Ein Dokument des Grauens: Martin Kaysh wird in Marl vom Rathaus abgeseilt

Die Stadt Marl gilt gemeinhin als eine Ansammlung von hässlicher Plattenbauten neben einem Chemiewerk. Wir berichteten darüber. Am Wochenende jedoch übertrafen sich die Marler selbst. Anlässlich ihren 75jährigen Stadtjubiläums, das sie auch noch feierten, seilten sie unseren Autor Martin Kaysh von ihrem bröckeligen Rathaus ab. Zum Glück ist ihm nichts passiert. Und hoffentlich bekommen wir morgen auch wieder einen Text von ihm. Wenn nicht wird Marl dafür zahlen…

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9 Kommentare

  1. #1 | Carmen K. sagt am 18. Juli 2011 um 12:39 Uhr

    Was für eine Action… Da kann man ja kaum hinsehen. Hoffentlich hat da nicht ein, zwei Omis der Schlag getroffen. Man stelle sich das bloß vor, der Retter in der Luft, sein Kollege sichert ihn, und keiner kann den Omas helfen. So was ist man ja in Marl nicht gewöhnt. Und dann noch diese anfeuernden, begeisterten Erläuterungen des Kommentators! Leider habe ich nur die Hälfte verstanden. Und ich gebe zu, ich habe irgendwie gehofft, wenigstens eine Scheibe würde kaputt gehen.
    Aber Hut ab, Herr Kaysh! Da gehörte schon was zu (und dies nun ganz ohne Ironie, ich persönlich habe nämlich Fallangst). 🙂

  2. #2 | Eva sagt am 18. Juli 2011 um 12:42 Uhr

    Bei aller Sympathie für das ums Überleben kämpfende Marl im Norden des Ruhrgebiets: Die Zahl 75 ist lächerlich, und Marl als Stadt hat es immer nur auf dem Papier gegeben. Das muss man nicht feiern.

  3. #3 | Martin Kaysh sagt am 18. Juli 2011 um 17:10 Uhr

    Fail! Das bin ich gar nicht. Man holte nach mir noch jemand anders vom Balkon, ich glaube, es war der Sohn des Feuerwehrmannes.

  4. #4 | Carmen K sagt am 18. Juli 2011 um 17:37 Uhr

    Also, was soll man denn nun davon halten? 😀

  5. #5 | Stefan Laurin sagt am 18. Juli 2011 um 17:39 Uhr

    @Carmen: Wir gehen davon aus das Martin in einem Marler Krankenhaus festgehalten wird und jemand in seinem Namen hier kommentiert um den Skandal so lange geheim zu halten, bis die Verantwortlichen Marler sich abgesetzt haben. Nach Herten zum Beispiel, das kein Auslieferungsabkommen mit Bochum unterzeichnet hat.

  6. #6 | Carmen K sagt am 18. Juli 2011 um 20:46 Uhr

    Hahahaha!! 😀 Das wird ja immer besser. Mensch, in Marl, da ist was los. Und was nicht los ist, ist es nur deswegen nicht, weil es im Krankenhaus festgesetzt wird. So der Augenschein.
    Ob er sich dort wenigstens mit den geschockten Omas Kaffee und Streuselkuchen teilen darf? Wird er gefoltert? Darf er womöglich noch nicht einmal in die Nähe der Fenster?
    Das Video hat nicht gezeigt, wie er gleich – noch an den Seilen – in den bereitstehenden Krankenwagen bugsiert wurde. Diese Vertuschungen immer…
    Damit könnte Marl sogar überregional so was wie einen verruchten Ruf bekommen.
    Wenn es denn stimmt. Spannend.
    Ich glaube nun auch nicht, dass er vorhin selbst kommentiert hat. Jemand, der sich nicht mal auf dem eigenen Video erkennt, muss ja gefaked sein.
    Aber, mit Bochum würde ich auch kein Abkommen unterzeichnen. Egal für was. Da ist es auch nicht so schön. 😉

  7. #7 | Stefan Laurin sagt am 18. Juli 2011 um 20:50 Uhr

    @Carmen: Die Folter ist der Aufenthalt in Marl. Das gemeine: Keine Spuren. Keine blauen Flecken. Keine Narben. Wie Waterboarding – nur ohne Wasser. Gemein. Sein Charakter ändert sich. Er wird nie wieder der selbe sein…. Armer Martin. Ich mochte ihn so wie er war. Vorbei…

  8. #8 | Carmen K sagt am 18. Juli 2011 um 20:51 Uhr

    Ich mochte ihn vorher auch lieber. Dabei habe ich ihn nicht einmal gekannt… Tragisch.
    Waterboarding? Ja, aber auf dem Po. Ohne Wasser, und ohne Hose. Grauenvoll so was.

  9. #9 | Links anne Ruhr (19.07.2011) » Pottblog sagt am 19. Juli 2011 um 06:25 Uhr

    […] Ein Dokument des Grauens: Martin Kaysh wird vom Rathaus abgeseilt (Ruhrbarone) […]

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