Prinzregenttheater: Freie Szene kritisiert „Respektlosigkeit und Rufschädigung“ gegen Romy Schmidt durch Theaterverein

Romy Schmidt (dritte von links) und ihr Team (Foto: Dirk Krogull)

Mit einem Offenen Brief haben sich zahlreiche Vertreter der freien Kulturszene Bochums an den Theaterverein gewandt, der das Prinzregenttheater betreibt. Die Unterzeichner stellen sich auf die Seite der künstlerischen Leiterin des Theaters, Romy Schmidt. Schmidt wurde vom Theaterverein um die Vorsitzenden Susanne Muthig-Beilmann und Hans Hanke (SPD) mit haltlosen geäusserten Vorwürfen überzogen und erhielt, trotz großer Erfolge, keine Perspektive für ihre Arbeit.  

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012 Linke Lebenswelten mit Sarah Rambatz

Alles neu, alles anders. Heute mal ein Ruhrbarone-Podcast ohne Sebastian Bartoschek. Dafür ist Stefan Laurin dabei. Und zum ersten Mal ein Gast. Sarah Rambatz, Bundessprecherin der Linksjugend. Es geht um „linke Lebenswelten“ und Einstiegshürden. Stefan findet, die Linken definieren sich zu sehr über Essgewohnheiten. Sarah hält dagegen und Sebastian spricht von unterschiedlichen Linken, die er kennengelernt hat.

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Der Ruhrpilot

Christian Blex, AfD MdL NRW


NRW: 
Verfassungsschutz will AfD nicht beobachten…WR
NRW: Tumulte bei Kurden-Demos…RP Online
NRW: Armin Laschet begrüßt Eon-RWE-Deal…RP Online
NRW: Steinmeier will auch die Problemviertel sehen…RP Online
Debatte: Das unterschätzte Risiko des Familiennachzuges…Welt
Debatte: Was der Eon-Innogy-Deal für Verbraucher bedeutet…Handelsblatt
Debatte: Die Gewinner und Verlierer des RWE-Eon-Megadeals…RP Online
Debatte: Warum Intellektuelle den Kapitalismus nicht mögen…Telepolis
Debatte: Wer „Handelskrieg“ sagt, vergisst was „Krieg“ bedeutet…Welt
Debatte: Opposition wirft Spahn Arroganz und Überheblichkeit vor…FAZ
Debatte: Der beschleunigte Gutenberg…Jungle World
Debatte: „Digitalisierung führt dazu, dass die allgemeine Öffentlichkeit erodiert“…DLF
Debatte: SPD will mit Ämterwechsel punkten…Post von Horn
Ruhrgebiet: Eon will Innogy übernehmen…Handelsblatt
Ruhrgebiet: RWE-Kommunen sehen Energie-Deal skeptisch…Handelsblatt
Dortmund: Dieses Bild stammt nicht aus Dortmund…WAZ
Duisburg: Sound-Künstler macht aus dem Innenhafen ein Kriegsgebiet…WAZ
Duisburg: Musikalische Reise zu den Nibelungen…RP Online
Essen: Türken und Kurden demonstrieren in der Innenstadt…WAZ
Essen: OB Kufen zum Eon-Deal: „Kräfte bündeln, kann sinnvoll sein“…WAZ
Essen: Ein zielführender wie gesichtswahrender Beschluss…WAZ
Essen: Tafel will Ausländer-Stopp aufheben…Bild

Das Konzert von Bonnie Tyler in Köln

Seit ihrem Durchbruch mit dem Welthit „It’s a heartache“ im Jahr 1978, ist Bonnie Tyler vom internationalen Pop-Rock-Himmel nicht mehr wegzudenken.  Ihre unverkennbare Reibeisenstimme und ihre kraftvollen Songs sicherten fünfzehn ihrer insgesamt sechzehn Studioalben weltweite Chartplatzierungen und sorgten für zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen (u.a. American Music Award beste Pop/Rock Künstlerin, 1983, Grammy Award als beste Popsängerin, 1984).

Mit ihrem fünften und erfolgreichsten Album „Faster than the speed of the night“, aus dem der Chartstürmer „Total Eclipse oft he heart“ hervorging, erreichte die Britin im Jahr 1983 als erste Frau, Platz 1 der Musikcharts des Vereinigten Königreichs.

Stolze vier Jahrzehnte nach ihrer Erfolgssingle, steht die 66-Jährige weiterhin voller Energie auf der Bühne, so auch bei der zweiten von insgesamt 22 Shows ihrer  „40 Years It’s A Heartache“-Tour am heutigen Abend in der Kölner Lanxess Arena. Tyler begeisterte ihre Fans mit ihrem Live-Programm und riss das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes von den Stühlen. Kurzerhand wurde der bestuhlte Innenraum in einen Tanzsaal verwandelt und die Rockröhre lud die begeisterte Menge ein, direkt vor die Bühne zu kommen, um mit ihr einen unvergesslichen Abend zu feiern. Bonnie Tyler, ein Star zum Anfassen, vereint Jung und Alt und bewegt selbst den müdesten Besucher zum Mitsingen, Tanzen und Genießen, während sie ihre zahlreichen Hits zum Besten gibt.

Text Bianca Ludwig // Fotos Sabine Michalak

Premiere in Dortmund: Nabucco von Giuseppe Verdi

Almerija Delic, Sangmin Lee, Fritz Steinbacher in Nabucco an der Oper Dortmund (Foto: Thomas Jauk / stagepictures)

Wenn ein Opernintendant geht, dann gönnt er sich noch mal was. Zumal, wenn er wie Jens Daniel Herzog, der die Dortmunder Oper in desolater Verfassung  übernahm und zu einem Haus in erstklassigem Zustand machte, auf eine überaus erfolgreiche Zeit zurück blickt. Bei ausreichendem Vorlauf wird zum Ende einer Intendanz gerne mal der „Ring“ gestemmt oder wenigstens Berlioz‘ „Trojaner“, manchmal ist die letzte Inszenierung aber auch einfach eine Herzensangelegenheit des Intendanten. Herzog entschied sich nun für Verdis „Nabucco“, immerhin der erste große Erfolg des Italieners.

Warum Herzog dieses – vorsichtig formuliert – nicht unproblematische Frühwerk Verdis wählt, wird erst im vierten Akt klar. Das Libretto

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GroKo: „Augen zu und durch. 2022 wird dann wieder besser“

Der Bundestag in Berlin. Foto: Robin Patzwaldt

Die Koalition aus CDU, SPD und CSU, etwas schmeichelhaft GroKo genannt, steht. Am Mittwoch soll Angela Merkel (CDU) zum viertel Mal zur Bundeskanzlerin gewählt werden. Wir bei den Ruhrbaronen sind uns nicht ganz einig, ob das nun gut oder schlecht ist.

Sebastian Bartoschek: Das Gute an der GroKo zu Beginn: Olaf Scholz, Doro Bär, Michelle Müntefering. Menschen machen Politik. Diese Dreien verstehen, dass Deutschland nicht nur verwaltet werden muss, sondern dass es Zeit wird, Ideen und Visionen zu liefern, mit denen es gelingen könnte, bei Bildung, Digitalisierung und Wirtschaft Anschluss zum oberen Drittel der Welt zu bekommen. Aber die restlichen Minister und natürlich die Kanzlerin werden dies auch weiter verhindern. Untrügliches Indiz hierfür: Peter Altmaier als Wirtschaftsminister. Den zeichnete bisher zweierlei aus: in jeder Talkshow blieb er treu auf Kanzlerinnenkurs, und zudem schaffte er es auch die einfachste Talkshow-Frage nicht zu verstehen, sobald sie mehr als keinen Nebensatz aufwies. Altmaier allein ist in der Lage alles an Fortschritt rückgängig zu machen, wenn die Kanzlerin ihm nicht anderes anweist, was die gesamte GroKo schaffen

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Mertesacker-Geständnis: Profifußball hat aus der Tagödie Robert Enke noch immer nichts gelernt!

Foto: Robin Patzwaldt

Als sich Nationaltorwart Robert Enke von Hannover 96 am 10. November 2009 das Leben nahm, da war das Entsetzen in diesem Lande naturgemäß groß. Der offenkundig seit Jahren schon unter schweren Depressionen leidende Keeper sah letztendlich keinen anderen Ausweg mehr für sich, und stürzte sich vor einen Zug, ließ Frau und Kind von diesem Tage an alleine zurück.

Die Fußball- ja die ganze Sportnation trauerte öffentlich. In einer Veranstaltung zu seinen Ehren im Fußballstadion zu Hannover wenige Tage später gaben sich damals unzählige Prominente als ambitionierte Weltverbesserer, betonten lautstark und eindringlich die große Notwendigkeit den extrem belasteten Profisportlern etwas von ihrem ungeheuren Druck zu nehmen, die Rahmenbedingungen für die Sportler in Zukunft dringend verbessern zu wollen. Das alles damals vor dem aktuellen Hintergrund der Enke-Tragödie.

Dass das Ganze jedoch wohl nur Lippenbekenntnisse waren, das war dabei eigentlich von Anfang an den meisten Beobachtern schon klar. Schließlich ist Profifußball ein knallharter Verdrängungswettbewerb. Und trotzdem wecken die jüngsten Ereignisse rund um Nationalspieler Per Mertesacker vor diesem Hintergrund doch ungute Erinnerungen, machen einen sogar regelrecht wütend.

Was ist passiert? Weltmeister Mertesacker hat in einem aktuellen Spiegel-Interview den enormen Druck auf die Fußball-Profis öffentlich kritisiert und am eigenen Beispiel ganz konkret beschrieben. Sein Körper habe auf die hohe Erwartungshaltung vor jedem Spiel gar mit Brechreiz und Durchfall reagiert, berichtete der zur Zeit in London spielende Abwehrrecke.

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Fahrverbote für Diesel sind hysterischer Unsinn

Dieselmotor in einem alten Indianapolis 500-Rennwagen Foto: I, The359 Lizenz: CC BY-SA 3.0


In Deutschland sind über 15 Millionen Diesel PKW zugelassen. Nun drohen Fahrverbote. Doch die waren noch nie so unnötig wie heute. Die Anti-Diesel Kampagne wird von Hysterie getragen und von opportunistischen Politikern und Journalisten befördert. Von unserem Gastautor Thilo Spahl

Als Begründung für die Fahrverbote muss die gelegentliche Überschreitung von EU-Grenzwerten bei Stickoxiden herhalten. Ein Blick in die Daten zeigt, dass die nicht der Rede wert sind. Die Luft in unseren Städten ist so gut wie nie. An sehr wenigen Punkten gibt es Überschreitungen und dort auch nur sehr selten. Zu den Hotspots zählt bekanntlich das Neckartor in Stuttgart. Die Stadt ist wegen ihrer Kessellage besonders gefährdet für erhöhte Luftschadstoffwerte. Im Jahr 2007 wurde am Neckartor der Stundenwert von 200 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft 450-mal überschritten. Erlaubt sind 18 Überschreitungen pro Jahr. Im Jahr 2017 gab es hier gerade einmal noch drei Überschreitungen. Einsamer

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