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Amtsgericht Dortmund, Foto: Lucas Kaufmann, CC 3.0Der Vollständigkeit halber… Manchmal stellt man sich an einer Schlange an, übt sich in Geduld, kommt langsam voran, sehr langsam, also wirklich sehr langsam, aber irgendwann, irgendwann ist man endlich am Ziel. Fast.
Nach einer Stunde vor der Sicherheitsschleuse des Amtsgerichts öffnet sich endlich für einen die Tür, also die eine Tür. Die Tür, hinter der sich noch eine zweite befindet. Aber auch die öffnet sich irgendwann. Geraffel wird geröngt, mehr Geraffel wird in Körbchen gelegt und Gürtelschnallen werden gedreht… und nachdem dann irgendwann alles in Ordnung ist, kommt dann irgendwann, irgendjemand, auf die Idee zu fragen, was man denn eigentlich will. „Hm… also… da sind Sie hier falsch, da müssen Sie, über den Platz, rüber ins andere Gebäude…“
Vor dem anderen Gebäude. Keine Schlange. Eine Klingel, ein Summer und ZACK ist man drin. In der Schleuse. Okay, man kennt das ja… Geraffel aufs Band, mehr Geraffel ins Körbchen… wenn da ein Körbchen wäre…
„Wir kommen in Frieden“ – das sagen Spanier in Katalonien, Römer vor Asterix und Kölner Literaten im Revier. Meist fühlen sich eine Menge Menschen danach überspielt. Und schmeißen Steine. In diesem Fall fliegt der erste Brocken von Martin im freundlichen Familienpodcast „Wir und Heute“ aus Essen nach Köln.
The Sunken Garden von Michel van der Aa (Foto: Mike Hoban)
Bereits zum siebten Mal findet das Festival NOW in diesem Jahr statt. Von heute an bis in den November widmet sich das von Philharmonie-Intendanten Hein Melders und Professor Günter Steinke von der Folkwang Universität der Künste kuratierte Programm in Konzerten, Installationen und Symposien unter dem Motto „Grenzgänger“ der Neuen Musik. Beim Eröffnungskonzert am 20.11., um 20 Uhr in der Essener Philharmonie spielen Daniel Hope und Vadim Repin gemeinsam mit dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra Mark-Anthony Turnages Konzert für zwei Violinen und Orchester als deutsche Erstaufführung.
Neben dem interkulturellen Aspekt des Mottos sind auch Grenzüberschreitungen zwischen Medien und die Verbindung von improvisierter und notierter Musik Thema. Ein weiterer Highlighttermin ist die deutsche Erstaufführung der 3D-Videooper „Sunken Garden“ von Michel van der Aa am 29.10. um 17 Uhr in der Philharmonie.
Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem Torhüter Roman Bürki heute vorzeitig bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der 26-Jährige spielt seit Sommer 2015 für den achtmaligen deutschen Fußballmeister.
„Roman passt sportlich und menschlich hervorragend zu Borussia Dortmund“, betont Sportdirektor Michael Zorc und fügt hinzu: „Wir mögen seinen Spielstil, sehen bei ihm ein großes Entwicklungspotenzial und gehen fest davon aus, dass er das, was in ihm steckt, schon bald wieder konstant abrufen wird.“
Bürki, der 2015 nach 34 Bundesliga-Einsätzen für den SC Freiburg an die Strobelallee gewechselt war und fester Bestandteil des Schweizer Nationalmannschafts-Kaders (7 A-Länderspiele) ist, bestritt für den BVB bislang 68 Erstliga- sowie 14 Europapokal-Partien. In diesem Sommer gewann er mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal.
„Ich bin sehr glücklich über das Vertrauen, das mir Borussia Dortmund in einer für mich durchaus schwierigen Phase entgegenbringt – und ich bin sehr froh und stolz, im Tor dieser tollen Mannschaft zu stehen, der ich alles unterordne“, sagt der Schweizer.
Enter Shikari . Foto Veranstalter Prime Entertainment Offizielles Pressefoto
Enter Shikariist eine britische Post-Hardcore-Band aus St Albans, England. Die Band selbst bezeichnet ihren Stil als „Trancecore“. Eine Mischung aus wütend-getriebenem Post-Hardcore und raumgreifender Trancemusik – Stile, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Damit gelang ihnen mit großem kommerziellen Erfolg ein Spagat, den nur wenige Künstler schaffen:
Ihr drittes, Anfang 2012 erschienenes Studioalbum „A Flash Flood Of Colour“ stieg wie auch der Nachfolger „The Mindsweep“ (2015) hoch in die internationalen Charts ein. Es erwies sich als ihr bislang erfolgreichstes Werk: Es landete auf Platz 4 der britischen Charts und konnte hohe Notierungen in Deutschland, den USA und Australien erreichen. Der Gewinn von je zwei Kerrang!- und AIM-Awards belegte ihre Ausnahmestellung.
Mit ihrem mittlerweile fünften Studioalbum „The Spark“,welches am 29.09.2017 erschienen ist, kommen Roughton „Rou“ Reynolds, Chris „Batty C“ Batten, Liam „Rory“ Clewlow und Rob Rolfe im Rahmen ihrer großen Europa-Tour für vier Konzerte zu uns.
Alle ihre Werke zeugen von künstlerischer Brillanz und einem Hitpotenzial, das in herrlichem Kontrast zur Komplexität ihrer Musik steht. Sie gehören zu den aufregendsten britischen Bands der Gegenwart und wir sind gespannt auf das neue Album.
Dogan Akhanli Foto: Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Roderick David Stewart alias Rod Stewart, der im Januar seinen 72. Geburtstag feiern wird, zählt mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern längst zu den Ikonen der Musikwelt.
Am 27. Januar 2018 kommt der erfolgreichste britische Sänger und Entertainer nach zwei Jahren für ein exklusives Konzert nach Deutschland zurück.
1969 nahm Stewart mit „An Old Raincoat Won’t Ever Let You Down“ sein erstes Soloalbum auf, das in Nordamerika als „The Rod Stewart Album“ veröffentlicht wurde.
Ein Jahr später folgte das Album „Gasoline Alley“ und mit seinem dritten Album „Every Picture Tells a Story“ konnte er sich dann 1971 erstmals als Solokünstler etablieren.
Bis heute kann der Brite auf unzählige weitere Studioalben, Kompilationen und Live-Alben zurückblicken und ist jüngst mit seinem aktuellen und 29. Studio-Album „Another Country“ (23. Oktober 2015) auf die Bühne zurückgekehrt. Es ist das erste Werk, das er in den eigenen vier Wänden geschrieben und selbst aufgenommen hat und das ganz klar an den gefeierten Vorgänger „Time“ anknüpft, der sich 2013 weltweit über 1 Millionen Mal verkaufte und Stewart zweifaches Platin in Großbritannien bescherte.
Rod Stewarts einmalige Stimme, sein Stil, seine Frisur und natürlich seine unvergesslichen Welthits sind legendär.
Das Konzert am 27.01.2018 findet in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen statt.
Über Fußballfans, speziell auch über die sogenannten ‚Ultras‘, haben wir hier im Blog im Laufe der Jahre schon häufiger emotional diskutiert. Bewunderungswürdige ‚Stimmungsmacher‘, oder aber üble ‚Krawallschläger‘? Immer wieder wurde leidenschaftlich über die ‚Extreme‘ auf den Tribünen im Sport debattiert. Einigkeit konnten wir in diesen Fragen nie erzielen.
Heute zu dem Thema aber dann endlich auch einmal etwas unzweifelhaft Positives. Schauen wir uns einfach einmal einen frisch erschienenen Bildband an. Dieser zeigt uns allen was wir am Profifußball so sehr lieben. Also, neben dem dabei gebotenen Sport, der Unterhaltung auf dem grünen Rasen, natürlich.
Menschen-Bilder, also sorgsam gruppierte, farblich unterschiedlich gekleidete Personen, die sich zu einer Botschaft formen; multimediale Inszenierungen, Großprojektionen, Elemente zeitgenössischer Performancekunst.
Klingt das nach Museum? Nein, nicht unbedingt. Häufig begegnet einem das nämlich genau so in einem heimischen Fußballstadion.
Mit dem frisch erschienenen Bildband ‚Choreo‘ (aus dem Delius Klasing Verlag) stellt der Journalist Hendrik Buchheister ausführlich eine Spielart der modernen Kunst vor, die sich in den Stadien der Republik längst fest etabliert hat, in den Debatten über Fans und Ultras aber häufig etwas zu kurz zu geraten droht: Die teilweise extrem aufwändigen Choreographien der Fans in den Kurven.