Der Skandal um das Burbacher Flüchtlingsheim scheint sich auszuweiten. Mitarbeitern des DRK und der Security-Firma waren systematische sexuelle Übergriffe auf Frauen vorgeworfen worden. Neue Recherchen zeigen, dass hinter den Angeschuldigten ein rechtes Netzwerk aus Rockern steht.
Likes bei der NPD und rechten Verschwörungsseiten, Putin- und Russlandkitsch, ein einschlägiger Motorradclub – wer sich durch die Online-Profile von Mitarbeitern der BEWA-Securitiy aus Siegen klickt, gerät schnell in einen Sumpf aus rechtsradikalem Gedankengut, ultramaskulinem Gepose und Bezügen zum Rocker-Milieu. Die Sicherheitsfirma, die in mehreren Flüchtlingsheimen Aufträge hält, gleitet nun erneut ins Schlaglicht. Gegen Mitarbeiter der Firma wird seit Anfang Juni ermittelt, weil der Verdacht im Raum steht, dass sie Frauen in einem Flüchtlingsheim in Burbach systematisch sexuell ausgebeutet haben könnten, in einem Fall geht es um eine Entführung mithilfe von K.O.-Tropfen. Außerdem war zutage getreten, dass die Heimleitung, die das Deutsche Rote Kreuz 2014 vom Skandalbetreiber European Homecare übernommen hatte, mit ehemaligen BEWA-Mitarbeitern aus einem Nachbarheim besetzt ist. Diese Rotationspraxis scheint keine Ausnahme zu sein.




































