
Auch wenn Linke schreien: Man muss Israel und den USA Erfolg wünschen mit ihrem Militäreinsatz gegen das iranische Regime, um den Völkern Irans und Israels endlich zu ihrem Recht auf Sicherheit und Freiheit zu verhelfen – auch vor der islamische Atombombe.
Seit Wochen waren die Militärschläge von den einen erhofft worden, vor allem von den Iranerinnen und Iranern, die schon bei ihren grausamst niedergeschlagenen Protesten im Januar darauf gehofft hatten. Andere warnten, darunter der US-Generalstabschef. Samstag früh gab Trump dann nach langem Zögern den Angriffsbefehl, in Kooperation mit der israelischen Regierung. Und im Iran feierten Menschen auf den Straßen die Einschläge der Bomben. Wann hat es das je gegeben?
Die Linken-Vorsitzende Wissler und andere protestierten hingegen erwartungsgemäß sofort gegen den „Angriffskrieg“ und den angeblichen Bruch des Völkerrechts. Womit sie einmal mehr unter Beweis stellen, dass ihnen Freiheit und Menschenrechte entgegen ihren Behauptungen am Hintern vorbei gehen.
Das Völkerrecht ist nicht dafür da, um Terrorregime zu schützen. Sondern Völker. Auch vor Unterdrückung und Terror durch eigene Herrscher. Vor allem aber vor Angriffskriegen mit Massenvernichtungswaffen.
Trump und Israels Premier Netanjahu verfolgen natürlich keine edlen Motive. Sie folgen ihren nationalen Interessen: den Schutz der USA und Israels, nebenbei auch Europas. Der beabsichtigte Sturz des Teheraner Regimes, den Trump im vergangenen Juni noch scheute, weshalb er Israel zu einer Waffenruhe zwang, ist ihnen das so notwendige wie legitime Mittel zu diesem Zweck.
Die ergebnislosen Verhandlungen in Doha haben Trump offensichtlich zu der Erkenntnis gebracht, dass es anders nicht geht, um das iranische Atomwaffenprogramm, das das Regime nach dem Zwölftagekrieg wieder aufgenommen hatte, zu stoppen. Er gibt deshalb den Regime change ausdrücklich als Ziel aus. Die Iranerinnen und Iraner sollten diese historische Chance nutzen, forderte er sie auf.
Eine historische Gelegenheit
Das brauchte er allerdings gar nicht. Die große Mehrheit von ihnen sehnt sich seit Jahrzehnten danach. Genauso sehnen sich die Israelis danach, endlich ohne die ständige Angst vor iranischen Raketen und den Angriffen der Terror-Proxies Hisbollah, Hamas und Huthis zu leben. Die Militäroperation, die Wochen dauern kann, bietet die große Chance dafür, nachdem Israel sowohl die Terrorzentrale als auch die Ableger bereits stark geschwächt hatte.
Deutschland sollte sich wie die EU diesmal eindeutig an die Seite Israels und der USA stellen – bei aller sonst berechtigten Kritik am US-Präsidenten und Israels rechter Regierung. Die Beseitigung des iranischen Blutregimes und der Atomgefahr ist im deutschen und europäischen Interesse: Die iranischen Raketen können auch Europa treffen, der Terror reicht ebenfalls bis nach Deutschland.
Man kann es so ausdrücken: Der Iran unter der jetzigen Führung ist ein Schurkenstaat. Trump und Netanjahu sind ebenfalls Schurken, allerdings nicht ganz so üble. Und auch Schurken können manchmal Gutes bewirken. Mazel tov! Good luck!
PS: Man stelle sich vor, Trump würde eine solche Spezialoperation auch gegen das russische Terror-Kriegsregime anordnen. Immerhin: Wenn das iranische Regime beseitigt ist, verliert Putin seinen wichtigsten Waffenlieferanten und nach dem Sturz des Assad-Regimes einen weiteren Verbündeten.
