The Spitfires, Mittwoch, 19. Juni, 20.00 Uhr, Kulttempel, Oberhausen
The Spitfires, Mittwoch, 19. Juni, 20.00 Uhr, Kulttempel, Oberhausen

Essen: Zynische Erdogan-Propaganda…FAZ
NRW: Arbeitsminister warnt vor „grüner Wohlfühlpolitik(€)…NRZ
NRW: Gewalttaten gegen Polizisten nehmen weiter zu…WP
NRW: In Monheim fahren Bürger bald kostenlos Bus(€)…RP Online
Debatte: Feinde der Freiheit…FAZ
Debatte: „Wir sind in großer Sorge um unsere Partei“…Welt
Debatte: Klimapanik – Warum Notstandsszenarien fragwürdig ist…NZZ
Debatte: „Ziele formulieren kann jeder“…taz
Debatte: Nie wieder Feierabend…Jungle World
Debatte: Soli-Schmerzen(€)…FAZ
Debatte: Wer Kirchensteuer zahlt, wird selig? Von wegen!(€)…Welt
Ruhrgebiet: Der lange Weg zu Olympia Rhein-Ruhr…WR
Ruhrgebiet: Deutlich weniger Asylbewerber(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Wie Altlasten die Nutzung von Industriebrachen bremsen…WR
Bochum: SPD-Chef Rudolph setzt für Kommunalwahl auf Rot-Grün(€)…WAZ
Bochum: Dieser Rollstuhl wird mit Gedanken gesteuert…Bild
Dortmund: Hier darf Andrea Nahles noch SPD-Chefin sein…Bild
Dortmund: Kein Schiff kommt mehr in Dortmund an(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Jagdszenen in der Kreisliga – Schiedsrichter im Krankenhaus…Welt
Duisburg: Furioser „Traumzeit“-Schlussakkord mit Frank Turner(€)…WAZ
Essen: Neuer Anlauf für eine Umweltspur(€)…WAZ
Essen: Badeplatz am Baldeneysee bleibt oft geschlossen(€)…WAZ
Essen: Wie sich Essen aufmacht, Smart City zu werden(€)…WAZ
Als Interpretin des Liedes Satellite gewann Lena Meyer-Landrut am 29. Mai 2010 den Eurovision Song Contest und errang damit den zweiten Sieg für Deutschland bei diesem Wettbewerb. Es folgten zwei Nummer 1 Alben, My Cassette Player (2010) und Good News (2011) und auch ihre folgenden Alben, Stardust (2012), Crystal Sky (2015) und Only Love, L ( 2019) stürmten Platz 2 der Deutschen Albumcharts.
Ihr aktuelles Album präsentierte Lena heute Abend vor dem ausverkauften Palladium in Köln, nachdem die Show bereits vom Carlswerk Victoria dorthin hochverlegt worden war.
Dass Lena‘s Fans etwas länger auf ein neues, musikalisches Lebenszeichen warten mussten, hatte diverse Gründe: „Ich wollte ein Album machen, das ich MEIN Album nennen konnte. Doch dafür musste ich erst einmal alles anhalten, um mich selbst einzuholen und wieder meine Mitte finden zu können. Ich musste für mich selbst beantworten, was und wohin ich möchte. Diese Zeit war wichtig und umso mehr freue ich mich, alles was entstanden ist, jetzt mit der Welt zu teilen.“
Es geht auch gleich zur Sache, mit ihrer unermüdlichen Energie steigt Lena in den Abend ein und wird dabei von zwei Sängerinnen und zwei Tänzerinnen begleitet. Für das überwiegend sehr junge und weibliche Publikum ist Lena ein echtes Vorbild und ein Idol. Es geht gar nicht mehr nur um ihre Musik, sondern auch um ihre Selbstinszenierung und die „Marke Lena“, die sie mit ihrem neuen Album neu erschaffen hat. Rebellisch und den „Stinkefinger hoch“ für alle, die sie nicht tolerieren, in den sozialen Netzwerken „haten“ und für alle ihre Neider. Das kommt an, ihr neues starkes Selbstbewußtsein und sie wird gefeiert. Auch ihre Stimme hat sich weiterentwickelt. Klar und ohne Patzer singt sie mit ihrer hohen hellen Stimme und alles erscheint fast makellos und perfekt. Ihre Songs, so intim wie nie, mit denen sie ihren Fans viel Vertrauen schenkt und ermutigt, selber offen zu sein und an sich zu glauben.
Veranstalter Prime Entertainment

Jetzt, wo die Rechten mal keinen Obst und Gemüse-Türken erwischt, kein Flüchtlingsheim angezündet, keinen Juden, Schwarzen, Araber auf der Straße zusammengeschlagen haben…
… jetzt, wo sie einen offiziellen deutschen Regierungspräsidenten getötet haben:
Wenig gewagte Prognose: Nichts davon wird aufhören.

Das Festival Ruhrpott Rodeo findet seit 2007 jährlich im Sommer statt und ist mittlerweile in Deutschland das wichtigste und größte Festival im Punkrock-Genre. Zum dreitätigen Festival kommen durchschnittlich etwa 7500 Besucher, 2016 sogar über 8500 Besucher. Alex Schwers ist der Veranstalter hinter dieser Open Air Sause. Wir sprechen mit ihm über Probleme beim Booking, ein neuartiges Pfandbecher-System und warum er gerne Deichkind mal auf das Ruhrpott Rodeo lotsen würde.

Der Tatverdächtige im Mordfall Lübke ist ein Neonazi. Seine Beteiligung am Überfall von Neonazis auf die DGB-Demo zum 1. Mai 2009 und seine Verbindungen zur rechtsterroristischen Gruppierung Combat 18 stellen einen Bezug zur Dortmunder Naziszene her, schreibt die Autonome Antifa 170 in einer Pressemeldung.
Wie die Tagesschau und andere Medien berichten, soll der Neonazi Stephan E. den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke begangen haben. Der Täter ist kein Unbekannter: Bereits vor 10 Jahren wurde er beim Überfall mehrerer hundert Nazis auf die Demo des Dortmunder DGB zum 1. Mai festgenommen. 400 Neonazis zogen damals – organisiert vom „Nationalen Widerstand Dortmund“ (NWDO) – ohne Anmeldung durch die Dortmunder Innenstadt und griffen Teilnehmende der DGB-Demo an. Der NWDO wurde schließlich im

„Überall in der EU gibt es ähnliche Probleme: Wohnen ist zu teuer, die Boden- und Immobilienpreise explodieren, es wird viel zu wenig in bezahlbares Wohnen investiert und mit dem Recht auf Wohnen wird in einem unfassbaren Ausmaß spekuliert“, so Karin Zauner-Lohmeyer, Mit-Initiatorin und Sprecherin der Europäischen Bürgerinitiative „Housing for All“. Die Folgen: „Immer mehr Menschen müssen die Städte verlassen und stundenlang einpendeln. Viele verlieren ihre Wohnung. Die Obdachlosigkeit steigt in fast allen Mitgliedsstaaten rasant an! Vor diesem Hintergrund habe ich mit Freundinnen und Freunden beschlossen, dass wir dringend etwas gegen diese Entwicklung unternehmen müssen. Unsere Erkenntnis: Ein europaweites Problem braucht eine europaweite Antwort. So ist ‚Housing for All‘ entstanden,“ fährt Karin Zauner fort.

Am 2. Juni 2019 wurde Dr. Walter Lübcke schwerverletzt in seinem Wohnhaus gefunden. Der Regierungspräsident von Kassel verstarb kurz darauf an einer Schussverletzung am Kopf.
Am Samstagmorgen gab es eine Festnahme: Der mutmaßliche Täter stammt aus der rechtsextremen Szene.
Die Reaktionen im Netz sind erschütternd. Und noch erschütternder, wenn man sich beim Lesen immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass dieser Hass nicht einen Massenmörder oder Serienkiller betrifft, sondern einen Regierungspräsidenten, der nichts anderes gemacht hat, als geltendes Recht umzusetzen.
Die Einschätzung „zynisch, geschmacklos, abscheulich, in jeder Hinsicht widerwärtig“ von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Hetze gegen den Ermordeten, trifft es nicht annähernd.
Natürlich immer mit dabei wenn es um menschenverachtende Hetze geht:
Die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD).

Die Erleichterung bei vielen Zeitgenossen war am Sonntag groß: Octavian Ursu heißt der neue Rathauschef von Görlitz. Der CDU-Mann setzte sich bei der Stichwahl knapp gegen Sebastian Wippel von der AfD durch.
Bei näherer Betrachtung ist der Wahlerfolg des von einem breiten Parteienbündnis unterstützen Ursu jedoch alles andere als ein Erfolg. Es ist, streng genommen, ein echtes Alarmsignal!
Wie weit muss es in einigen Regionen unseres Landes gekommen sein, wie gering muss das verbliebene Vertrauen in die bewährten politischen Kräfte dort inzwischen sein, wenn nur unter Aufbietung aller verbliebenen Kräfte ein AfD-Bürgermeister in der ostdeutschen Provinz noch verhindert werden kann?

Kurios: Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann (SPD) hatte das Mitschreiben von Ratssitzungen verboten. Die Piratenfraktion hat jetzt juristische Schritte eingeleitet. „Wir lassen uns nicht unterkriegen und streiten weiter für mehr Transparenz und Bürgernähe. Da alle außergerichtlichen Bemühungen zu keiner Klärung geführt haben, setzen wir jetzt auf die Neutralität der Justiz.“, sagt Fraktionsvorsitzender Roland Löpke in einer Pressemitteilung.