Der Ruhrpilot

Joachim Stamp Foto. FDP/R. Kowalke Lizenz: CC-BY-SA 4.0

NRW: Seehofer trägt zur Stärkung der Populisten bei“…RP Online
NRW: Zusätzliche Hilfsangebote für Obdachlose laufen an…Mindener Tageblatt
NRW: Schwarz-gelbe Landesregierung hat keine Mehrheit mehr…RP Online
Debatte: Die radikalen Ziele der Klima-Apokalyptiker(€)…Welt
Debatte: Der Abriss alter Windräder wird zum Problem…FAZ
Debatte: Vorsicht, Realität!…Jungle World
Debatte: Warum die AfD nicht wählbar ist(€)…Welt
Debatte: „Neonazis nehmen die Staatsmacht nicht mehr als Staatsmacht wahr“…Cicero
Debatte: „Hier begegnet uns die hämische Fratze des Rassismus“…Zeit
Debatte: Wer würde denn die Geisteswissenschaften vermissen?(€)…NZZ
Debatte: Katharsis durch Kernkraft(€)…Cicero
Debatte: „Die Länder müssen aus den Puschen kommen“…FAZ
Bochum: Demonstration für Kurdistan(€)…WAZ
Dortmund: Thyssenkrupp baut Mega-Werk für 250 Mio. Euro…Bild
Dortmund: Druck auf „Thor Steinar“-Naziladen erhöht…Nordstadtblogger
Dortmund: Youtube-Star Dagi Bee eröffnet Store in der Thier-Galerie(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: „Tolles Theater, nur in der falschen Stadt“…RP Online
Duisburg: Spielarten-Festival bietet Blicke in neue Welten(€)…WAZ
Essen: EMG-Pannen in der Innenstadt werden zum Politikum(€)…WAZ

Ruhrbarone-Buchtipp: „Jimi Hendrix – Alle Songs“

Wenig los heute. Der ideale Tag also, um sich wieder einmal mit einen schönen Buch auf der heimischen Couch einzurichten. Und genau das habe ich vorhin auch getan. Herausgekommen ist ein weiterer Ruhrbarone-Buchtipp, der sich diesmal mit „Jimi Hendrix–Alle Songs“ aus dem Delius Klasing Verlag beschäftigt.

Zugegeben, um dieses Buch noch am heutigen Feiertag nutzen zu können, ist es für euch ein wenig zu kurzfristig, doch vielleicht interessiert sich der eine oder andere von unseren Lesern ja dafür und kann das Buch dann am kommenden Wochenende oder an einem der vielen noch zu erwartenden Winterabende zur Hand nehmen.

In dem repräsentativen Band, der erst vor wenigen Tagen frisch herausgekommen ist, haben sich Jean-Michel Guesdon und Philippe Margotin mit dem Leben und Schaffen von Jimi Hendrix beschäftigt.

Begnadeter Gitarrist, Komponist, Sänger mit afrikanischen und indianischen Wurzeln, gestorben mit nur 27 Jahren. Und der vielleicht größte Gitarrist der Rockgeschichte. Es gibt viele Gründe, die Hendrix bis in die Gegenwart so faszinierend machen.

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Ist Allerheiligen inzwischen nur noch ein Tag für Heuchler?

Allerheiligen. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Der Einfluss der großen Kirchen in diesem Lande sinkt seit Jahren permanent. Manchen Zeitgenossen dürfte er vermutlich noch immer viel zu groß sein. Andere werden den Rückgang der Bedeutung der Kirche bedauern.

Doch von Jahr zu Jahr kann man es nicht nur an der Zahl der Kirchenaustritte deutlicher sehen, die Menschen wenden sich hierzulande in Scharen von den großen Kirchen und ihren Traditionen ab.

Wer vor Kurzem einmal an einem ‚normalen‘ Sonntag einen Blick in ein Gotteshaus der Katholischen oder Evangelischen Kirche geworfen hat, der kann es nicht übersehen haben. Häufig ist dort kaum noch jemand zugegen, nur in den ersten Reihen überhaupt noch der ein oder andere Besucher zu erblicken. Von handeslüblichen Werktagen an dieser Stelle einmal ganz zu schweigen.

Doch dann gibt es eben auch noch immer diese besonderen Tage im Jahr, die wo dieser Trend der jüngsten Zeit mit Macht kaschiert wird, wo plötzlich jede Menge ‚Scheinheilige‘, zumindest für ein paar Stunden, wieder zu den kirchlichen Traditionen zurückkehren, denen Sie das ganze restliche Jahr über inzwischen so gerne und immer häufiger einfach fernbleiben.

Klar, Weihnachten ist natürlich so ein klassischer Fall. Plötzlich ist in den ansonsten leeren Kirchen im Lande kein Sitzplatz mehr zu bekommen. Auch der 1. November ist in Deutschland vielerorts noch so ein klassisches Datum.

Wenn ‚Allerheiligen‘ ansteht, dann werden die Gräber der lieben Verwandten plötzlich gerne und zahlreich mit Blumen und Kerzen geschmückt, nur um sie dann in den Monaten darauf vielfach wieder komplett zu ignorieren.

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Der Ruhrpilot

Purer Antisemitismus: DIE RECHTE am 20.4.2019 in Wuppertal; Foto: Twitter, @Infozentrale
Purer Antisemitismus: DIE RECHTE am 20.4.2019 in Wuppertal; Foto: Twitter, @Infozentrale

Dortmund: Der Nazi als Israelkritiker…Jungle World
NRW: 
Start-ups können weniger Risikokapital einsammeln…RP Online
NRW: Wie die SPD das Vertrauen zurückerobern will(€)…Westfalenpost
Ruhrgebiete: RS1 – Radweg bleibt Flickenteppich…Ruhr24
Debatte: Die neue Weltordnung(€)…Welt
Debatte: Finger weg von den Altschulden!…FAZ
Debatte: Ein Clan-Chef führt die Justiz vor(€)…NZZ
Debatte: Clanchef Miris kaltschnäuzige Lektion…Welt
Debatte: Ein Traum von Sozialdemokratie…FAZ
Bochum: Starlight-Express kennt keine Krise(€)…WAZ
Bochum: Moderner Antisemitismus…Bo Alternativ
Dortmund: Land investiert 94 Millionen Euro in Schulen…t-online
Dortmund: „Painting to remember – Zerstörung deutscher Synagogen“…NB
Duisburg: Rechte „Wutbürger“-Karawane…BNR
Duisburg: „Die haben ihre eigenen Richter“(€)…RP Online
Essen: So geht es Deutschlands umstrittenster Tafel(€)…NZZ
Essen:
Nur 100 Zombies zogen durch die Innenstadt(€)…WAZ

Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ soll 2020 in Betrieb gehen: Wann reagieren #FridaysforFuture und Co.?

Demo am Kohle-Kraftwerk in Datteln im Jahre 2010. Archiv-Foto: Brigitte Patzwaldt

Es gibt Dinge im Leben, die sind einfach nicht zu verstehen. Und zwar nicht, weil sie etwa zu kompliziert wären, sondern schlicht und einfach weil sie jegliche Logik vermissen zu lassen scheinen. In diese schwer zu akzeptierende Kategorie von Ärgernissen fällt seit Jahren schon das Kraftwerk ‚Datteln 4‘.

Da baut ein Konzern ein riesiges Kohle-Kraftwerk an einen nicht gerichtsfesten Standort, und zwar nach eigenen Bekunden von Anfang an auf eigenes Risiko. Als Gerichte das Projekt ein paar Jahre später dann tatsächlich stoppen, bemühen sich Politik und Stadtverwaltung plötzlich die vom Gericht monierten Probleme zu ‚heilen‘, indem die Rahmenbedingungen, des zuvor auf eigenes Risiko in die Landschaft gesetzten Meilers, der Realität anzupassen versuchen.

Das alleine ist ja schon schlechter ein Witz, und wurde in den vergangenen Jahren hier im Blog auch schon etliche Male thematisiert. Geändert hat das Alles freilich bisher nichts.

Dann kam

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Ein Brief an Mustafa Yeneroglu

Mustafa Yeneroğlu Foto: Homepage/Presse

Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.

Sehr geehrter Herr Yeneroglu,

heute durfte ich lesen, dass Sie aus der AKP ausgetreten sind, weil Sie keine Hoffnung mehr haben, dass Ihre parteiinterne Kritik von Erdogan und den Seinen gehört wird. Als ich das
gelesen habe, war ich überrascht: Wie naiv muss man sein, um nach den Ergenekon-
Prozessen, den Schauprozessen, bei denen Erdogan und die Seinen schon damals von einem Putsch faselten, den angeblich pensionierte Offiziere gegen die AKP geplant hatten und der sich am Ende in Nichts auflöste, und bei den Protesten rund um den Gezi-Park zu glauben, dass die AKP in irgendeiner Art und Weise reformierbar sei?!?

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Ärger beim Onlinehandel: Wenn der Hermes-Paketzusteller sich nicht verständlich machen kann

Ein Hermes-Fahrzeug. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Auch als leidenschaftlicher Online-Käufer erlebt man so einiges. Über meine negativen Erfahrungen mit Amazon, Wish und reBuy hatte ich in diesem Blog kürzlich schon berichtet. In dieser Woche machte ich nun eine neue Erfahrung, von der ich euch berichten möchte.

Habt ihr schon einmal mit einem Paketzusteller zu tun gehabt, der offenbar kein Deutsch und kein Englisch spricht und mit dem ihr dann irgendwie gemeinsam herausfinden müsst, was er eigentlich von euch will? Ich jetzt schon. Dank dem Hermes-Versand!

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Bodo ‑ das Straßenmagazin im November

Ein Bochumer Heimatfilm, eine Dortmunder Trauerrednerin, ein berühmtes Bakterium in Herne, Peter Behrens und der Hagener Impuls, ein Jugendzentrum für Erwachsene, Wendebiografien 30 Jahre nach dem Mauerfall, 100 Konzerte für das Hinterland, Mietverträge für einen Tag, die Wohnungslosenhilfe vor dem Winter ‑ das sind einige Themen in der neuen „bodo“. Die November-Ausgabe des sozialen Straßenmagazins erscheint am Donnerstag (31. Oktober).

Noch’n Heimatfilm: Unter dem Titel „Glanz, Gesocks und Gloria“ dreht Gerrit Starczewski zurzeit seinen zweiten Film mit den Pott-Originalen VfL-Jesus und Tankwart a.D. „bodo“ besuchte die Dreharbeiten in der Bochumer Christuskirche und in der Kultkneipe Intershop und traf die Co-Stars Oli Hilbring, Klaus Fiehe und DJ Hell.

Heinz Ratz: Der vielfach ausgezeichnete Liedermacher stemmt schon wieder ein Mammutprojekt: 100 Konzerte zugunsten alternativer ostdeutscher Jugendzentren, denen bei wachsendem AfD-Einfluss auf Kultur- und Sozialpolitik das Aus droht.

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