
Während die Eishockeysaison hierzulande bereits in den sprichwörtlich letzten Zügen liegt, gerade noch das DEL-Finale zwischen den Eisbären Berlin und RB München ins Haus steht, da geht es in Nordamerika in den kommenden rund zwei Monaten in der NHL jetzt erst richtig zur Sache.
Mit dem Start der Stanley Cup Playoffs in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beginnt der Spaß für Millionen von Fans dort erst so richtig.
Von 15 der insgesamt 31 Teams mussten sich die Fans in diesen Tagen bis zum Herbst schon wieder verabschieden. Für sie beginnt die Zeit der Planungen für die neue Saison, nachdem es für diese Mannschaften nicht für einen Playoff-Einzug gereicht hat.
Die sprichwörtlich bessere Hälfte der Liga startet nun jedoch mit vollem Elan in die entscheidenden KO-Runden, die sich noch bis Mitte Juni hinziehen werden, wenn der Gewinner des traditionsreichen Stanley Cups in der besten Eishockeyliga der Welt einmal mehr feierlich gekrönt werden wird.
In den acht Begegnungen der ersten Playoff-Runde messen sich jetzt ab Mittwoch 16 Teams im Format ‚Best of 7‘, das heißt, welche Mannschaft zuerst vier Spiele für sich entschieden hat zieht in die nächste Runde ein.
Am Donnerstag überträgt der TV-Sender VOX die Verleihung des Musikpreises Echo. Dabei ist ein Auftritt des wegen seiner antisemitischen Texte umstrittenen Rapper-Paares Kollegah und Farid Bang fest eingeplant. Sollte die beiden Musiker jedoch auch auf der Bühne antisemitische Aussagen tätigen, will der Sender eingreifen, wie VOX diesem Blog auf Anfrage mitteilte: „Da es aufgrund der Entscheidung des Beirats aber keine Grundlage dafür gibt, Kollegah und Farid Bang nicht auftreten zu lassen, werden wir den Auftritt auch ausstrahlen. Unter Beachtung der künstlerischen Freiheit und der Tatsache, dass die Sprache des Battle-Rap Sprache hart ist und verbale Provokationen ein typisches Stilmittels sind, werden wir aber natürlich dafür Sorge tragen, dass antisemitische Inhalte nicht übertragen werden. Sollten sie im Rahmen der Veranstaltung geäußert werden, kommen wir unserer Verantwortung und unserer Überzeugung nach und werden sie entfernen.“





