#1 | Philipp sagt am 6. Februar 2021 um 12:57 Uhr

Re: Die Rolle der Kultur in der freien Gesellschaft (NZZ) – "Was übrig bleibt ist die Pose der Fortschrittlichkeit". Genauso ist es, Wirklich progressiv gewesen wäre, wenn sich alle heterosexuellen Theaterschauspieler geoutet hätten. Man könnte sogar ein Stück darüber schreiben. "Der Normalo ist Revolutionär in Zeiten des linksidentitären Distinktionskreuzzuges"

Und der letzte Absatz des Artikels "Künstler, Musiker und Schauspieler benötigen unsere Unterstützung. Aber nicht, weil sie die Gesellschaft belehren, erziehen oder irgendwelche Debatten anstossen sollen. Sondern weil sie Orte der Poesie sind, der Phantasie, des Schönen und Ergreifenden." passt wunderbar zum Artikel "Nur Gott kann die Kirche retten" der an Heiligabend in der NZZ erschienen ist.

"Wieso leeren sich die Kirchen?" fragt Allan Guggenbühl und antwortet "Weil die sakrale Energie aus dem Raum der Kirche verschwunden ist." https://www.nzz.ch/meinung/nur-gott-kann-die-kirche-retten-ld.1590205?reduced=true

LInke Gesellschaftspolitik wird weder Kirche noch Theater retten. Wo die transzendentale Erfahrung fehlt, bleiben die Leute fern, Und gehen lieber ins Stadion und schreien sich die Kehle aus dem Leib. Denn in jenen Tempeln gibt es immerhin Currywurst. Und gestählte Männer, die das Runde in das Eckige tragen.

Glück Auf.