Neubaur wirbt für Soldaten in Schulen

Mona Naubaur (Foto: Peter Ansmann)
Mona Naubaur (Foto: Peter Ansmann)

NRW-Vize-Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) hat sich im Gespräch mit der WAZ für eine stärkere Präsenz der Bundeswehr an Schulen ausgesprochen. „Schulen sind sicher keine Orte, an denen rekrutiert werden sollte. Ich finde es aber grundsätzlich wichtig, dass Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit erhalten, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, um ihnen zu erklären, in welcher Welt sie aufwachsen und welche Rolle die Bundeswehr darin übernimmt“, sagte Neubaur der WAZ.

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Strukturwandel kann richtig schön sein – ein Streifzug durchs Emscherland in Castrop-Rauxel

Am Emscherland in Castrop-Rauxel im Juni 2025. Foto(s): Robin Patzwaldt

Wenn man an Castrop-Rauxel denkt, kommen den meisten wohl rauchende Schlote, Zechenromantik und Ruhrgebiets-Charme in den Sinn. Doch wer sich heute ins Emscherland begibt – dem neuen grünen Herzen der Stadt – merkt schnell: Das Ruhrgebiet verändert sich. Nicht immer zum Schlechten.

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Studie: Jeder fünfte Muslim mit Migrationshintergrund zeigt Radikalisierungsrisiko

Sitz der Uni Münster im Schlossgebäude Foto (Ausschnitt): Dietmar Rabich Lizenz: CC BY-SA 4.0

Eine neue Studie der Universität Münster,  die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt, kommt zu einem alarmierenden Befund: Rund jeder fünfte in Deutschland lebende Muslim mit Migrationshintergrund zeigt laut Forschern eine emotionale Verfassung, die eine Radikalisierung begünstigen kann. Die repräsentative Untersuchung unter Leitung des islamischen Theologen Mouhanad Khorchide basiert auf einer Befragung von knapp 1.900 Personen zwischen Juli 2023 und April 2024.

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Bye bye PULP, bye bye Old-Daddy-Revival: Danke, für die schönen Zeiten!

2018: Das PULP in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)
2018: Das PULP in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)

Es regnet in Strömen, als wir – eine kleine Gruppe von sechs Leuten – gestern Abend gegen 21:15 Uhr vor dem PULP ankommen. Der Andrang ist riesig: Im PULP wird an diesem Samstag final bei der Old-Daddy-Revival-Party gefeiert.

Mit dem Aus für das PULP endet eine Ära in Duisburg.

Ich war früher, nach dem Start des PULP in Wanheim, Stammgast dort und habe in den letzten beiden Jahren, seitdem dort die Old-Daddy-Partys veranstaltet wurden, wieder dorthin zurückgefunden. Die Nachricht über das Aus für das PULP ist bitter: Sie bedeutet nicht weniger als das endgültige Aus für „sowas wie Nachtleben und Party“ in Duisburg.

Zeit, für ein paar Erinnerungen.

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Neuer Studiengang an der Ruhr-Universität Bochum: IT-Engineering verbindet digitale und physische Welt

Ruhr Uni N-Gebäude Foto: M Lizenz: Gemeinfrei


Die Ruhr-Universität Bochum erweitert ihr Studienangebot und bildet künftig Spezialistinnen und Spezialisten für cyberphysische Systeme aus. Im kommenden Wintersemester startet der neue Bachelor-Studiengang IT-Engineering, der die physische Welt mit digitalen Technologien verknüpft.

Studenten lernen, wie intelligente Systeme funktionieren – von Robotern in Produktionsanlagen bis hin zu Smart-Home-Geräten. Dabei geht es nicht nur um die technische Umsetzung, sondern auch um die nötige Software und Algorithmen, d

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Mittelalterlich Gaudium in Waltrop – Drei Meter bis zur Katastrophe?

Der ‚Haupteingang‘ des Waltroper Moselbachparks am Donnerstag. Foto(s): Robin Patzwaldt

Größere Veranstaltungen werden in letzter Zeit immer häufiger auch unter Sicherheitsaspekten diskutiert. Immer wieder kam es in Deutschland in den vergangenen Monaten zu Anschlägen auf Feste und Märkte.

Trotz des steigenden Aufwands zur Gefahrenabwehr gelang es Menschen mit üblen Absichten in unschöner Regelmäßigkeit, diese Vorkehrungsmaßnahmen zu umgehen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg im vergangenen Winter. Hier gelang es dem Täter, mit einem Fahrzeug die eingerichteten Sperren zu überwinden – Sperren, die eigentlich verhindern sollten, dass eine Menschenmenge erreicht werden kann. Es taten sich Lücken auf, die vom Attentäter für eine Anfahrt mit hohem Tempo genutzt werden konnten, um zahlreiche Menschen zu Schaden zu bringen.

Vor diesem Hintergrund ist es umso erschreckender, was ich in dieser Woche in der Ruhrgebietsprovinz gesehen habe.

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