Tolle Idee im Hause Borussia Dortmund: „Kein Bier für Rassisten“ – unter diesem Motto verteilen seit dem Wochenende unzählige fleißige Helfer eine Million Bierdeckel an Kneipen, Bars und Restaurants im gesamten Dortmunder Stadtgebiet.
Wie der BVB aktuell in einer Pressemeldung dazu völlig zu Recht verbreitet ist die Dortmunder Kneipen- und Bierkultur weltbekannt , und nicht umsonst wird die Heimat des BVB ja auch als „Bierhauptstadt“ Europas bezeichnet.
Leider wird Dortmund jedoch, wie auch wir hier bei den Ruhrbaronen ja regelmäßig beklagen müssen, auch mit rassistischen Übergriffen und einer sehr aktiven rechten Szene in Verbindung gebracht.
Zwei ehemalige Uni-Gebäude am Campus der TU Dortmund könnten als Notunterkünfte dienen. Foto: Gehrhardt
Die Lösung klingt einfach und sinnvoll: Städte und Kommunen sollen geflüchtete Menschen auch in Gebäuden unterbringen können, die eigentlich Landeseigentum sind. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, der diese landeseigenen Gebäude verwaltet, hat vergangene Woche eine Liste von Gebäuden vorgelegt, die sich als Unterkünfte eignen würden – darauf stehen auch zwei Gebäude auf dem Campus der TU Dortmund. In diesen wurde allerdings vor einigen Jahren eine erhöhte PCB-Belastung festgestellt.
Der neue VfL-Cheftrainer Gertjan Verbeek (links). Foto: VfL Bochum 1848
Dass es der VfL Bochum mit seinem neuen Trainer Gertjan Verbeek nicht unbedingt einfach haben würde, das stand ja eigentlich von Anfang an fest. Wer den eigenwilligen Niederländer zum Beispiel auch schon zu seiner Zeit in Nürnberg miterlebt hatte, der ahnte zumindest schon, dass es mit ihm in der Verantwortung auch in Bochum vermutlich nicht unbedingt ruhiger werden würde, nachdem Verbeek im Dezember 2014 endgültig die Verantwortung auf dem Trainingsplatz der Blauweißen übernommen hatte.
Und so kam es dann auch. Zunächst vielerorts rasch im Gespräch wegen ungewöhnlich negativer Äußerungen über Spielniveau und Qualität der 2. Liga gegenüber Medienvertretern in seiner Heimat, dann recht rasch schon im intensiven Clinsch mit einigen Journalisten aus dem Umfeld des VfL Bochum. So macht man sich in seiner neuen sportlichen Heimat nun auch nicht gerade schneller beliebt.
Nachdem die Konzerthallen in der letzten Zeit immer größer wurden, möchte der aus Ostberlin stammende Sänger und Liedermacher Tim Bendzko auf seiner am 23.3.2015 in Hamburg beginnenden Tour seinen Fans wieder ganz nahe sein.
„Mein Wohnzimmer ist dein Wohnzimmer“ hat er seine Konzertreihe passend genannt, und sie soll sich dadurch auszeichnen, dass alles auf das Nötigste reduziert ist und er seinen Zuschauern das Gefühl vermitteln möchte, sie seien mittendrin.
Seine Shows, bei denen er von vier Musikern begleitet werden wird und die in exklusiven und bestuhlten Locations stattfinden werden, versprechen somit einige musikalische und auch andere Überraschungen.
Am 24.3.2015 wird Tim im Colosseum Theaterin Essen auf er Bühne stehen und eigene Hits, Lieblingssongs aus dem CD-Regal und auch neue unveröffentlichte Titel dabei haben.
Für sein Debütalbum „Wenn Worte meine Sprache wären“ (2011) erhielt er 5-fach-Gold, sein aktuelles Album „Am seidenen Faden“ (2013) erhielt 3-fach-Gold und vor vier Jahren ging er als Gewinner des Bundesvision Song Contest 2011 hervor. .. um nur einige Höhepunkte seiner Karriere zu nennen.
Tickets für das Konzert in Essen gibt es bei Eventim und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Demo gegen NWDO-Verbot in Dortmund, Foto: Ulrike Märkel
Nach der Neonazi-Kundgebung in Derne haben Neonazis einen Journalisten überfallen. In der Dortmunder Innenstadt verfolgten sie den Mann zunächst und bewarfen ihn mit Steinen. Die Polizei ermittelt.
„Bereits in der U-Bahn hatte ich ein komisches Gefühl,“ erzählt Marcus Arndt, freier Journalist. „Mir waren mehrere Personen im typischen Outfit der rechten Szene aufgefallen.“
Als er an der Reinoldikirche aus der Bahn stieg, nahmen die schwarz gekleideten Männer die Verfolgung auf. In der Nähe des Ostenhellweg eskalierte die Situation. Die mutmaßlichen Neonazis warfen mit Steinen und drohten, ihn umzubringen. Arndt wurde am Kopf und Oberkörper getroffen, ehe die Angreifer flüchteten.
Der Angriff auf Marcus Arndt dürfte kein Zufall gewesen sein. Der Journalist gehört zu einer Reihe von Kollegen, die in den letzten Wochen und Monaten Morddrohungen aus der rechten Szene erhielten. Nach eine Ambulanten Untersuchung konnte er das Krankenhaus noch am Abend wieder verlassen. Die Polizei ist eingeschaltet und ermittelt.
Duisburg: Flüchtlingsempfang vor Sammelunterkunft.
Im Gespräch mit einem Flüchtling aus Guinea und einer jungen deutschen Helferin geht unsere Gastautorin Sabine Beppler-Spahl einer drängenden Frage auf den Grund: Soll der Staat für Flüchtlingsunterkünfte aufkommen – oder sollten Flüchtlinge lieber gleich arbeiten dürfen?
Wer […] Schlafmöglichkeiten, Zimmer oder Wohnungen zur Verfügung stellen oder teilen kann, meldet sich bitte umgehend bei schlafplatzorga(at)gmail.com“, steht auf einem kleinen Handzettel, den mir Nelly, eine 18-jährige Abiturientin aus Berlin, in die Hand drückt.
Ich melde mich und kaum eine Stunde später steht Dialo aus Guinea vor unserer Tür. Er ist klein, drahtig, Mitte 20 und trägt einen überdimensionierten Wintermantel mit Wollmütze. Wir stellen für ihn ein Klappbett ins Wohnzimmer (ein Gästezimmer haben wir nicht) und geben ihm etwas zu essen. Eine anfängliche Verlegenheit ist schnell überwunden und unser Gast erweist sich als unkompliziert und freundlich.
Bevor er nach Europa gekommen sei, habe er in Libyen gearbeitet. Dort sei die Lage immer schlimmer geworden und so habe er sich übers Mittelmeer aufgemacht. Hatte er Angst? Im Boot nicht, denn für ihn hieß es: „Weg von hier“. Gewiss sei die Überfahrt riskant, aber weniger
Hubble Ultra Deep Field. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Trekkies hier? Oder zumindest Science-Fiction-Fans? Bestimmt, oder? Spannende Veranstaltungen jedenfalls morgen an der Uni in Essen. ‚Star-Trek-Professor‘ Dr. Hubert Zitt wird für Wissenschaftsinteressierte in Vorträgen, irgendwo zwischen Wissenschaft und Entertainment angesiedelt, dort spannenden Fragen rund um das ‚Star-Trek-Universum‘ nachgehen.
Am morgigen 11. März 2015 gibt es an der Uni Duisburg-Essen dazu zwei Vorträge im neuen Audimax im Hörsaalzentrum R14, Mayer-Schwickerath-Str. 1, 45141 Essen.
Zuerst, um 10 Uhr vormittags, sind die jüngeren Semester angesprochen. In der Schülerveranstaltung ‚To beam or not to beam‘ geht es um die Zusammenhänge von Beamen und Informatik:
Verkehr: Der Airport Dortmund gerät in Turbulenzen…Der Westen Musik: „Proberäume in Dortmund – Fluch für die Ewigkeit?“…Nordstadtblogger Energie: DEW21 droht Verlust durch Pannen-Kraftwerk…Der Westen Feuchtigkeit: U-Turm-Depot erst einmal unbrauchbar…Der Westen Polizei: Deutlich mehr Versammlungen…Radio91.2 BVB: Borussia an Rechtsverteidiger Meunier interessiert…Transfermarkt
Wirtschaft: Opel lässt Abfindungen der Bochumer Mitarbeiter neu berechnen…Welt Rechtspopulisten: Nutznießer der Krise?…Bo Alternativ Stadtumbau: Werne und Langendreer – Anwohner reden mit…Der Westen Wohnen: Gemeinschaftliche Frauenwohnprojekte…Bo Alternativ VfL: Verbeek „revolutioniert“ den Bochumer Fußball…Reviersport