INSA-Analyse: Wie blau wird das Ruhrgebiet?

Demonstration gegen die AfD in Duisburg Foto: Peter Ansmann


Nach einer in der Bild veröffentlichten Analyse hätte die AfD im Ruhrgebiet gute Chancen, zahlreiche Bundestagswahlkreise direkt zu gewinnen. Hält der Trend an, könnte die Partei der SPD bei der Landtagswahl im kommenden Jahr etliche Wahlkreise abnehmen

Nach einer Analyse des Meinungsforschungsinstituts INSA würde die AfD, wenn jetzt der Bundestag gewählt würde, zahlreiche Wahlkreise im Ruhrgebiet direkt holen können, die seit Jahrzehnten von sozialdemokratischen SPD-Abgeordneten gehalten werden. „Oberhausen, Duisburg, Essen, Mülheim, Recklinghausen, Dortmund, Gelsenkirchen: Die einstige Herzkammer der Sozialdemokraten droht, sich blau zu färben“, fasst die Bild das Ergebnis der Analyse zusammen.

Bis zur nächsten Bundestagswahl, die, wenn die Koalition im Bund hält, erst 2029 stattfinden wird, vergehen noch mehrere Jahre. Aber schon im Mai wählt Nordrhein-Westfalen einen neuen Landtag. Setzt sich der Trend bis zur Landtagswahl im kommenden Jahr fort, dürfte die AfD auch dort in mehreren Ruhrgebietswahlkreisen Chancen auf Direktmandate haben.

Eine Überraschung wäre das nicht: Die Partei legt seit Jahren in der Region zu. In Duisburg, Gelsenkirchen und Hagen kamen ihre Kandidaten im vergangenen Jahr in die OB-Stichwahl.

Werbung

Dir gefällt vielleicht auch:

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Älteste
Neueste
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x