Biedenkopfs jüngste Aussagen in Richtung der AfD werden zum klassischen Eigentor

Alexander Gauland von der AfD. Foto: Robin Patzwaldt

Wie mit der AfD umgehen? Diese Frage beschäftigt uns auch hier im Blog ja schon länger. Wir haben im Laufe der Zeit schon verschiedene Taktiken beobachtet und diskutiert.

So entschieden sich die im Stadtrat vertretenen Parteien in Waltrop, um hier jetzt nur ein kleines Beispiel zu bemühen, als die NRW-AfD zur bis dahin größten Hallenveranstaltung der Partei in der örtlichen Stadthalle aufrief, dazu die ungeliebten Gäste durch ein Bürgerfest ‚für Toleranz‘ zu provozieren, vermieden jedoch eine direkte Konfrontation. Sogar der Name AfD fiel damals in diesem Zusammenhang nicht. Die Satirepartei ‚Die PARTEI‘, ansonsten in Waltrop zuvor kein Faktor, erschien auf der politischen Bühne und sprang in die Bresche, stellte sich den Besuchern der AfD-Veranstaltung von Angesicht zu Angesicht. Was war nun klüger? Die Meinungen gingen auseinander.

Fakt ist, dass die unterschiedlichen Aktionen gegen die AfD im ganzen Lande in Summe bisher nicht den von vielen gewünschten Erfolg hatten. Bei den anstehenden Landtagswahlen im Osten der Republik wird die Partei von Alexander Gauland weit vorne erwartet. Bei der Wahl in Sachsen und Brandenburg am Sonntag könnte die AfD sogar zur stärksten politischen Kraft werden.

Die Unruhe bei den Konkurrenten ist groß. Offenbar so groß, dass der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) sich jetzt gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in einem Interview zu einem Satz hinreißen ließ, der sich als politisches Eigentor entpuppte.

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Ruhrbarone-Buchtipp: Reds – Die Geschichte des FC Liverpool

Die Premier League erfreut sich hierzulande nicht erst seit dem Amtsantritt von Jürgen Klopp beim FC Liverpool im Jahre 2015 ständig steigender Beliebtheit. Aber natürlich hat der Wechsel des ehemaligen Dortmunder Erfolgs-Coaches auf die Insel dem Ganzen noch einmal einen weiteren kräftigen Schub gegeben.

Kaum jemals zuvor wurde der Erfolg eines englischen Champions League Siegers in Deutschland wohl so sehr bejubelt wie der 2:0-Erfolg der Liverpooler im Frühsommer dieses Jahres über die Tottenham Hotspur in Madrid. Man hatte den Eindruck halb Deutschland drückte Jürgen Klopp mit seinen Jungs die Daumen.

Kein Wunder also, dass Buchverlage ihr Sortiment mit Sportbüchern aus diesem Bereich aufwerten. Anfang August erschien im Verlag ‚Die Werkstatt‘ passender Weise das Buch ‚Reds: Die Geschichte des FC Liverpool‘ von Dietrich Schulze-Marmeling, welches ich hier und heute unseren Lesern einmal kurz vorstellen möchte.

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Die Umverteilungsmaschine alleine wird die SPD nicht retten

Thorsten Schäfer-Gümbel beim hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018 Foto: Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im Sommerschlussverkauf setzt die SPD unterThorsten Schäfer-Gümbel auf Umverteilung. Das alleine wird sie nicht retten.

Vermögenssteuer und der Soli nur noch für Besserverdienende, dazu Postings in den sozialen Medien, die einen Reichen in der Hängematte liegen sehen – die SPD die Umverteilungsmaschine angeworfen. Die Einnahmen sollen für Infrastruktur und Bildung ausgegeben werden, was sich immer gut macht. Der Bund verfügt allerdings dank hervorragender Steuereinnahmen über soviel Geld wie nie. Investitionen in Bildung und

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‚Schutzgebühr‘ für Heimtiere: Wichtiger Tierschutz oder unnötige Geldmacherei?

‚Bella‘ hat 350 Euro gekostet. Foto: Robin Patzwaldt

Man begegnet ihnen in den Sozialen Netzwerken immer wieder. Vermittlungsgesuche für Haustiere werden gerne geteilt und verbreitet. Viel zu viele Tiere ohne Familienanschluss warten aktuell auf eine Vermittlung. Gerade tierliebe Zeitgenossen fühlen sich von diesen traurigen Schicksalen schnell berührt, wollen helfen, auch wenn sie selber aktuell gar kein neues Haustier suchen. Teilen kann man diese Hilfegesuche ja zumindest, denken sie sich. Und durch das Teilen dieser Aufrufe erzielen entsprechende Meldungen große Reichweiten. Kaum ein Tag an dem mir keines in die Timeline gespült wird.

Klickt man dann einmal auf das ‚Kleingedruckte‘ in diesen Vermittlungsgesuchen, dann ist man häufig erschrocken über die Voraussetzungen, die da offenkundig zu erfüllen sind. Nicht nur, dass die interessierte Person/Familie sich offenbar immer häufiger einem regelrechten TÜV zu unterziehen hat, ob sie auch ‚würdig‘ ist das zu vermittelnde Haustier bei sich aufzunehmen, auch die ‚Schutzgebühr‘ die dabei fällig werden soll, wirkt häufig völlig überzogen.

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Der Ruhrpilot

Robotero: © Xavier Caré / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 4.0

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Nationalstürmer Timo Werner führt seinen Arbeitgeber RB Leipzig vor

Timo Werner (links). Quelle: Wikipedia, Foto: Эдгар Брещанов – soccer.ru, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es gibt Entwicklungen und Abläufe im Profifußball, die lassen einen als Beobachter im Nachhinein staunend zurück. Zu diesen zählt auch die gestern bekanntgewordene Vertragsverlängerung von Nationalstürmer Timo Werner bei seinem Bundesligaklub RB Leipzig.

Der 23-Jährige nervte große Teile die Szene bereits seit etlichen Monaten mit einem öffentlich vieldiskutierten und scheinbar endlosen Vertragspoker, entschied sich jetzt, gut eine Woche vor Ende der laufenden Wechselfrist in der Fußball-Bundesliga, zum Verbleib in Leipzig. Dadurch führte er seinen Arbeitgeber ganz nebenbei nach allen Regeln der Kunst vor. Werner darf sich jetzt im Rückblick als der ganz große Sieger dieses Vorgangs fühlen, auch wenn der Verein aktuell alles versucht sich in der Öffentlichkeit als Begünstigter dieser Entscheidung des Nationalspielers darzustellen.

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