Margot betet mit den Taliban und morgen fängt das (sic!) Frieden an!

Margot Käßmann Foto: evangelisch.de / CC 2.0

Es gibt Leute, die halten die Ex-Bischöfin Margot Käßmann für eine Art Jeanne d’Arc der Evangelischen. Mutig sei sie, proper, klug und ein rechtes Stehauffrauchen.

Mich dagegen nerven sie nur noch, viele der sturzbetroffenen Botschaften der politisch kürzlich wiederauferstandenen Pop-Predigerin und Light-Lutheranerin. Denn meist wirft Käßmann, wo politische Analyse oder Sprachkritik am Platz wäre, nichts als religiöse Nebelkerzen: Christlicher (Aber-)Glaube gegen fundiertes Wissen und Recherche.

Glaubt man der WAZ vom letzten Samstag, dann salbaderte Käßmann jüngst auf dem Kirchentag in Dresden während „einer Bibelarbeit (…), ein Gebet mit den Taliban sei eine ‚wesentlich bessere Idee als die Bombardierung von Tanklastwagen‘“.

Genau, noch 200-mal tief schlafen, dann kommt der Weihnachtsmann.
Das muss man erst einmal können: Seinen Zuhörern zwei fehlerhafte Lösungen für ein außerordentlich komplexes Problem aufdrängen und dann noch so tun, als wären dies nicht Kehrseiten derselben Verdummungs-Medaille: einmal die militärische Mission, das andere Mal die Missio qua Religion.

Aber nicht nur theoretisch hat Käßmann nix zu bieten, auch der praktische Vollzug ihres Wunsch-Gebets in trauter Communio mit dem Taliban dürfte zum Scheitern verurteilt sein.
Man kann bei Wikipedia nicht nur nachlesen, dass „Menschenrechtsgruppen (…) den Internationalen Gerichtshof in Den Haag dazu veranlasst (haben), eine vorläufige Untersuchung gegen die Taliban auf Grund von systematischen Kriegsverbrechen durchzuführen“, nein, die islamistische Miliz der Taliban ist in Tat, Wort und Schrift auch extrem frauenfeindlich.
Noch einmal Wikipedia: „Während der Regierungszeit der Taliban im Islamischen Emirat Afghanistan von 1996 bis 2001 wurde das System der Taliban durch die Unterdrückung von Frauen weltweit bekannt. Das erklärte Ziel der Taliban war es, ein ‚sicheres Umfeld für die Frau zu schaffen, in der ihre Keuschheit und Würde wieder unantastbar ist‘.[46] Frauen wurden gezwungen, in der Öffentlichkeit die Burka zu tragen, weil, wie ein Sprecher der Taliban es ausdrückte, ‚das Gesicht der Frau eine Quelle der Korruption für die mit ihr nicht verwandten Männer ist‘.[47] Es wurde Frauen verboten, zu arbeiten und ab dem Alter von acht Jahren unterrichtet zu werden.“

Natürlich müsste man das gründlich und im Detail nachrecherchieren.
Aber mir drängt sich dennoch ein Bild auf.
Frau Käßmann, unser aller selig Margot, die Käßmannsche also (wie man hier im Ruhrgebiet sagt) düst nach Afghanistan, nähert sich kess, die Bibel in einer Hand, das Kreuz am Kettchen und natürlich völlig zu Recht unverschleiert einem Taliban-Dorf, -Zelt, -Fahrzeug.
Die Jungs allerdings: kucken extrem kritisch. (Merke: Frauen sollen keine Schuhe mit hohem Absatz tragen, damit kein Mann die Schritte einer Frau hören und dadurch erregt werden könne.)
Margot aber hat (natürlich!) zuvor die Sprache der Taliban gelernt (recht so, Käßmann!) und ruft ihnen freudig entgegen: Brüder in Gott! Lasset uns gemeinsam beten!
Und die Talibanesen (gar nicht schüchtern!): O.k., o.k. Hast du Zigaretten, Dollars, Waffen? Und das nächste Mal sprichst du bitte leise (Merke: Frauen dürfen nicht laut in der Öffentlichkeit sprechen, da kein Fremder die Stimme einer Frau hören soll.)
Dann stecken sie die Käßmannsche in eine Burka (macht mann da so) und ziehen ab zum Gebet. Ohne Käßmann natürlich. Die wird von einem Taliban-Jüngelchen in eine Wohnung verschleppt und zu den anderen Frauen gesteckt.
Auf einem Tischchen liegt das Buch My forbidden face: Growing up under the Taliban der Kabuler Schriftstellerin Latifa.
Margot liest und murmelt Teile ihrer deutschen Übersetzung leise vor sich hin:
„Die Wohnung gleicht einem Gefängnis oder Krankenhaus. Die Stille lastet schwer auf uns allen. Da niemand von uns etwas macht, haben wir auch nichts, worüber wir reden können. Unfähig, unsere Gefühle preiszugeben, ziehen wir uns in unsere eigene Angst und Verzweiflung zurück. Da wir alle im gleichen schwarzen Loch sitzen, macht es keinen Sinn, immer und immer wieder zu wiederholen, dass wir nicht klar sehen können.“
Und dann beginnt Margot zu beten. Allein, ganz allein. Doch selbst die Frauen der Taliban wollen nicht mitmachen, merkwürdig.

Und ich? Ich bin glücklich, dass ich „Humanist“ bin, nie mit Margot und den Taliban werde beten wollen – weil „Gott“ eine menschliche Erfindung ist, mit der man deshalb nicht sprechen kann. Auch nicht im Gebet. Es sei denn, man gesteht sich ein, dass Gott Fiktion ist und spricht mit der Fiktion. Warum nicht? Wenn‘s der Wahrheitsfindung dient oder einem sonst bekommt. Mit wem ich so alles spreche, ach du lieber Gott.

Eine Art Gebet
allerdings kennt auch der „Humanist“ (ein Himmelreich für ein treffenderes Wort!), allerdings als tiefes Selbstgespräch, als Gespräch mit sich selbst, mit all den verlorenen, verdrängten, vergessenen Träumen und Wünschen, Interessen, Begierden, abgespaltenen Persönlichkeitsanteilen, heraufziehenden Einsichten.
Auch im Selbstgespräch erkundet der reifer werdende Mensch sich selbst und seine Beziehungen. So konvertiert er vom Glauben zum Wissen, so fragil und vorläufig dies auch sei, so sehr er auch um die Dialektik der Aufklärung weiß.
Aber das können die Käßmannsche und der Talibanese natürlich nicht ahnen.

P.S.: Wahrscheinlich habe ich jetzt wieder irgendjemandes religiöse Gefühle verletzt. Ja? Nein?
Aber fragt mich doch mal, wie oft religiöser Nonsens wie der von Margot K. meine Gefühle verletzt. Ehrlich gesagt, sogar meinen Intellekt. Und man muss erst einmal einen haben, um ihn verletzen zu können.
Aber damit hat noch kein religiöser Mensch argumentiert: Sie haben meinen religiösen Intellekt verletzt!!!

Und was ist das überhaupt für ein Argument – religiöse Gefühle verletzen?
Hat jetzt der immer das Recht auf seiner Seite, der glaubhaft machen kann, dass seine Gefühle am schnellsten und tiefsten verletzt worden sind. Na, dann: Gute Nacht.

Mehr unter: Wikipedia, Die Rechte der Frauen unter den Taliban

Dir gefällt vielleicht auch:

0 0 votes
Article Rating
135 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Urmelinchen
Urmelinchen
11 Jahre zuvor

Schlimm, dass solche Leute für ihr Tun auch noch mit einer Gastprofessur an der Ruhr-Universität Bochum belohnt werden. Lustig ist auch, wenn diese Wahl u.a. mit de zahlreichen Publikationen von Frau Käßmann begründet wird. Dass von der guten Dame viele Schriftstückchen kursieren steht außer Zweifel, doch wissenschaftlich sind viele wohl eher nicht von großer Relevanz, haben sie doch eher den Charakter von „Liebes Tagebuch, …. .“ und tragen so vielsagende Titel wie z.B. „Mit Herzen, Mund und Händen. Spiritualität im Alltag leben“. Und wenn es nicht um spirituelle Angelegenheiten, so gerne auch um sie selbst und ihre „Erfahrungen“. Kaum aus Amerika zurück, schwupps, gibt es auch schon das passenden Büchlein für passionierten Margot-Fan, um diesen ihren Lebensabschnitt nachzulesen.

Sie nervt – und zwar gewaltig!

Helmut Junge
11 Jahre zuvor

Ich bin sicher, daß Frau Käßmann genau weiß, daß die Taliban sie als Frau sofort in ein Frauenzelt sperren würden.
Aber sie hat es nun mal gesagt, und war wieder mal in allen Medien.
Darauf kommt es hier bei uns aber an. Zumindest für manche Menschen.
Die Adressaten ihrer Botschaft waren ja auch nicht die Taliban, sondern Christen,
die geführt werden wollen.
Käßmann scheint diese Führungsrolle zuzukommen, denn sie hat die Fantasie, Gedanken zu entwickeln, die noch nie jemand ausgesprochen, möglicherweise nicht mal gedacht hat. Einer kleinen Gruppe hat sie eine Orientierung (kommt von Orient) gegeben.
Populisten müssen solche Begabung haben. Das macht sie interessant und hebt sie aus der Menge anderer Populisten heraus.
Margot Käßmann wird es also schaffen. Als Frau, mit lauter Stimme, mit Stöckelabsatzen, auch schon mal mit einem guten Tropfen einer im Islam verbotenen Flüssigkeit. Allerdings hier, wo das alles in Ordnung geht.
Und, fast hätte ich es vergessen, wo es für Käßmann Anhängerinnen gibt.

h.f.ullmann
11 Jahre zuvor

Die Taliban haben alle Schulen angezündet, Mädchen die dort hin wollten mit Säure übergossen, den Lehrern die Ohren und Nasen abgeschnitten. Sie haben allen Bauern die jahrhundertealten Bewässerungssysteme zerstört, damit diese nur noch Drogen anbauen können, während fast die gesamte Jugend als opiumabhängig gilt und so leicht von den Taliban angeworben werden können.

Und was sagt die Vizepräsidentin des Bundestages Katrin Dagmar Göring-Eckardt?
„Die Bundeswehr ist der vollkommen falsche Weg, da müssen zivile Entwicklungsorganisationen hin, die Schulen bauen und eine Infrastruktur.“

Nennt mich Chauvi, aber Frauen die in ihrem Leben mehr gebetet haben als gearbeitet, die haben vom Krieg genausoviel Ahnung wie Männer vom Geburtsschmerz.

Mir
Mir
11 Jahre zuvor

Sie übertreiben, maßlos.
Aus Höflichkeit zu einer Freundin bin ich in die Lesung von Fr Käßmann (Sehnsucht nach Leben) mitgegangen. Ich war positiv überrascht, von ihr als Person und ihren Ideen. Ich find sie gut.

Man könnte auch ein anderes Bild entgegensetzen. Frau, tiefgläubig, selbstbewußt zeigt der menschenverachtenden Taliban das Frau auch anders kann: Frau, tiefgläubig dennoch selbstbewußt.
Was der religiösen Gesellschaften Afghanistan, Pakistan fehlt sind weibliche Vorbilder a la Fr Käßmann. Braucht schon Mut das zu zeigen in dieser Gesellschaft, in der unsrigen auch.
Es kann nicht falsch sein, einen nicht kriegerischen Weg zu wählen. Dass das nicht mit beten geht ist klar. Ich denke, allein aufs beten hat sie sich auch nicht beschränkt.

Nicht die Demokratiesierung sind in diesen Gesellschaften schwierig, sondern die organisierte Drogenkriminalität in den Griff zu bekommen ist das Problem, wozu die Staatengemeinschaft unfähig ist oder nicht will. Was sollen die Bombardierungen bewirken? Jedenfalls nicht das die Taliban dadurch geschwächt wird. Dann doch eher sich zu schützen. Und das kann ja wohl nicht die Aufgabe da sein.

Stefan Laurin
Admin
11 Jahre zuvor
Reply to  Mir

@Mir: Es gibt in Pakistan und Afghanistan so wenig weibliche Vorbilder weil die, die es versuchen, schnell umgebracht werden. Ohne die westlichen Armeen wäre noch nicht einmal ein Schulbesuch für Mädchen möglich. Damit es also einen friedlichen Weg geben kann müssen Gruppen wie die Taliban davon überzeugt werden, dass das auch für sie dier richtige Weg ist. Und das überzeugendste Argument ist bislang eine geladenen Waffe.

Mir
Mir
11 Jahre zuvor

@5
Sie sind wohl ein Fan von Taxi Driver, mit geladener Pistole, moralische Vorschriften herstellen. Oh Mann!

Stefan Laurin
Admin
11 Jahre zuvor
Reply to  Mir

@Mir: Und Bruce Willis: „Fahr zur Hölle, Schweinebacke!“

Olaf
Olaf
11 Jahre zuvor

Seit wann ist tiefgläubig ein positives Merkmal einer Person?

Torti
Torti
11 Jahre zuvor

@Laurin
Naja, wie weit ist denn das Konzept der geladenen Waffe dauerhaft erfolgreich ?
2015 werden die Bilder von tanzenden Taliban in Kabul um die Welt gehen.

Wir haben in dieser Region einfach nichts zu suchen, und das Konzept der Schwertmission zur Demokratie ist genauso verfehlt wie Heiapopeia-Rhetorik a la Käßmann. Da sind dann alle wieder im Scheitern vereint.

Stefan Laurin
Admin
11 Jahre zuvor
Reply to  Torti

@Torti: Millionen Mädchen konnten in den vergangenen Jahren in Afghanistan eine Schule besuchen. Das ist ein gewaltiger Erfolg. Und ja, wir werden diesen Krieg verlieren. Und die Taliban werden tanzen. Aber jedes dieser Mädchen war den Einsatz des Westens Wert. Und die Männer und Frauen die ihr Leben in Afghanistan riskieren und die es verloren haben, haben es nicht nötig, sich von einer Schnapsdrossel wie Käßmann sagen zu lassen, das nichts gut war in Afghanistan. Es war vieles gut – dem Westen fehlten nur die richtigen Partner. Und so wird das Land wieder im Mittelalter versinken. Und das ist sehr traurig.

Werner Jurga
11 Jahre zuvor

@ Stefan Laurin (# 5):
„Ohne die westlichen Armeen wäre noch nicht einmal ein Schulbesuch für Mädchen möglich.“
Wohl wahr. Deshalb ist er auch jetzt nur in den wenigen Gebieten Afghanistans möglich, wo die NATO ganz eindeutig die Oberhand hat, und selbst dort … – also bei der Sache mit dem Schulbesuch für Mädchen handelt es sich mehr um Hollywood für die Heimatfront als um ein tatsächlich realisierbares „Projekt“. Ich will nur sagen: die adverbiale Bestimmung „noch nicht einmal“ verkennt, dass das uns so Selbstverständliche dort ebenso selbstverständlich überhaupt nicht infrage kommt.

@ all:
Na klar: die Schwestern Margot und Katrin Dagmar nerven ungemein. Ich möchte aber daran erinnern, dass während Bruder Thomas de Maiziere und seine Kumpels parteiübergreifend etwas vom Auftrag zu Ende Führen faseln, längst mit den Taliban verhandelt wird – Krieg as usual: Totschießen und Reden gleichzeitig. Es ist völlig klar: das Land wird in Kürze wieder den Taliban vollständig übergeben. Es geht „nur“ noch um die Terms of Trade. Der Schulbesuch für Mädchen ist dabei KEIN Verhandlungsgegenstand.
Wie Gerd Herholz schon andeutete: man kann sich, auch ohne die Hände in die Luft zu recken und zu wackeln, wohligen Illusionen hingeben.

Andi
Andi
11 Jahre zuvor

@Torti: Eher unwahrscheinlich. Taliban tanzen nicht, weil bei ihnen jede Art von Musik verboten ist. (Was allerdings auch den Vorteil hat, dass sie von Kirchentags-Liedern verschont bleiben.)

h.f.ullmann
11 Jahre zuvor

Sagen sie mal „Mir“ haben sie überhaupt eine Ahnung von der Thematik? Die Taliban sind auf einer Ebene mit den Nazis, und sie erzählen uns was vom Mut der Frau Käßmann.

Damit sie mal ein ungefähres Bild erhalten was in diesen Ländern mit ihnen passieren würde, empfehle ich ihnen folgendes anschauliche Video (nicht für Kinder geeignet):

https://www.liveleak.com/view?i=aea_1185836331

Der Ekelbaron
11 Jahre zuvor

Würde jetzt eher denken, dass ihr Ziel in Richtung Ökumene geht und nicht in Richtung Mission. Schließlich glauben Christ_innen und Muslim_as an den selben Gott… Da können sie ihn doch auch gemeinsam anbeten… Naja… Utopie… Aber trotzdem noch besser als diese billigen beidseitigen Feindbilder zum einzig relevanten Diskurs zu machen…
Der Artikel erinnert mich von der Argumentation her an das hier https://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/post-von-wagner-17753140.bild.html
Insofern immerhin Kompliment an den Autor, dass er auf rechte Begriffe wie Gutmenschentum und Political Correctness verzichten konnte… Trotzdem… Solche neokonservativen Argumentationen halten ihren Zynismus oft für ein Zeichen von Reife… Abstumpfung passt eher, find ich…

Mir
Mir
11 Jahre zuvor

@8
Sollte an die Adresse der taliban gehen:
Religion kann auch friedlich, weiblich, klug geführt werden, lasst mal die Frauen ran. Aber es geht eh um die Erhaltung von Machtstrukturen.

Tiefgläubig positives Merkmal? In diesem Fall bei Fr Käßmann – dennoch weltlich- trifft das wohl zu.
Etwas simpel gedacht, das mit den millionen Mädchen zur Schule. Die Bundeswehr und andere Militär hat ein Jahrzehnt in der Region rumgeballert für weder mehr Sicherheit, weder weniger Kriminalität, weder Demokratie.

Konsequente Hilfe aus dem Westen bei Polizei, Infrastruktur, Bildung, Korruptionsbekämpfung wäre nachhaltiger. Taliban ist weder politisch noch religiös, das sind Verbrecher, die sich mit kriminellen Handlungen aufrechthalten wie zum Beispiel dem Drogenanbei, Vertrieb. Sowas ist Aufgabe der Polizei.

h.f.ullmann
11 Jahre zuvor

Etwas simpel gedacht ist wohl eher ihre Darstellung die Armee würde dort rumballern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan#Sicherheit

„Seit dem Sturz der Taliban haben die an der ISAF beteiligten Nationen großes Interesse daran, den Afghanen auch auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik wieder volle Souveränität garantieren zu können. Deshalb bauen sie unter Führung der USA Polizei, Militär und Geheimdienst auf.“
Taliban bedeutet im übrigen Koranschüler, und sie nennen sie unreligiös?

Mir, sie haben wirklich keine Ahnung, kein Wunder dass sie sich von einem Klerikalen die Welt erklären lassen ..

h.f.ullmann
11 Jahre zuvor

Ach ja und falls sie mal sehen wollen was mit mutigen Frauen dort geschieht:
https://www.guardian.co.uk/world/2011/jun/07/syrian-blogger-amina-abdallah-kidnapped?CMP=twt_fd

Eine syrische Bloggerin mit amerikanischer Staatsbürgerschaft wurde dort von bewaffneten Männern in ein Auto mit Aufklebern des Bruders von Assad gesteckt und entführt. Hier ihr Blog, da können sie dann mal den Verwandten ihr Mitgefühl äußern, und dass sie für die Taliban beten werden ..

Arnold Voß
Arnold Voß
11 Jahre zuvor

Margot: Glaubst du an Gott? Taliban: Ja. Margot: Dann lass uns gemeinsam beten, bevor du mich vergewaltigst.

Heinz Ketschup Schleuser
Heinz Ketschup Schleuser
11 Jahre zuvor

Ich bin gegen Käßmann und Talibanmann

Helmut Junge
11 Jahre zuvor

@Mir (15)
Sie schreiben: „Die Bundeswehr und andere Militär hat ein Jahrzehnt in der Region rumgeballert für weder mehr Sicherheit, weder weniger Kriminalität, weder Demokratie.“
Haben Sie das nur sprachlich mißverständlich ausgedrückt, oder glauben Sie tatsächlich, daß die Bundeswehr dort aus ganz anderen Gründen als den genannten, „rumballert“?
Wenn Sie andere Gründe vermuten, würden die mich interessieren.

lebowski
11 Jahre zuvor

Gleiches Recht für alle: wenn ich sturzbesoffen in einem VW Phäton(!) mit einer Schlampe auf dem Beifahrersitz geblitzt werde, daraufhin von allen Ämtern zurücktrete (bis auf solche mit üppiger Bezahlung) und im Anschluss daran brunzdoofe Erbauungsliteratur verbreche, gelte ich dann auch als moralische Autorität in Deutschland?

Werner Jurga
11 Jahre zuvor

@ Helmut Junge (# 20):
Nun ja, es ist noch nicht so lange her, dass Ex-Bundespräsident Köhler („Horst, wer?!“) BW-Auslandseinsätze – auch den in Afghanistan – mit wirtschaftlichen Interessen legitimiert hatte. Großer Aufschrei, doch in Folge von (ebenfalls Ex-) Verteidigungsminister von und zu Guttenberg wiederholt. Unbeanstandet und hier und da in offiziellen Papieren zu finden. Sagen wir: Militärdoktrin.
Wie dem auch sei: jetzt kann uns bloß noch darum gehen, dass der größte und mächtigste Militärpakt aller Zeiten nicht gegen diese islamofaschistischen Bergkrieger eine allzu blamable Niederlage einsteckt. Woran im übrigen auch mir stark gelegen wäre. Es ist erschreckend zu sehen, wie sehr der Westen immer wieder dazu neigt, die militärischen Möglichkeiten der NATO zu überschätzen.

Mir
Mir
11 Jahre zuvor

@20, Helmut Junge
Als damals meine gewünschte rot-grüne REgierung sich in den Afganistankrieg eingemischt hat, ging ich davon aus, sie wolle zivile Hilfe leisten wie das oben schon genannt wurde. Und nicht ein Jahrzehnt Miltiär ohne wirklich nachhaltiger Wirkung. Es gab mehr (Soldaten/Zivile)Opfer nach dem Krieg und Taliban ist nicht weniger entkräftet, leider wie gesagt.

@18 arnold voss
Das ist wiederlich.

ruelfig
11 Jahre zuvor

Wenn Kirchen ihre Tage haben

Die Tankerpionierin Gottes spricht,
haut dir ihr Herz ins Angesicht.
Beim Plausche mit dem Taliban
hat sie was in den Tee getan.
Nun strahlt sie wie im Fieberwahn.

Das hat dem Muselmann gefehlt,
dass eine Frau sein Wohl erwählt,
um für solchselbiges zu beten,
derweil die Evangolen kneten
bunte Klötzchen auf den Feten.

Das moderne Christentum?
Leerer als ein Vakuum.
Die Umma hat sich schon geeinigt:
Margot wird zuletzt gesteinigt.

Mir
Mir
11 Jahre zuvor

@16
Richtig, ich entscheide wer mir die Welt erklärt!

Yael
11 Jahre zuvor

Man sollte für Frau Käsmann beten, damit Hirn vom Himmel falle. Mehr gibt zu dieser Person eigentlich nicht zu sagen.

Arnold Voß
Arnold Voß
11 Jahre zuvor

@ Mir 23

Meinen sie die Aussage von Frau Käsmann die sie im vollen Wissen der Leiden afghanischer Frauen gemacht hat? Meinen sie ihren Wunsch mit ihren Peinigern zusammen zu beten? Ja, das ist wirklich widerlich! Da stimme ich ihnen voll zu!

Sofern es Gott wirklich geben sollte, Mir. Wer schützt den Armen/die Arme eigentlich vor seinen/ihren Gläubigen?

Mir
Mir
11 Jahre zuvor

Auch die Geschichte der Reformation ist verbunden mit Flucht, Vertreibung und Gewalt. Ich denke schon Fr Käßmann weiss wovon sie spricht.

@#27
Ihr Kommentar (#18) finde ich widerlich.

Stefan Laurin
Admin
11 Jahre zuvor
Reply to  Mir

@Mir: Aber wie kann sie, wenn sie um diese Geschichte weiß, in der Kirche des Bauernverräters Luther sein?

h.f.ullmann
11 Jahre zuvor

.. und Judenhasser.

https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther#Luther_und_die_Juden

schließt sich hier ein Kreis?

Till
Till
11 Jahre zuvor

Die Diskussion hier in dieser Sache – mit Verlaub – kotzt mich an…..
Würde mancher Schreiberling beim Blick in den Spiegel anstatt sein Ebenbild seinen Charakter sehen, ich glaube, dass der eine oder andere sich zu Tode erschrecken würde..

Helmut Junge
11 Jahre zuvor

@Laurin, @h.f.ullmann
Das Thema Luther über die Bauern und die Juden sollten wir auch mal besprechen, und da es hier um Frau Käßmann geht, hab ich über sie gegoogelt.
Sie stammt aus aus der Evangelisch-lutherische Landeskirche, ist also Lutheranerin. Da sollte sie doch drauf ansprechbar sein, was Luther so an Meinungen von sich gegeben hat. Das wäre auch interessant zu erfahren, ob sie, wie die Steineraner, hartnäckig ihren Religionsgründer verteidigt.
aber zurück zu ihren Talibanäußerungen.

2009 war sie noch dieser Meinung.

„Gemeinsame Gottesdienste und Gebete schloss sie aus: „Wir beten zu Jesus Christus. Das könnte ein Muslim gar nicht.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Margot_K%C3%A4%C3%9Fmann#Zum_Islam

trackback

[…] Käßmann Bashing? Margot betet mit den Taliban und morgen fängt das (sic!) Frieden an! … ruhrbarone […]

Arnold Voß
Arnold Voß
11 Jahre zuvor

@ Till 31

Sehen sie, und mich, mit Verlaub, kotzen in dieser Sache die Aussagen von Frau Käßmann an.

Würde sie beim Blick in den Spiegel anstatt ihres Ebenbildes ihren Charakter sehen, ich glaube, …..

Nein, ich glaube dass sie mittlerweile einfach nur eine Quatschtante geworden ist. Die einzige Person die Frau Käßmann dabei wirklich interessiert ist Frau Käßmann.

Dirk Westermann
Dirk Westermann
11 Jahre zuvor

Hm, mann darf den positiven Nutzen der deutschen Staatskirchen nicht unterschätzen, schließlich absorbieren sie den größten Teil christlich radikalen Gedankenguts und dessen Anhänger. Und hier kommt Frau Käßmann ins Spiel. Sie und die anderen Wellnessrabulisten sabbeln die christlichen Taliban ins Koma.

In den USA sieht es da ganz anders aus, obwohl Staat und Kirche strikt getrennt sind, ist der Einfluss der radikal evangelischen Kreise wesentlich größer als hier. Oder möchte irgendjemand unsere Margot gegen Sahra Palin tauschen?
Hehe, Alkqueen gegen Gunqueen, auf jeden Fall lustiger als „Schlag den Raab“.

Der Preis, den wir für diese Art der Terrorbekämpfung bezahlen, war vor einer Woche im Fernsehn zu sehen: Ein evangelischer Bischof aus der „Ethikkommission“ erklärt uns den Atomausstieg.

Manfred Michael Schwirske
Manfred Michael Schwirske
11 Jahre zuvor

Den verbalen Antikässmann zu geben, das ist wenig. Unausgesprochen frönt man hier der Idee, dass Antireligiosität an sich schon einen Mehrwert an Klugheit, Vernunft und Menschlichkeit garantierte. Mitnichten.
Die Taliban. Welches Kraut hilft? Fakt ist: Kässmann weiss nichts vernünftiges zu sagen). Andere auch nicht.
Nur: Kässmann erhebt den Anspruch nicht. Sie redet in religiösen Formeln. Ein Narr, der sie dabei wortwörtlich nimmt.

Hans-Heinrich Holland
Hans-Heinrich Holland
11 Jahre zuvor

Da scheint ja eine richtige Kampagne gegen Margot Käßmann im Gang zu sein. Gestern Abend musste ich in meinem Lieblingskulturmagazin – Kulturzeit (3sat) – schon die Ergüsse eines Unqualifizierten hinnehmen, der meinte, Frau Käßmann die Qualifikation absprechen zu können, sich zu Krieg und Frieden in Afghanistan zu äußern. Da trau ich einer studierten Theologin tatsächlich mehr zu als einem studierten „Hornbläser“ – wie Herrn Braunshausen!
Das gleiche Problem scheint es bei den Ruhrbaronen auch zu geben. Lauter Leute, die nicht einmal vom „Tuten und Blasen“ eine Ahnung haben, sprechen Margot Käßmann ab, sich zu so komplizierten Dingen wie dem Krieg in Afghanistan zu äußern. Um zu wissen, wie gefährlich Atomenergie sein kann (Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima) muss man heute auch nicht mehr selbst ein Atomkraftwerk gewesen sein!
Redet Euch mal weiter ein, dass der Krieg die Ultima Ratio sei und wundert Euch bitte nicht darüber, dass das noch jede Menge Opfer kosten wird. Aber bitte glaube niemand, dass die Soldaten in Afghanistan sind, um den Menschen dort zu helfen – Köhler ging, weil er die Wahrheit gesagt hatte: wir verteidigen unsere Interessen dort. Aber der war genau so wenig „kompetent“ wie Frau Käßmann, oder?
Mir wird übrigens bei der Ansicht der selbst zusammengereimten „Faktenlagen“, die einige hier zusammen phantasieren kotzübel. Macht Euch ruhig selbst Eure Wahrheiten, aber nehmt zur Kenntnis, sie sind nur in Eurer Phantasie „real“.
Nochmals zu meinem Verdacht: Was bekommt ein Redakteur vom Kriegsministerium, wenn ein Journalist hilft, eine(n) Pazifist(i)en (Frau Käßmann) vorzuführen?

Arnold Voß
Arnold Voß
11 Jahre zuvor

@ Hans-Heinrich-Holland

„Mir wird übrigens bei der Ansicht der selbst zusammengereimten “Faktenlagen”, die einige hier zusammen phantasieren kotzübel. Macht Euch ruhig selbst Eure Wahrheiten, aber nehmt zur Kenntnis, sie sind nur in Eurer Phantasie “real”.“

Hans-Heinrich Holland, sie kenn offensichtlich die Faktenlage und wissen obendrein wie man mit den wenigsten Opfern aus dem Schlamassel wieder rauskommt. Sonst würden sie sich doch nicht so ein vernichtendes Urteil zutrauen, oder?

Also schießen sie mal los. Ich bin ganz Ohr. Ach ja und nennen sie mir bitte den, der hier den Krieg für die Ultima Ratio hält.

Via
Via
11 Jahre zuvor

Ja, Margot Käßmann ist schon ein fall für sich, sie polarisiert halt, wie immer.

Vielleicht hat aber auch der Autor hier, teile der christlichen Botschaft nicht verstanden, weil er, wie er schreibt, Humanist und „Gott“ eine menschliche Erfindung ist!?

Es gibt Menschen – Ärzte, Aufbauhelfer, Techniker, Ingenieure- die gehen in Länder wie eben Pakistan, weil sie helfen wollen. Aus ihrer christlichen Überzeugung heraus helfen sie Menschen, von denen sie auch gehasst werden und riskieren das eigene Leben, so bekloppt sind Christen, so bekloppt ist auch Frau Käßmann.

Ja, wir Christen sind schon ein komisch „Volk“, immer bereit zu helfen, immer auf der Suche nach dem guten im Menschen, immer auf der Suche nach der einen Möglichkeit, durch den Glauben Völker zu verbinden. Und dann überschütten wir den „Feind“ auch noch mit Liebe und Barmherzigkeit“!

„Denn ihr seid zur Freiheit berufen,
Brüder; nur macht die Freiheit nicht
zu einem Vorwand für das Fleisch,
sondern dient einander durch die
Liebe. Denn das ganze Gesetz wird in
einem Wort erfüllt, in dem: „Du sollst
deinen Nächsten lieben wie dich
selbst“

Beste Grüße…

Arnold Voss
11 Jahre zuvor

@ Manfred Michael Schwirske # 36

Antireligiosität an sich garantiert noch kein Mehrwert an Klugheit, Vernunft und Menschlichkeit. Genau, Manfred.

Religiosität aber offensichtlich auch nicht. Und wenn man nichts Vernünftiges zu sagen weiß, dann könnte man doch auch mal die Klappe halten, anstatt sich in religiösen Formeln zu verirren, oder? Der größte verbale Antikäßmann scheint mir Frau Käßmann selbst zu sein.

P.S. Ich selber würde mich nicht als anti- sondern als nichtreligiös bezeichnen. Die meisten Menschen brauchen eine Religiön. Dagegen, sprich antireligiös zu sein, ist deswegen eine völlig hoffnungslose Position, also reine Zeitverschwendung.

Arnold Voss
11 Jahre zuvor

@ Via 39#

Wie weit würde denn ihre christliche Feindesliebe im Fall der Taliban gehen?
Z.B. wenn eine christliche Hilfsorganisation/Station von denen angegriffen wird?

Würden sie dann die Soldaten, die zu ihrem Schutz da sind, bitten nicht auf die Taliban zu schießen und sich stattdessen ergeben? In der Hoffnung, dass die mit ihnen vielleicht doch nur beten wollen? Bzw. würde sie denen im Auftrage von Frau Käßmann vorschlagen, statt aufeinander zu schießen, doch lieber gemeinsam zu beten?

Und was machen sie, wenn die das partout nicht wollen? Wenn die einfach nur wollen, dass alle Andersgläubigen aus Afghanistan verschwinden? Würden sie dann mit all ihren christlichen Helfern, ja mit allen Christen die es da noch gibt, das Land verlassen? Würden sie die Taliban sozusagen aus christlicher Nächstenliebe von eben dieser befreien wollen? Um des Friedens willen?

Till
Till
11 Jahre zuvor

@ A.Voss
Zweifel klettert auf den Baum der Erkenntnis, Rechthaben hängt sich an ihm auf.
Thomas Alva Edison, (1847 – 1931), in diesem Sinne, haben Sie weiter Recht

Arnold Voss
11 Jahre zuvor

@ Till

Till, ich kann verstehen, dass sie mich gerne an einem Baum hängen sehen würden. Wie wäre es, wenn sie sich, statt allegorisch ihren Wunschträumen nachzuhängen, zur Sache äußern würden. Mit Argumenten statt mit Empörung. Das hätte nämlich Thomas Alva Edison getan.

Säen die den Zweifel in mir. Knüpfen sie mich von dem Baum an dem sie mich hängen sehen (wollen) wieder los. Vielleicht bin ich ja kein Rechthaber. Vielleicht bin ich ja ihren Argumenten zugänglich. Probieren sie es einfach mal aus. Ansonsten bleibt ihre Behauptung, ich sei ein Rechthaber, eben nur eine Behauptung.

Stefan Laurin
Admin
11 Jahre zuvor
Reply to  Via

@Via: Nein, so seit ihr nur wenn ihr schwach seit. Wenn Ihr Macht habt, führt ihr Kreuzzüge durch und verbrennt Eure Feinde bei lebendigem Leib auf Scheiterhaufen. Zum Glück seit Ihr im Moment schwach.

Via
Via
11 Jahre zuvor

@Arnold Voß: Eigentlich wollte ich nur „meine“ Meinung zum Artikel abgeben und keine tiefere Diskussion zum Thema christliche Helfer im Afghanistan, Pakistan oder sonst wo. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie darüber und Interviewen Sie (Chr.)Helfer darüber, welche Motivation dahinter steckt. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es für einen (nicht)Christen schwer zu verstehen ist, dass ein Mensch im Zweifel auch sein Leben dafür geben würde, nur um diesen Menschen zu helfen. Nächstenliebe und Barmherzigkeit stünde aber jeden Menschen gut. Egal ob Christ oder nicht.

@Stefan Laurin: Eigentlich sollte man Sie aufgrund Ihrer, bewusst provokanten, Antwort auf meinen Kommentar ignorieren. Ich halte Sie aber trotz dieses dämlichen Kommentars für Intelligent genug, zu erkennen, dass nicht alle Menschen und ganz sicher nicht alle Christen gleich sind!
Ich bin mir sicher, dass Sie hier an dieser Stelle nicht das von Ihnen erwähnte, dunkle, Zeitalter diskutieren möchten, denn das Thema war M.Käßmann!

„Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, der wird ihre Frucht essen“

Hans-Heinrich Holland
Hans-Heinrich Holland
11 Jahre zuvor

@ A. Voss 38
Das ist genau das, was ich meine: Mir wird unterstellt, ich wisse nun wie die Probleme in Afghanistan zu händeln wären! Sorry, davon steht in meinem Beitrag überhaupt nichts! Ich warne nur davor, die eigenen Spekulationen für Wahrheiten zu halten. Die albernsten Spekulationen sind in dem Artikel von Gerd Herholz zu finden und letztlich so übertrieben, dass das nicht mal ernst zu nehmen ist. Wie aber hier mit einem Menschen umgegangen wird, ist schon höchst bedenklich!

Via
Via
11 Jahre zuvor

Oha, jetzt soll es Philosophisch werden 😉 Natürlich kenne ich auch die genannten Autoren, habe sogar das eine und andere Buch gelesen. Der Glaube daran, dass aus dem „Nichts“ heraus das „Nichts“ entstand, und dieses „nichts“ wiederum einfach so (!) und völlig ohne Grund (!) explodierte und, wiederum ohne Grund und auf magische Art und Weise, alles formte und erschaff-te,(wiederum einfach so und ohne Grund) was wir heute so sehen können, das ist doch mindestens genauso bekloppt wie der Glaube an Gott, oder etwa nicht 😉

Außerdem, auch Atheisten glauben dann ja an etwas, nur nicht das, was Christen glauben!

Ich kann verstehen dass es Menschen gibt, die es irritiert, das Christen trotz aller Aufgeklärtheit dieser Welt immer noch an ein „schöpfungswesen“ oder eine höhere macht glauben. Ich denke alle Seiten sollten die nötige Toleranz aufbringen, die wir brauchen um uns gegenseitig zu respektieren.

Oder, wie es ein bekannter Papst mal sagte:

„Einen klaren Glauben nach dem Credo der Kirche zu haben, wird oft mit dem Etikett des Fundamentalismus belegt; während der Relativismus, also das Sichtreibenlassen von jedem Widerstreit der Meinungen, als die einzige Haltung erscheint, die auf der Höhe der heutigen Zeit ist.
Es entsteht eine Diktatur des Relativismus, die nichts als endgültig anerkennt und als letzten Maßstab nur das eigene Ich und seine Wünsche gelten lässt. Wir hingegen haben einen anderen Maßstab: den Sohn Gottes, den wahren Menschen. Er ist das Maß des wahren Humanismus“

Übrigens, Jesus, war niemals böse, er predigte Liebe und Barmherzigkeit. Was daran falsch sein soll, ist nicht nur mir ein Rätsel.

Arnold Voß
Arnold Voß
11 Jahre zuvor

@ Hans-Heinrich Holland #46

Wer hier so hochfahrend andere kritisiert, von dem erwarte ich einfach, dass er es besser weiß, als die, die er als dumpfe Unwissende abkanzelt. Sorry.

Werbung