Doch diese Rede bleibt oft wenig plastisch. Von Geopolitik und Krieg wird dann geschrieben, von Russland, der EU, Putin und Nazis.
Man erfährt von Waffenruhen, die gebrochen werden, was mühesam hinter dem Euphemismus „größtenteils eingehalten“ versteckt wird.
Doch wissen viele von uns nur wenig über das Land Ukraine, über die Menschen, die dort leben, über das Leben, das sie führen.
Dieser sehr persönliche Gastbeitrag soll dies ein wenig ändern.
„Bei Aufräumungsarbeiten in Mitteleuropa wurde nachfolgender Zelluloidstreifen gefunden. Historiker datieren den Fund in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Bilder geben Aufschluss über eine Zeit, von der wir nach den Katastrophen der letzten Jahrhunderte wenig wissen.“
Schon diese einleitenden Worte mit denen der Film Chapeau Claque beginnt machen ihn wie geschaffen für die Reihe Alte Filme neu gesehen.
Ulrich Schamoni führt nicht nur Regie, sondern spielt in diesem Film auch die Hauptrolle, den Privatier Hanno Gießen, der eigentlich nie sein Haus verlässt, und dem Kino-Publikum seine umfangweiche Sammlung alter Sachen präsentiert, Lebensweisheiten von sich gibt und erklärt, wie er zu dem Besitz gekommen ist, der ihm ermöglicht sein Leben dem Müßiggang zu widmen. Als die 18 Jährige Anna (Anna Henkel), die sich vor der Polizei verstecken muss, bei Hanno Gießen einzieht, kommt es letztendlich zu sehr viel zerschlagenem Porzellan…
Bemerkenswert an diesem Film ist insbesondere der eigenwillige Pseudorealismus, der es Darstellern zuweilen gestattet mit dem Kameramann zu kommunizieren und das Kinopublikum direkt anzusprechen, aber immer wieder zur Form des Spielfilms zurückfindet.
In Nebenrollen spielen u. a. Wolfgang Neuss, Rolf Zacher, Karl Dall und Ingo Insterburg.
Mittwoch, 25. Februar, 20:00 Uhr Bahnhof Langendreer, Einführung: Wolfgang Wendland
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Ruhrtriennale Intendant Johan Simons, Foto: Ulrike Märkel
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Die Essener Avantgarde Band „Das Behälter“ hat eine Crowdfunding Kampagne gestartet, um Geld zur Realisierung eines Albums auf Vinyl zu sammeln. Die Stücke des Albums, das in den vergangenen zwei Jahren entstanden ist, liegen abgemischt und pressfertig vor, das komplette Artwork ist ebenfalls gemacht. Nun benötigt das Quintett 2100 Euro, um das Ganze in einer Auflage von 500 Stück auf violettes Vinyl zu pressen. Noch eine Woche läuft die Kampagne, und es werden dringend weitere Unterstützer gesucht.
Gleich mehrfach bin ich heute schon von verschiedener Seite auf einen aktuell bei Youtube veröffentlichten Vortrag des Journalisten und Bloggers Alex Feuerherdt zum Thema „RB Leipzig – der Untergang des Fußballs?“, welcher sich aber auch mit der grundsätzlichen Entwicklung und der Geschichte dieser Sportart beschäftigt, den er u.a. auf Einladung der Ultras Braunschweig in der Vorwoche gehalten hat, aufmerksam gemacht worden.
Der Vortrag, welcher am 19.02.15 in Braunschweig gehalten wurde, fasst dabei viele aktuell unter Fußballfreunden heiß diskutierte Themen in knapp 45 Minuten auf interessante und durchaus diskutable Art und Weise, knapp und recht knackig zusammen.
Die Diskussion zum G8 in NRW gewinnt aktuell wieder an Fahrt. Die Elterninitiative „G9 jetzt NRW“ hat bereits über 63000 Unterschriften für die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium gesammelt. Die Volksinitiative stehe damit kurz vor dem Ziel. Insgesamt werden bis Mitte März 66322 Unterschriften benötigt. Wenn genügend Unterschriften zusammenkommen, muss der Landtag das Thema erneut auf die Tagesordnung nehmen. Das zeigt, die Diskussion ist noch lange nicht am Ende. Unsere Gastautorin Monika Pieper ist Mitglied der Landtagsfraktion der Piraten in Nordrhein-Westfalen.
Es stellt sich grundsätzlich die Frage, welchen Anspruch wir an eine umfassende Bildung in NRW haben. Das G8 war nie ein pädagogisches Konzept sondern der Forderung wirtschaftlicher Interessen geschuldet. Es ging ausschließlich darum, möglichst früh, möglichst gut angepasstes und funktionierendes Humankapital für die Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Einem umfassenden Bildungsanspruch, dem Anspruch auf Reifung und gesunder Persönlichkeitsentwicklung, auch im Sinne einer „Hochschulreife“ wird das G8, das zeigen viele Untersuchungen, nicht gerecht. Da nutzen auch Statistiken nichts, die besagen, dass die G8-Schüler nicht schlechter im Abitur abgeschlossen haben als die Schüler im G9. Es muss in erster Linie hinterfragt werden, welchen Preis die Schüler dafür bezahlt haben und in Zukunft dafür bezahlen werden.
Auch hier bei uns im Blog haben wir in den letzten Wochen und Monaten wiederholt und intensiv über die Rolle der Ultras im modernen Fußball diskutiert.Gerade in den letzten Tagen wurde die Debatte durch die Ereignisse in Mönchengladbach in der Vorwoche noch einmal kräftig angeschoben. Und nun gibt es für kurzfristig entschlossene Fußballfreunde heute Abend eine vermutlich recht spannende Veranstaltung der VHS Gelsenkirchen.
Am heutigen Montag, den 23.02.2015, von 19.00 – 20.30 Uhr, veranstaltet die VHS Gelsenkirchen nämlich eine Lesung des Autors und Fankultur-Experten Christoph Ruf unter dem Motto “Die Ultras – Einblicke in eine widersprüchliche Szene”.