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Jürgen Klopp wird heute alleiniger Rekordtrainer des BVB

Jürgen Klopp holt sich heute den Rekord. Foto: Robin Patzwaldt

Jürgen Klopp holt sich heute den Rekord. Foto: Robin Patzwaldt

Eine Legende ist er für zahlreiche Anhänger des BVB schon länger. Heute Abend, beim Heimspiel der Schwarzgelben gegen den VfB Stuttgart, wird Jürgen Klopp das dann auch ganz offiziell:

Der gebürtige Stuttgarter wird heute zum insgesamt 209. Mal bei einem Bundesligaspiel auf der Bank des deutschen Vizemeistzers sitzen, die Verantwortung an der Seitenlinie tragen.

Damit löst der 47-Jährige laut DFB-Statistik Ottmar Hitzfeld als Rekordtrainer in der Vereinshistorie ab, der die Westfalen von 1991 bis 1997 in 208 Liga-Begegnungen betreute.

Klopp, der im Sommer 2008 aus Mainz nach Dortmund kam, sichert sich damit einen weiteren Meilenstein in der BVB-Vereinsgeschichte! Herzlichen Glückwunsch, Jürgen Klopp!

PS: Einige Statistiken weisen für Ottmar Hitzfeld lediglich 207 BVB-Spiele aus. Das liegt daran, dass der Dortmunder Meistertrainer von 1995 und 1996 bei einem Spiel krankheitsbedingt gefehlt hat. In der Verantwortung des Cheftrainers stand er allerdings trotzdem, so dass die DFB-Statistik das Spiel mitzählt…

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11 Kommentare zu “Jürgen Klopp wird heute alleiniger Rekordtrainer des BVB

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  • #3
    Norbert

    @Thomas Weigle

    Den Sportteil lese ich nicht, dafür den Lokalteil und da liest man davon, dass er – hmm, sagen wir mal – seine Emotionen nicht so fanz im Griff hat.
    s. auch: http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article125899787/10-000-Euro-Strafe-fuer-Wueterich-Klopp.html

    Wehe, dass würde sich ein Trainer einer Teenie-Manschaft so erlauben …

    Warum soll man Gebäude nach Menschen mit Defiziten im Sozialverhalten benennen? Von der negativen Botschaft, die davon ausgeht mal ganz abgesehen?

  • #4
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    Jürgen Klopp polarisiert. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn gar nicht. Das war schon zu seinen Zeiten als Fernsehexperte beim ZDF und als trainer in Mainz so. Und das macht ihn ja auch so populär. Fragt mal auf der Straße nach den aktuellen Trainern von den CL-Kandidaten aus Wolfsburg oder Leverkusen. Kennt vergleichsweise niemand und wenn, dann sind sie vielen realtiv gleichgültig. Auch bei Jens Keller ist das so. Es hat ja seine Gründe, dass SSNHD bevorzugt die PKs von Klopp live überträgt und nicht die von Keller, Hecking, oder Schmidt. Und er passt mit seinen Emotionen perfekt zum BVB.

  • #5
    WALTER Stach

    Robin,
    Klopp ist für mich derzeit der Qualifiziertes deutsche Fußballtrainer -Löw eingeschlossen-.

    Das läßt sich begründen.

    Das hat bei mir nichts mit persönlichen Sympathien oder Antipathien zu tun.

    Und offenkundig bin ich mit dieser Meinung nicht allein. Ich verweise u.a.auf diverse lobende, anerkennende, bewundernden Wort vieler prominenter Trainer aus dem Ausland.

    Andere Meinungen solltest Du -unkommentiert- zur Kenntnis nehmen. Wünsche Dir -und mir-, daß Klopp dem BVB noch sehr lange erhalten bleibt, daran ändert der momentan “unbefriedigende” Tabellenstand nichts.

  • #6
    Klaus Lohmann

    @Norbert: Entweder sind Sie – da Fan eines anderen Konkurrenzvereins – nur neidisch oder Sie haben mit Fußball aber mal so gar nix am Hut;-)

    Die Gewalt- und Wutausbrüche im Fußball allgemein, anzahlseitig natürlich häufiger im Nicht-TV-relevanten Sektor der tieferen Ligen verortbar, gehen ja wohl am häufigsten von den Speilern aus. Und da sage mir Keiner, die wären nicht auch eine Art Vorbild für die Jüngeren im Verein oder vorm Fernseher, wenn man so Klopper und Treter wie Boateng angucken muss. Ergo sollte man mit seinem moralischen Anti-Klopp-Duktus etwas sparsamer auftreten, wenn solche nichtmenschlichen Ausbrüche im Sport nicht abgestellt werden.

  • #7
    Thomas Weigle

    Das einzige, was ich Klopp vorzuwerfen habe, ist, dass er Trainer in Dortmund ist und nicht am Riederwald, dieser Säckel. Eines Tages oder besser, eines Nachts, wird er aufschrecken, dann wird im klar sein, dass er zwar über die Maßen erfolgreich war, dass er die ultimative Herausforderung leider nie gewagt hat: die Salatschüssel auf dem Balkon am Römer den Fans zu präsentieren.

  • #8
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Walter: Wobei ich schon regionale Unterschiede in der Beliebtheit von Klopp zu erkennen glaube. Ich habe Freunde in Nürnberg, die mochten ihn schon damals im ZDF nicht. Aus meiner Sicht liegt das an der Art von Klopp die viel besser hier ins Revier zu passen scheint als nach Franken. Ist aber natürlich nur meine persönliche Beobachtung. An der fachlichen Kompetenz dürfte es ja eigentlich keine Zweifel geben.

  • #9
    Norbert

    @#6 Klaus Lohmann

    Letzteres, so dass ich das ganz nüchtern betrachten kann und mich nicht durch Meisterschaften blenden lasse.

    Wäre ich Aktionär der AG BVB, wäre ich eh nicht sehr angetan, weil er nicht jedes Jahr die Gelder liefert (die mit einer Meisterschaft einhergehen). Aber bisher wäre dieser Wirtschaftsbetrieb glaub ich keine gute Investition gewesen.

    Um die anderen Leute mit gestörter Impulskontrolle macht auch keiner einen “der-ist-so-Cool-Hype”.

  • #10
    Klaus Lohmann

    @Norbert: Ich hab heute mittag im Doppelpass schon Anrufer gehört, die in ihrem doppelmoraligen Klopp-Hass und bei der momentanen BvB-Durststrecke in der Liga Klopps Entlassung prophezeit haben. Das ist natürlich für ein börsennotiertes Event-Unternehmen genau die richtige Strategie… (Ironie off)

  • #11
    Norbert

    Und wo ist da die Ironie?

    Warum darf man ein börsennotiertes Unternehmen nicht ganz nüchtern als solches betrachten?

    Und versprochen: Ich habe keinerlei emotionalen Bezug zu dem, daher ist mit der Klopp-Hass genauso fremd wie seine Verehrung.

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