ich mehr als nur demonstrieren will. Und daher dann wohl auch die öffentliche Wahrnehmung der scheinbaren Mehrheit im Lande…

  • #3
    Sebastian Weiermann Beitragsautor

    @Tobias und Robin: Erstens hätte die Polizei diese Art der Vermummung im Vorfeld, durch Vorkontrollen verhindern können. Genauso wie sie zum Beispiel ein Glasflaschen-Verbot hätte erlassen können. Zweitens hat die Polizei mit dem Demo-Anmelder über die Anzahl der Vermummten verhandelt.
    Außerdem finde ich es total legitim wenn man anonym demonstrieren will. Vielleicht störts den Arbeitgeber oder man möchte nicht auf der nächsten Todesliste von irgendwelchen Nazis landen.

  • #4
    Robin Patzwaldt

    @Sebastian: OK. Aber ich muss mich als vermummter Demonstrant dann am Ende auch nicht wirklich großartig wundern, wenn ich so als potentieller Krawallschläger angesehen werde. Auch und gerade eben in weiten Teilen der eher ‚bürgerlichen Bevölkerung‘ an den TV-Geräten o.ä..

  • #5
    cyko

    #1 wiegen Sie jetzt wirklich, die bisher nur auf "Polizei Hamburg" Twitter vorhandenen Flaschen und Latten, gegen den gewalttätigen Einsatz rechtsstaatlicher Organe gegen Demonstranten, Journalisten, Politiker auf? Alles dokumentiert, auf Video, Bildern, bezeugt selbst von der internationalen Presse?

    Ist das alles was Ihnen zu diesem Dammbruch hin zu Moskauer oder Istanbuler Verhältnissen einfällt? Die Schutzbehauptungen der Polizei?

    Und glaubt irgendjemand, das hätte keine politischen Folgen? Scheiß auf die Autonomen, pfeif auf diese Idioten mit ihren altbackenen Feindbildern und ihrem Abarbeiten an der deutschen Polizei – selbst wenn die gestrigen Ereignisse nun Wasser auf ihre Mühlen gewesen sein dürften.
    Aber ernsthaft – scheiß drauf. Die haben gestern keinen Sieg errungen weil sie schließlich doch ausrasten mussten?
    Na gut. Ihr Pech.

    Aber dieser Höhepunkt des sogenannten "Hamburger Weges", dieses Mal international beobachtet und dokumentiert, der kann, wird und muss politische Folgen haben.

  • #6
    Tobias

    @Sebastian also sind die Polizisten selber schuld, dass sie beworfen wurden? Klingt nach klassischem victim blaming. Ausserdem straft das der Aussage, das Demonstranten friedlich seien nochmehr lüge, da deiner Meinung nach die es nicht alleine und ohne vorkontrollen schaffen friedlich zu demonstrieren.

  • #7
    jovan

    @Tobias
    bei rot darf man nicht über die straße gehen und bei der steuer nicht bescheißen.
    was soll’s.
    und angriffe mit flaschen und latten haben nicht stattgefunden. wenn man angegriffen wird und sich wehrt, ist das selbstverteidigung und nicht angriff.

    zum kommentar
    ich finde das lamentieren über n bisschen sachbeschädigung angesichts des zustands unserer welt albern. mich bekümmern eher die, die keine wut darüber bekommen. sind Sie so saturiert? oder empathielos?
    und insgesamt kein wort zu den hunderten verletzten demonstranten. hm.
    einfach mal näher rangehen. sieht eindrucksvoll aus, wenn enthemmte testosteron-monster kindern ihre knüppel durch’s gesicht ziehen – währenddessen und anschließend.
    und was soll es "die autonomen" scheren, welches bild sich die desinteressierte öffentlichkeit macht? was hätten sie denn gewonnen, wenn mopo, spiegel, zeit sie zu moralischen siegern erklären?
    das ist doch ein reichlich medienzentrierter blick auf die welt.
    die verfasstheit unserer welt ist genau so gewünscht, kein versehen. ein kollektives, wenn auch ohnmächtiges, "nein" dazu ist das einzige was bleibt, wenn sich selbst die aufgeklärteren schon rebellisch fühlen, zur wahl der fdp aufzurufen und halluzinieren das würde die welt freier machen. oder doch nur sie selbst? achso.
    aber das war jetzt natürlich an die ruhrbarone im ganzen gerichtet und nicht an Sie persönlich.

  • #8
    Robin Patzwaldt

    @Jovan: ‚Die Ruhrbarone‘ gibt es nicht. Wir sind hier fast 100 Autoren, alleine 15 davon waren beim letzten Redaktionstreffen. Und jeder hat seine eigene Meinung. Auch wenn viele das ja einfach nicht glauben wollen 😉

  • #9
    mike

    Tolle demo da in Hamburg,da werden alte Autos von sozialschwachen menschen abgefackelt und alle finden noch ne ausrede dafür.
    Steht ein alter golf 4 für megakapitalismus???
    Deutschland ist auf dem linken auge blind.

  • #10
    h.ralad

    Bei aller Liebe,
    alle haben ne Meinung und müßen sie aufschreiben, dabei kommt nurmal viel Müll raus.
    Die Kollgein von 1Live hat es ebend auf den Punkt gebracht als Sie davon sprach das die Polizei dort eine Art Loveparade Panik provoziert hat.
    Mit welcher Logik geht man an eine solche Demo, die sich von vornherein"kämpferisch" gibt heran, erteilt dierser keine Auflagen! und kreist sie dann mit hunderten behelmter Polizisten und Wasserwerfer ein?
    Was will uns Herr Dude damit sagen, was will er damit erreichen? 110 verletzte Polizisten bist jetzt? Ich bin auf die Zahlen von gestern gespannt was Demonstranten angeht, wer das Live mitterlebt hat weiss das alleine die Leute die drumrum standen den Schock ihre lebens hatten als sie 4m hohe Mauern runterspringen mussten und dann von der Polizei richtung Elbe geprügelt wurden und nein das war nicht der "größte schwarze Block aller Zeiten". Humbug!
    Und hier geht es auch nicht um Sieger oder Verlierer! Wie rechnet ihr denn bitte wer kann denn bei sowas gewinnen ausser der Staat?
    Das perfide an der Nummer ist doch das dies keine konsequenzen haben wird…
    Und ja mir tun die kaputten Fensterscheiben und Bushaltestellen auch total Leid, vorallem ihre Familien und Kinder…
    Richtig schade das die Autonomen nicht "gewonnen" haben dann würde es zumindest 1000:1 stehen…

    Wie gesagt alle schnell was schreiben und ne Meinung bilden, ist ja wichtig. Ruft doch mal eure FreundInnen an die vor Ort sind und fragt die wie es ist/war?! Falls ihr welche habt die dort sind, die brauchen vllt beistand.

  • #11
    Tobias

    @cyko @jovan
    Das es keine Angriffe auf Polizisten gegeben haben soll, sind bloß Alternative Fakten. Widerspricht auch dem Artikelautor, der sich schon Glasflaschenverbote wünschte. Und wenn man vermummt und bewehrt auf ner Demo auftaucht und dann -zu recht- von der Polizei angegangen wird, kann kan auch kaum von sich wehren sprechen.

  • #12
    denniz Meer

    Das doch alles Lüge. Hier bei uns im liberalen Deutschland kann sowas gar nicht passieren. Immerhin leben wir in Deutschland, da ist die Polizei fehlerfrei! Warum sollte die uns geschenkte Demokratie hier ausgestezt werden! Das kann und will ich nicht glauben! Niemals.
    Guckt doch mal in die Türkei, da ist es richtig schlimm! Da werden Journalisten nicht nur mit Wasserwerfen beschossen sondern kommen auch in den Knast! Sowas würde uns hier niemals passieren! Also was soll die Aufregung, glaubt an unsere Rechtstaat und den Einsatzleiter, die werden alles dafür tun das es rechtens abläuft! Und natürlich dürfen sich Polizisten vermummen und so gekleidet auch Interviews geben, die müßen ja auch Angst um ihr leben haben, nicht das die sich noch im Fitnesscenter dafür rechtfertigen müßen das sie den Rechtsstaat durchsetzten, mit Quartzsandhandschuhen…

  • #13
    Christian

    Das Marketing der Linksradikalen ist eindeutig besser.
    Das fängt schon beim wording an, "Linksautonom" klingt freundlich, würdevoll
    und selbstbestimmend. Ist aber wie mit Süßigkeiten ob Raider oder Twix, ungesund
    bleibt es trotzdem. Zudem ist man auch schneller als die Konkurrenz von der
    anderen Seite. Braun als Uniform hat man direkt übersprungen und ist gleich
    zum schwarzen Outfit übergegangen. Das wirkt auch gleich viel männlicher.
    Mit Plakaten und Aktionen a la "kauft nicht beim…" hält man sich auch nicht lange auf,
    sondern zerstört gleich den mutmaßlichen Volks ähh Klassenfeind und seine Geschäfte.
    Man agiert dort auch in einem globalen Kontext, das zeigt sich schon beim Motto:
    "welcome to hell" so muss der Ruf nach Abenteuer und Spaß klingen.
    "Deutschland erwache" ist da eher wie Rasen betreten verboten.
    Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die schonungslos die Schwächen des
    kapitalistischen Systems offenbart hat und die Völker werden die Signale hören.
    In diesem Sinne, vorwärts immer rückwärts nimmer!

  • #14
    Christ

    @Christian
    Bitte erkundigen sie sich über die Geschichte der Autonomen. Gerne kritik daran dann doch aber bitte vernünftige. Danke und noch einen Wunderbaren Tag beim schaffen!

  • #15
    Marcel

    Wenn man sieht wie ganze Straßenzüge in Schutt und Asche gelegt werden kann die Polizei gar nicht hart genug gegen die Randalierer vorgehen. Meine Solidarität gilt der Polizei und den Bewohnern deren Eigentum zerstört wurde.

  • #16
    Still not loving regressive Kapitalismuskritik

    "Gegen Kapital und Krieg ‒ Intifada bis zum Sieg" ‒ so lautete ein für den gestrigen Donnerstag angekündigter Programmpunkt, zu dem die Veranstalter eines "internationalistischen Protestcamps" im Rahmen der Gipfelproteste luden: https://internationalisten.wordpress.com/vor-ort-barrio/

    Man muss also gar nicht erst das Verhalten der Polizei affirmieren, um die Demonstrant_innen scheiße zu finden. "Den Autonomen" stände vor allem eine fundiertere Analyse als die, mit der IL und ums Ganze dieser Tage wieder mal besonders dünne Bretter bohren, gut zu Gesicht. Aus der Anschlussfähigkeit ihrer an Infantilität kaum zu überbietenden Kapitalismuskritik für Antisemiten erwächst dauerhaft viel Schlimmeres als das bisschen Straßenschlacht.

  • #17
    Arnold Voss

    Jede kopfbetuche Oma auf dem Marsch der Gerechtigkeit in der Türkei hat mehr politischen Mumm als das jüngste schwarzmaskige Grossmaul in Hamburg. Protest als politischer Kindergarten mit Aggroattitüde, theoretisch verblödet und emotional zum Brüllaffen regrediert.

    Solche Menschen stehen für nichts ausser ihrer politischen Dumheit und ihren Gewalt Rausch, und genau solche Leute braucht der sich fröhlich aufrüstunde Staatsapparat als Feindbild von Links.

    Dazu die G 20 Politikerkaste denen das alles komplett am Arsch vorbeigeht, weil es sie nicht trifft und nie treffen wird. Der sogenannte Schwarze Block ist nichts anderes als Teil dieses Gewalt Systems. Wer die Welt ändern will, muss dafür sorgen, dass er zuerst verschwindet.

  • #18
    Petra

    Eine Deeskalation war nie ein Option.
    Das Spielchen ist seit Jahren bekannt als der Pas de Deux der Gewalt.
    Das hat sich Dudde jahrelang aufgebaut.
    Ärgerlich daran ist, dass selbst wir aus dem eher grünrotversüfften Lager noch gegenseitig madig machen. Ich kann und werde Steineschmeißern und Auto-Anzündern niemals beispringen, muss aber seit gestern Abend das Geschimpfe des Göttergatten aushalten, der ganz auf der Seite der Polizei steht.

  • #19
  • #20
    GMS

    @Sebastian Weiermann Nazitodeslisten? Ernsthaft? Unter dem geht es wohl nicht.

    In Hamburg tobt eine linksradikale Meute die sich nur in der Ideologie, die die Verfechter eh nicht verstehen, von Nazis und Salafisten unterscheidet.

  • #21
    walter israel

    Glaube ich ehrlich gesagt kaum.

    In allen Diskussionen, die ich seit gestern mitbekommen haben, spielte das, was in der Nacht passierte gar keine Rolle. Da hieß es bereits gestern "Der Rechtsstaat nutzt seine normalen Mittel", "Die Polizei macht alles korrekt". Die Leute sehen nur jemanden, der vermummt ist und schon darf die Polizei machen was sie will.

    Es gab ja auch zahlreiche Journalisten, die verletzt wurden. Die deutschen Bürger in den Kommentarspalten drehten es einfach so hin, dass es Journalisten mit linksextremen Hintergrund seien.

    Mich erschreckt, wie die Bürgerliche Mitte sich zunehmend der Rechten zuwendet in ihren Argumentationen und ich habe Angst vor der Zukunft. Würde im nächsten Koalitionsvertrag von der CDU mit eingetragen, dass Demonstrationsrecht massiv einzuschränken oder gar abzuschaffen, ich bin mir sicher es würde auf Zustimmung unter den Menschen stoßen.

  • #22
    Helmut Junge

    Arnold, und solchen "Linken", die zig-und zig-mal nicht kapieren, daß ein derartiges Verhalten nie der Sache der Demonstranten dient, sondern dieser Sache immer schadet, mit solchen Linken werde ich nie (mehr) etwas gemeinsam machen, keine Demos, nicht mal mehr eine gemeinsame Position festlegen. Denn das sind keine Linken. "Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode."

  • #23
    ich

    Als erstes Mal: Dass irgendwelche Sachen von unbeteiligten Bürgern angezündet werden, finde ich scheiße. Das sind keine Polizisten, und die haben damit überhaupt nix zu tun und bleiben auf dem Schaden sitzen.

    Dennoch halte ich es für absolut realitätsfern zu glauben, wenn die auseinandergeprügelten Demonstranten gestern einfach nach Hause gegangen wären, hätten die irgendeinen "Sieg" davon getragen.

    Die Polizei hat sich diese brutale Strategie ausgewählt, weil sie’s kann! Weil mit dem Einsatzleiter Dudde auf Wunsch der Politik genau so ein Vogel bestimmt wurde, der für solche Eskalationsstrategien steht, der auf Bürgerrechte scheißt, und der sowohl Linke als auch Demonstranten zutiefst hasst.

    Außer den üblichen Verdächtigen wie Taz, ND, Monitor, etc. haben die Medien damit auch überhaupt kein Problem gehabt. Im Gegenteil haben sie auch die vergangenen Tage schon, als keinerlei Gewalt von Demonstranten ausging, alles getan um die Rechtsübertretungen der Polizei zu ignorieren oder zu rechtfertigen, und haben damit die Polizei darin ermutigt, weiter an der Eskalationsspirale zu drehen.

    Es wären also in der breiten Öffentlichkeit, zumindest bei den "unabhängig-überparteilichen" Medien und all den auf SocialMedia derzeit marodierenden Pro-Polizei-Trollen noch viel größere Loblieder auf die tolle Polizei veranstaltet worden, die es diesen Chaoten mal so richtig gezeigt hat, bevor sie irgendwas kaputtmachen konnten, so dass ihnen nichts mehr übrig blieb als geschlagen nach Hause zu schleichen.

    Es gibt unter so einer Polizeistaatsdoktrin nunmal nichts zu gewinnen, außer für Polizeistaatfans. Hinterlassen wird ein Trümmerhaufen einer zutiefst gespaltenen Stadt. Da wird’s auch so schnell keine Rückkehr zum Normalzustand geben. Dieser Konflikt, man könnte schon fast Krieg sagen, wird bei jeder zukünftigen Demo, bei jedem Fußballspiel wieder mit laufen. Wütende Leute, die die Polizei hassen, Polizisten, die sich wiederum mit Gewalt Respekt verschaffen wollen, usw. usf.

  • #24
    Thomas Weigle

    So lange es nicht das eigene Auto oder das eigene Fenster ist, wo brennt oder zersplittert, ist`s Demokratie und berechtigter (linksautonomer) Protest.

  • #25
    Walter Stach

    -22-
    Helmut Junge,
    voll einverstanden.
    Ich bin jedenfalls unfähig zu versuchen, die Gewaltakte des sog. schwarzen Blocks, der sich selbst linksradikal definiert und der seine Gewaltakte gegen den Staat für legitim und im "Interesse der Menschheit (!!)" für geboten hält, irgendwie und mit irgend ‚was zu rechtfertigen.

    Ich weigere mich deshalb auch, wie das ansonsten bei verfassungskonformen Demontrationen -leider-regelmäßig vorkommt, jetzt und hier darüber nachzudenken, ob die Polizei im Hamburg bei ihren Einsätzen den rechtstaatlichen Grundsatz von der Verhältnismäßigkeit der Mittel -bezüglich ihres Ob und bezüglch ihres Wie- beachtet hat oder nicht und ob und inwieweit möglicherweise das Demonstrationsfreiheitsrecht -die Meinungs- und die Versammlungsfreiheit- verfassungswidrig eingeschränkt worden sein könnten.

    Ist es etwa Absicht dieser sog. radikalen , prinzipiell gewaltbereiten Linken, die Kritiker des G2o Treffens bzw. die Kritiker der dort dominierenden politischen Grundauffassung in Sachen weltweite Armutsbekämpfung, in Sachen Widerstand gegen die weltweite Macht einiger weniger Oligarchen/Plutokraten, in Sachen Kampf gegen die menschengemachte Erderwärmung, in Sachen Friedenspolitik statt Konfliktlösungen durch Krieg zu diskreditieren oder gar dazu beizutragen, daß diese Kritik in den "Straßenkämpfen" vor Ort und in dem sie begleitendem medialen Getöse völlig untergeht?
    Falls das das Zielt der sog. radikalen, gewaltbereiten Linken war bzw. immer noch ist, registriere ich: "Das Ziel scheint erreicht zu sein".

    PS
    Ich halte allerdings dass Treffen der sog. G2o-Staaten in dieser Form für Unsinn. Ein mediales , spektakuläres Schauspiel, u.a. mit der sog. radikalen und gewalttätigen Linken als die unvermeidlichen Bösewichte auf der Bühne. Und am Ende des Schaustückes fragt man sich immer wieder danach, was denn das ganze Theater solle und was es dem Publikum gebracht haben mag. Drei Tage Kampfszenen aus Hamburg, aus………….?.Und dazu, sozusagen als Aufschmückung des Ganzen, dann und wann ein schönes Bühnenbild mit Trump, Merkel und Co?
    Die Kostenfrage stellt "man" bekanntlich regelmäßig nach einen solchen Schauspiel nicht bzw. sie verbietet sich, weil…..??

    Und zukünftig…..?
    -stammt wohl von M.Schulz-
    Im Rahmen der UN treffen sich -u.a.- dann und wann die G 7, die G8, die G 2o, die G….(?) in New York und tagen im UN-Gebäude.
    Das könnte jedenfalls der Effektivität, der Effizienz solcher Treffen dienlich sein, die gewaltigen Kosten dieser Treffen minimieren und den "Links-Radikalen" Regisseuren die Bühne nehmen für ihr von brutaler Gewalt beherrschtes Schaustück .

  • #26
    ke

    Menschen haben Angst um ihr Eigentum, um ihre Gesundheit. In den Wohnquartieren von Kollegen brennen Autos etc.
    Was hat das mit Protest für eine bessere Welt zu tun?
    Hier geht es doch wohl um gelangweilte Menschen, die auf Krawall aus sind.

    Wie kann man das ernsthaft in einem Bericht auch noch wie eine Sportreportage beschreiben?

    Ich kann den Artikel nicht nachvollziehen.
    Ebensowenig, dass der Staat keine Mittel findet, oft bekannte Gewalttäter an solchen Termine über Auflagen etc. von solchen Veranstaltungen abzuhalten. Das gilt auch für die Fussballgewalttäter etc.

    Ghandi hatte friedlich für eine bessere Welt demonstriert. Das war überzeugend.

  • #27
    ke

    @24:
    Nur noch Treffen im Rahmen der UNO würde doch heißen, dass die Demokratien der Welt wie Deutschland nicht in der Lage sind, in einem freien Land ein Treffen von Staatsspitzen auszurichten.

    D.h. die Amis schaffen es in New York. Der Rest ist zu blöd oder aber ein Polizeistaat.

    Das wäre das Ende einer Demokratie mit Dialogen. Bei solchen Treffen im kleineren Massstab kommen eben die wichtige Menschen zwangsläufig zusammen, ohne dass sie es großartig vermeiden können.

    Die Demokratie verliert also, wenn solche Treffen wg. einer kleinen Menge von Krawalltouristen und der Terrorbedrohung nicht mehr in demokratischen Staaten stattfinden sollen.

  • #28
    DelegadoZero

    Die Eskalation ist bewusst und mit Berechnung von der Polizei herbeigeführt worden. Für sie stand von vornherein fest, die Demo im Ansatz zu ersticken. Und sas mit allen Mitteln eines Polizeistaats. Unterstützt von weiten Teilen der "Qualitätsmedien", mit einer kampagnenartigen, sich ständig wiederholenden Meinungsmache.

  • #29
    Davbub

    @ jovan: "ich finde das lamentieren über n bisschen sachbeschädigung angesichts des zustands unserer welt albern…"
    Dann stellen Sie doch Ihre Wohnung, Ihren PKW sowie Ihren Körper den linken Schlägern als Übungsobjekt zur Verfügung.
    Nicht? Ist ja auch immer einfacher, über das Leben und Gut anderer zu bestimmen.

  • #30
    Zero

    Na ja, die Linke Szene hat ja auch nicht mehr viel. In den Achtzigern war bei jeder Räumung mehr los, und davon gab es viele. Heute treffen sich die Automaten alle paar Jahre zu besonderen Anlässen und die Bürger flippen aus. Wie Berlin wird Deutschland auch immer langweiliger.

  • #31
    Karin Hoff

    Wer kann mit Sicherheit sagen welche Personen die Autos angesteckt haben und die Scheiben eingeworfen haben????? Ich nicht. So oft ich mir die Filme auch ansehe. Das Vorgehen bei der Demo fand ich skandalös, ein Wunder das es in dem Kessel keine Toten gegeben hat. Ein Szenario was mich an die Love-Parade erinnerte.

  • #32
    Davbub

    @30: Das waren bestimmt verkleidete Polizisten und Verfassungsschutzbeamte. Oder amerikanische Agenten. Oder Pegida, AfD und Nazis, die die Linke (Editiert vom Admin) in ein schlechtes Licht rücken wollen…

  • #33
    Zero

    #32
    Sie meinen bestimmt @#31
    Wahrscheinlich war der ein oder andere Cop unter den Autonomen. Das man mit Schnäuzer und brauner Lederjacke, aus dem die Antenne eines Walkie Talkies hervor guckt, als Ziviler erkannt wird hat sich nach Jahrzehnten sogar bei der deutschen Polizei herumgesprochen.

  • #34
    Jörg Fuhrmann

    Die ganze Randale kann doch nur von der Polizei ausgehen. Man erkennt doch schon am Motto dieser Veranstaltung, dass es um eine friedlicher und gerechtere Welt geht. Wer würde eine Demonstration schon unter das Motto "Welcome to Hell" stellen, wenn es ihm nicht um eine Alternative zum Imperialismus ginge.
    Sicher wurde durch diese Aktion die Aufmerksamkeit für den Hunger in Afrika, die schmutzigen Geschäfte der Großkonzerne und die Machenschaften der Lobbyisten geschärft. Da sehen diese ganzen linken Theoretiker mal wie man es macht. Warum sich mit komplizierten, gesellschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzen? Wozu Ideen oder Konzepte für Alternativen zum kapitalistischen System nachdenken? Wieso sich ganz konkret für faire Löhne, gleiche Bildungschancen und überhaupt eine weltweite Verteilungsgerechtigkeit einsetzen?
    Da haben es die Wohlstandssöhnchen eher mit der einfachen Lösung. Ein paar Tage "Spass" mit Pflastersteinen, Eisenstangen und Bengalos. Und rumsbums ist die Welt gleich viel besser. Falls dann doch nicht, ist das auch nicht schlimm. Denn dann kann man beim nächsten Mal wieder seinen "Spass" haben.

  • #35
    ke

    Was ist eigentlich so schwer, sich von gewalttätigen Krawalltouristen zu distanzieren?
    Auch linken angeblichen Weltverbesserern gelingt dies nicht.
    "Kleinwagen anzünden für den Weltfrieden"?

    Die junge Frau auf dem Wassenwerfer hat doch vorgemacht wie es geht, Bilder, die um die Welt gehen werden, zu erzeugen.
    Dann gab es die "Frau in rot" aus Istanbul.

    Wo bleiben die Gegenkonzepte zum G20 und dem jetzigen System? In den Medien ist nichts zu erfahren?

    Als ich das letzte Mal in Hamburg war, sah es noch danach aus, dass auch Gegenkonzepte, andere Ideen kommuniziert werden sollten.

    Jetzt bestimmt eine kleine Gruppe von Krawalltouristen das Bild.

    Wo bleibt die Distanzierung und das Isolieren der Krawalltäter zugunster der Personen, die wirklich Ideen kommunizieren wollen.

  • #36
    Walter Stach

    Ke

    Bin ich falsch verstanden worden?
    Es geht mir nicht um Hamburg. Hamburg ist doch nur das aktuelle Beispiel -unter vielen vergleichbaren in der Vergangenheit-, das jedermann mehr als bisher veranlassen sollte, über
    Nutzen und Kosten, über politische Shows hier und effektive und effiziente internationale Politik dort, über das Poussieren von Politikern hier und über ihr diplomatisches Geschick und über ihr politisches Geschäft dort nachzudenken.
    Und "beim Nachdenken" kann man jedenfalls, so wie ich z.B., darauf kommen, dem Spektakel dieses "Sondergipfels der Staatschefs der sog. G 2o" eine Ende zu machen. Ich würde auch dann für ein rasches Ende dieser sog. Sondergipfel in jeweils irgend einer großen Stadt dieser Welt plädieren, selbst wenn es nicht regelmäßig zu Straßenkämpfen zwischen der Polizei und Mitgliedern/Anhängern der sog. radikalen Linken kommen würde.
    -Bei der UNO, in New York -vertraulich, im stillen, effektiv und effizient -der Menschen und ihrer Welt wegen.

    PS
    Im übrigen neige ich mehr und mehr zu der Vermutung, daß der sog. "Gipfel, wie er aktuell in Hamburg praktiziert wird, so keine Fortsetzung finden dürfte, sondern daß "man" sich auf ein anderes Format einigt; denkbar bei der UNO, mit der UNO oder wie auch immer -kostengünstiger, effektiver, effizienter, mit folgenreichen Ergebnissen statt der sattsam bekannten Statements der mehr oder weniger großartigen Schauspieler in staatsmännischem Gewand und ohne die
    gewalttätigen Straßenkämpfer der nationalen bzw. der internationalen radikal-gewaltbereiten sog. Linken.

    Es mag allerdings so sein, daß weder die "Schauspieler im staatsmännischer Gewandung" noch ein Teil des Publikums -der aktiv gewwaltätige(!)- fähig und willens ist, sich ihren " Festspiel-Gipfel" nehmen zu lassen, denn sie haben ja beide ‚was davon. Was interessieren Kosten/Nutzen, Effektivität und Effizienz, wenn die Inszenierung weltweites Aufsehen erregt? Darum geht scheint es doch auch hier zu gehen so wie bei jedem jedem großen Theater, das um weltweite Aufmerksamkeit kämpft.

  • #37
    RoterTod

    Ich war schon links, da waren 99% des Schwarzen Blocks noch ein feuchter Traum ihrer Eltern. Daher kann ich mit Fug und Recht sagen: Der Schwarze Block sind keine Linken. Keine Marxisten, keine Kommunisten, keine Demonstranten, keine Aktivisten, keine Sozialisten….sie sind schlicht Arschlöcher. Ihr Ziel ist Gewalt und nichts wird sie daran hindern. Ob die Polizei nun eingreift oder nicht. Zudem sind sie extrem feige. Wie es bei Feiglingen üblich ist, auch bei denen aus der rechten Ecke, rottet man sich zusammen und sucht sich rattengleich eine ruhige Stelle, wo sich keine Gegenwehr ergibt. Dort randaliert man dann kräftig und fühlt sich stramm und schneidig, klopft sich dann gegenseitig auf die Schulter, wie mutig man wieder einen Kleinwagen angezündet hat oder eine Mülltonne umschubste. Sobald sich Polizei zeigt, ist der Mut verflogen und man flieht. Wenn man sich schon mit der Polizei prügeln will, dann bitte! Immer feste druff. Aber nein! Da könnte man sich ja verletzen und die hauen zurück, gar nicht wie die Autos und Mülltonnen. Das ist ja so gemein!
    Am liebsten wäre es mir, wenn man den Schwarzen Block in die Zange nimmt und zwischen Polizei und ECHTEN Demonstranten aufreibt. Bis zum letzten schwarzen Schal ums Milchgesicht. Wenn die dann alle verdroschen sind, kann man friedlich weiterdemonstrieren. Jede Gewalt danach kommt ggf. von der Polizei.
    Die hat sich BTW auch nicht mit Ruhm bekleckert. Ich kann total verstehen, dass man Gewalttäter festsetzen muss und dabei auch gerne Gewalt anwenden darf. Hey! Kein Problem! Ich würde sogar empfehlen, ein paar Schwarzblöcke für 15min in einen Raum mit den Herrschaften ztu sperren denen sie den Wagen angezündet haben. Danach kann man sie ins Krankenhaus tragen. Was aber nicht geht, ist Menschen zu verprügeln, die nur sitzen, liegen, singen, meinetwegen auch beleidigen und fluchen und sich ungern wegtragen lassen. Macht Ihr das bei Euren Kindern auch so? Wenn die bockig sind erstmal eins in die Fresse? Und, ja, auch davon gibt es genug Aufnahmen. Das sind dann keine vom Schwarzen Block. Das sind bunte, unvermummte Menschen, die demonstrieren. Und während Ihr die mit Wasserwerfer, Tränengas und Tonfa beharkt, sind die echten Verbrecher vom Schwarzen Block dabei IKEA abzufackeln oder ganze Stadtteile zu verwüsten. Wo war die Polizei denn da? Ist wohl zu gefährlich, wenn die Gegner mit Zwille und Straßenschild attackieren und nicht nur mit Plastikblumen oder Worten. Ja, bei wehrlosen Demonstranten kann man schön seinen Frust rauslassen und seine Minderwertigkeitsgefühle. Da ist jeder Faustschlag ein Treffer. Gebt es ruhig zu! Niemand geht zur Bereitschaftspolizei, weil er den Bürgern dienen will. Da geht man hin, wenn man wenig Hirn, aber viel Wut im Bauch hat. Da geht man hin, wenn man legal Menschen verprügeln will. Vor allem solche, die weniger gut geschützt sind und wenig Gegenwehr leisten. Wenn Schwarzer Block und Prügelpolizisten nicht beide so feige wären und sich lieber an wehrlosen Gegnern auslassen würden, könnte man beide einfach zusammensperren und sich gegenseitig verprügeln lassen. Wäre das nicht schön?
    Der Schwarze Mob hat selbst bei eingefleischten Linken jegliche Sympathie verspielt. Das sind Gewalttäter und die gehören alle in den Knast. Und wenn sie vorher noch eine Ladung Faust oder Tonfa ins Maul kriegen…umso besser. Von wem ist mir auch egal.
    Besonders peinlich sind dann die anbiedernden Tweets von den Schwarzblockaccounts, die sich dann mit den restlichen Demonstraten verbrüdern wollen. Scheiß auf Internationale! "Wir" haben nichts geschafft! "IHR" habt die Stadt zerlegt/angezündet und alle anderen müssen nun darunter leiden. Wir haben friedlich Demonstriert und ihr habt dem Staat nur Munition für neue Repressalien geliefert und DAZU noch den Bürgern ans Bein gepinkelt. Wenn der Senat den Schusswaffengebrauch bei Flaschenwürfen fordern würde, sie würden jetzt 90% Zustimmung in der Bevölkerung haben. Toll gemacht! Das zeigt mal wieder, dass Ihr nur Verräter seid. Nicht würdig links genannt zu werden. Nehmt Eure Kackdämlichen Twittersprüche, die klingen wie aus einem Wortgenerator der Matrosenaufstände und verpisst Euch aus der Stadt.
    Wenn ich jetzt einen Polizisten sähe, der einen Schwarzblocker zermalmt, würde ich dem Polizisten HELFEN und den schwarzen Sack festhalten! So, jetzt gehe ich in den Keller zum Schreien. Beim nächsten Gipfel mache ich den Roten Block auf, der als erste Regel hat, den Schwarzen Block kleinzuhacken. Ich hab da so ein Gefühl, dass die Polizei dabei vor allem zusehen wird und erst am Ende die Reste einsammelt.

  • #38
    Walter Stach

    Spätestens nach dem heutigen Auftritt

    (von dem ich jetzt Einiges gehört , gesehen und gelesen habe )

    des größten unter all den großen Staatsschauspielern, Donald aus den USA, muß zumindest der Anspruch der Regisseure und der Schauspieler dieses Theaters aufgegeben werden, nämlich der Welt regelmäßig vorführen zu wollen, wie großartig es ist, das man sich Idealen verpflichtet fühlt, die man gemeinsam zu erreichen versuchen möchte – ein friedliches Miteinander der Völker, ohne Kriege -militärische wie wirtschaftliche-, Ende der Selbstzerstörung der Welt durch die Menschen, die in ihr von ihr leben, Ende des menschenverschuldeten millionenfachen Hungertoten pro Jahr und damit einhergehend, Ende der millionenfachen Flucht von Menschen aus ihrer Heimat.

    Nein, nein, nein -darum geht es nicht, nicht ‚mal mehr in der sicht- und hörbaren Aufführung seitens der großen Stars auf der Bühne.
    Es geht vor allem Trump, wie er immer wieder klar macht, um ihn, um seine Performanz, darum , wie viel Beifall seine Darbietungen bei seinem Publikum in den USA findet, und um sonst nichts. Und dafür ist das Gipfeltreffen der sog. G2o für ihn, aber auch für andere, die ideale Bühne.
    Ich gehe davon aus, daß Trump dieserhalb(!!) wesentlich talentierter ist als Putin. Der mag "hinter der Bühne" als Regisseur in dem von ihm inszenierten Spieles der bessere sein.

    Und jetzt höre und sehe ich, wie verkrampft , ja wie z. Teil volksverblödend versucht wird, das "Staatsschauspiel" als Erfolg zu verkaufen.
    Erfolgreich für ihr Publikum scheinen mir in der Tat bis jetzt vor allem die Auftritte von Trump und Putin in dieser Theateraufführung gewesen zu sein.

  • #39
    PETER jÜRIENS

    Sascha Hanko · Friends with Jürgen Meyer and 5 other scallywags
    Agent Provokateure – verdeckte Ermittler zur Sprengung und medialen Diskreditierung von Demonstrationen:

    Polizeiinterne Kritik an Provokateuren
    Wie "scharfe Kampfhunde"
    http://m.taz.de/!5133815;m/

    Polizist als Freund und Werfer
    http://www.sueddeutsche.de/…/kreuzberger-krawalle-zum…

    Polizei bestätigt Einschleusen von Zivilbeamten
    http://m.spiegel.de/…/g-8-demonstrationen-polizei…

    BVerfG zur Verurteilung nach provozierter Straftat: Polizei soll Straftaten verfolgen, nicht verursachen
    http://www.lto.de/…/bverfg-beschluss-2-bvr-209-14…/

    Berliner Polizei erwischt ihren eigenen Informanten beim Autos-Anzünden
    https://www.vice.com/…/berliner-polizei-erwischt-ihren…

    Verdeckte Ermittler werden in Hamburg angegriffen und geben Warnschuss ab
    https://mobile.twitter.com/…/883410098416168960/video/1
    https://m.facebook.com/story.php…
    Polizei Hamburg auf Twitter: „Ein Polizeibeamter wurde im Schanzenviertel massiv von Gewalttätern angegriffen & gab einen Warnschuss ab.
    https://mobile.twitter.com/Poli…/status/883385210280325121

    Heiligendamm Agent Provokateur.avi
    https://youtu.be/DE1X9t4IsvE

    Agent Provocateur Undercover Cops
    https://m.youtube.com/watch?v=vGltqoWarEk&feature=youtu.be

    Verdeckte Ermittler als Provokateure
    https://m.youtube.com/watch?v=v77UBRyUsEM

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  • Pingback: A Week in Pictures 27/2017 | André Herrmann - How about nö?

  • #42
    Thomas Weigle

    Wie haben denn die verdeckten Ermittler die große Zahl der Autonomen zum Hamburgern treiben können? Haben sie diese mit vorgehaltener Pistole zum Hamburgern gezwungen? Oder wie, oder was? Zum Provozieren gehören doch immer zwei. Einer provoziert, der (die) andere(n) lässt (lassen)sich nur zu gerne zum Hamburgern verleiten. Die Tatsache, dass DIE ROTE FLORA höchst selektiv "Freifahrtscheine" verteilt hat, beweist doch, dass man nicht nur Gewalt erwartete, sondern auch, dass sich diese "Linken" durchaus zur Gewalt bekannten. Und letztlich diese durch die Verteilung dieser "Persilscheine"rechtfertigten.

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