Eine Rückkehr von Trainer Thomas Tuchel zum BVB wäre derzeit kaum Risiko, aber viel Chance

Thomas Tuchel (Mitte) bei seiner Vorstellung in Dortmund 2015. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Es war zweifelsohne die sportlich alles überragende Schlagzeile an Heiligabend: Nach einem 4:0-Sieg (!!!) in der französischen Liga hat sich Paris SG nach übereinstimmenden Medienberichten von seinem Trainer Thomas Tuchel getrennt. Und das auf Platz drei im Meisterschaftskampf liegend, nachdem der Deutsche mit dem Team im Vorjahr insgesamt ungefährdet Meister und Pokalsieger wurde, sogar in das Finale der UEFA Champions League einzog.

Auf den ersten Blick ist das nicht zu verstehen. Es kursieren dazu Gerüchte über in Paris vorherrschende Probleme, die Tuchel im Umgang mit seinen Bossen und auch der Mannschaft gehabt hätte. Das sind vertraute Töne, die den heute 47-Jährigen schon durch seine gesamte Trainer-Karriere begleiten. Einfach scheint er im Umgang also tastsächlich nicht zu sein. Dafür aber erfolgreich.

Jetzt bietet sich also tatsächlich unerwartet kurzfristig die Möglichkeit Tuchel zum BVB zurückzuholen. Eine Gelegenheit, die Borussia Dortmund nutzen sollte.

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Knapper BVB-Sieg in Bremen war ein erster Schritt, mehr noch nicht

Das Weserstadion in Bremen | Archiv-Foto: Peter Hesse

Der angeschlagene BVB hat das erste Spiel nach dem vieldiskutierten Trainerwechsel vom Wochenende am Dienstag beim SV Werder Bremen im Weserstadion mit 2:1 (1:1) für sich entschieden. Damit endete die mit Spannung erwartete Begegnung unter der Verantwortung von Neu-Chef-Coach Edin Terzic mit den von den Borussen angestrebten drei Punkten. Der erhoffte Befreiungsschlag war es jedoch noch nicht.

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„Der BVB braucht einen erfahrenen Trainer mit Strahlkraft!“

Der neue BVB-Trainer Edin Terzic. Foto: BVB

Englische Woche in der Fußball-Bundesliga: Unsere Autoren Peter Hesse und Robin Patzwaldt haben es sich auch diesmal nicht nehmen lassen, sich über die jüngsten Geschehnisse im hiesigen Profifußball zu unterhalten.

Der vollzogene Trainerwechsel beim BVB, ein neuerlicher Rückschlag für die Schalker in Augsburg, die jüngsten Erfolge von Bayer 04 Leverkusen, die Liste der Themen war in dieser Woche einmal mehr recht lang. Unsere beiden Fußballfreunde haben ihre dazugehörigen Meinungen auch vor dem bereits in der Wochenmitte anstehenden 12. Spieltag gewohnt leidenschaftlich ausgetauscht

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#FavreOut: Der BVB sollte mit diesem Trainer nicht weitermachen!

Lucien Favre (Mitte) in Dortmund. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Klar, man darf einen Trainer nicht nur an den Titeln messen, die er mit einer Mannschaft gewinnt. Entscheidend für eine faire Beurteilung seiner Arbeit sind im Regelfall die sichtbaren Fortschritte, die eine Mannschaft unter der Anleitung eines Übungsleiters macht. Aktuell zeigen Hansi Flick bei den Bayern und Julian Nagelsmann in Leipzig, was ein Trainer bei einer Mannschaft bewirken kann, wenn er bei ihr die richtigen ‚Knöpfe‘ zu drücken versteht.

Als Lucien Favre vor gut zwei Jahren den BVB als Trainer übernahm, da hatte sich der Verein gerade von Peter Stöger getrennt, der den Revierklub nach einer schwierigen Saison als Retter noch auf Rang vier führte und damit die Champions League-Teilnahme für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach brachte.

Den Dortmunder Verantwortlichen reichte das als Leistungsnachweis des ehemaligen Kölner Coaches in Dortmund nicht um mit Stöger längerfristig zu arbeiten.

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Der BVB belügt sich schon seit Jahren selbst!

BVB-Boss ‚Aki‘ Watzke. Foto: Robin Patzwaldt

Seit etlichen Jahren bereits ist es offiziell das Ziel des BVB beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft da zu sein, wenn der inzwischen allgemein als sportlich und wirtschaftlich übermächtig angesehene FC Bayern München einmal schwächeln sollte. Und seit Jahren schon scheitern die Dortmunder Profikicker genau an diesem Vorhaben.

Die Schwarzgelben sind es, die im Rennen um die Tabellenspitze deutlich häufiger ausrutschen als der belauerte Erzrivale. Nur warum scheint das eigentlich keinen in der BVB-Vereinsführung wirklich zu stören?

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Wenn Thomas Tuchel tatsächlich verfügbar wird, sollte der BVB sich um seine Dienste bemühen

Thomas Tuchel als BVB-Trainer. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Im Vorjahr verfasste ich hier im Blog spontan einen satirischen Beitrag, dass Ex-BVB-Coach Tuchel ein Kandidat für die Nachfolge von Lucien Favre sei. Damals hatte die Schwarzgelben gerade einen weiteren Rückschlag in der Bundesliga erlitten und der Frust saß sowohl bei mir als auch bei vielen anderen BVB-Anhängern so tief, dass mein Tuchel-Text zu einem der erfolgreichsten dieses Blogs aller Zeiten wurde.

Auch deshalb erweckte ein Beitrag der Sport-Bild heute direkt mein besonderes Interesse, indem von einem nahenden Abgang Tuches bei seinem aktuellen Arbeitgeber, Paris Saint-Germain, die Rede ist.

Der Trainer, der in Paris seit Jahren unter einem immensen Erfolgsdruck steht, scheint mit der Entwicklung des Klubs insgesamt unzufrieden und zudem in interne Streitigkeiten verstrickt zu sein.

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‚Schnell vergessen‘? – Lucien Favre offenbart, warum der BVB so nicht an die Bayern herankommt!

Dia Laune in Dortmund war auch schon einmal besser. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Dass der BVB sich am Samstag im letzten Bundesligaspiel der Saison 2019/20 gegen die TSG Hoffenheim blamieren könnte, das war vielen im BVB-Umfeld grundsätzlich schon vorher klar. Zu häufig zeigte die Mannschaft zuletzt, gerade in scheinbar unwichtigeren Spielen, schwache Leistungen.

Und nur eine Woche nach der vollauf überzeugenden Leistung bei RB Leipzig (2:0), welche vorzeitig die Vizemeisterschaft der Dortmunder Kicker sicherte, zeigten die Schwarzgelben dann im finalen Heimspiel tatsächlich wieder ihr unschönes zweites Gesicht, traten ohne Biss und echte Leidenschaft an.

Beim 0:4 (0:2) gegen die Kraichgauer ließen die Borussen damit einmal mehr alles vermissen, was ein Spitzenteam der Liga ausmacht. Keine echte Entschlossenheit, keine Zweikampfstärke, kaum Torgefahr. Die historisch hohe Heim-Niederlage fiel am Ende auch nicht um ein Tor zu hoch aus. Ein extrem peinlicher auftritt! Schon wieder!

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Wettbewerbsverzerrung? – Der BVB macht sich angreifbar…. schon wieder!

Mats Hummels ist ein Führungsspieler beim BVB. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Dass es hin und wieder vorkommt, dass ein selbsternannter Meisterschaftsanwärter gegen einen Abstiegskandidaten verliert, so wie Borussia Dortmund am Mittwoch gegen den FSV Mainz 05 (0:2), ist für Fußballfreunde Teil des Deals. Es wäre doch auch langweilig, wenn im Vorfeld einer Begegnung immer schon feststünde wer am Ende den Sieg davontragen wird.

Dass es dann ab und zu auch mal das eigene Team trifft, sich ein Spiel in eine Richtung entwickelt, die einem persönlich nicht gefällt, ist dann nur normal. So gesehen gilt es auch für die Anhängerschaft des BVB auch zu ertragen, dass ihre Mannschaft am 32. Spieltags der Saison 2019/20 die Lachnummer der Nation war.

Nun könnte man das jüngste Ergebnis des BVB im Ruhrgebiet ja eigentlich auch schnell abhaken, denn die Dortmunder sind seit dem vergangenen Wochenende bekanntlich schon fix für die kommende Champions League-saison qualifiziert. Zudem ist die Meisterschaft an der Spitze doch auch schon wieder einmal vorzeitig zu Ungunsten der Borussen entschieden, wenn diese fatalen Rückschläge beim BVB nicht in unschöner Regelmäßigkeit auftauchen würden. Ja, schlimmer noch: …wenn der Klub nicht immer wieder auf unschöne Art und Weise durch plötzliche Nichtleistungen im eigenen Stadion während des Saisonendspurts massiv auf den Abstiegskampf Einfluss nehmen würde. In diesem Jahr sehr zum Leidwesen von Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf.

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Was dem BVB aktuell noch zu einem Titel fehlt

Aki Watzke (links), Michael Zorc (rechts) und Lucien Favre (Mitte) in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Der BVB lässt die Saison 2019/20 offenkundig schon austrudeln. Eine Woche nach dem wenig begeisternden 1:0-Erfolg gegen Hertha Berlin siegten die Dortmunder auch bei Abstiegskandidat Fortuna Düsseldorf am Samstag nur glücklich mit 1:0.

Immerhin: Die Qualifikation für die UEFA Champions League in der kommenden Spielzeit, die immerhin fünfte in Serie, ist dem Revierklub damit nicht mehr zu nehmen. Das Minimalziel ist erreicht. Der Vorsprung auf Rang fünf beträgt, nachdem Borussia Mönchengladbach am Samstagabend mit 1:2 bei Bayern München unterlag, drei Spiele vor Ende der Runde nicht mehr aufholbare zehn Zähler.

Der Titel des Deutschen Meisters ist bei aktuell sieben Punkten Rückstand auf die Bayern hingegen nur noch theoretisch zu gewinnen. Beim BVB rechnet schon seit Wochen niemand mehr damit, dass das noch klappen könnte. Zeit also, für ein erstes kurzes Saisonfazit.

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Bye bye, Mario! – Die Zeit des einstigen Wunderkinds Götze beim BVB, sie endet als Randnotiz

Mario Götze. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Gestern, kurz vor Beginn des Auswärtsspiels des BVB in Wolfsburg (2:0), machte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc bei ‚Sky‘ in einer Schalte beinahe beiläufig offiziell, was seit Monaten spekuliert wurde: Die Wege des einstigen BVB-Wunderkinds Mario Götze und des Vereins werden sich nach Abschluss der Spielzeit 2019/20, mit Auslaufen des Vertrages des Spielers beim Klub, endgültig trennen.

Damit endet ein vor über einem Jahrzehnt noch als Fußballmärchen angedachtes Kapitel in der BVB-Geschichte als Randnotiz. Und für den Spieler droht eine märchenhaft begonnene Zeit im Profifußball jetzt ziemlich unspektakulär auszulaufen.

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