Der Fall Dr. Lübcke und der recycelte Hass im Web

Dr. Walter Lübcke; Foto: Martin Roth, CDU Kassel-Land
Dr. Walter Lübcke; Foto: Martin Roth, CDU Kassel-Land

Am 2. Juni 2019 wurde Dr. Walter Lübcke schwerverletzt in seinem Wohnhaus gefunden. Der Regierungspräsident von Kassel verstarb kurz darauf an einer Schussverletzung am Kopf.

Am Samstagmorgen gab es eine Festnahme: Der mutmaßliche Täter stammt aus der rechtsextremen Szene.

Die Reaktionen im Netz sind erschütternd. Und noch erschütternder, wenn man sich beim Lesen immer wieder ins Gedächtnis ruft, dass dieser Hass nicht einen Massenmörder oder Serienkiller betrifft, sondern einen Regierungspräsidenten, der nichts anderes gemacht hat, als geltendes Recht umzusetzen.

Die Einschätzung „zynisch, geschmacklos, abscheulich, in jeder Hinsicht widerwärtig“ von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Hetze gegen den Ermordeten, trifft es nicht annähernd.

Natürlich immer mit dabei wenn es um menschenverachtende Hetze geht:

Die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD).

Kurz nach Bekanntgabe, dass der mutmaßliche Täter ein Rechtsextremist ist, wird auf Twitter vom stellvertretenden SPD-Vorsitzenden, Ralf Stegner, die Hetze gegen den Toten durch „rechte Demokratiefeinde von der AfD“ thematisiert.

Reaktion nach Festnahme des mutmaßlichen Mörders

MdB Andreas Bleck (AfD) retweetet diesen Beitrag von Ralf Stegner: Und relativiert in einem Kommentar die Tat.  Von welchem „Extremismus jeder Couleur“ Andreas Bleck hier schreibt, weiß wohl nur er selbst.

MdB Andreas Bleck (AfD): Die Kantholzpartei über Gewalt.
MdB Andreas Bleck (AfD): Die Kantholzpartei über Gewalt…

Vom MdB der „Mut zur Wahrheit“-Partei wurde ich übrigens, nach einem Retweet seines Kommentars, auf Twitter gesperrt:

"Mut zur Wahrheit": Auch nur so eine AfD-Phrase...
„Mut zur Wahrheit“: Auch nur so eine AfD-Phrase…

Reaktionen nach dem Video aus dem Jahre 2015

Der Bluttat durch einen Rechtsextremisten ging viel Hetze voraus. Auf YouTube ist – bis zum aktuellen Zeitpunkt – ein Video online:

Die Kommentare, immer noch aufrufbar, zu dem Video sprechen Bände. Auch über die Defizite in Deutschland, hinsichtlich Grammatik und Rechtschreibung beim Gebrauch der deutschen Sprache. Ein kleiner Auszug:

"Diese sau hätte ich mir gegriffen. Der währe nicht so davongekommen"
„Diese sau hätte ich mir gegriffen. Der währe nicht so davongekommen“
"Eine Ratte"
„Eine Ratte“
"Aufhängen diese Schweine" / "Was für ein Verräter"
„Aufhängen diese Schweine“ / „Was für ein Verräter“
"Wieso haben die das fette shwein nicht sofort aufgehangen?"
„Wieso haben die das fette shwein nicht sofort aufgehangen?“
"Warum hat hier eigentlich keiner gerufen: "Hängt ihn auf, den antideutschen Drecksack"??"
„Warum hat hier eigentlich keiner gerufen: „Hängt ihn auf, den antideutschen Drecksack“??“
"Öffentlich aufhängen"
„Öffentlich aufhängen“
"Du bist nicht vergessen" - und HH steht vermutlich nicht für das KFZ-Kürzel einer deutschen Hansestadt
„Du bist nicht vergessen“ – und HH steht vermutlich nicht für das KFZ-Kürzel einer deutschen Hansestadt
"An ins Arbeitslager mit dem Volksverräter!!!"
„An ins Arbeitslager mit dem Volksverräter!!!“
"Was für eine Kanalratte, der Wichser sollte Deutschland verlassen ohne Bezüge, Volksverräter wie fast alle Politiker"
„Was für eine Kanalratte, der Wichser sollte Deutschland verlassen ohne Bezüge, Volksverräter wie fast alle Politiker“
"An die Wand das Arschloch."
„An die Wand das Arschloch.“
"Der Redner muss abgeschlachtet werden der er verrät die Deutschen Werte"
„Der Redner muss abgeschlachtet werden der er verrät die Deutschen Werte“

Reaktionen auf YouTube nach dem Tod von Dr. Lübcke

Auch nach dem Tod von Dr. Walter Lübcke wurde das Video kommentiert:

"Und seit gestern Nacht hat er eine Kugelim Kopf. vielleicht zu viel Scheisse gelabert."
„Und seit gestern Nacht hat er eine Kugelim Kopf. vielleicht zu viel Scheisse gelabert.“
"Welch passendes Ende, für dieses Subjekt.....Tod durch Kopfschuss."
„Welch passendes Ende, für dieses Subjekt…..Tod durch Kopfschuss.“
"Eine Wanze weniger !"
„Eine Wanze weniger !“
"Irgend jemand hat im Luft in seine Birne gelassen so deutsch feindlich wird er nie mehr sein"
„Irgend jemand hat im Luft in seine Birne gelassen so deutsch feindlich wird er nie mehr sein“
"Lübcke hat das Leben verlassen, kein Mitleid."
„Lübcke hat das Leben verlassen, kein Mitleid.“
"Man sollte nur gutes über Tote Menschen sagen. Mein Kommentar dazu: Gut das er tot ist."
„Man sollte nur gutes über Tote Menschen sagen. Mein Kommentar dazu: Gut das er tot ist.“
"Wenn es nicht passt, in den Kopf geschossen zu werden und in seinem Garten zu verrecken, der kann ja auswandern!"
„Wenn es nicht passt, in den Kopf geschossen zu werden und in seinem Garten zu verrecken, der kann ja auswandern!“
"Nun ist er tot. Verräter sterben früher!"
„Nun ist er tot. Verräter sterben früher!“
"Zum Glück ist dieses Arschloch erledigt aber leider laufen von diesem Verräter noch viele rum."
„Zum Glück ist dieses Arschloch erledigt aber leider laufen von diesem Verräter noch viele rum.“
"Jetzt hat er ne Kugel im kopf, so is richtig!!"
„Jetzt hat er ne Kugel im kopf, so is richtig!!“
"Ehre an wer diesen dreckige Hund abgeschossen hat"
„Ehre an wer diesen dreckige Hund abgeschossen hat“
"Dieser erledigte Hochverräter ist tot zum Geschenk für uns deutsche."
„Dieser erledigte Hochverräter ist tot zum Geschenk für uns deutsche.“

PI-News: Veröffentlichung der Adresse von Dr. Walter Lübcke

Im rechtsextremen und anonym gehosteten Blog PI-News wird das Thema ebenfalls verarbeitet.

PI-News mit einschlägiger Berichterstattung zu Dr. Walter Lübcke; Foto: Screenshot
PI-News mit einschlägiger Berichterstattung zu Dr. Walter Lübcke; Foto: Screenshot

In den Kommentaren auf PI-News wird auch die Privatadresse von Dr. Walter Lübcke veröffentlich. Der Ort, an dem er vor wenigen Wochen ermordet wurde.

Privatadresse von Dr. Walter Lübcke im Kommentar bei PI-News
Privatadresse von Dr. Walter Lübcke im Kommentar bei PI-News
Privatadresse von Dr. Walter Lübcke im Kommentar bei PI-News
Privatadresse von Dr. Walter Lübcke im Kommentar bei PI-News
"Hängt diesen Volksverräter"
„Hängt diesen Volksverräter“
"Der Kasper aus Kassel macht's nicht mehr lange."
„Der Kasper aus Kassel macht’s nicht mehr lange.“

dangodanakakaratetiger.wordpress.com

Im Blog https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com wird das Video mit der angefeindeten Veranstaltung (Im Jahre 2015!) mit Dr. Walter Lübcke thematisiert. Diese Website ist seit mehreren Tagen offline: „The authors have deleted this site.

Inzwischen gelöscht: https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com
Inzwischen gelöscht: https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com

Und noch mehr Hass auf Dr. Walter Lübcke (CDU)

Die Kampagne, die gegen den ermordeten Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke lief, war hasserfüllt und wurde von VICE dokumentiert.

Das Blog Volksverpetzer hat (inzwischen gelöschte) Hassbeiträge der AfD im Kreis Dithmarschen dokumentiert.

Eine Sonderrolle bei der Hetze gegen den ermordeten Dr. Walter Lübcke nimmt Erika Steinbach (Ehemals Mitglied der CDU und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen) ein.

Goss immer wieder Öl ins Feuer: Erika Steinbach

Erika Steinbach, die früher in der CDU war und sich heuer im Umfeld der AfD bewegt (2018 wurde sie zur Vorsitzenden der Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt, die seit 2018 als offizielle parteinahe Stiftung der AfD anerkannt wurde.), hetzte ebenfalls fleißig gegen den Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke. Ob die Ermordung von Dr. Walter Lübcke mit diesen Hass-Postings, die 2015 die Runde machten und 2019 wieder in den sozialen Medien recycelt wurden, in Verbindung stehen, werden die Ermittlungen der Polizei zeigen. Erika Steinbach hat inzwischen T-Online aufgefordert die Artikel, über sie und Hass-Beiträge gegen Dr. Walter Lübcke, zu löschen.

Noch am 18. Februar 2019 (!) veröffentlichte Erika Steinbach auf Facebook einen Beitrag, der die Veranstaltung mit Dr. Walter Lübcke  aus dem Jahre 2015 thematisierte. Verlinkt wurde dazu der Beitrag im gelöschten Blog angodanakakaratetiger.wordpress.com. Dieser Beitrag von Erika Steinbach ist heute (17. Juni 2019, 11.00 Uhr)  immer noch online:

https://www.facebook.com/erika.steinbach/posts/2019956138123653

Beitrag von Erika Steinbach auf Facebook; Screenshot
Beitrag von Erika Steinbach auf Facebook; Screenshot

Noch problematischer als die Beiträge von Erika Steinbach sind die nicht gelöschten Kommentare – einige vermutlich strafrechtlich relevant – zum entsprechenden Beitrag.

Eine kleine Auswahl:

Fickt euch, ihr Politikbastarde...
Fickt euch, ihr Politikbastarde…
"Wer will denn mit diesem Schwachkopf in einer Partei sein?"
„Wer will denn mit diesem Schwachkopf in einer Partei sein?“
"Der Walter sollte sich eine Kugel geben"
„Der Walter sollte sich eine Kugel geben“
"Welch ein Arschloch..."
„Welch ein Arschloch…“

Facebook und YouTube: Falsche Prioritäten?

Die Ruhrbarone haben hier einen Bruchteil an Beiträgen und Kommentaren dargestellt. Besonders die Kommentare die nach dem Tod des Regierungspräsidenten auftauchen sind schwer zu verdauen.

Wieso Facebook nicht reagiert und den Account von Erika Steinbach, es gibt klare Richtlinien zu Hasspostings, dichtmacht? Das weiß nur Facebook.

Weshalb beleidigende Kommentare oder Bemerkungen, die indirekt zum Mord aufrufen noch online sind: Es ist bizarr, wenn man sieht aus welchen Gründen Facebook sonst so sperrt und ermahnt (Beim Ruhrbaron-Kollegen Robin Patzwaldt z.B., ein auf Facebook geteiltes Foto einer LP-Hülle: Auf dem man, mit starker Brille oder perfekter Sehstärke, so etwas wie eine weibliche Brust erkennen konnte!)

YouTube betrifft das noch viel mehr: Dort sind immer noch (Oben dokumentiert!) Mordaufrufe online.

Nach den Verbrechen des NSU, morden jetzt wieder Rechtsextremisten im Land:

Das Altbundespräsident Joachim Gauck gerade in diesen Tagen von einer „erweiterten Toleranz in Richtung rechts“ wirbt, entbehrt bei den Entwicklungen im Mordfall Dr. Walter Lübcke nicht einer gewissen komischen Tragik.

Update, 23.01.2020: Lübcke-Mörder war für die AfD aktiv!

Dir gefällt vielleicht auch:

20 Kommentare

  1. #1 | Klaus Lohmann sagt am 17. Juni 2019 um 12:19 Uhr

    Und nach letzten Meldungen war der Hauptverdächtige auch beim Nazi-Überfall auf die DGB-Maikundgebung 2009 in Dortmund unter den 20 Nazis, die später wg. Landfriedensbruch verurteilt wurden (https://www.spiegel.de/panorama/justiz/walter-luebcke-generalbundesanwalt-uebernimmt-mordfall-a-1272754.html).

  2. #2 | Nina sagt am 17. Juni 2019 um 13:00 Uhr

    Bin gespannt, welche Kontakte sie bei dem Verdächtigen finden werden.

  3. #3 | Peter Ansmann sagt am 17. Juni 2019 um 18:30 Uhr

    @Walter K.

    Für Morddrohungen, Beleidigungen und Todeswünsche gibt es eigentlich eine klare Rechtsprechung. Im Printbereich würden entsprechende Leserbriefe deshalb nicht gedruckt werden: Dieser Grundsatz sollte auch im Web konsequent umgesetzt werden.

  4. #4 | Nina sagt am 17. Juni 2019 um 18:42 Uhr

    @walter K. Im Rahmen von geltenden Gesetzen und Anstand sollte es schon bleiben, was man öffentlich von sich gibt.
    Beleidigungen, Aufrufe jemanden zu Hängen etc. fallen da nicht drunter. Das ist abstoßend, nicht rechtens und macht auch vielen Menschen Angst.

  5. #5 | Peter Ansmann sagt am 17. Juni 2019 um 20:21 Uhr

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich nach den heutigen Entwicklungen im Mordfall Dr. Walter Lübcke über die Hetze im Web geäußert:
    —-
    Gegenüber der SZ stellte das Staatsoberhaupt nun einen Zusammenhang zwischen Hass und Hetze im Internet und tödlichen Verbrechen her: "Wo die Sprache verroht, ist die Straftat nicht weit", sagte der Bundespräsident.
    —-
    https://www.sueddeutsche.de/politik/luebcke-generalbundesanwalt-steinmeier-1.4490227

  6. #6 | thomad weigle sagt am 17. Juni 2019 um 21:01 Uhr

    Von diesem "Vorfall" und den folgenden Hassausbrüchen und (Mord)Drohungen)habe ich in all den Jahren nie was im HR gesehen, ebenso keine Verteidigung des ermordeten Regierungspräsidenten durch die Politik und v.a. auch nicht durch seine Partei.

  7. #7 | Peter Ansmann sagt am 18. Juni 2019 um 08:26 Uhr

    @thomas weigle:

    Er hatte ja zeitweise Polizeischutz als das mit den Drohungen frisch und aktuell war.
    Das Perverse an der Sache ist da, dass da dieses Jahr halt recycelt wurde (Von Steinbach unter anderem) und bei geteilten Sachen schaut ja nicht jeder auf's Datum.

  8. #8 | Peter Ansmann sagt am 18. Juni 2019 um 15:29 Uhr

    Zur Hetzjagd in den sozialen Medien auch ein Bericht be SPIEGEL-Online:

    ——
    Anfang Juni wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke erschossen. Schon Jahre zuvor war er zum Opfer einer rechten Kampagne geworden – die kurz vor seinem Tod nochmals aufflammte. Chronologie einer Hetzjagd.
    ——

    https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-walter-luebcke-in-kassel-chronologie-einer-hetzjagd-im-netz-a-1272968.html

  9. #9 | Peter Brunner sagt am 18. Juni 2019 um 19:06 Uhr

    Hallo Leute,
    mir sind einige youtube videos aufgefallen, in denen reden, meinungen und leider auch immer mehr hass botschaften verbreitet werden. gelogen wird ausserdem. die kommentare dazu schlagen meistens in die gleiche kerbe – typische meinungsblasen.
    ich habe mich dann mal aufgemacht und jeden autor eines hass kommentars freundlich gebeten, uber das geschriebene nachzudenken. falschmeldugen habe ich mit links zum faktencheck bzw. zur originalquelle kommentiert.
    resultat – mein youtube account wurde von youtube gesperrt. eine ausführliche begründung wurde ignoriert. hier hat die "künstliche intelligenz" versagt. wer weiß, wie man eine person bei youtube errecihen kann?

  10. #10 | Peter Ansmann sagt am 18. Juni 2019 um 19:13 Uhr

    @Peter Brunner:

    Als Autor dieses Artikels der sich gestern durch jede Menge Hass gewühlt hat, bin ich jetzt ein wenig überrascht, dass ausgerechnet Links zum Faktencheck zur Sperrung führen.

    Eine Info wäre einen neuen Artikel wert.

  11. #11 | Peter Brunner sagt am 18. Juni 2019 um 19:24 Uhr

    @ Peter Ansmann
    hallo peter, das problem ist wahrscheinlich, dass die aufforderung zum nachdenken immer sehr ähnlich geschrieben oder auch schon mal eine einfaches copy-paste war. der faktencheck ist für den betreiber des youtube kanals natürlich ein dorn im auge. wenn man sich als betreiber eines youtube kanals bei youtube beschwert, führt dies zur sperrung auf diesem kanal. wenn das auf mehreren youtube kanälen stattfindet offensichtlich zur sperrung des meines youtube accounts – nun bin ich lebenslang gesperrt. ein mensch würde den sachverhalt leicht erkennen und demokratisch korrekt und regelkonform reagieren – die software von youtube, hat das allerdings noch nicht gelernt. oder will es nicht lernen, da jeder kanal werbeeinnahmen bringt.

  12. #12 | Peter Ansmann sagt am 18. Juni 2019 um 19:30 Uhr

    @Peter Brunner:

    Hallo Peter,

    nun ja: Eigentlich sollte der Faktencheck für YouTube kein Problem sein:

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/youtube-setzt-auf-texteinblendungen-gegen-fake-news-a-1217572.html

    Darum wäre diese Vorgehensweise von YouTube schon ein Thema…

  13. #13 | Peter Brunner sagt am 18. Juni 2019 um 19:54 Uhr

    @ Peter Ansmann
    auf alle fälle – es sollten sich ein paar leute treffen oder mindestens absprechen und auf ausgesuchten youtube kanälen, in denen lügen und hass verbreitet werden mit ähnlicher ambition auf gute kommunikation hinweisen. sofern es richtigstellungen oder fakternchecks gibt könnten man dies untereinander austauschen und damit die besagten kanäle bzw. die diskussion darin aus der meinungsblase herausführen. dann wird sich schnell zeigen wie der youtube betreiber bzw. youtube darauf reagiert.

  14. #14 | Peter Ansmann sagt am 19. Juni 2019 um 03:30 Uhr

    @Peter Brunner

    In diesem Zusammenhang, eine Meldung von gestern:

    YouTube sperrt bayerische Info–Seite gegen Rechtsextremismus

    Wenn es nicht so traurig wäre…

  15. #15 | Peter Brunner sagt am 19. Juni 2019 um 12:18 Uhr

    @ Peter Anmann
    Es ist unglaublich. Umso wichtiger ist eine Initiative oder Kampagne „Wie kommentiere ich Hass-Kommentare und Falschmeldungen richtig?“
    Ich bin der Meinung, dass man jeden Menschen zum Nachdenken bringen kann – Autoren und noch viel mehr Leser. Lassen Sie es uns anpacken.

  16. #16 | Ablenkung, Desinformation, Relativierung: Die AfD und der Mordfall Dr. Lübcke | Ruhrbarone sagt am 30. Juni 2019 um 00:05 Uhr

    […] es Drohungen gegen den Regierungspräsidenten von Kassel, nach einer Aussage von ihm im Jahre 2015. Auf YouTube, Facebook und in rechtsextremen Blogs wurde fröhlich gehetzt. Erika Steinbach feuerte den Hass erneut an: Mit einem Beitrag auf […]

  17. #17 | Volker Beck verdient mehr als unsere Solidarität! | Ruhrbarone sagt am 25. August 2020 um 09:03 Uhr

    […] konnte man in der Vergangenheit oft genug sehen. Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke jährte sich jüngst. Viel wurde damals versprochen: Man wollte gegen den Hass vorgehen. Mittel hat […]

  18. #18 | Auf feindlichem Gebiet: PEgIdA in Duisburg | Ruhrbarone sagt am 14. September 2020 um 14:12 Uhr

    […] an die Blutspur des NSU, den Anschlag auf das Oktoberfest, das Attentat von Hanau und den Mord an Dr. Walter Lübcke – sorgte in der Vergangenheit bereits für Verwirrungen. Auf der Demo in Duisburg waren sie […]

  19. #19 | Untot in Duisburg: PEgIdA-Demo am Volkstrauertag | Ruhrbarone sagt am 31. Oktober 2020 um 17:18 Uhr

    […] gegen Faschisten, sondern eine einfache Feststellung: Nach den Morden des NSU, dem Mord an Dr. Walter Lübcke und diversen anderen Mordtaten: Begangen von […]

  20. #20 | "Dem Hass im Netz etwas entgegensetzen" | Ruhrbarone sagt am 19. Februar 2021 um 19:01 Uhr

    […] der Hassbeiträge in den sozialen Medien nicht: In den Focus gerückt ist die Problematik nach dem Mord an Dr. Walter Lübcke – vorausgegangen war dem Anschlag eine Kampagne in den sozialen Medien und auf YouTube – an der […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Werbung