
„Es gibt keine Kooperation mit der Muslimbruderschaft“, lautete die kurze Antwort des Landesintegrationsministeriums auf Veröffentlichungen der Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann-Marschall. Auf die von ihr genannten Fakten wurde dabei jedoch nicht eingegangen. Und nur sechs Tage später trat ein langjähriges Vorstandsmitglied einer laut Verfassungsschutz Muslimbruder-nahen Organisation bei einer vom Ministerium mitausgerichteten Veranstaltung in Münster auf. Organisiert wurde diese offenbar von einem Sympathisanten der Terror-Organisation Hamas.
„Es gibt keine Kooperation mit der Muslimbruderschaft“, schrieb das nordrhein-westfälische Integrationsministerium am 28. Oktober auf seiner Twitter-Seite. Damit reagierte das Ministerium auf eine Pressemitteilung sowie einen im Internet veröffentlichten Artikel von Sigrid Herrmann-Marschall. In beiden Veröffentlichungen hatte die Islamismus-Expertin am 24. Oktober dargelegt, dass auf einer jüngst vom Integrationsministerium veröffentlichten Liste von 79 muslimisch geprägten Vereinen, die am ersten „Kongress Muslimisches





