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Der LKA-Mann war wohl öfter bei PEGIDA

Na, das ist er doch?! (Foto: Screenshot Facebook/ rechtes Foto vom PEGIDA-Walk: Matthias Schwarz)

Gestern abend wurde ja bekannt, dass der WTF-PEGIDA-Mann, wobei WTF für Why-the-Face-Filmen steht, beim LKA beschäftigt ist. Das ist surreal, sächsisch und wirft viele Fragen auf. Darunter die Frage, ob es ein einmaliger Besuch der fröhlichen Rechtsradikalenveranstaltung war. Ein aufmerksamer Beobachter endeckte nun auf einem Foto von PEGIDA von Mai 2018 (fotografiert von Matthias Schwarz) eine Person, die dem LKAler gleicht: Statur, Wangenpartie, Brille und Muttermal/ Warze sind gleich. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten: es ist eine zufällige so hohe Ähnlichkeit, die Ähnlichkeit ist gar nicht so hoch, es ist ein Wahrnehmungseffekt, in den Tiefen Sachsen werden Menschen dieses Aussehens gleich den Orks in den Minen Mordors gezüchtet und geklont, oder eben, es ist der LKAler, der bereits seit Monaten PEGIDA besucht.

Gerne nehmen wir weitere Hinweise auf den LKAler auf anderen Fotos an.


Dieser Artikel ist auch verfügbar als Audio-Artikel – siehe weiter unten oder in unserem Podcast.

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28 Kommentare zu “Der LKA-Mann war wohl öfter bei PEGIDA

  • #1
    Kein Hutbürger

    Das könnte er wohl auch sein

    http://www.maz-online.de/var/storage/images/maz/brandenburg/pegida-chef-lutz-bachmann-verharmlost-galgen-der-auf-demonstration-in-dresden-gezeigt-wurde/300225987-3-ger-DE/Pegida-Galgen-hat-juristische-Folgen_big_teaser_article.jpg

  • #2
    Claudia

    "in den Tiefen Sachsen werden Menschen dieses Aussehens gleich den Orks in den Minen Mordors gezüchtet und geklont, " – muss das sein?
    Ich finde es auch richtig ätzend, was da gerade passiert!! Aber ich komme gebürtig aus Sachsen und finde es nicht in Ordnung solche respektlosen Kommentare zu Sachsen im Allgemeinen lesen zu müssen. Das ist nicht fair und sehr respektlos und hat nichts mit dem Thema zu tun. Danke, Claudia aus Köln

  • #3
    Gerd

    @2:

    Es geht um Rechte aus der dunkelsten Ecke Deutschlands: Sachsen. Was ist also an der Formulierung auszusetzen?

  • #4
    Kalika

    Toll ist, dass dieser Mann für das LKA angeblich Kraftfahrer auf Pegida Demos gespitzelt hat, zu erkennen am typischen Knopf im Ohr. Ihr hetzt über die eigenen Leute. Herrlich!

  • #5
    Martin

    Und der Mann scheint eine Vorliebe zu haben für karierte Hemden mit darüber getragener Multifunktionsweste.

  • #6
    Werntreu Golmeran

    Ich stimme Claudia zu, dass der Artikel kein gutes Licht auf seinen Autor wirft. Was an der pauschalierenden Herabsetzung der Sachsen bzw. des Sächsischen nicht chauvinistische sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich stelle mir Herrn Bartoschek, den ich nicht kenne, ähnlich wie den oben abgebildeten Herrn vor, allerdings mit einer Flasche Fiege in der Hand, und einem NRW-Hütchen auf dem Kopf. Vielleicht noch ein Joint im Mundwinkel? Das würde einiges erklären.

    Aber das nur am Rande.

    Was ich wirklich spannend finde, ist dieses graue Ding, das der Herr im Ohr zu haben scheint. Kopfhörer vom Smartphone, um Marschmusik zu hören? Eher unwahrscheinlich. Kontakt zum Einsatzleiter? Nicht unwahrscheinlicher. Werden die Aufmärsche gar vom LKA organisiert? Oder ist Pegida, wie jede Oppositionsbewegung verschwörungstheroetisch (oder auch nicht) eh schon befürchtet, vom Staatsschutz unterwandert?

    Fragen über Fragen.

    Vielleicht bestellt die sächsische Opposition den Herrn mal in den Landtag zu einer Befragung ein. Ein Untersuchungssausschuss wäre nicht das Sinnloseste.

  • #7
    sol1

    Der Mann mit dem Hut ist René Seyfried, Anführer der rechtsextremen Gruppe „Freital steh auf“:

    http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik-medien/medien/afd-und-pegida-in-dresden-lka-mitarbeiter-an-der-seite-des-freital-steh-auf-anfuehrers-a-1568053

    Der LKA-Mitarbeiter müßte demnach dieser Mann sein, der ebenfalls die Journalisten bedrängte:

    https://kosmologelei.files.wordpress.com/2018/08/2tersaxe.jpg

  • Pingback: LabourNet Germany [Pressefreiheit in Sachsen] Pegidisten als Hilfspolizei: Bei einer Anti-Merkel-Demo in Dresden wird ein ZDF-Team an der Arbeit gehindert. Die Polizei pfeift die Journalisten zurück. » LabourNet Germany

  • #9
    Michael

    @2, @6

    Den Text langsam lesen. Gegebenenfalls vorlesen lassen. Nachdenken. Achtung: Kann Aua machen.

  • #10
    Opfer

    Ach, wissen Sie. Die Bundesagentur für Arbeit hatte früher mal eine Studentenjobvermittlung an den Universitäten angeboten. Am Gymnasium sagte die Zahnärztin, man bräuchte keine Schülerpraktika, weil man später studieren würde. An der Uni sagt die Jobvermittlerin, die meisten Studenten könnten nicht mal das Alphabet, ihre Kollegin führt Privattelefonate. Ein anderer Mann ist nicht in der Lage, mehr als nach dem Studiengang zu fragen, vereinfacht Wirtschaftsgeschichte zu Geschichte und blendet mangels Nachfrage noch Vorkenntnisse in Excel und Rechnungswesen aus (was eigentlich für den einen oder anderen lauen Bürojob reichen könnte). Für die reguläre Ausbildung ist man irgendwann zu alt, für eine Umschulung fehlen aber die Beitragsjahre.

    Das Innenministerium veröffentlichte noch 2015 unter Ralf Jäger eine Internetseite, was man gegen Rechts tun würde. Was man tun könnte, wird in diesem Kommentar angedeutet. Aber lieber gibt man das Geld für Spitzel aus………….

  • #11
    Sachsologische Forschungsanstalt

    Ist er das?
    https://www.youtube.com/watch?v=RqHZpKjS3uY

    Bemerkung aus Facebook dazu:
    Der gute Mann ist scheinbar René Seyfried aus Freital, Betreiber der "Bürgerinitiative Freital". Hier mal ein lustiges Video mit doch wohl zu vermutenden Sympathien für die Terrorzelle Freital.

    "In dem Momnet, auch wenn man uns das wieder vorwerfen wird, denke ich auch an die Leute, die Momentan den anderen Weg gegangen sind als wir den gegangen sind und dafür büsen müssen."

  • #12
  • #13
    Zeri

    Es tauchen die ersten Verschwörungstheorien auf. Der Knopf im Ohr! Ans andere Ohr hält sich der LKA-Mann immer eine zum Trichter geformte Papietüte um Gespräche belauschen zu können. Da fehlt eigentlich nur noch die Zeitung mit ausgeschnittenem Guckloch.
    Hat der User Kalika in seiner unendlichen Weisheit mal daran gedacht, das man um die PKWs zu überwachen, keine Spitzel braucht?

  • #14
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    #2 und #6

    Ich finde krass, wie sehr euch die mögliche Mordor-Theorie triggert. Dabei war sie nur eine theoretische Möglichkeit. Bin ich da doch etwas Größerem auf der Spur?

  • #15
    ralf orendi

    Der Mann aus Freital ist nicht, der LKA-Mann, sondern sein Freund, der die zweite Anzeige gemacht hat, bei der die Presseausweise ein zweites mal kontrolliert wurden

  • #16
    Tom Pachner

    @Kein Hutbürger, nein, der Typ mit dem Galgen-Banner sieht anders aus:
    https://www.tag24.de/nachrichten/pegida-galgentraeger-outet-sich-dresden-staatsanwaltschaft-20440

  • #17
  • #18
    Michael M

    Bei solchen Personal muss man sich über die "Pannen" im deutschen Sicherheitsapparat in Bezug auf den NSU nun sicher nur noch begrenzt wundern

  • #19
    thomas weigle

    Es braucht dringend eine Modepolizei, die unnachsichtig solche Leute von der Straße holt und lange,sehr lange wegsperrt.

  • #20
    Michael M

    @t Weigle – Es ist sicherlich bitter für den Pegidisten – aber in diesem Fall müsste man (auch aus Rücksicht auf die menschliche Umwelt , die bei seinem Amblick Schsdrn nehmen könnte) ernsthaft über eine "Zwangsvollverschleierung" nachdenken.

    Obläge diese ihm bereits, hätte es auch den Ärger jetzt nicht gegeben.

    Ich verstehe eh nicht, warum er sich so sehr gegen Kameras und Fotos wehrte – es ist doch sicherlich Jahrzehnte her, als er das letzte Mal um ein Photo gebeten wurde…

  • #21
    Werntreu Golmeran

    Merkt Ihr eigentlich nicht, dass Ihr genauso kleinkariert seid, wie der Typ, sicher mache ich mich zu Hause mit meinen Kindern darüber lustig, dass der Mann vom LKA "mir und mich" verwechselt, weil das lustig ist, ich hätte auch nichts dagegen, wenn hier Witze über die sächsische Folklore gemacht würde, gerade das Outfit mit dem schwarz-rotgoldenen-Blumenkranz hat etwas Hawaihaftes und erinnert mich ganz entfernt an IZ Kamakawiwoʻole:

    https://scontent-frt3-2.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/467847_10151270283511182_1309079389_o.jpg?_nc_cat=0&oh=5bd2339074d848d1bfd4e4a677ab3e87&oe=5C357879

    Man sollte doch jeden nach seiner Facon glücklich sein lassen, wenn er damit niemanden anderes schädigt. Die Leute, die sich über "die Sachsen" aufregen oder nach einer Modepolizei schreien, sind mir genauso unsymphatisch wie der Hütchenmann.

  • #22
    Daniel Graf

    Wenn es nicht Bayern ist dann ist es Sachsen. Sinnlose Kommentare und Verallgemeinerungen ueber jene Bundeslaender ,gehoeren eigentlich in die Bild.

  • #23
    Klaus Lohmann

    @Daniel Graf: Da sowas in Dresden häufiger vorkommt, gehört sowas in *jedes* Presseorgan.

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1079457.dresden-nazifrei-pegida-anhaenger-und-polizisten-pruegeln-auf-gegendemonstranten-ein.html
    http://www.taz.de/!5126312/
    http://blog.wawzyniak.de/tag/dresden-nazifrei/
    etc. pp.

  • #24
    Christian Schmidtke

    Diese Sachsen und ihr Sachsending… Kaum sagt man mal etwas gegen "die Sachsen" fühlen sie sich getriggert. "Also sö kommandes oba nich sogn". Doch, kann man. Ich kenne außer den Bayern kein Bundesland, was sich immer so mit seiner vermeintlichen Herkunft assoziiert. Ich schäme mich für Sachsen und das solltet ihr auch tun. Ich weiß ansonsten gar nicht mehr, warum ihr noch in Deutschland verbleibt. Na, dann geht doch nach Russland! Alles auf Anfang!

  • #25
    Winston Smith

    Liebe Westdeutsche, um eine genaue Vorstellung von der sog. Wende und den Demonstrationen von 1989/ 90 zu bekommen, empfehle ich unbedingt einen Besuch von PEGIDA in Dresden. Genau so, mit genau solchen Personalien lief das damals ab. Das war damals peinlich und würdelos… und ist es wieder.
    Nachdem die Sachsen das Land dreißig Jahre lang der Biedenkopfseilschaft ("Allianz für Deutschland" hieß das seinerzeit) hinterhergetragen haben, werden sie es nun der AfD hinterherwerfen.

    Schöne Grüße aus Leipzig,

    WS

  • #26
    Robert Müser

    Ach ja, die armen Sachsen und speziell die Bewohner von Dresden und Umgebung, immer nur verfolgt und unterdrückt.

    Schon zu DDR-Zeiten geknechtet und vernachlässig; vom Westfernsehen durch das berühmte Tal der Ahnungslosen vom bösen Westfernsehen erfolgreich ferngehalten. Karl-Eduard und seine Fernsehenunterweisungen haben sich scheinbar als Wahrheiten in den Köpfen der dortigen Ureinwohner festgesetzt.

    So etwas prägt, dies muss man als böser westdeutscher Unterdrücker und neuer Besatzer doch mal einfach akzeptieren. Auch die Vertreter der westdeutschen Lügenpresse sollten auch nicht weiter ihre Propaganda und Lügen verbreiten, die Menschen wollen halt unter sich bleiben.

    Mir scheinen die 56 Jahre unter nichtdemokratischen Systemen von rechts bis links zwischen 1933-1989 haben speziell in diesem Teil Deutschlands derartige Verwüstungen hinterlassen, die wohl noch ein paar Jahrzehnte brauchen, bis da ein irgendwie gearteter Normalzustand eintritt. Auch sollte nicht vergessen werden, dass die Herrschaft von König Kurt und seinem Gefolge zu manchmal sehr sonderbaren Einstellungen in Politik, Verwaltung, Polizei, Justiz und der dortigen Bevölkerung geführt haben. In den anderen "neuen" Bundesländern sind mir seit 1990 Vorgänge bzw. Einstellungen wie in Sachsen in dieser extremen Form jedenfalls nicht begegnet.

    Also, bitte mehr Respekt für die armen Sachsen.

    Und immer schön an die Verabschiedung des letzten sächsischen König, Friedrich August III., 1918 an sein Volk denken, der wusste wohl schon wie seine Untertanen ticken:

    „So, so – na da macht eiern Drägg alleene!“

  • #27
    albers

    Alle Flüchtlinge sind kriminell …
    Alle Sachsen sind rechts …
    … Ihr merkt aber schon, es ist das gleiche Lied?

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