Grüne Politiker wollen einfach nicht offen über grüne Gentechnik debattieren. Wissenschaftsfeindlichkeit und Fortschrittsangst sitzen immer noch tief in den parteigrünen Knochen. Ein Gastbeitrag von Susanne Günther.
“Wir dürfen uns nicht von Ängsten leiten lassen”, betitelt (€) die FAZ heute ein Interview mit dem Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck. Doch wer sich angesichts dieser Headline Hoffnung gemacht hatte, dass Habeck hier die kürzlich angestoßene offene Debatte um Grüne Gentechnik weiterführt, wird bitter enttäuscht.
Die Festival-Saison läuft und auf einigen Bühnen sorgen auch das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr dafür, dass die Lichter nicht ausgehen. Doch die verteilen ihr Geld sehr ungleichmässig.
Ruhrpott-Rodeo, Ruhrfestspiele und Traumzeit liegen hinter uns. Bochum-Total läuft an diesem Wochenende und die Ruhrtriennale und Juicy Beats liegen noch vor uns. Die Festival-Saison 2018 läuft auch im Ruhrgebiet auf Hochtouren. Einige der Festivals werden vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Ruhr (RVR) dem Zusammenschluss der Städte und Kreise des Ruhrgebiets, finanziell unterstützt, andere nicht. Ob man diese Unterstützung
Ruhrgebiet: ThyssenKrupp – auf die Seite der Arbeiter stellen…Handelsblatt NRW: Landtags-Sondersitzung zu Fall Sami A….WN NRW: Minister hält Kreißsaal-Distanz für vertretbar…Halterner Zeitung NRW: Mit dem Lufttaxi zur Olympiabewerbung…DLF NRW: Haben Städte bald einen Nachtbürgermeister?…RP Online Debatte: Die Sozialpolitik der großen Koalition ist verantwortungslos…Welt Debatte: Holocaust-Leugner anzeigen…FAZ Debatte: Wie Alkohol zur erfolgreichsten Droge der Weltgeschichte wurde…NZZ Debatte: ‘Bio-Nazis’ go green in Germany…Politico Debatte: Abschiebegrund – Pünktlichkeit und Regeltreue…Spiegel Debatte: Israel ist ein jüdischer Staat – eine Selbstverständlichkeit…Welt Debatte: Rundfunkbeitrag – Weniger ist mehr…Cicero Debatte: Orange ist die Farbe der Solidarität…Jungle World Debatte: Dreidimensionale Disruption…Novo Debatte: Abzocke mit Fake-Zeitschriften…taz Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp und die Heuschreckenplage…FR-Online Ruhrgebiet: Bochum Total – Die große Party hat begonnen…WAZ Ruhrgebiet: „Deutschland am Kacken gehalten“…Der Westen Ruhrgebiet: Loveparade-Gedenkfeier erneut offen für alle…WAZ Ruhrgebiet: Olympia soll Verkehrssystem der Zukunft bringen…WAZ Bochum: Brauerei Moritz Fiege gehen die Bierflaschen aus…WAZ Dortmund: OB bekommt Chief Information Office…Nordtsdatblogger Essen: Verlust des Gradierwerks im Grugapark passt ins Bild…WAZ Essen: Lokalzeitung Borbecker Nachrichten wird eingestellt…WAZ
„Seit Sie“ von Dimitri Papaioannou am Wuppertaler Tanztheater (Foto: Julian Mommert)
Ein Kommentar
Das Wuppertaler Tanztheater steht am Scheideweg. Zielgenau zum Beginn der Theaterferien startete der zum Ende des Jahres ausscheidende Geschäftsführer Dirk Hesse einen Generalangriff auf die künstlerische Leiterin Adolphe Binder, die erst seit Beginn der Spielzeit im Amt war. Obwohl die Informationen nur spärlich sind, deutet vieles darauf hin, dass Hesse seine Attacke von langer Hand geplant hatte. Binders Spielplan für das kommende Jahr, ausgerechnet jenes, in dem sich der Todestag Pina Bauschs zum zehnten Mal jährt, ließ er platzen, um ihr jetzt vorwerfen zu können, sie habe ihre Arbeit nicht getan. Alle schon lange schwelenden internen Konflikte wurden unter dem Deckel gehalten, um sie jetzt gezielt auspacken zu können. Zu einem Zeitpunkt, da die Tänzer noch auf Gastspiel in Paris sind, der Kulturjournalismus schon auf Theaterferien und Festivalsaison gepolt ist. Ein Vorgehen, das aus der Politik gut bekannt ist, wo unpopuläre Vorhaben gerne schnell durchgewunken werden, während die Wählerschaft angetrunken und mit Grillgut vollgestopft vor den Fernsehern sitzt und dem internationalen Fußball hinterherhechelt.
Conne Island, Leipzig Foto: js Lizenz: CC BY-SA 3.0
Es gibt zur Zeit einen Konflikt innerhalb von Kreisen, die Benjamin Weinthal von der Jerusalem Post einmal ganz zu Recht als „Freunde Israels“ bezeichnet hat. Im Kern geht es um den Vorwurf, dass die sogenannten „Rechtsantideutschen“ die AfD verharmlosen, was meiner Ansicht nach aus Gründen der Provokation geschehen ist. Das meist zitierte Beispiel dafür ist ein Auftritt von Bahamas-Autor Thomas Maul im Leipziger Zentrum Conne-Island. Aber dahinter liegt ein Problem jenseits der vermeintlichen Hippness der Tabubruchs.
Joachim Stamp Foto. FDP/R. Kowalke Lizenz: CC-BY-SA 4.0
NRW: Flüchtlingsminister Stamp unter Druck…Welt NRW: Laumann fordert Anstrengungen gegen lange Arbeitslosigkeit…WN NRW: Polizei fordert Spuckmasken für jeden Streifenwagen…Bild NRW: Kettler meldet Insolvenz an…WA Debatte: Viermal mehr Judenhass als 2007…taz Debatte: Warum wir jetzt ein modernes Einwanderungsgesetz brauchen…Welt Debatte: Wie ein Schlag ins Gesicht…Jungle World Debatte: Rundfunkbeitrag – Realitätsferner geht es nicht…FAZ Debatte: Nutella ist Teufelszeug! Sagt die Antispaßbeauftragte…Welt Debatte: Sommer für immer!…Jungle World Ruhrtriennale: Kommunikation mangelhaft…RP Online Ruhrgebiet: Wird Thyssenkrupp jetzt zerschlagen?…Bild Ruhrgebiet: Einigung mit RWE und Eon bei Zerschlagung…FAZ Ruhrgebiet: „Flix Train“ fährt häufiger vom Revier nach Hamburg…WAZ Ruhrgebiet: Heute startet Bochum-Total…WAZ Bochum: Beschwerde der Stadt gegen Rückholung von Sami A….Zeit Bochum: Herbert Grönemeyer macht einen Bogen um Bochum…WAZ Bochum: Es hat einen Hauch von Etiketten-Schwindel…WAZ Dortmund: Nordstadt könnte zwei zusätzliche Grundschulen bekommen…Nordstadtblogger Dortmund: Warum die Zahl der Einbrüche weiter sinkt…WAZ Duisburg: „Wenn wir unseren Job machen, ist die AfD überflüssig“…Zeit Duisburg: Lehmbruck Museum: als „Big Beautiful Building“ ausgezeichnet…DR Duisburg: Ältere Migranten nicht vergessen…WAZ Essen: Gradierwerk im Grugapark muss abgerissen werden…WAZ
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Erhebung des Rundfunkbeitrages ist in Ordnung, nur die Regelung, jemand für seine Zweitwohnung auch den Beitrag zahlen muss, wurde gekippt. Immerhin ist es nicht möglich in zwei Wohnungen gleichzeitig nicht ARD und ZDF zu sehen.
In den Anstalten ist man zufrieden: Die eigene Existenz ist abgesichert, das Geschäftsmodell der Pensionskasse mit angeschlossenem Sendebetrieb wird Bestand haben. Privatsender, Prime, Netflix, Youtube – all das kostet die Anstalten zwar Zuschauer, aber kein Geld.
Der Publizist und Buchautor Thomas von der Osten-Sacken wurde lange Zeit wegen seiner israelsolidarischen Haltung angefeindet. Nun wirft ihm die Zeitschrift Bahamas vor, zum Gegner Israels geworden zu sein. Stefan Laurin sprach mit Thomas von der Osten-Sacken.
Ruhrbarone: Du hast heute online einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Bahamas widersprochen. Was war geschehen?
Thomas von der Osten-Sacken: Vorab: Normalerweise reagiere ich nicht auf Denunziationen und Verleumdungen, aber in diesem Fall hat ein Autor schon eine rote Linie überschritten. In der letzten Ausgabe der Zeitschrift Bahamas behauptet Martin Stobbe, ich „wünschte (mir) in einem Beitrag für Mena-Watch einen ‚friedlichen‘ Marsch Zehntausender auf Israels Grenzen herbei, die ‚statt AK-47-Gwehren, Zwillen oder Molotow-Cocktails nur Olivenzweige in den