Josef Krings bei der Kundgebung zum 1. Mai 2015 Foto: Krd Lizenz: CC BY-SA 4.0
Auch Legenden sterben einmal. Eine solche Legende war Josef Krings, der ehemalige Duisburger Oberbürgermeister, der nun im Alter von 93 Jahren starb. Krings repräsentierte in seiner Zeit das Ideal eines sozialdemokratischen Oberbürgermeisters im Ruhrgebiet.
In der Bäckerei.
Kundin: “Ich hätte gern ein Dinkelkorn, bitte.“
Bäckerin: „Ach, da könnense einfach bei den Krümeln in der Ecke da schauen, da ist bestimmt eins dabei.“
Josef Krings bei der Kundgebung zum 1. Mai 2015 Foto: Krd Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Die Kulturprojekte Berlin GmbH hat die im ZDF übertragene Show zum Mauerfall am 9. November organisiert und verantwortet. Ihr Geschäftsführer Moritz van Dülmen sprach mit diesem Blog über die Kritik an der in Hebräisch eingeblendeten Parole „Schluss mit der Besatzung/Genug mit der Besatzung“: „Das war eine fahrlässige Schlamperei, für die ich nur um entschuldigen bitten kann. Wir hätten das kontrollieren müssen.“ In dem künstlerischen Video während des Auftritts von Sängerin Anna Loos seien Sequenzen aktueller, friedlicher Protestbewegungen gezeigt worden.
Der frühere Grünen-Abgeordnete Volker Beck vom Bochumer Centrum für Religionswissenschaftliche Studien hat dem ZDF eine Programmbeschwerde wegen „Israelkritik“ bei der Feier von Mauerfall und deutscher Einheit am 9. November zugesandt. Beck reagierte damit auf einen Bericht dieses Blogs über die Einblendung der Parole Schluss mit der Besatzung“ oder „Genug mit der Besatzung“ während der Mauerfall-Show.
Am 9. November fand in Berlin eine große Show zu Mauerfall statt. Das ZDF übertrug die Show,
Veranstalter war die Kulturprojekte Berlin GmbH, eine Tochter des Bundeslandes. Es gab reden, Musik und Tanz, wie das nun einmal bei solchen Gelegenheiten so üblich ist. Alles sollte Lockerheit ausstrahlen. Bei dem Auftritt der Sängerin Anna Loos (1.34,40 ) wurden Sprüche und Bilder eingeblendet, die irgendeinen Bezug zu Protestbewegungen hatten: Flüchtlingshelfer in einem Boot, Demonstranten gegen Gewalt. Einer der eingeblendeten Slogans war auf hebräisch. Übersetzt stand da „Schluss mit der Besatzung“ oder „Genug mit der Besatzung“. Ein deutscher Gruß nach Israel. Das Recht auf Israelkritik wollen sich die Deutschen auch bei der Feier über das Ende der DDR-Diktatur nicht nehmen lassen.
Homöopathische Globuli und Dilutionen Foto: Wikidudeman Lizenz: Gemeinfrei
Eigentlich haben sich die Grünen das Streiten abgewöhnt. Aber nun ist in der Partei ein Glaubenskrieg ausgebrochen: Wie hält man’s mit der Homöopathie?
Mit Parteitagen in Bielefeld haben die Grünen nicht nur gute Erfahrungen gemacht. 20 Jahre ist es her, dass Samira Fansa dort den damaligen Bundesaußenminister Joschka Fischer wegen dessen Zustimmung zum Bundeswehreinsatz gegen Jugoslawien mit einem Farbei bewarf. Mitte November könnte die Bielefelder Stadthalle erneut zum Ort einer heftigen innerparteilichen Kontroverse werden. Wie im Jahr 1999 geht es um auch auf diesem Parteitag um etwas Grundsätzliches. Zwar steht nicht Krieg oder Frieden zur Diskussion, aber eine Schwachstelle der Partei: die Neigung zur Esoterik.
Das war ja wieder einmal eine wahre Lehrstunde für den BVB gestern in München. Mit 0:4 unterlagen die Dortmunder am Samstagabend gegen die Bayern, kassierten damit die nächste hohe Pleite beim Rekordmeister von der Isar.
Trotz der im Vorfeld öffentlich beschworenen, für dieses Spiel als dringend notwendig erkannten richtigen Einstellung, war diese in der Praxis einmal mehr nicht vorhanden. Der BVB blieb gegen die Bayern in fast allen Belangen ein hoffnungslos unterlegener Sparringspartner für die zuvor ebenfalls häufig enttäuschenden Münchener, fungierte so als idealer Aufbaugegner für die Süddeutschen.
Wie kann das sein? Was braucht die Truppe denn noch, damit sie erkennt, dass es einen Spitzenplatz in der Fußball-Bundesliga nicht mit halber Kraft gibt?