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#FavreOut: Der BVB nimmt sein Trainerproblem mit in die Winterpause!

BVB-Boss ‚Aki‘ Watzke. Foto: Robin Patzwaldt

Jetzt ist es perfekt: Der BVB nimmt sein Trainerproblem mit in die Weihnachtspause. Am Freitagabend setzte es gegen die TSG Hoffenheim eine unnötige 1:2-Niederlage. Nachdem es bereits unter der Woche gegen RB Leipzig nach einer 2:0-Pausenführung nur ein bitteres 3:3 gab, verspielen die Borussen so alleine in den vergangenen fünf Tagen fünf Punkte. Bitter!

Nachdem die Schwarzgelben in der vergangenen Saison noch mit einem Vorsprung von sechs Punkten als Tabellenerster Weihnachten feiert konnten, droht ihnen diesmal ein Rückstand auf den Tabellenführern von bis zu sieben Punkten. Und das mit einem deutlich besser besetzten Kader.

Zwölf Punkte weniger nach 17 Spielen als vor einem Jahr, das kann und darf keine Ausbeute sein, die in Dortmund Zufriedenheit auslöst.

Und wer zeichnet für das sportliche Abschneiden über mittel- und längerfristige Zeiträume verantwortlich? Richtig, der Trainer!

Im Falle des BVB ist das noch immer Lucien Favre. Schon vor dem Spiel bei Hertha BSC vor wenigen Wochen wurde spekuliert, dass der Trainer seinen Posten räumen müsse, wenn das Spiel für den selbsternannten Titelkandidaten verloren gehen würde. Nun, bekanntlich siegte der BVB in Berlin glücklich mit 2:1. Es folgten Erfolge in Bundesliga und Champions League, gegen vergleichbar ‚leichte‘ Gegner. Einige Beobachter hielten die Trainerdebatte damit für beendet, obwohl klar war, dass sich an der Grundkonstellation ja gar nicht geändert hatte.

Jetzt, nach den Enttäuschungen gegen Leipzig und Hoffenheim ist sie wieder zurück, die Trainerdebatte. Und das zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Gut einen Monat kann jetzt nicht wiedergutgemacht werden, der Trainer die Diskussion nicht durch sichtbare Erfolge zum Schweigen bringen.

Klub-Boss Aki Watzke forderte von Coach Favre bei der Mitgliederversammlung im November ganz offen für die Zukunft entsprechende Ergebnisse ein. Fußball sei ein Ergebnisspiel. Dem ist er nicht entsprechend nachgekommen, wie wir jetzt wissen.

Die Bilanz nach der Hinrunde kann für Favre am Ende der Hinrunde nur lauten, dass er viel zu häufig diese Ergebnisse mit der hochkarätig besetzten Mannschaft nicht liefern konnte. Alleine fünfmal verspiele der BVB in den 17 Spielen einen Vorsprung. Für ein Team, das Meister werden soll/kann/möchte eine unterirdische Quote.

Wäre die Bundesliga in dieser Spielzeit nicht ohnehin so wenig konstant wie lange nicht, würden die Bayern nicht ungewöhnlich schwächeln, die Borussen müssten ihren Meistertraum längst abhaken. So bleibt ihnen zumindest noch eine theoretische Chance. Diese bei Schopfe zu ergreifen, das gelingt aber sicher am wahrscheinlichsten mit einem anderen Trainer. Daran hat sich in den vergangenen Wochen leider nichts geändert… Der BVB nimmt sein offenkundiges Trainerproblem unnötiger Weise mit in die Winterpause!

 

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